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Lose pro Seite


Hoffmann, Georg Andreas
Doppelbildnis zweier Knaben
Los 6032

Ergebnis
11.685€ (US$ 13,587) *

Details

Doppelbildnis zweier junger Knaben.
Öl auf Leinwand. 45,7 x 53,3 cm. Verso auf dem Keilrahmen mit je einem roten und grünen Siegellackstempel sowie einem alten Etikett bez. "N. 1672 Netscher". Um 1783.

Der gehörlose Georg Andreas Hofmann studierte seit 1781 bei Adam Friedrich Oeser in Leipzig, bevor er 1786 zu Giovanni Battista Casanova an die Dresdener Akademie ging und sich schließlich in Berlin niederließ. Bei dem äußerst reizvollen Doppelportrait zweier junger Knaben handelt es sich um ein Frühwerk des Künstlers, das noch zur Lehrzeit bei Oeser um 1783 in Leipzig entstand. Bei den gewagten Verkürzungen spürt man deutlich die Ambitionen des Künstlers, der sich später in Berlin als gefragter Portraitmaler profilierte. Eine Variante desselben Motivs versteigerte Bassenge 2012 in der 100. Auktion (Los 6120). Unser Bild unterscheidet sich vor allem in der mise-en-page, die aufgrund des etwas kleiner gewählten Bildausschnittes deutlich fokussierter wirkt, und weicht nur in wenigen Details, die Kleidung betreffend, ab.


Provenienz: Sammlung Bischoff, Bremen.

Deutsch
18. Jh. Zwei arkadische Landschafen
Los 6033

Ergebnis
2.214€ (US$ 2,574) *

Details

18. Jh. Zwei arkadische Landschaften.
2 Gemälde, je Öl auf Kupfer. Je ca. 21,5 x 27,6 cm. Unten rechts je unleserlich signiert "C v B[...]".


Lot 6034, Auction  117, Comte, Jacques-Louis, Bildnis einer harfespielenden jungen Frau in weißem Satinkleid mit bunt bordiertem orangem Kaschmirschal, auf Balkonterrasse sitzend vor orangem Vorhang mit Ausblick auf Landschaft rechts. Unten rechts signiert und datiert "L. Comte. pt. 1819.".

Comte, Jacques-Louis
Bildnis einer harfespielenden jungen Frau in weißem Satinkleid mit bunt bordiertem orangem Kaschmirschal, auf Balkonterrasse sitzend vor orangem Vorhang mit Ausblick auf Landschaft rechts. Unten rechts signiert und datiert "L. Comte. pt. 1819.".
Los 6034

Ergebnis
5.166€ (US$ 6,007) *

Details

Bildnis einer harfespielenden jungen Frau in weißem Satinkleid mit bunt bordiertem orangem Kaschmirschal, auf Balkonterrasse sitzend vor orangem Vorhang mit Ausblick auf Landschaft rechts.
Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 17,7 x 14,1 cm. In vergoldetem Messingrahmen, rückseitig Klappständer. Unten rechts signiert und datiert "L. Comte. pt. 1819.".



Provenienz: Meilen (Zürichsee), Sammlung Ernst Holzscheiter (1878-1962).
Sotheby's, London, Auktion am 28. März 1977 "Important English and Continental Miniatures from the Holzscheiter Collection", Los 127 mit Abb. (Zuschlag 2.800 GBP plus 10 % Aufgeld).
Sammlung Bischoff, Bremen.

Ausstellung: Genf, Musée d'art et d'histoire, Chefs-d'oeuvre de la miniature et de la gouache, 1956, Kat.-Nr. 88 (Leihgabe Ernst Holzscheiter, Meilen).

Literatur: Leo R. Schidlof: The Miniature in Europe, Graz 1964, Bd. I, S. 158 ("One of his masterpieces").

Flämisch
2. Hälfte 17. Jh. Bildnis einer Dame im perlenbesetzten blauen Kleid mit hochgesteckten Korkenzieherlocken
Los 6035

Ergebnis
7.380€ (US$ 8,581) *

Details

2. Hälfte 17. Jh. Bildnis einer Dame im perlenbesetzten blauen Kleid mit hochgesteckten Korkenzieherlocken.
Öl auf Metall, wohl Silber. 6,8 x 5,5 cm (oval). Im Holzetui bezogen mit braunem Leder. Innen 10 Glimmerschieferplättchen („Mica“) bemalt in Ölfarbe, teils mit Spuren von Goldhöhung, mit diversen weiblichen Verkleidungen (wie byzantinische Prinzessin, Türkin, Armenierin, Trauer- bzw. Ballkleidung) um ausgespartes Gesicht herum.


Lot 6037, Auction  117, Hummel de Bourdon, Carl Ludwig, Bildnis eines jungen Mannes mit Schnurbart und Windstoßfrisur, vor einer Flußlandschaft sitzend, den rechten Arm auf eine Stuhllehne gestützt, in nachtblauer Jacke mit beiger Weste, geknoteter schwarzer Halsbinde, weißem Hemdkragen und plissiertem Jabot.

Hummel de Bourdon, Carl Ludwig
Bildnis eines jungen Mannes mit Schnurbart und Windstoßfrisur, vor einer Flußlandschaft sitzend, den rechten Arm auf eine Stuhllehne gestützt, in nachtblauer Jacke mit beiger Weste, geknoteter schwarzer Halsbinde, weißem Hemdkragen und plissiertem Jabot.
Los 6037

Ergebnis
5.904€ (US$ 6,865) *

Details

Bildnis eines jungen Mannes mit leichtem Schnurbart und Windstoßfrisur, mit dem rechten Arm auf eine Stuhllehne gestützt vor einer Flusslandschaft sitzend, in nachtblauer Jacke mit beiger Weste, geknoteter schwarzer Halsbinde, weißem Hemdkragen und plissiertem Jabot.
Unten links signiert und datiert "HUMEL / 1814".
Aquarell und Gouache auf Karton. 12,5 x 9,3 cm (oval). In rechteckigem vergoldetem Holz- und Stuckrahmen mit Palmetten in den Spandrillen.



Provenienz: Sammlung Bischoff, Bremen.

Lot 6038, Auction  117, Morgenroth, Johann Martin, Bildnis der Königin Pauline von Württemberg (1800-1873) in schulterfreiem weißem Kleid mit juwelenbesetzter Goldbrosche, im Haar weiße Gaze-Rüschen und eine Schutenhaube geschmückt mit Ähren und gelben Schleifen; gemaltes Oval mit vergoldeten Zwickeln.

Morgenroth, Johann Martin
Bildnis der Königin Pauline von Württemberg (1800-1873) in schulterfreiem weißem Kleid mit juwelenbesetzter Goldbrosche, im Haar weiße Gaze-Rüschen und eine Schutenhaube geschmückt mit Ähren und gelben Schleifen; gemaltes Oval mit vergoldeten Zwickeln.
Los 6038

Ergebnis
1.968€ (US$ 2,288) *

Details

Bildnis der Königin Pauline von Württemberg (1800-1873) in schulterfreiem weißem Kleid mit juwelenbesetzter Goldbrosche, im Haar weiße Gaze-Rüschen und eine Schutenhaube geschmückt mit Ähren und gelben Seidenschleifen; in gemaltem Oval auf vergoldetem "vermiculé" Grund mit Palmettendekor in den Spandrillen.
Emaille auf Porzellan. 12,8 x 10,4 cm (das Oval). In rechteckigem, vergoldetem und bemaltem Holzrahmen.



Provenienz: Sammlung Bischoff, Bremen.

de Mirbel, Aimée-Zoé Lizinka
Bildnis einer jungen Frau mit blumengeschmückter Hochfrisur und Perlohrringen, in schulterfreiem schwarzem Samtkleid mit weißer Spitzenborte und Mousselineärmeln. Plus Beigabe: Bildnis (gesprungen) einer jungen Frau, England um 1850, R. Easton zugeschrieb
Los 6039

Ergebnis
4.182€ (US$ 4,863) *

Details

Bildnis einer jungen Frau mit blumengeschmückter Hochfrisur und Perlohrringen, in schulterfreiem schwarzem Samtkleid mit Seidengürtelband, weißer Spitzenborte und Mousselineärmeln.
Unten rechts entlang des Bildrandes aufsteigend in rot signiert und datiert "Lizinka de Mirbel 1832".
Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 9,5 x 7,7 cm (oval). In rechteckigem, reich verziertem und vergoldetem Bronzerahmen.

Beigegeben ein Bildnis (gesprungen) einer in einer Landschaft sitzenden jungen Frau in weißem Kleid mit Rose am Dekolleté und schwarzem Gazeschleier, England um 1840/1850, Reginald Easton (1807-1893) zugeschrieben. Aquarell und Gouache auf Elfenbein. 13,4 x 10,8 cm (rechteckig, oben mit abgerundeten Ecken). In vergoldeter Kupferplatte in Samtrahmen (Beigabe nicht abgebildet).

Provenienz: Meilen (Zürichsee), Sammlung Ernst Holzscheiter (1878-1962).
Sotheby's, London, Auktion am 28. März 1977 "Important English and Continental Miniatures from the Holzscheiter Collection", Los 143 mit Abb. (Zuschlag 1.100 GBP plus 10 % Aufgeld).
Sammlung Bischoff, Bremen.

Lot 6040, Auction  117, Pöhacker, Leopold Joseph, Bildnis des Karlsruhischen Garnisonskommandanten Karl von Francken (1774-1828), in dunkelblauer Uniform mitgoldbestickem rotem Kragen, goldfarbigen Epauletten, dekoriert mit zahlreichen Orden, vor Wolken. Unten links signiert und datiert "Pöhacker 1814.".

Pöhacker, Leopold Joseph
Bildnis des Karlsruhischen Garnisonskommandanten Karl von Francken (1774-1828), in dunkelblauer Uniform mitgoldbestickem rotem Kragen, goldfarbigen Epauletten, dekoriert mit zahlreichen Orden, vor Wolken. Unten links signiert und datiert "Pöhacker 1814.".
Los 6040

Ergebnis
3.444€ (US$ 4,005) *

Details

Bildnis des Karlsruhischen Garnisonskommandanten Karl von Francken (1774 Stuttgart - 1828 Karlsruhe), in dunkelblauer Uniform mit goldbestickem rotem Kragen und goldfarbigen Epauletten, dekoriert mit Bruststern und Komturkreuz des großherzoglich badischen Karl-Friedrich-Militärverdienstordens, dem Offizierskreuz des kaiserlich französischen Ordens der Ehrenlegion, und dem Kreuz des kaiserlich russischen Wladimirordens; vor Wolkenhintergrund.
Unten links entlang des Bildrandes absteigend signiert und datiert "Pöhacker 1814.".
Aquarell und Gouache auf Pergament auf Zinkplatte aufgezogen. 14,4 x 12 cm (gemaltes Oval). In rechteckigem, vergoldetem und bemaltem Holzrahmen.

Galerie Bassenge dankt Herrn Stanislav Lyulin, Moskau, für die Identifizierung des Dargestellten.
Eine kleinere, auf Elfenbein gemalte Fassung, monogrammiert und 1815 datiert, wurde angeboten bei Christie's, Genf, Auktion am 18. Mai 1994, Los 316 mit Abb.


Provenienz: Sammlung Bischoff, Bremen.

Lot 6041, Auction  117, Liberotti, Giovanni, Opere scelte: Daktyliothek

Liberotti, Giovanni
Opere scelte: Daktyliothek
Los 6041 [*]

Ergebnis
1.599€ (US$ 1,859) *

Details

"Opere scelte": Daktyliothek.
Stapelkasten mit vier Lagen aus Holz, vollständige Folge von 102 weißen Gips-Abdrücken, diese in schwarze, mit weißem Pinsel nummerierte Kartonwickelungen gefasst und auf mit grünem Lackpapier ausgeschlagene Holzladen geleimt, der Innendeckel mit typographischem Inhaltsverzeichnis. 32 x 20 x 10,5 cm. Rom, Via de’ Condotti No. 36.37, um 1860.

Daktyliotheken sind umfangreiche Sammlungen von Gipsabdrücken nach berühmten Gemälden oder antiken Gemmen. Da die Gemmenoriginale in der Regel sehr teuer waren, wurden umfangreiche Serien von Abdrücken, meist aus Gips gefertigt. Einzelstücke, aber mehr noch die Daktyliotheken gehörten in jede höfische Bibliothek.
Liberotti zählt neben Cades, Odelli und Paoletti zu den späten Produzenten von Gipsabdrücken nach geschnittenen Vorlagen. Das gedruckte Verzeichnis belegt, dass eine von ihm selbst getroffene Standardauswahl vorliegt, keine private. Liberotti firmierte um 1848 noch in der Via del Babuino no. 105, ein Guida tascabile di Roma für 1870/71 nennt die angegebene Adresse. Der Kasten vereinigt etwas mehr als ein Fünftel der von Liberotti bekannten Abdrücke. Er enthält wenige Beispiele antiken Steinschnittes, vielmehr Wiedergaben klassischer Museumskunst besonders der Renaissance und des Neoklassizismus, beispielsweise: Laokoon, Farnesischer Stier, Vatikanischer Apoll, von Da Vincis „Das letztes Abendmahl“, von Michelangelo „Der Prophet Zacharias“, von Raffael „Die Madonna auf dem Stuhl“, von Tizian „Flora und Venus“, von Thorvaldsen „Der Triumph Alexanders“, „Amor und Psyche“ und viele weitere (vgl. Valentin Kockel, Daniel Graepler: Daktyliotheken - Götter & Caesaren aus der Schublade, München 2006, S. 3, Kat. 20, S. 185.).

Körner, Emma Sophie - zugeschrieben
Bildnis wohl von Theodor Körner im Dreiviertelprofil nach rechts
Los 6042

Ergebnis
984€ (US$ 1,144) *

Details

zugeschrieben. Bildnis wohl von Theodor Körner im Dreiviertelprofil nach rechts.
Öl auf Leinwand, auf Malkarton kaschiert. 38,2 x 29,2 cm. Rechts im Hintergrund in schwarzem Pinsel bez. "Th. Körner".

Emma Sophie Körner war die Schwester des Schriftstellers und Freiheitskämpfers Theodor Körner, mit dem sie eine innige Geschwisterliebe verband. Zunächst wurde Emma Körner von ihrer Tante, der Malerin Dora Stock in der Ölmalerei unterwiesen. Später bildete sie sich weiter bei dem Bildnismaler Anton Graff. Neben einem Portrait Schillers hat Emma Körner häufig ihren Bruder im Bildnis festgehalten. Sofern der Bildaufschrift glauben geschenkt werden darf, dürfte es sich um ein sehr frühes Bildnis Körners handeln, das den Dargestellten ohne Oberlippenbart zeigt.

Deutsch
1819. Die Petruskapelle in Alexisbad bei Harzgerode im Harz
Los 6044

Ergebnis
2.460€ (US$ 2,860) *

Details

1819. Die Petruskapelle in Alexisbad bei Harzgerode im Harz.
Öl auf Leinwand. 45,2 x 59,7 cm. Rechts auf der Plakette des Felsens bezeichnet "Erinnerung 1819", verso auf dem Keilrahmen bezeichnet "[...] der Alexisbad im Harz".

Der kleine klassizistische Bau geht auf einen Entwurf Karl Friedrich Schinkels zurück und wurde 1812/15 am rechtseitigen Ufer der Selke im Kurort Alexisbad als Teehäuschen für Herzog Alexius und Herzogin Marie Friederike von Anhalt-Bernburg errichtet. Da Alexisbad über keine eigene Kirche verfügte, ließen die späteren Besitzer des Kurbades im Teehäuschen temporär auch Gottesdienste abhalten, bis es schließlich ganz zu Kapelle umgewidmet wurde.

Deutsch
um 1815. Zwei Kavaliere mit Pferden im Wald
Los 6045

Ergebnis
3.075€ (US$ 3,576) *

Details

um 1815. Zwei Kavaliere mit ihren Pferden im Wald.
Öl auf Holz. 53 x 39 cm.


Kaselowsky, August Theodor
Bildnis des Sebastian Bartholdy-Hensel, Sohn der Fanny Hensel
Los 6049

Ergebnis
7.995€ (US$ 9,297) *

Details

Kinderbildnis von Sebastian Hensel in Rom, Sohn von Wilhelm Hensel und Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy.
Öl auf Leinwand. 46,5 x 37,4 cm. Unten rechts signiert und datiert "A. Kaselowsky / Rom 1840", verso auf der orig. Leinwand weiterhin in schwarz bez. "Rom den 26 ten Apr. 1840" sowie von anderer Hand in rot bez. "Adieu! treue (?) Hensel 22.11.(18)82".

August Theodor Kaselowsky studierte ab 1828 an der Berliner Akademie. Er galt als Lieblingsschüler des Hofmalers und Akademieprofessors Wilhelm Hensel, mit dessen Familie er gut befreundet war. Kaselowsky ging zunächst nach Paris auf Reisen und verweilte anschließend zwischen 1840 und 1850 in Italien. Die Anfangszeit verbrachte er mit der Familie Hensel in Rom. Auf dieser Reise entstand das anmutige Kinderbildnis Sebastian Hensels (1830-1898), dem einzigen Sohn der bekannten Komponistin der Romantik, Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Seit 1829 war sie mit Wilhelm Hensel glücklich verheiratet. 1840 stellte Kaselowsky bei der Berliner Akademie Ausstellung das "Brustbild eines Knaben" aus, als dessen Besitzer Wilhelm Hensel angegeben wurde (vgl. Ausst.Kat. Preussische Bildnisse des 19. Jahrhunderts: Zeichnungen von Wilheln Hensel, Berlin 1981, S. 81f.). Sehr wahrscheinlich handelt es sich um das Portrait des Sohnes; Sebastian Hensel ist zum Zeitpunkt des Gemäldes zehn Jahre alt. Kaselowsky zeigt den jungen Knaben vor dem Hintergrund des Parks der Villa Borghese, vermutlich unweit des Venusbrunnens. Leicht erhöht über der Stadt hat man noch heute von hier einen wunderbaren Blick über Rom, und wie hier, auf Michelangelos Kuppel von Sankt Peter.

Provenienz: Aus dem Nachlass der Familie Hensel.
Zuletzt Privatbesitz Rheinland-Pfalz.

Monogrammist M. G.
Parklandschaft mit Wasserfall und elegnater Parkgesellschaft bei einem Brunnen
Los 6050

Ergebnis
2.214€ (US$ 2,574) *

Details

Elegante Gesellschaft an einem Brunnen im Jardin Coloniale des Plantes de Saint-Pierre auf Martinique.
Öl auf Leinwand. 46 x 33,8 cm. Unten links monogrammiert, bez. und datiert "M.G. / St Pierre Mar [...] / Avril 1821".

Ein lauter Knall, dann drei heftige Eruptionen, die die Erde beben ließen: Der Mont Pelé auf der Karibikinsel Martinique war explodiert und seine Aschewolke begrub alles unter sich. Die ganze Stadt Saint-Pierre, so schön wie Paris, mitsamt des berühmten Gartens war in nur wenigen Minuten dem Erdboden gleich gemacht und existierte nicht mehr. Die kleine Küstenstadt Saint-Pierre liegt im Nordwesten der französischen Karibikinsel Martinique und war bis zum Ausbruch des Vulkans Mont Pelé am 8. Mai 1902 die Hauptstadt der Insel.

Reis Carvalho, José dos
Ein gelbe Orchidee auf grauem Fond
Los 6051

Ergebnis
3.075€ (US$ 3,576) *

Details

Zwei gelbe Orchideen auf grauem Fond.
Öl auf Malpappe. Je 42 x 27,3 cm. Signiert, datiert und eigenhändig bezeichnet: "J. R. Carvalho fec"; "Oncidium Harrisonii / J. R. Carvalho / Fec em Janv. 1871".


Der brasilianische Maler, Zeichner und Bühnendekorateur José dos Reis Carvalho war ab 1824 Schüler der ersten Malklasse der Academie Imperial de Belas Artes in Rio de Janeiro. In den Jahren 1829 und 1830 beteiligte er sich an den Ausstellungen der Akademie und zeigte Landschaften, Marinen, sowie Blumen- und Früchtestillleben. Carvalho entfaltete in seinem Heimatland eine erfolgreiche Karriere als Maler und beteiligte sich zwischen 1859 und 1861 auch an wissenschaftlichen Forschungsexpeditionen, die das Studium der ethnographischen, zoologischen und botanischen Vielfalt Brasiliens zum Ziel hatten. Diese systematisch betriebenen Forschungsaktivitäten zeugen von dem neuen Selbstbewusstsein der jungen Nation und belegen ein gewachsenes Interesse an die eigene Herkunft und Traditionen. Als Maler wurde Carvalho durch Genreszenen aus dem ländlichen Leben und durch Studien der einheimischen Fauna und Flora bekannt. Die vorliegenden, als Pendants konzipierten Studien einer gelben Orchidee (Oncidium Harrisonii) zeichnen sich durch ihre feinsinnige und delikate malerische Auffassung aus. Es handelt sich um eine in Brasilien einheimische Orchideenart, die auf waldigen Berghängen anzutreffen ist. Die Pflanze wurde 1822 zum ersten Mal in England von Arnold Harrison kultiviert. Mit einem feinen, spitzen Pinsel hat der Künstler die ganz spezifische Beschaffenheit der Blüten dieser Orchideenart fast haptisch greifbar wiedergegeben und das Spiel des Lichtes auf den Blättern subtil eingefangen. Stengel und Blüten der Pflanze sind wirkungsvoll und mit großer dekorativer Wirkung vor einem neutralen grauen Fond arrangiert. Der Kontrast zwischen den frischen, fein abgestuften Gelbtönen und dem stimmigen grauen Fond ist von großer malerischer Delikatesse.

Tripi, Giuseppe
La Croce di Santa Maria di Gesù bei Palermo
Los 6052

Ergebnis
3.690€ (US$ 4,291) *

Details

La Croce di Santa Maria di Gesù bei Palermo, im Hintergrund der Monte Grifone mit dem Konvent.
Öl auf dünnem Karton. 20 x 27,5 cm. Verso in Bleistift wohl eigenh. bez. und datiert "Giuseppe Tripi dipinge sul vero nel 1840".

In der Piazzetta Croce alla Guadagna in Palermo steht bis heute, wie der Name nahelegt, ein Bildstock mit einem marmornen Kruzifix. Als er errichtet wurde, war die Gegend jedoch nicht mehr als brache Campagna auf dem Weg zum Franziskanerkonvent Santa Maria di Gesù. Das Kreuz steht der Legende nach an jener Stelle, wo sich ein Wunder ereignet haben soll: Als nämlich im 15. Jahrhundert der Gründer des Konvents verstarb, entfachte sich ein Streit zwischen den Mönchen von S. Maria di Gesù und den palermitanischen Franziskanern von S. Francesco um das Privileg, den seeligen Leib aufzubewahren. Die Mönche von S. Maria raubten den Leichnam aus S. Francesco, wurden jedoch bei ihrer Flucht bei der Guadagna eingeholt. In diesem Moment brach ein Gewitter aus, das die Franziskaner von S. Maria wundersamerweise nicht nässte. Einvernehmlich wurde dies als Zeichen Gottes gedeutet und der Gründungsvater seinem Kloster überlassen. Zum Gedenken steht dort das Kreuz, das auch in Tripis Gemälde zu sehen ist. Im Hintergrund, am Fuße des Monte Grifone, erheben sich die weißen Gemäuer von S. Maria di Gesù.

Preller d. Ä., Friedrich
Römischer Rundturm bei Olevano
Los 6054

Ergebnis
7.995€ (US$ 9,297) *

Details

Römischer Rundturm bei Olevano.
Öl auf Malkarton. 28,8 x 29,4 cm. Links auf einem Stein monogrammiert "F. P.", verso in Bleistift von fremder Hand bez. "Friedrich Preller d. Aeltere / Motiv bei Olevano". Wohl um 1830.

Das warme Licht des Südens ist für den einladenden Charakter dieser charmanten Ansicht bestimmend. Es taucht den antiken Rundbau, vielleicht die Überreste eines Speichers, in goldenen Schein, der mit dem strahlenden Blau des klaren Himmels und den satten Grün- und Erdtönen der Umgebung harmoniert. Es ist dieses Licht, das selbst den einfachsten Landschaftsausschnitten ihren speziellen Reiz verleiht und Künstler scharenweise nach Italien zog. Friedrich Preller könnte das Motiv bei seinen ausgedehnte Streifzügen durch das römische Umland im Zuge seiner ersten Italienreise 1827-1831 entdeckt und dieses sogleich "en plain air" auf seinen Malkarton gebracht haben.

Morgenstern, Carl
Casa del Portinaio: Das Gärtnerhaus im Park der Villa Borghese
Los 6055

Ergebnis
17.220€ (US$ 20,023) *

Details

Casa del Portinaio: Das Gärtnerhaus im Park der Villa Borghese.
Öl auf Papier, auf Leinwand. 27,4 x 40,5 cm. Unten rechts in die nasse Farbe geritzt "... 1837 / Borghese" und signiert sowie datiert "Carl Morgenstern 1837".

Der einer Frankfurter Malerfamilie entstammende Carl Morgenstern reiste 1834 nach Italien und hielt sich bis 1837 meist in Rom auf. Auf seinen Ausflügen mit gemeinsamen Malerfreunden, wie Ernst Willers und Hanns Gustav von Haugk, fertigte Morgenstern zahlreiche Studien der italienischen Campagna. Bei einem Besuch in der Villa Borghese muss diese Komposition entstanden sein. Im südlichen Licht der untergehenden Sonne leuchtet die helle Fassade der Casa del Portinaio und setzt sich atmosphärisch vom strahlenden Blau des Himmels ab - farbfrisch und wunderschön erhalten. Das Pförtnerhaus war unter den Künstlerreisenden ein beliebtes Motiv, so ist es neben vielen weiteren in Arbeiten Karoly Markós d. J. oder auch auch Carl Wilhelm Götzloffs überliefert. Das Haus existiert heute jedoch nicht mehr, es wurde 1849 abgerissen.

Catel, Franz Ludwig
Zwei Pifferari in einer Mondnacht, im Hintergrund die Silhouette des Petersdoms
Los 6056

Ergebnis
2.460€ (US$ 2,860) *

Details

Zwei Pifferari in einer Mondnacht, im Hintergrund die Silhouette des Petersdoms.
Öl über Radierung und Aquatinta auf gold grundiertem Velin. 10,1 x 8,7 cm (Plattenränder); 10,9 x 9,6 cm (Blatt). Verso bezeichnet "Fr. L. Catel" sowie von anderer Hand in Bleistift bez. "Leinweber". 1812/22.

Dieses bislang unbekannte Werk ergänzt eine kleine Gruppe von drei Abzügen einer kleinformatigen Radierung Franz Ludwig Catels, die der Künstler eigenhändig überarbeitet hat. Dabei nimmt das vorliegende Exemplar innerhalb der Gruppe eine herausragende Stellung ein, da Catel Öl- und nicht Wasserfarben verwendete und auf dem Papier noch vor dem Druck einen edlen Goldgrund applizierte. Diese raffinierte Bearbeitungsweise bereichert das Bild, das wir vom Schaffen dieses Künstlers haben, um eine neue Facette. Catel beschäftigte sich erstmals 1801-1807 in Berlin mit der Radierkunst, aufgrund des südländischen Charakters des Motivs dürfte das Blatt jedoch erst nach seiner Übersiedelung nach Rom Ende 1811 entstanden sein. Zweifellos setzen zudem die zwei Pifferari, mit Schalmei und Dudelsack musizierend, die Kenntnis der um 1810 in Rom populären Darstellungen in der Art eines Bartolomeo Pinelli voraus.
Laut Andreas Stolzenburg fertigte Catel häufiger kleinformatige, kolorierte Kompositionen als Geschenk für seinen Familien- und Bekanntenkreis an. Dass auch die vorliegende Radierung als Präsent diente, legt ein aquarellierter Abzug im Erinnerungsalbum der Dresdner Familie Baehr nahe, den Bertha Weiss, Verlobte des Dresdner Malers Johann Carl Baehr, 1822 vom Künstler erhalten hatte (abgebildet in Hans Geller: "I Pifferari". Musizierende Hirten in Rom, Leipzig 1954, Taf. 7). Noch 1827 schrieb Bertha an ihren Verlobten: „Die Pifferari kenne ich nur aus Abbildungen [...]. Ich habe ein kleines Bildchen von Catel, wo einige vor einem Madonnenbild stehen.“ Dass der einstweilen unbekannte Empfänger unserer kleinen Preziose einen besonderen Stellenwert für Catel gehabt haben muss, steht außer Frage. Die kolorierte Radierung wird in das in Vorbereitung befindliche Verzeichnis der Werke Franz Ludwig Catels von Dr. Andreas Stolzenburg, Hamburg, aufgenommen.

Deutsch
um 1840. Das Ave Maria Läuten
Los 6058

Ergebnis
1.107€ (US$ 1,287) *

Details

um 1840. Das Ave Maria Läuten - Italienisches Landvolk zur Andacht bei einer Marienkapelle.
Öl auf Leinwand, doubliert. 35 x 47,5 cm.


Rottmann, Carl
Die Bucht von Genua mit der Mündung des Bolcevera
Los 6059

Ergebnis
34.440€ (US$ 40,047) *

Details

Die Bucht von Genua mit der Mündung des Bolcevera.
Öl auf Leinwand. 52 x 78,5 cm. Unten rechts signiert "Rottmann", verso auf dem Keilrahmen ein altes Etikett mit Angaben zum Künstler und der Besitzerin "Frau Geh. Rath. Passavant". 1826/27.

Als Carl Rottmann nach seiner ersten Münchner Periode im April 1826 Richtung Süden aufbrach, tat er dies als Suchender, der das bis dahin angeeignete Repertoire an heimischen Bergwelten erweitern wollte. Genua war die erste Etappe. In der Hafenstadt verbrachte Rottmann die Monate von April bis September und sammelte erste Eindrücke auf dem verheißungsvollen italienischen Boden. Die anfängliche Begeisterung wich jedoch schnell Ernüchterung. Aus den Briefen an seine Frau Friederike geht hervor, dass die vorgefundene Landschaft nicht so recht zum heroischen Bild passen wollten, das er sich von dem geschichtsträchtigen Land gemacht hatte: „Die Natur ist groß und eigenthümlich, aber nicht nach meiner Vorstellung; ich dachte mir das Ufer hinauf eine reiche, üppige Vegetation zu finden […]“ (zit. n. Fritz Krauß: Carl Rottmann. Mit einem Anhang, Heidelberg 1930, S. 119). Rottmann war sicherlich nicht der erste nordalpine Künstler, der seine Erwartungen in Bezug auf den Süden der Realität anpassen musste. Und so kämpfte er zu Beginn mit der künstlerischen Bewältigung der neuartigen Mittelmeerlandschaft. Gleichzeitig zeigte er sich fasziniert von der „blaue[n] Ferne“, deren Einfangen er sich in dieser Anfangsphase zur Aufgabe machte: „Und als ich mir vornahm, diese Landschaft zu malen, da wollte ich eben auch nur eine blaue Ferne malen […]“ (wie die folgenden Zitate aus einem Brief an Friederike Rottmann, zit. n. Bierhaus-Rödiger 1978, Dok. 30).
Das glückliche Ergebnis dieses künstlerischen Ringens um eine angemessene Landschaftsdarstellung liegt mit unserem Gemälde vor, das gleichsam eines der ersten Werke ist, die Rottmann in Italien schuf. Es handelt sich dabei um die Zweitfassung einer Ansicht der Bucht von Genua, die er anfertigte, nachdem er die Erstfassung für zu klein befunden hatte (hierzu vgl. Rödiger-Diruf 1989, Kat. N 8). Von einem erhöhten Standpunkt überblickt der Betrachter die Bucht und folgt der Küstenlinie von den sanft zum Meer abfallenden Hügeln bis zu den Bergen im Mittelgrund und den dahinterliegenden Gebirgsketten, die sich in der Ferne verlieren. Seiner Frau beschrieb Rottmann die Ansicht wie folgt: „Die Gebirgskette ist die westliche Küste des mittelländischen Meere […]. An dem Ende der Kette liegt Monaco und 4 Stunden davon rechts in einer Bucht Nizza. Das [sic!] Ort im Hintergrund nächst dem Fuße ist Cornigliano, bei dem sich die Bolcevera ins Meer ergießt.“
Rottmann gab sich mit dem Ergebnis selbstzufrieden und schrieb über die Erstfassung: „Das […] Bild mit den blauen Bergen ist in der Farbe ziemlich gut, die Landschaft ist eben wegen diesen blauen Bergen so reizend, wie überhaupt die blauen Fernen es sind.“ Diese Fernen bannte er auch in unserer Fassung mit einer Leichtigkeit auf die Leinwand, die nichts vom anfänglichen Unmut spüren lässt. Deutlich wird am Werk das vorsichtige Austarieren und gegeneinander Abwägen von realistischer Beschreibung des Vorgefundenen und eigenem Naturempfinden. So ging den kahlen Bergen des Hintergrunds genaues Naturstudium voraus, das in Form von drei vorbereitenden Zeichnungen dokumentiert ist (vgl. Bierhaus-Rödiger 1978, Kat. 74-76). Im Vordergrund arbeitete Rottman dagegen seine oben geschilderten Erwartungen an die italienische Landschaft ein und verhüllt die hügelige Küste mit der markanten villenartigen Architektur in üppiges Grün. Der Vegetation vor Ort konnte er nämlich wenig abgewinnen. So bezeichnet er eine andere Ansicht der Genueser Bucht, die ihm mit der Weisung in Auftrag gegeben wurde, topographisch genau zu arbeiten, unzufrieden als „armselige Vedutenphysiognomie“, die „aber wenigstens treu“ sei, denn „so sieht’s in einer Campagne in der Nähe von der Stadt aus, magerer, steiniger Boden, auf dem nur Oelbäume, Feigen und Lorbeer wachsen […]“. In unserem Gemälde konnte Rottmann dagegen freier nach seinen eigenen Vorstellungen agieren. Das Werk verleiht somit einerseits seiner ersten Italienerfahrungen bildlichen Ausdruck und vereint andererseits eindrücklich den spannungsreichen Gegensatz zwischen realistischer Naturdeskription und idealisierter Interpretation derselben.

Provenienz: Sammlung Passavant (wohl Emma von Passavant-Gontard).
Sammlung E. Voith, Prien am Chiemsee.
Sammlung Dr. Peter Nathan, Zürich.
Sammlung Dr. Dieter Bührle, Zürich.
Schweizer Privatsammlung.
Süddeutsche Privatsammlung.

Ausstellung: Landschaft als Geschichte. Carl Rottmann. 1797-1850. Hofmaler König Ludwigs I., Heidelberg 1997/1998, Kurpfälzisches Museum; München 1998, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung.

Literatur: Hugo Decker: Carl Rottmann, Berlin 1957, Nr. 366, S. 75 [irrtümlich als "Palermo" bezeichnet].
Erika Bierhaus-Rödiger: Carl Rottmann. Monographie und kritischer Werkkatalog, München 1978, Kat. 77, S. 182f (mit Abb.).
Erika Rödiger-Diruf: "Landschaft als Abbild der Geschichte. Carl Rottmanns Landschaftskunst 1820-1850. Mit einem Nachtrag zum Werkkatalog von 1978", in: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst (Dritte Folge), Bd. XL (1989), S. 172.
Christoph Heilmann, Erika Rödiger-Diruf (Hrsg.): Landschaft als Geschichte. Carl Rottmann. 1797-1850. Hofmaler König Ludwigs I., Ausst.Kat. Heidelberg und München, München 1997, Kat. 51, S. 171 (mit Abb.).

Schiøttz-Jensen, Niels Frederik
Italienerin an einem Brunnen in Anticoli Corrado
Los 6060

Ergebnis
492€ (US$ 572) *

Details

Italienerin an einem Brunnen in Anticoli Corrado.
Öl auf Leinwand. 49,9 x 34 cm. Unten rechts signiert, datiert und bezeichnet "N. F. Schiøttz-Jensen. 1911 / Anticoli", verso auf dem Keilrahmen ein Galerieetikett" 4/1912 N. F. Schiottz-Jensen".


[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 23% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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