Moderne Literatur und Kunstdokumentation
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Clairin, Georges und Zucchi, Virginia
Die Tänzerin Virginia Zucchi. Öl auf Leinwand, oben rechtes signiert "G. Clairin".
Los 3001

Schätzung
3.500€ (US$ 3,889)

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Zucchi, Virginia. - Clairin, Georges. Die Tänzerin Virginia Zucchi. Öl auf Leinwand, oben rechts signiert "G. Clairin". 64 x 42,5 cm. Gerahmt in schweren Barockrahmen aus vergoldeten, geschnitzen Holzleisten. 80 x 58,5 cm. Um 1870.
Neben dem Orientalismus war das Sujet der Tänzerin ein immer wiederkehrendes Motiv des französischen Malers Georges Jules Victor Clairin (1843-1919). Nach seinem Studium an der Ecole des Beaux-Arts in Paris bei Isidore Pils und François-Edouard Picot stellte er regelmäßig 1866 in den Pariser Salons aus und machte sich einen Namen als Akademiemaler erster Güte und von feinster Qualität. Zahlreiche Reisen führten ihn nach Italien und vor allem in den Orient (Marokko, Magreb etc.). Unter den Bühnenstars gehörte vor allem die unvergleichliche Sarah Bernhardt zu seinen immer wieder porträtierten Modellen.

Hier zeigt er die wohl gerade erst 27-jährige italienische Primaballerina Virgina Zucchi (1849-1933) in ihrem Tutu hinter einer Kulissenwand, an der sie sich keck festhält, die Beine überkreuzt, der linke Arm lässig in der Seite. So lächelt sie den Betrachter leicht von oben an: siegessicher, verführerisch, sinnlich und provozierend und sich ihrer Reize bewusst. Die flirrend-erotische Stimmung des Pièce de Boudoir wird auch durch die Szenerie bestimmt: Der Zuschauer wird vom anonymen "Publikum" zum ausgesuchten "Voyeur", der einzig die Chance erhält, die hübsche Tänzerin ganz intim hinter den Kulissen zu besuchen. Links ist die Federmantille lässig auf den kleinen Schminktisch geworfen. Daneben eine Puderdose, eine Quaste und die roten Rosen eines Verehrers sowie ein roséfarbenes Spitzenschühchen. – Verso drei kleine restaurierte Stellen, möglicherweise winzige Leinwandrisse, die recto fachmännisch retuschiert wurden. Auf dem Stützrahmen verso neu bezeichnet und (irrig?) datiert "Virginia Zucchi célèbre danseuse de l'époque circa 1883", in nuancierter Farbigkeit, Frische und insgesamt in bestem Zustand.
Provenienz: Auktionshaus Dobiaschofsky, Bern; Auktionshaus Koller, Zürich, Privatsammlung Europa.

Lot 3002, Auction  116, Oppler, Ernst und Ary, Carina, Carina Ary in "Chopiniana"

Oppler, Ernst und Ary, Carina
Carina Ary in "Chopiniana"
Los 3002

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Ary, Carina. - Oppler, Ernst. Carina Ary in "Chopiniana". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 20 x 15 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 33 x 27 cm. 1922.
Witkiewicz 142, 56. Bruns D 403. – Carina Ari ist der Künstlername der schwedischen Tänzerin Maria Karina Viktoria Jansson (1897-1970). Nach einer langen und erfolgreichen Karriere, größtenteils in Paris, heiratete Ari und zog nach Argentinien, wo sie anfing als Bildhauerin zu arbeiten und prominente Persönlichkeiten portraitierte. Dort richtete sie auch einen Fond ein, der erkrankte, verletzte und alternde Tänzerinnen und Tänzer unterstützte bzw. eine Förderung des Tanzstudiums ermöglichte. – Etwas gebräunt und gering knitterfaltig.

Lot 3003, Auction  116, Grunenberg, Arthur und Bolm, Adolph, Adolph Bolm als Amound in "Kleopatra"

Grunenberg, Arthur und Bolm, Adolph
Adolph Bolm als Amound in "Kleopatra"
Los 3003

Schätzung
180€ (US$ 200)

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Bolm, Adolph. - Grunenberg, Arthur. Adolph Bolm als Amoun in "Kleopatra". Teilkolorierte Radierung auf Büttenpapier, unten rechts in Bleistift signiert "A. Grunenberg". Plattengröße 19,2 x 16 cm. Unter Glas mit schwarzem Passepartout in versilberter Holzleiste gerahmt. 43 x 36 cm. Nach 1914.
Witzkiewicz 168, 8. – Adolph Bolm (1884-1951) in seiner Rolle des Liebhabers Ta-Hors Amoun mit großem Bogen auf einem Beine als Spitzentanz in dem beliebten Ballett "Cléopâtre", einem Einakter des Choreographen Michel Fokine (1880-1942), der sich die Paraderolle des Amoun selbst auf den Leib geschnitten hatte. Die Musik komponierten die russischen Tondichter Anton Arensky, Alexander Taneyev, Nikolai Rimsky-Korsakow, Mikhail Glinka, Alexander Glazunov, Modeste Mussorgsky sowie Nikolai Tcherepnin. Bühnenbild und Kostüme, die Grunenberg so trefflich mit wenigen Farbstrichen virtuos andeutet, stammen von Léon Bakst (1866-1924). – Minimal lichtrandig, am unteren Rand mit Bleistift bezeichnet: "Bolm als Amon in 'Kleopatra' P XLV/123".

Lot 3004, Auction  116, Grunenberg, Arthur und Bolm, Adolph, Adolph Bolm als Pierrot in "Carnaval"

Grunenberg, Arthur und Bolm, Adolph
Adolph Bolm als Pierrot in "Carnaval"
Los 3004

Schätzung
180€ (US$ 200)

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Bolm, Adolph. - Grunenberg, Arthur. Adolph Bolm als Pierrot in "Carnaval". Teilkolorierte Radierung auf Büttenpapier, unten rechts in Bleistift signiert "A. Grunenberg". Plattengröße 23,8 x 18,4 cm. Unter Glas mit schwarzem Passepartout in versilberter Holzleiste gerahmt. 43 x 36 cm. Nach 1914.
Witzkiewicz 156, 2. – In zarten aquarellierten Blautönen sind die Konturen gehöht, das Gesicht leicht gerötet, so stellt sich der Pierrot in "Carnaval" dar. Dieses Ballet wurde von Alexander Glazunow, Nikolai Rimsky-Korsakov, Anatoly Lyadov und Alexander Tcherepnin nach Robert Schumanns gleichnamigem Klavierzyklus (Op. 9) orchestriert und von durchschlagendem Erfolg gekrönt. Verantwortlich dafür waren maßgeblich die Choreographie Michel Fokines, die Kostüme Léon Baksts und vor allem die bezaubernde Darbietung der Karsawina in der Rolle der Columbine. Auch Sergei Djagilew führte das Stück im Rahmen seiner Ballets Russes, etwa im Berliner Theater des Westens am 20. Mai 1910 auf. – Kaum gebräunt, wohlerhalten.

Lot 3005, Auction  116, Kainer, Ludwig und Bolm, Adolph, Adolph Bolm. Gelb und orange kolorierte Lithographie in Graudruck auf Vélinpapier.

Kainer, Ludwig und Bolm, Adolph
Adolph Bolm. Gelb und orange kolorierte Lithographie in Graudruck auf Vélinpapier.
Los 3005

Schätzung
500€ (US$ 556)

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Bolm, Adolph. - Kainer, Ludwig. Adolph Bolm. Gelb und orange kolorierte Lithographie in Graudruck auf Vélinpapier. Darstellungsgröße ca. 35 x 24 cm. Mit doppeltem Passepartout in Grau und Rot unter Glas in einfacher goldsilberner Holzprofilleiste gerahmt. 53 x 44 cm. Ca. 1910-1912.
Adolph Rudolphovitch Bolm (1884-1951) war ein aus Russland von deutschen Vorfahren geborener amerikanischer Ballettänzer, den das Mariinsky-Theater verpflichtet hatte, bis er zusammen mit seiner Gefährtin, der berühmten Balletteuse Anna Pawlowa in den Jahren 1908 bis 1909 auf große Tour durch Europa ging.

In Paris gesellte er sich zur Truppe der berühmten Ballets Russes unter Sergei Diaghilew, mit der er dann vor allem in Ballettdarbietungen des Igor Strawinsky auftrat. Hier ist er in einem farbenfrohen, wohl von Léon Bakst entworfenem Kostüm dargestellt, einen Bogen spannend, möglicherweise eine Szene des Balletts des "Sacre du Printemps". – Unwesentlich gebräunt, kaum fleckig, unten (unter dem Passepartout zu ca. 1,5 cm) ist der Karton umgeknickt und gebrochen, auf diesem Streifen monogrammiert "L.K.".

Lot 3006, Auction  116, Oppler, Ernst und Bolm, Adolph, Adolph Bolm als "Pierrot" in "Carneval"

Oppler, Ernst und Bolm, Adolph
Adolph Bolm als "Pierrot" in "Carneval"
Los 3006

Schätzung
200€ (US$ 222)

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Bolm, Adolph. - Oppler, Ernst. Adolph Bolm als "Pierrot" in "Carneval". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 15,5 x 20,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 28 x 33 cm. 1918.
Witkiewicz 82, 26. Vgl. Bruns D 501 – Oppler zeigt eine der Anfangsszenen aus Robert Schumanns "Carneval", den "Valse Noble". Das von den Ballets Russes getanzte und von Michel Fokine inszenierte Stück war für lange Zeit eines der vom Publikum am meisten wertgeschätzen. Das Bühnenbild und die Kostüme stammen von Léon Bakst. Bei der Weltpremiere am 20. Mai 1910 im Berliner Theater des Westens saß Oppler selbst im Publikum. – Gleichmäßig leicht gebräunt.

Lot 3007, Auction  116, Oppler, Ernst und Bolm, Adolph, Adolph Bolm in "Carneval"

Oppler, Ernst und Bolm, Adolph
Adolph Bolm in "Carneval"
Los 3007

Schätzung
180€ (US$ 200)

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Bolm, Adolph. - Oppler, Ernst. Adolph Bolm in "Carneval". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 15 x 19,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 27,5 x 32 cm. 1919.
Witkiewicz 92, 31. Bruns D 282 – Oppler präsentiert die zehnte Szene, den Schmetterling, des "Carnaval", hier getanzt von Adolph Bolm. Der Ballettänzer und Choreograph Bolm (1884-1951) wurde an der Waganowa-Ballettakademie in St. Petersburg ausgebildet und tanzte nach seinem Abschluss im Jahre 1904 im Mariinsky-Ballett mit. 1909 ging er zusammen mit Anna Pawlowa auf Europa-Tournée. Danach tanzte er in Diaghilews Ballets Russes in Paris. Eine weitere Station seiner Karriere ist das Ballet Intime in New York sowie die New Yorker Metropolitan Opera. Er lebte und arbeitete in Chicago, Kalifornien, New York und San Francisco, wo er beim San Francisco Opera Ballet als Ballettmeister wirkte. – Minimal gebräunt.

Lot 3008, Auction  116, Oppler, Ernst und Bolm, Adolph, Adolph Bolm in "Polowetzer Tänze"

Oppler, Ernst und Bolm, Adolph
Adolph Bolm in "Polowetzer Tänze"
Los 3008

Schätzung
180€ (US$ 200)

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Bolm, Adolph. - Oppler, Ernst. Adolph Bolm in "Polowetzer Tänze". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 20 x 13,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 32,5 x 26,5 cm. 1919.
Witkiewicz 62, 16. Bruns D 280 – Die Polowetzer Tänze sind vier Tänze aus der Oper Fürst Igors von Alexander Borodin, genauer gesagt der Höhepunkt des zweiten Aktes. Michel Fokine inszenierte darauf basierend eine eigene Choreographie für sein Ballettstück, das am 12. Mai 1909 in Paris Premiere feierte. Nacheinander wurden russische Tänze aufgeführt, die jeweils am Schluss ekstatisch wurden. Genau dies war die Besonderheit und die Erweiterung der Rolle der Tänzerinnen und Tänzer sowie ihres Verständnis'. Die Hauptrolle wurde häufig von Adolph Bolm getanzt. Fokine äußerte sich wie folgt dazu "The unusual dancer ... It was his best role and he performed it best" (Witkiewicz 62). – Gering stockfleckig.

Lot 3009, Auction  116, Oppler, Ernst und Derp, Clotilde von, Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff

Oppler, Ernst und Derp, Clotilde von
Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff
Los 3009

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Derp, Clotilde von. - Oppler, Ernst. Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff. Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 23,5 x 18 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 37 x 30,5 cm. 1925.
Witzkiewicz 136, 53. – Die deutsche Tänzerin Clotilde von Derp wurde in München in der Tanzschule ihrer Mutter ausgebildet und trat ab 1909 öffentlich auf. Bereits ein Jahr später konnte sie Erfolge als namhafte Tänzerin des zeitgenössischen Ausdruckstanzes verzeichnen. Mit 20 Jahren war sie als Tänzerin auf Tournéen in ganz Europa engagiert. Auch Max Reinhard verpflichtete sie für eine Saison in London. Nach der Hochzeit mit Alexander Sacharoff trat sie hauptsächlich zusammen mit ihrem Mann auf. Das Paar wurde zu den herausragenden Pionieren des Ausdruckstanzes gezählt. – Etwas gebräunt.

Lot 3010, Auction  116, Oppler, Ernst und Derp, Clotilde von, Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff

Oppler, Ernst und Derp, Clotilde von
Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff
Los 3010

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Derp, Clotilde von. - Oppler, Ernst. Clotilde von Derp und Alexander Sacharoff. Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 24 x 18 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 37 x 30 cm. 1925.
Witzkiewicz 134, 52. – Die mit bürgerlichem Namen geborene Clotilde Margarete Anna Edle von der Planitz (1892-1974) trat unter ihrem Künstlernamen Clotilde von Derp als international erfolgreiche Tänzerin auf. 1919 heiratete sie den Tänzer, Choreographen, Maler und Pädagogen Alexander Sacharoff. Die beiden sind führende Repräsentanten des Ausdruckstanzes geworden. Sie entwickelten sogar eine eigene Tanzform, die als "abstrakte Pantomime" bezeichnet werden. – Leicht gebräunt.

Lot 3011, Auction  116, Oppler, Ernst und Falke, Gertrude, Gertrude Falke in "Rosamunde"

Oppler, Ernst und Falke, Gertrude
Gertrude Falke in "Rosamunde"
Los 3011

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Falke, Gertrude. - Oppler, Ernst. Gertrude Falke in "Rosamunde". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 19 x 14,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 34 x 28 cm. 1923.
Witzkiewicz 128, 49. Bruns D 455 – Unter dem Begriff 'Ausdruckstanz' wird eine künstlerischen Form des Tanzes verstanden, bei der das individuelle und künstlerische Darstellen von Gefühlen elementarer Bestandteil ist. Er ist als Gegenbewegung zum klassischen Ballett zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Ziel entstanden, natürliche Bewegungen des Körpers zu zeigen. Die erste namhafte und berühmt gewordene Vertreterin dieser neuen Tanzform war Isadora Duncan. Sie war dabei bestrebt Körper, Seele und Geist in ihrer Kunst miteinander zu verbinden. Inspirationen erhielt sie von antik-griechischen Abbildungen und der antiken Philosophie. Bedeutsam für die Weiterentwicklung des Ausdruckstanzes war auch die Frauenbewegung. In der Weimarer Republik ist als eine Pionierin die in Hamburg wohnhafte und dort ein eigenes Tanzstudio führende Gertrude Falke zu erwähnen. – Leicht gebräunt.

Lot 3012, Auction  116, Oppler, Ernst und Falke, Gertrude, Gertrude Falke in "Rosamunde"

Oppler, Ernst und Falke, Gertrude
Gertrude Falke in "Rosamunde"
Los 3012

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Falke, Gertrude. - Oppler, Ernst. Gertrude Falke in "Rosamunde". Radierung. Vom Künstler signiert. Plattengröße ca. 20 x 15 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 33 x 27 cm. 1923.
Witkiewicz 130, 50. Bruns D 459 – "Rosamunde" ist ein romantisches Schauspiel in vier Aufzügen, mit Chören, Musikbegleitung und Tänzen von Helmina von Chézy. Die Uraufführung mit der Musik von Franz Schubert (D 797) fand am 20. Dezember 1823 im Theater an der Wien statt. Gertrude Falke (1891-1984) gründete mit 22 Jahren ihre eigene Tanzschule in Hamburg. Zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Ursula gilt Getrude als Pionierin des Ausdruckstanzes. Das präsentierte Balettstück zeigt Gertrude in der Rolle der zypriotischen Prinzessin Rosamunde, die dazu bestimmt ist, im zarten Alter von achtzehn Jahren die Herrschaft anzutreten. Der bis dato amtierende und als Vormund eingesetzte Statthalter Fulgentius versucht dies durch zahlreiche Intrigen zu verhindern. Sein Rosamunde gegoltener Giftanschlag kostet ihn letztlich selbst das Leben und Rosamunde besteigt den Thron. – Leicht knitterfaltig.

Lot 3013, Auction  116, Oppler, Ernst und Falke, Gertrude, Gertrude Falke in "Rosamunde"

Oppler, Ernst und Falke, Gertrude
Gertrude Falke in "Rosamunde"
Los 3013

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Falke, Gertrude. - Oppler, Ernst. Gertrude Falke in "Rosamunde". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 22,5 x 14,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 37 x 28 cm. 1923.
Witzkiewicz 126, 48. Bruns D 454 – Gertrude Falke (1891-1984) präsentiert den Ausdruckstanz hier par excellence. Im Gegensatz zum klassischen Ballett trägt Falke kein enganliegendes Tutu oder Spitzenschuhe. Barfüßig und in eine weite wallende Tunika gekleidet, schwebt sie über die Bühne. – Leicht gebräunt und gewellt.

Lot 3014, Auction  116, Oppler, Ernst und Falke, Gertrude, Gertrude Falke in Chopins Fantaisie-Impromptu

Oppler, Ernst und Falke, Gertrude
Gertrude Falke in Chopins Fantaisie-Impromptu
Los 3014

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Falke, Gertrude. - Oppler, Ernst. Gertrude Falke in Chopins Fantaisie-Impromptu. Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 23 x 15 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 39 x 28 cm. 1923.
Witkiewicz 132, 51. Bruns D 458 – Das Fantaisie-Impromptu in cis-Moll, Op. post. 66 ist ein Werk Frédéric Chopins aus dem Jahr 1834, das posthum von Julian Fontana 1855 veröffentlicht wurde. Oppler zeigt Getrude Falke (1891-1984) in einer ausdruckstarken Pose im Profil nach rechts, mit beiden Beinen vom Boden abgehoben. Ihre langen fließenden Gewänder umspielen ihren Körper und verstärken den Eindruck von Leichtigkeit und Eleganz. – Minimal gebräunt.

Lot 3015, Auction  116, Oppler, Ernst und Falke, Gertrude, Getrude Falke in "Mazurka"

Oppler, Ernst und Falke, Gertrude
Getrude Falke in "Mazurka"
Los 3015

Schätzung
180€ (US$ 200)

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Falke, Gertrude. - Oppler, Ernst. Getrude Falke in "Mazurka". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 21 x 16 cm. Mit Passepartout unter Glas in Holzleiste gerahmt. 34,5 x 28,5 cm. 1923.
Witkiewicz 124, 47. Bruns D 351 – Getrude Falke (1891-1984) erhielt ihre Tanzausbildung bei Jaques-Dalcroze in Hellerau und gründete bereits mit 22 Jahren ihre eigene Tanzschule in Hamburg. Dabei wurde sie von ihrer jüngeren Schwester Ursula unterstützt. Die beiden traten unzählige Male zusammen auf. Da Gertrudes Mann jüdischer Abstammung war, emegrierten die beiden nach London, wo sie in Kurt Jooss's Tanzschule eine Anstellung fand. Getrude und Ursula gelten heute als Pionierinnen des Ausdruckstanzes. – Wohlerhalten.

Lot 3016, Auction  116, Oppler, Ernst und Falke, Gertrude, Gertrude Falke in Radierungen. Eingeleitet von Hans W. Fischer

Oppler, Ernst und Falke, Gertrude
Gertrude Falke in Radierungen. Eingeleitet von Hans W. Fischer
Los 3016

Schätzung
250€ (US$ 278)

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Falke, Gertrude. - Oppler, Ernst. Gertrud Falke in Radierungen. Eingeleitet von Hans W. Fischer. 12 S., 2 Bl. Mit Porträt-Frontispiz in Original-Radierung, signiert "EOppler" und 8 Tafeln. 21,6 x 16 cm. Orangefarbenes OHalbleder (Gelenke brüchig, Kapitale lädiert, fleckig) mit goldgeprägtem RTitel. Leipzig, E. A. Seemann, o. J. (1924).
Eines von 100 nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe mit der signierten Originalradierung Ernst Opplers (1867-1929). 1924 war auch eine großformatige Mappe erschienen, die die hier verkleinerten Tafeln mit Darstellungen der Tänzerin und Tanztherapeutin Gertrude Falke (1891-1984) im Original enthält. – Vorsatz mit dem Stempel der bedeutenden "Collection Jan Stanislaw Witkiewicz".

Lot 3017, Auction  116, Grunenberg, Arthur und Fokina, Vera, Vera Fokina als Ha-Tor in "Cleopatra".

Grunenberg, Arthur und Fokina, Vera
Vera Fokina als Ha-Tor in "Cleopatra".
Los 3017

Schätzung
280€ (US$ 311)

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Fokina, Vera. - Grunenberg, Arthur. Vera Fokina als Ha-Tor in "Cleopatra". Teilkolorierte Radierung auf Büttenpapier, unter der Darstellung rechts mit Bleistift signiert: "A. Grunenberg" und bezeichnet "P XLV/111". Plattengröße ca. 24 x 18 cm. Unter Glas in silberner Holzleiste gerahmt. 43 x 36 cm. Um 1914.
Witkiewicz 166, 7. – Die russische Tänzerin Vera Fokina (1886-1958), Frau des bedeutenden russisch-amerikanischen Tänzers und Choreographen Michel Fokine, hier in ihrer Rolle der Ta-Hor aus dem Einakter "Une Nuit d'Egypte" nach der Musik des Anton Stepanowitsch Arenski (1861-1906) und dem Libretto ihres Ehemanns. Das Ballett wurde am 2. März 1908 für Mariinsky-Theater in St. Petersburg uraufgeführt. "For the opening of the season, on 2 June 1909, at the Théâtre du Châtelet in Paris, Diaghilev's group prepared the second version of the ballet entitled Cleopatra with the musik by various Russian composers. The set and costumes were designed by Léon Bakst, and the title role was danced by featuring Ida Rubinstein, Fokin's student" (Witkiewicz). – Sehr frisch, zart mit gelber und roter Farbkreide vom Künstler gehöht.

Lot 3018, Auction  116, Grunenberg, Arthur und Fokine, Michel, Michel Fokine als Harlekin im "Carneval".

Grunenberg, Arthur und Fokine, Michel
Michel Fokine als Harlekin im "Carneval".
Los 3018

Schätzung
250€ (US$ 278)

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Fokine, Michel. - Grunenberg, Arthur. Michel Fokine als Harlekin im "Carneval". Teilkolorierte Radierung auf Büttenpapier, unter der Darstellung links mit Bleistift signiert: "A. Grunenberg". Plattengröße ca. 24 x 18 cm. Unter Glas in silberner Holzleiste gerahmt. 43 x 36 cm. Um 1914.
Witkiewicz 158, 3. – Der Tänzer und Choreograph Michel Fokine gilt als Gründer des modernen Balletts. Hier ist er selbst als Tänzer dargestellt, in der Rolle des Harlekin im "Carnaval". Dieses Ballett wurde von Alexander Glazunow, Nikolai Rimsky-Korsakov, Anatoly Lyadov und Alexander Tcherepnin nach Robert Schumanns gleichnamigem Klavierzyklus (Op. 9) orchestriert und von durchschlagendem Erfolg gekrönt. Der Künstler Arthur Grunenberg (1880-1952) arbeitete hier vor allem die runden Bewegungen und das immense Muskelspiel des zu fliegen scheinenden Tänzers bei dieser Darstellung heraus. – Tadellos frisch, zart mit Rosétusche und himmelblauer Farbkreide gehöht.

Lot 3019, Auction  116, Grunenberg, Arthur und Frohmann, Max, Max Frohmann in den Polowetzer Tänzen

Grunenberg, Arthur und Frohmann, Max
Max Frohmann in den Polowetzer Tänzen
Los 3019

Schätzung
180€ (US$ 200)

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Frohmann, Max. - Grunenberg, Arthur. Max Frohmann in den Polowetzer Tänzen. Teilkolorierte Radierung auf Büttenpapier, unten rechts in Bleistift signiert "A. Grunenberg". Plattengröße 24 x 18 cm. Unter Glas mit schwarzem Passepartout in versilberter Holzleiste gerahmt. 43 x 36 cm. Nach 1914.
Witzkiewicz 174, 11. – Alexander Borodin (1833-1887) komponierte die "Polowetzer Tänze" im Rahmen seiner großen Oper "Fürst Igor", die dort mit mehreren Chören intoniert werden. In der Orchesterfassung wurden sie als Ballettmusik europa- und später weltweit berühmt. Mit den Polowetzern stellt Borodin die Kyptschaken, ein Turkvolk aus den Steppen des Ostens vor, wobei er zahlreiche orientalische Kläge einflicht. Der Bogenschütze spielt auf das kriegerische Wesen des Stammes an.

"Although Arthur Grunenberg claimed that all his drawings were created 'live' during the spectacles, in some cases it is known that dancers were sitting for the painter in atelier or that used the photographs depicting dances of the Ballets Russes. Such was the case with this graphic" (Witkiewicz). – Nur unwesentlich leicht angestaubt im unteren Rand, mit Bleistift bezeichnet "P XLV/124".

Lot 3020, Auction  116, Kainer, Ludwig und Gert, Valeska, Valeska Gert. Groteske Tänze. Theatersaal d. Hochschule f. Musik.

Kainer, Ludwig und Gert, Valeska
Valeska Gert. Groteske Tänze. Theatersaal d. Hochschule f. Musik.
Los 3020

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Gert, Valeska. - Kainer, Ludwig. Valeska Gert. Groteske Tänze. Theatersaal d. Hochschule f. Musik. Kleinplakat. Original-Lithographie von 2 Steinen. 27 x 20 cm. Berlin, Dinse & Eckert, 1917.
Das damals wie heute populärste Plakat der Berliner Schauspielerin, Kabarettistin, Pantomimin und bedeutenden Vertreterin des Modernen Tanzes Valeska Gert (1892-1978), das der Zeichner, Maler, Illustrator, Filmarchitekt und Kostümbildner Ludwig Kainer (1885-1967) für eine Vorstellung am Mittwoch, den 10. Oktober und Dienstag, den 16. Oktober 1917, jeweils um 8 Uhr entworfen hat. – Minimal gleichmäßig gebräunt, sonst sehr sauber und frisch, in leuchtendem Orangedruck.

Lot 3021, Auction  116, Grunenberg, Arthur und Karsawina, Tamara, Tamara Karsavina als Columbine im Carneval.

Grunenberg, Arthur und Karsawina, Tamara
Tamara Karsavina als Columbine im Carneval.
Los 3021

Schätzung
600€ (US$ 667)

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Karsawina, Tamara. - Grunenberg, Arthur. Tamara Karsavina als Columbine im "Carneval". Kolorierte Kreidelithographie. Im Stein bezeichnet "Karsavina u. d. L. gez. A. Grunenberg" und unter der Darstellung links mit Bleistift signiert: "A. Grunenberg". Darstellungsgröße ca. 44,5 x 32 cm. Format 55 x 39 cm. Unter Glas in vergoldeter Holzprofilleiste gerahmt. 57 x 41 cm. Um 1912.
Witkiewicz 154, 1. – Tamara Platonowna Karsawina (1885-1978) in ihrer Paraderolle der Columbine im "Carnaval". Dieses Ballett wurde von Alexander Glazunow, Nikolai Rimsky-Korsakov, Anatoly Lyadov und Alexander Tcherepnin nach Robert Schumanns gleichnamigem Klavierzyklus (Opus 9) orchestriert und wurde von durchschlagendem Erfolg gekrönt. Verantwortlich dafür waren maßgeblich die Choreographie Michel Fokines, die Kostüme von Léon Bakst und vor allem die bezaubernde Darbietung der Karsawina in der Rolle der Columbine. Auch Sergei Djagilew führte das Stück im Rahmen seiner Ballets Russes, etwa im Berliner Theater des Westens am 20. Mai 1910 auf.

"Tamara Karsavina was dancing in the world premiere of Carnaval the part of Colombine and later, in the countless number of performances during the numerous tours of the Ballets Russes. The audience enjoyed watching this ballet suit consisting of mini-dance forms and paltry episodes very much" (Witkiewicz).

Der Künstler Arthur Grunenberg (1880-1952) stellt die Karsawina in prachtvollem Rüschenkostüm dar, die rechte Hand unter dem Kinn, die Haare blumengeschmückt. Die Kreidelithographie höhte der Künstler mit sanften Farbkreiden in Gelb, Blau und Rostbraun. – Sehr sauber und frisch, ganz unwesentliche, kaum sichtbare Fleckchen. Sehr seltenes Blatt, hier in einem Abzug auf Japanpapier.

Lot 3022, Auction  116, Grunenberg, Arthur, Spanische Tänzerin

Grunenberg, Arthur
Spanische Tänzerin
Los 3022

Schätzung
350€ (US$ 389)

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Grunenberg, Arthur. Spanische Tänzerin. Kolorierte Radierung auf Büttenkarton. 24,5 x 15,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 38,5 x 30 cm. 1917
Witkiewicz 176, 12. – Auf der Bühne vor dem bläulich-türkisen Vorhang erscheint auf dem rötlich kolorierten Parkett eine schlanke spanische Tänzerin mit schwarzem, wallenden Haar und einer Rose am Ohr, nach hinten gebeugt in starkem Ausdruckstanz des Flamenco, der Muiñeira oder Sardana, in ein weites zartgelbes Spitzenkleid mit fliegender Kette gewandet. Links wartet der Flamenco-Tanzpartner auf seinen Auftritt, unten sieht man das Publikum sitzen. – Etwas gebräunt, Ränder etwas angestaubt. Die Darstellung im Plattenrand in bestem kontrastreichen Druck.

Grunenberg, Arthur
Figuren. Eine Folge von 16 Steinzeichnungen
Los 3023

Schätzung
2.800€ (US$ 3,111)

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Grunenberg, Arthur. Figuren. Eine Folge von 16 Steinzeichnungen mit einer Einleitung von Joachim Kirchner. 2 Bl. Mit großer lithographischer Titelvignette und 16 lithographische Tafeln. 68,5 x 51,5 cm. Lose Tafeln und typographischer Doppelbogen in OHalbpergament-Mappe (obere Klappe fehlt, Klappengelenke brüchig, etwas gebräunt, nur minimal fleckig, Kanten und Ecken bestoßen, verso mit Bezugsfehlstellen) mit illustriertem VDeckel nach einer Kreidelithographie des Künstlers. Berlin, Ernst Wasmuth, o. J. (1919).
Eines von nur 60 nummerierten Exemplaren auf Zandersvélin. Die monumentale Mappe "Figuren" des aus dem ostpreußischen Königsberg stammenden Künstlers Arthur Grunenberg (1880-1952) gehört zu seinen graphischen Hauptwerken - und ist gleichzeitig eines der bedeutendsten Mappenwerke, die dem Tanz gewidmet sind. In den sich leicht bewegenden Figuren voller Grazilität, Anmut und reizendster Leiblichkeit kann man immer wieder seine beliebten Modelle aus den Ballets Russes erkennen, wie Vaslav Nijinsky, Anna Pawlowa, Tamara Karsawina oder Adolphe Bolm.

"Der Strich ist oft vibrierend nervös, doch nie ohne Kraft, gelegentlich gewinnt er monumentale Gestaltung. Grunenbergs Figuren wollen rein zeichnerisch gewertet sein, nicht ohne Absicht verzichtet er darauf, zu einem bestimmten Milieu Stellung zu nehmen oder auch nur andeutend auf den Hintergrund hinzuweisen. Durch diese kluge Selbstbeschränkung und vorsichtige Abgrenzumg des Gewollten wird jener statuarische Eindruck erreicht, der es gerechtferigt erscheinen läßt, diese Folge von Steinzeichnungen 'Figuren' zu benennen" (Joachim Kirchner im Vorwort). – Die Imperialfolio-Tafeln auf festem Zandersvélin mit Wasserzeichen "JWZANDERS 1916" sind kaum fleckig (eine einzige minimal knitterspurig), sonst von ausgezeichneter, ja bemerkenswert frischer und guter Gesamterhaltung. Von allergrößter Seltenheit, lediglich ein Exemplar im Auktionshandel nachweisbar, in den meisten Bibliotheken nicht vorhanden, auch im Deutschen Tanzarchiv konnten wir über den OPAC kein Exemplar finden.

Lot 3024, Auction  116, Kainer, Ludwig und Ibsen, Lillebil, Lillebil Christensen als Prinzessin Fay Yen

Kainer, Ludwig und Ibsen, Lillebil
Lillebil Christensen als Prinzessin Fay Yen
Los 3024

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Ibsen, Lillebil. - Kainer, Ludwig. Lillebil Christensen als Prinzessin Fay Yen in der "Grünen Flöte". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 17 x 12 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 31 x 25 cm. 1916.
Witkiewicz 218, 4. – Max Reinhard war der Regisseur der Ballettpantomime "Die grüne Flöte" Hugo von Hofmannsthals. Die Chereographie entwickelte Ernst Matray, das Bühnenbild entwarf Ernst Stern und die Musik stammte von Wolfgang Amadeus Mozart in einer Interpretation Einars Nilsons. Weltpremiere feierte das Stück 1916 am Deutschen Theater in Berlin. – Sauber und wohlerhalten.

Lot 3025, Auction  116, Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil, Lillebil Ibsen

Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil
Lillebil Ibsen
Los 3025

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Ibsen, Lillebil. - Oppler, Ernst. Lillebil Ibsen. Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 19,5 x 15,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in Holzleiste gerahmt. 33,5 x 26 cm. 1919.
Witkiewicz 64, 17. Bruns D 285 – Die norwegische Tänzerin Lillebil Christensen (1899-1989) wurde 1916 in Berlin von Max Reinhard engagiert und zeigte ihr Können am Deutschen Theater. Während des Ersten Weltkrieges war es den Balletts Russes wie vielen anderen Tänzerinnen und Tänzern nicht möglich in Deutschland aufzutreten. Dieser Umstand begünstigte die Karriere Christensens. – Wohlerhalten.

Lot 3026, Auction  116, Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil, Lillebil Ibsen

Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil
Lillebil Ibsen
Los 3026

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Ibsen, Lillebil. - Oppler, Ernst. Lillebil Ibsen. Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 14 x 10,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in Holzleiste gerahmt. 28 x 21,5 cm. 1920.
Witkiewicz 72, 21. Bruns D 289 – Lillebil Ibsen bzw. mit bürgerlichem Namen Sofie Krohn (1899-1989 ), tanzt hier als junge Frau mit hoher Konzentration auf einem Bein auf den Zehenspitzen stehend, das andere Bein nach hinten ausgestreckt, den Zuschauer frontal anschauend. – Gering gebräunt.

Lot 3027, Auction  116, Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil, Lillebil Ibsen

Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil
Lillebil Ibsen
Los 3027

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Ibsen, Lillebil. - Oppler, Ernst. Lillebil Ibsen in "Die Prima Ballerina". Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 14 x 12 cm. Mit Passepartout unter Glas in Holzleiste gerahmt. 30 x 24 cm. 1920.
Witkiewicz 68, 19. – Lillebil Christensen tanzt hier in der "Prima Ballerina" Hugo von Hofmannsthal zusammen mit dem österreichischen Schauspieler und Comedian Max Pallenberg (1877-1934). Während er zu ihren Füßen kniet und sie ehrfürchtig anschaut, tanzt sie mit einer atemberaubenden Leichtigkeit vor ihm, auf einem Bein auf den Zehenspitzen stehend, die Arme wellenartig gehalten, den Kopf leicht nach links geneigt. Das Bühnenbild und die Kostüme entwarf Ernst Stern (1876-1954). – Oberhalb der Nummerierung mit kleinem Braunfleck.

Lot 3028, Auction  116, Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil, Lillebil Ibsen

Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil
Lillebil Ibsen
Los 3028

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Ibsen, Lillebil. - Oppler, Ernst. Lillebil Ibsen. Radierung. Vom Künstler signiert und nummeriert. Plattengröße ca. 20,5 x 12,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in Holzleiste gerahmt. 34,5 x 25 cm. 1920.
Witkiewicz 66, 18. Bruns D 286 – Sehr wahrscheinlich zeigt Oppler die norwegische Tänzerin Lillebil Christensen (bzw. Lillebil Ibsen) hier während eines Auftritts im Jahre 1916 in der "Grünen Flöte" des Hugo von Hofmannsthal mit der Musik Wolfgang Amadeus Mozarts. Die Choreographie entwickelte Ernst Stern, der Regisseur war Max Reinhard. – Leicht gewellt.

Lot 3029, Auction  116, Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil, Lillebil Ibsen

Oppler, Ernst und Ibsen, Lillebil
Lillebil Ibsen
Los 3029

Schätzung
180€ (US$ 200)

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Ibsen, Lillebil. - Oppler, Ernst. Lillebil Ibsen. Radierung. Vom Künstler signiert und in der Platte nummeriert. Plattengröße ca. 18 x 13,5 cm. Mit Passepartout unter Glas in Holzleiste gerahmt. 32,5 x 27 cm. 1920.
Witkiewicz 70, 20. Bruns D 288 – Die norwegische Tänzerin sowie Schauspielerin bei Bühne und Film, Sofie Krohn (1899-1989 ), die unter ihrem Künstlernamen Lillebil Christensen große Bekanntheit erlangte, begann ihre Karriere im Kindesalter in der "Prinzessin auf der Erbse". Auf Grund ihres herausragenden tänzerischen Könnens wurde sie in ganz Europa als 'Madame Lillebil' bekannt. Engangements in Paris und London sowie in Berlin, wo sie Max Reinhardt als Primaballerina angagierte, förderten ihre Karriere entscheidend. Große Erfolge erzielte sie als Lady Bracknell in Oscar Wildes "Bunbury" und mit Friedrich Dürrenmatts Drama "Der Besuch der alten Dame". – Etwas gebräunt.

Lot 3030, Auction  116, Grunenberg, Arthur und Karsawina, Tamara, Tamara Karsawima als Salome

Grunenberg, Arthur und Karsawina, Tamara
Tamara Karsawima als Salome
Los 3030

Schätzung
150€ (US$ 167)

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Karsawina, Tamara. - Grunenberg, Arthur. Tamara Karsawima als Salome. Radierung. Vom Künstler signiert. Plattengröße ca. 24 x 18 cm. Mit Passepartout unter Glas in versilberter Holzleiste gerahmt. 36 x 29,5 cm. 1914.
Witkiewicz 168, 9. – Das Ballettstück in einem Akt und sieben Bildern "Die Tragödie der Salome", Op. 50 wurde 1907 von Florent Schmitt (1870-1958) komponiert und am 12. Juni 1913 im Théâtre des Champs-Elysees von Diaghilews Ballets Russes uraufgeführt. – Sauber und wohlerhalten.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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