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Lot 573, Auction  125, Ukiyo-e und Kunisada, Utagawa, 5 japanische Farbholzschnitte verschiedener Künstler, darunter Utagawa Kunisada und Utagawa Kuniyoshi, zu verschiedenen Themen. Edo (Tokio) Mitte 19. Jhdt

Ukiyo-e und Kunisada, Utagawa
5 japanische Farbholzschnitte verschiedener Künstler, darunter Utagawa Kunisada und Utagawa Kuniyoshi, zu verschiedenen Themen. Edo (Tokio) Mitte 19. Jhdt
Los 573

Schätzung
200€ (US$ 208)

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Ukiyo-e. 5 japanische Farbholzschnitte verschiedener Künstler, darunter Utagawa Kunisada und Utagawa Kuniyoshi, zu verschiedenen Themen, meist Szenen des Kabuki-Theaters. Format ôban tate-e. Ca. 35,5 x 24 cm. Unter Passepartout montiert 52,5 x 42 cm. Edo (Tokio) Mitte 19. Jahrhundert.
Vorhanden sind: I. Porträt einer Bijin in einem Interieur. - II. Porträt eines Herren in Ganzfigur mit einem Fächer und Geta-Holzsandalen. - III. Gruppenbildnis mit drei Herren unter Schirmen. - IV. Porträt eines Herren im Schwertkampf. - V. Porträt eines sitzenden Mannes mit kleiner Holzkiste und Chawan-Teetasse. – Blatt V. etwas braunfleckig und mit winzigem Randeinriss. Je am oberen Rand mit Kreppklebeband auf Trägerkarton montiert.

Kunisada, Utagawa und Kunisada II., Utagawa
4 Kabuki-Szenen mit tierischen Begleitern. Edo (Tokio) Mitte 19. Jahrhundert
Los 574

Schätzung
650€ (US$ 677)

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Helden und ihre Tiergeister - Kabuki-Szenen mit Adler, Affe, Reh und Gänsen
Kunisada, Utagawa und Utagawa Kunisada II. 4 Ukiyo-e Farbholzschnitte von Kabuki-Szenen mit tierischen Begleitern. Format ôban tate-e. Je ca. 36 x 25,5 cm. Edo (Tokio) Mitte 19. Jahrhundert.
I. Samurai-Zweikampf im Schatten eines Adlers. - Zwei Kabukidarsteller sind in einer dramatischen Szene mit einem überdimensionalen, majestätischen Greifvogel dargestellt. Es handelt sich um eine Szene aus dem Theaterstück Jiraiya Gôketsu Monogatari ('Die Heldengeschichte von Jiraiya'). Der titelgebende Held, Jiraiya, ist rechts im Bild zu sehen, offenbar unter dem Schutz eines Vogelgeistes stehend. - Mit zahlreichen Wurmlöchern und wenigen Wurmgängen. Obere rechte Ecke mit kleinem Randabriss.

II. Nakamura Fukusuke als ein Affen-Dompteur. - Der Druck zeigt einen Mann mit einem kecken Äffchen auf den Schultern; sie sind einander zugewandt. - Wohl etwas späterer Nachdruck. Geringe Randläsurenam rechten Rand.

III. Figurenpaar mit Rehbock. -
Dargestellt sind zwei Kabukidarsteller - ein Mann und eine Frau in prachtvollen Kimonos - vor zartrosa Grund; hinter ihnen ein Rehbock.

IV. Jiraiya und zwei Gänse im Licht des Vollmonds. Der Holzschnitt zeigt einen Mann, den Kabukidarsteller Ichikawa Danjûrô VIII als den Helden Jiraiya in einem überaus kostbaren Kimono, der auf einer Veranda steht. Im Hintergrund fliegen zwei Gänse vor einem Vollmond. - Einzelblatt (linker Teil) eines
Diptychons. - Aufgezogen auf Japanbütten. – Gelegentlich unwesentlicher Berieb, Gebrauchsspuren, papierbedingt gebräunt und teils auf Japanbütten aufgezogen.

Kuniyoshi, Utagawa
Bilder der vergänglichen Welt. (japonice: "Genji kumo ukiyo-e awase"). Tokio (Edo), Iseya Ichibê, ca. 1845-1850
Los 575

Schätzung
3.500€ (US$ 3,646)

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Kuniyoshi, Utagawa. Bilder der vergänglichen Welt. (japonice: "Genji kumo ukiyo-e awase"). Daraus 33 Ukiyo-e Farbholzschnitte der Serie der Darstellungen aus den dunklen Kapiteln der Erzählungen um den Prinzen Genji, signiert "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" sowie mit dem roten Kiri-Siegel. Format ôban tata-e. Ca. 34,4 x 23,5 cm. Tokio (Edo), Iseya Ichibê, ca. 1845-1850.
Utagawa Kuniyoshi (1798-1861) gilt als einer der einfallsreichsten Ukiyo-e-Meister seiner Zeit, der zahlreiche aufwendig gestaltete Serien hervorbrachte. Darunter auch die reizvolle Serie Genji kumo ukiyo-e awase, der diese besonders umfangreiche Holzschnittsammlung entstammen, ein eindrucksvoller Zyklus, der das Epos Genji monogatari zum Thema hat und Szenen daraus illustriert. Dieses klassische Werk aus dem 11. Jahrhundert - oft als erster psychologischer Roman der japanischen Literaturgeschichte bezeichnet - erzählt die bewegte Geschichte des Hofadligen Hikaru Genji und seiner Verstrickungen in die Welt der höfischen Liebe und Intrigen. In meisterhafter Weise sind die dramatischen Szenen aus diesem Epos ins Bild gebrachte; oben ist jede Darstellung mit einer Kartusche auf einer Schriftrolle versehen, die ein zur Szene passendes Hanko-Gedicht sowie stilisierte Schriftzeichen als Kapitelreferenz enthält.

Die Sammlung umfasst die Holzschnitte zu den folgenden Kapiteln:

Kapitel Nr. 1: Kiritsubo. - Hatakeyama Shôji Shigetada, einen Fächer in der Hand haltend, sitzt neben einem Go-Brett, dessen Steine auf dem Boden verstreut sind.

Kapitel Nr. 2: Hahakigi. - Kuzunoha späht über einen Paravent zu ihrem schlafenden Kind. Ihr Schatten auf dem Paravent zeigt ihre wahre Gestalt als Fuchsfrau.

Kapitel Nr. 5: Wakamurasaki. - Tegoshi no Shôshô, die Geliebte von Soga Gorô, bindet ihr Obi in einer windigen Nacht.

Kapitel Nr. 7: Momiji no ga. - Der Schauspieler Ichikawa Danjûrô VIII als Endô Musha Moritô hält auf einer Steintreppe, umgeben von fallenden Ahornblättern, den abgeschlagenen Kopf von Kesa-gozen hoch. Diese Szene stammt aus dem Kabuki-Stück Sakigake Genji.

Kapitel Nr. 9: Aoi. - Shibuya Konnômaru aus Edo fischt mit einem Netz von seinem Boot aus.

Kapitel Nr. 10: Sakaki. - O-Miwa, die Tochter eines einfachen Sake-Händlers, hält eine zeremonielle Sake-Kelle, während sie von boshaften und unansehnlichen Hofdamen im Palast von Soga Iruka schikaniert wird. Diese Szene stammt aus dem Kabuki-Stück Imoseyama onna teikin.

Kapitel Nr. 12: Suma. - Tamaori-hime, die Frau von Atsumori, am Meeresufer, einen Naginata tragend.

Kapitel Nr. 14: Miotsukushi. - Shimobe Yodohei - mit einer großen Kiste auf dem Rücken steht er an einem Gartentor im Schnee.

Kapitel Nr. 17: E-awase. - Yaegaki-hime stützt ihr Kinn in die Hände und betrachtet das Bild ihres verstorbenen Geliebten Katsuyori, vor dem Weihrauch brennt.

Kapitel Nr. 18: Matsukaze. - Der Schauspieler Ichikawa Danjûrô VII als der Pirat Kezori Kuemon hält bei Mondschein eine große Axt fest.

Kapitel Nr. 21: Otome. - O-Schichi lehnt unter den Dachvorsprüngen eines Tempels und nimmt die Haltung eines Tennin (buddhistischer Engel) ein.

Kapitel Nr. 22: Tamakazura. - Die Taucherin Tamatori hält das heilige Juwel und schwingt einen Dolch, während sie von einem Oktopus angegriffen wird. Im Hintergrund ist eine Fata Morgana von Hôrai zu sehen, einem mythischen Ort ähnlich Shangri-La, der Heimat des Drachenkönigs.

Kapitel Nr. 24: Kochô. - Der Schauspieler Ichimura Uzaemon XII als Abe Yasuna in Hofkleidung, der mit einem Fächer zwei flatternde Schmetterlinge anlockt, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Kwaikei Shinoda.

Kapitel Nr. 27: Kagaribi. - Schauspieler Bandô Shuka als die Nonne Seigen-ni in einem Boot, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Onoe Iwafuji.

Kapitel Nr. 28: Nowaki. - Dichter Ariwara no Narihara flieht mit der Dame Takako-hime nachts über das Musashi-Moor.

Kapitel Nr. 30: Fujibakama. - Der Schauspieler Sawamura Sôjurô V als Dame Iwafuji an einem Gartenzaun, begleitet von einem Diener, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Onoe Iwafuji.

Kapitel Nr. 31: Maki-bashira. - Kurô Hangwan Yoshitsune klammert sich an eine Säule auf dem Balkon des Horikawa-Palastes und beobachtet, wie Tosa-bô Shôshun und seine Männer sich nähern.

Kapitel Nr. 32: Umegae. - Hayakawa Takakage in Hofkleidung hält einen Zweig blühender Pflaumenblüten, während Yadahei vor ihm kniet.

Kapitel Nr. 33: Fuji no Uraba. - Izutsu-ya Dembei steht nachts vor einem Bordell in Yoshiwara; eine Frau ist im Fenster als Silhouette zu sehen, und unten gehen Menschen vorbei, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Hanakawado mit dem Schauspieler Onoe Kikugorô III als Dembei.

Kapitel Nr. 35: Wakana no ge. - Yae, die Ehefrau von Sakura Maru, hält einen Knüppel unter einem blühenden Kirschbaum, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Sugawara.

Kapitel Nr. 36: Kashiwagi. - Sankatsu, mit Besen und Staubtuch, blickt zurück auf die sehr junge O-Tsû, die das Samisen spielt.

Kapitel Nr. 37: Yokobue. - Der Schauspieler Ichikawa Danjûrô VII als Tombei der Fährmann starrt seine flehende Tochter O-Fune an, die vor ihm kniet, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Yaguchi no watashi.

Kapitel Nr. 39: Yûgiri. - Der Schauspieler Ichikawa Danjûrô VIII als Sumô-Ringer Kinugawa Tanizô, der sich gegen zwei Angreifer zur Wehr setzt.

Kapitel Nr. 41: Maboroshi. - Der böse Magier Nikki Danjô Naonori in Hofkleidung steht vor einer Rauchwolke.

Kapitel Nr. 47: Agemaki. - Der Schauspieler Ichikawa Danjûrô VIII als Sukeroku schwingt ein gezogenes Schwert und wirft Sempei in die Luft, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Sukeroku. (Druck zweimal vorhanden).

Kapitel Nr. 49: Yadorigi. - Der Schauspieler Onoe Kikugorô III als Kwanshôjô wendet sich von dem Schauspieler Iwai Kumesaburô als Kariya-hime ab, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Sugawara.

Kapitel Nr. 50: Azumaya. - Der niederrangige Gefolgsmann (ashigaru) Kichiemon ordnet Sandalen, in einer Szene aus der Ichimisai-Kyôgoku-Rachegeschichte.

Kapitel Nr. 51: Ukifune. - O-Matsu greift Akabori Mizuemon in einem Boot an.

Kapitel Nr. 52: Kagerô. - Der Schauspieler Ichikawa Danjûrô VIII als Sumô-Ringer Akitsushima hält eine lange Schriftrolle in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Shôbuzuke.

Kapitel Nr. 53: Tenarai. - Matsuô Maru hält sein gescheidetes Schwert unter das Kinn eines knienden Jungen, hinter ihm steht Gemba mit rotem Make-up, in einer Szene aus dem Kabuki-Stück Sugawara. - (Druck zweimal vorhanden).

Supplementblatt Nr. 4: Norinoshi (Lehrer der Riten). Szene: Der Schauspieler Ichikawa Danjûrô VIII als Oniwaka Maru überwältigt einen Mann, der versucht hatte, ihn mit einem Seil zu binden. – Überwiegend mit kleinen Wurmspuren, winzigen Löchern und leichten Randschäden. Viele Blätter sind auf Japanpapier oder festeren Karton verso hinterlegt und aufgezogen. Vereinzelt gebräunt und mit Falzspuren.

Lot 576, Auction  125, Kuniyoshi, Utagawa, Lüge und Wahrheit. Beide Seiten einer Medaille. Edo (Tokio) um 1848

Kuniyoshi, Utagawa
Lüge und Wahrheit. Beide Seiten einer Medaille. Edo (Tokio) um 1848
Los 576

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Kuniyoshi, Utagawa. Lüge und Wahrheit. Beide Seiten einer Medaille (japonice: Uso to mago kokoro no ura omote). Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban tate-e (37 x 25,5 cm). Edo (Tokio) um 1848.
Der Holzschnitt von Utagawa Kuniyoshi (1798-1861) zeigt eine Frau gestützt auf einen Bambusstock und mit einem Hund. Sie verkörpern die Wahrheit und die Lüge. – Mit kleinen Randläsuren, kleinen Fehlstellen am Rand und minimal knickspurig sonst wohlerhalten.

Lot 577, Auction  125, Kuniyoshi, Utagawa, Ofuku Fukuemon Ukeni-hairu Takarayama Mitsuru. Edo (Tokio) 1849

Kuniyoshi, Utagawa
Ofuku Fukuemon Ukeni-hairu Takarayama Mitsuru. Edo (Tokio) 1849
Los 577

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Kuniyoshi, Utagawa. Ofuku Fukuemon Ukeni-hairu Takarayama Mitsuru. Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban tate-e (36,5 x 25,5 cm). Eod (Tokio) 1849.
Der Künstler Utagawa Kuniyoshi (1798-1861) gilt als einer der stilprägendssten seiner Zeit. Der Holzschnit zeigt den glücksgott Gott "Fukurokuju", der der Gott der Weisheit und des langen Lebens ist. – Verso teils mit kleinen Montagresten.

Lot 578, Auction  125, Kuniyoshi, Utagawa, Doppelporträt zweier Kabuki-Schauspieler, einer davon als Geisha. Edo (Tokio) nach 1852

Kuniyoshi, Utagawa
Doppelporträt zweier Kabuki-Schauspieler, einer davon als Geisha. Edo (Tokio) nach 1852
Los 578

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Kuniyoshi, Utagawa. Doppelporträt zweier Kabuki-Schauspieler, einer davon als Geisha. Ichikawa Danjûrô VIII als Tobi-no-mono Omatsuri Kingorô und Bandô Shûka I als Geisha Gaku no Kosan. Format ôban tate-e. 35,5 x 24 cm. Edo (Tokio) nach 1852.
Der Holzschnitt zeigt ein Figurenpaar in Halbporträt, das sich einander zugewandt unter einem leuchtenden Vollmond befindet, ergänzt durch einen kalligraphischen Kanjischriftzug, der oben in Weiß auf einem schwarzen Kreis ausgeführt ist. – Auf Japanbütten mit japanischer Kalligraphie verso montiert. Mit winzigen Randeinrissen und Läsuren. – Beigegeben: Doppelporträt. Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban tate-e. 35,5 x 24 cm. Edo (Tokio), Mitte 19. Jahrhundert. - Ein Figurenpaar in einem traditionellen Interieur, vermutlich ein Teil eines Diptychons. - Mit Oberflächenabrieb und Eckenfehlstellen.

Lot 579, Auction  125, Kuniyoshi, Utagawa, Hyuga Shiitake. Edo (Tokio) um 1852

Kuniyoshi, Utagawa
Hyuga Shiitake. Edo (Tokio) um 1852
Los 579

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Kuniyoshi, Utagawa. Hyuga Shiitake (Pilze aus Hyuga-Provinz). Ukiyo-e Farbholzschnitt einer Bijin mit offenem Haar aus der Serie Sankai Medetai Zue. Format ôban tate-e. 36 x 26 cm. Edo (Tokio) um 1852.
Blatt Nr. 46 der Serie. Der Holzschnitt zeigt eine elegante Schönheit - eine junge Japanerin, deren offenes Haar wie ein seidener Wasserfall über ihre Schultern gleitet, gehüllt in einen edel ornamentiertem Kimono. Oben links in einem Rahmen erkannt man Landarbeiter bei der Pilzernte in Hyuga. – Sauber auf Japanbütten aufgezogen. Geringfügige Eckknicke.

Lot 580, Auction  125, Kuniyoshi, Utagawa, Matsuida. Aus der Serie "69 Stationen des Kisokaido". Edo (Tokio), Tsujioka-ya Bunsuke, nach 1853

Kuniyoshi, Utagawa
Matsuida. Aus der Serie "69 Stationen des Kisokaido". Edo (Tokio), Tsujioka-ya Bunsuke, nach 1853
Los 580

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Kuniyoshi, Utagawa. Matsuida. (Matsui Minjiro beobachtet die Schlangen). Ukiyo-e Farbholzschnitt der Serie Kisokaidô rokujûkyû tsugi no uchi (japonice: Die 69 Stationen des Kisokaido). Format ôban tate-e. 37 x 25 cm. Edo (Tokio), Tsujioka-ya Bunsuke, nach 1853.
Der Holzschnitt zeigt den Samurai Matsui Minjiro am Flussufer. Er beugt sich neugierig vor, um zwei Schlangen im Wasser zu beobachten. Hinter ihm sitzt die wilde Yamauba auf einem Felsen, begleitet von einem Rotkopfaffen, und deutet auf die Schlangen. Sie trägt ein mit Blättern bedecktes Gewand, ihr Haar fällt locker über die Schultern. In der oberen linken Ecke ist eine Ansicht von Matsuida mit Reisfeldern und Bäumen dargestellt. – Auf festen Japanbütten montiert. In guter Erhaltung.

Kuniyoshi, Utagawa
Shinozuka Iga no Kami aus der Serie "Japanische Helden der zwölf Sternzeichen". Edo (Tokio) um 1854
Los 581

Schätzung
240€ (US$ 250)

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Kuniyoshi, Utagawa. Shinozuka Iga no Kami, aus der Serie "Japanische Helden der zwölf Sternzeichen" (Eiyû Yamato jûnishi). Ukiyo-e Farbholzschnitt auf Papier aufgezogen. Format ôban tate-e (35,5 x 24,5 cm). Edo (Tokio) um 1854.
Darstellung des "Hasenkriegers" aus der Reihe "Japanische Helden der zwölf Sternzeichen" von Utagawa Kuniyoshi (1798-1861). – Gutes Exemplar.

Lot 582, Auction  125, Kuniyoshi, Utagawa, Keisei Hangonkô und Mukashi Hachijô aus der Serie "Humoristische Darstellungen von Theaterstücken". Edo (Tokio) um 1855

Kuniyoshi, Utagawa
Keisei Hangonkô und Mukashi Hachijô aus der Serie "Humoristische Darstellungen von Theaterstücken". Edo (Tokio) um 1855
Los 582

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Kuniyoshi, Utagawa. Keisei Hangonkô und Mukashi Hachijô, aus der Serie "Humoristische Darstellungen von Theaterstücken" (japonice: Dôke jôruri zukushi). Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban tate-e (36,5 x 25,5 cm). Edo (Tokio) um 1855.
Der Holzschnitt von Utagawa Kuniyoshi (1797-1861) ist in zwei Szenen unterteilt, die jeweils eine Komödie wiedergeben. Im oberen Teil wird eine Frau von einer Schlange gebissen und im unteren wird einem Mann an seinen Haaren gezogen. – Mit kleinen Wurmlöchleins und -gängen, minimal fleckig und leicht berieben.

Lot 583, Auction  125, Kuniyoshi, Utagawa, Samuraikrieger im Schnee und Ronin bei Nacht Kanadehon chushingura. (japonice: Kanadehon chushingura). Edo (Tokio) um 1855

Kuniyoshi, Utagawa
Samuraikrieger im Schnee und Ronin bei Nacht Kanadehon chushingura. (japonice: Kanadehon chushingura). Edo (Tokio) um 1855
Los 583

Schätzung
350€ (US$ 365)

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Kuniyoshi, Utagawa. Kanadehon chushingura. (japonice: die Treue der vierundvierzig Ronin). Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban yoko-e. 25 x 37 cm. Edo (Tokio) um 1855.
Vorhanden sind:
I. Samuraikrieger im Schnee. - Der Druck zeigt eine Winterlandschaft mit verschneiten Bäumen und steilen Hängen. Im Vordergrund durchbricht ein Baum die Bildfläche diagonal und dominiert die Komposition. Rechts, zwischen den Ästen, lugt die Gestalt eines vier Katana-Schwerter tragenden Samurai hervor. Geduckt bewegt er sich vorsichtig durch die Szenerie.
II. Ronin unter nächtlichem Sternenhimmel. - Dieser Holzschnitt zeigt eine spannungsgeladene nächtliche Szene mit einer Gruppe Ronin vor Gebäudekomplexen. – Verso am oberen Rand mit alten Montierungsspuren (zwei lösbaren Krepppapierstücken). Im weißen Rand schwach fleckig, insgesamt in sehr guter Erhaltung und überaus kontrastreich und farbkräftig.

Lot 584, Auction  125, Kuniyoshi, Utagawa, Guang Yu aus der Serie "Moderne Lebensgroße Puppen"(japonice: Tôsei iki ningyô). Edo (Tokio) um 1856

Kuniyoshi, Utagawa
Guang Yu aus der Serie "Moderne Lebensgroße Puppen"(japonice: Tôsei iki ningyô). Edo (Tokio) um 1856
Los 584

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Kuniyoshi, Utagawa. Guan Yu, der Kriegsheld, von Shuihuzhuan (Suikoden)aus der Serie "Moderne Lebensgroße Puppen" (japonice: Tôsei iki ningyô). Ukiyo-e Farbholzschnitt auf Papier aufgezogen. Format ôban tate-e (35,5 x 24 cm). Edo (Tokio) um 1856.
Dargestellt ist der Kriegsheld Guan Yu, der während des Bürgerkriegs am Ende der Han-Zeit gegen die aufständische Bauerngruppierung Gelbe Turbane kämpfte. – Knapp beschnitten, leicht gestaucht an der oberen linken Ecke. Hübsches und dekoratives Blatt.

Bestienkampf und Kuniyoshi, Utagawa
2 Holzschnitte von Kriegern im Kampf mit Kreaturen. Tokio spätes 19. Jahrhundert
Los 585

Schätzung
250€ (US$ 260)

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Bestienkampf. 2 japanische Farbholzschnitte von Kriegern im Kampf mit ungeheueren Kreaturen. Format ôban. Tokio spätes 19. Jahrhundert.
Vorhanden sind:
I. Drachenkampf. Holzschnitt von Utagawa Kuniyoshi, der Tachibana-Hime in einer heroischen Szene zeigt, wie sie mit erhobenem Schwert gegen ein drachenähnliches Wesen kämpft. Oto-Tachibana-Hime war die Gemahlin des großen Kriegers Yamato Takeru. Der Legende nach opferte sie sich in stürmischer See, um den Zorn des Meeresgottes zu besänftigen und das Leben ihres Mannes zu retten.
II. Spinnenmonstrum. Darstellung einer Menschengruppe im erbitterten Kampf mit einer gigantischen Riesenspinne (Yôkai), eine mythischen Tsuchigumo-Kreatur. Ursprünglich bezeichnete der Begriff Tsuchigumo (wörtlich "Erdspinne") eine Gruppe von Menschen, die sich der Herrschaft des Kaiserhofs widersetzten. Im Laufe der Zeit wandelte sich dieser Ausdruck im Volksglauben zur Symbolfigur für ein monströses, dämonisches Spinnenwesen. – Blatt I mit Mittelfalz, diese verso mit Papierkreppband verstärkt. Blatt II vermutlich ein Nachdruck, mit zwei Klebepunkten auf Karton montiert und ebenfalls mit Mittelfalz.

Lot 586, Auction  125, Méi kâi èr dù, Holzschnitt, in Aquarell koloriert. Um 1880

Méi kâi èr dù
Holzschnitt, in Aquarell koloriert. Um 1880
Los 586

Schätzung
120€ (US$ 125)

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Méi kâi èr dù (sinice: Er hat den Preis zum zweiten Mal errungen). Holzschnitt, in Aquarell koloriert. 34 x 58 cm. Wohl China um 1880.
Das Gruppenbildnis zeigt sechs edel gekleidete Personen in einer chinesischen Landschaft. Der Blick des Betrachters wird rechts auf einen Baldachin gelenkt, unter dem in einem intimen Rahmen drei Figuren eine Zeremonie vollziehen. Ein Sinnspruch, genauer ein Chengyu (chinesische Redewendung, oft aus vier Zeichen bestehend, hinter denen oft eine Gechichte steckt) in Kanjis, 'Méi kâi èr dù', ziert das Dach des Baldachins und deutet auf eine Eheschließung hin; Zu Deutsch "Er hat den Preis zum zweiten Mal errungen", ein Sprichwort, welches in diesem Kontext als Hinweis auf eine zweite Ehe interpretiert werden kann, einer erneuten Chance und einem Neuanfang. – Papier gerollt. Verso auf Karton aufgezogen. Mit leichten Knickspuren, Oberflächenabrieb und winzigen Löchlein. Farben in schöner Frische erhalten.

Mengfu, Zhao
Ziegenbock. Chinesischer Farbholzschnitt. China 20. Jahrhundert
Los 587

Schätzung
160€ (US$ 167)

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Mengfu, Zhao (nach). Ziegenbock. Chinesischer Farbholzschnitt nach einer Pinselzeichnung Zhao Mengfus auf Faserpapier. 51 x 38 cm. China 20. Jahrhundert.
Zhao Mengfu (1254-1322) war ein chinesischer Kalligraph, Maler und Gelehrter der Yuan-Dynastie und entstammte der kaiserlichen Familie der Song-Dynastie. Berühmt wurde er vor allem durch seine Pferdedarstellungen und die innovative Struktur seiner Landschaften, die durch eine grobe Pinseltechnik geprägt und stilbildend für die chinesische Malerei wurden. – Sehr guter Zustand. – Beiliegt: Schmetterling. Chinesischer Farbholzschnitt auf blauem Faserpapier. 50,5 x 37 cm. China 20. Jahrhundert. - Überaus minimalistische Komposition - ein filigraner Falter zentral auf blauem strukturiertem Chinapapier, daneben rote Kalligrafie. - Links mit kleinem Randknick.

Lot 588, Auction  125, Netto, Curt, Papier-Schmetterlinge aus Japan

Netto, Curt
Papier-Schmetterlinge aus Japan
Los 588

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Netto, Curt. Papier-Schmetterlinge aus Japan. Nach Skizzen des Verfassers illustriert von Paul Bender. XIII, 266 S. Mit 142 Textabbildungen und 21 (2 farbige, 3 in Original-Radierung) Tafeln. 35 x 26,5 cm. Illustrierter OLeinenband (etwas fleckig und berieben, leicht bestoßen) mit Goldschnitt. Leipzig, T. O. Weigel, 1888.
Hiler 651. Lipperheide Lf 43. – Erste Ausgabe. Eine der einflussreichsten und umfassendsten Darstellungen des japanischen Alltags am Ende des 19. Jahrhunderts. Curt Adolph Netto (1847-1909) machte während seines 12-jährigen Aufenthalts in Japan interessante Reiseerfahrungen und berichtet hier u. a. über Buddhismus, Theater, Sumo-Ringen, Opium-Rauchen, Hochzeiten, Erziehung, Geishas und vieles mehr. – Fl. Vorsatz mit schwungvoller privater Widmung. Einige Blatt mit Feuchtigkeitsrand in der rechten oberen Ecke, sonst wohlerhalten.

Paarporträts und Kunisada, Utagawa
12 Doppelporträt-Ukiyo-e Farbholzschnitte. Edo (Tokio) Mitte 19. Jahrundert
Los 589

Schätzung
950€ (US$ 990)

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Paarporträts. 12 Doppelporträt-Ukiyo-e Farbholzschnitte verschiedener Holzschnittkünstler, zumeist von Utagawa Kunisada. Format ôban tate-e und yoko-e. Je ca. 35 x 23,5 cm (9) bzw. 25,5 x 37 cm. Edo (Tokio) Mitte 19. Jahrundert.
Diese kleine Sammlung widmet sich porträtierten Paaren, zumeist aus Kabuki-Theaterstücken: einem Mann und einer Frau bzw. einem sogenannten Onnagata, einem männlichen Darsteller in kostümierter Frauenrolle. Die Sammlung umfasst eine Vielfalt an Szenen und Momenten. Vielleicht lassen sich auf den Holzschnitten die Beziehungen zwischen den dargestellten Protagonisten erspüren? Von harmonisch verbundenen Paaren, die Hand in Hand schreiten, bis hin zu verächtlichen Blicken und leidenschaftlichen, mitunter sogar handgreiflichen Auseinandersetzungen erstrecken sich die Szenen.

Von Utagawa Hiroshige (1797-1858):

I. Zen-Priesters mit einer Kurtisane. Blatt aus der Serie Tokaido gojusan tsui (japonice: 53 Tokaido-Stationen), welcher die Begegnung des Zen-Priesters Ikkyu mit der Kurtisane Jigoku während des Neujahrsfestes zeigt. Auf ihrem Kimono ist ein Bild des Höllengerichts zu sehen.

Von Ryûsai Shigeharu (1802-1853):

II. Danjuro und Utaemon III. Die Kabuki-Darsteller Ichikawa Danjuro VII und Nakamura Utaemon III oder VI in einer Szene, in der ein Mann mit einem blühenden Kirschzweig in der erhobenen rechten Hand eine hockende Frau zu schlagen droht. - Mit stärkerem Oberflächenabrieb und am unteren Rand mit Fehlstellen.

Von Utagawa Kuniyoshi (1797-1861):

III. Shigetada und eine Onnagata. - Der Schauspieler Ichikawa Kuzo II in der Rolle des Chichibu Shoji Shigetada und der Schauspieler Iwai Kumesaburo III in einer nicht näher bezeichneten Onnagata-Rolle. - Rechtes Einzelblatt eines Triptychons.

Von Utagawa Kunisada (1786-1865), auch bekannt als Toyokuni III:

IV. Shirabyoshi-Tänzerin mit einem Samurai.
- Dargestellt ist ein Kabuki-Doppelporträt mit einer Shirabyoshi-Tänzerin sowie einen Samurai, der sie erbost betrachtet. Die edle Bijin blickt mit einem schelmischen Lächeln über ihre Schulter. Sie trägt einen braunen Überwurf mit Kirschblütenmuster, der über einem farbreichen Kimono liegt, sowie eine hohe höfliche Kopfbedeckung, die unter dem Kinn zugebunden ist und unter der zahlreiche Haarnadeln hervorstehen. Ihr Begleiter, ein Samurai, schaut sie mit verärgerter Miene an und hält einen Fächer in der Hand.

V. Gennojo mit einer Musikerin. Kabuki-Doppelportät der Darsteller Bando Hikosaburo V als Akogi Gennojo und Onoe Kikugoro IV als die schöne Straßenmusikerin Ohaya aus dem Stück Yume Musubu Cho no Torioi.

VI. Mitsugi mit einer Kurtisane. Kabuki-Doppelportät von Fukuoka Mitsugi und der Kurtisane Aburaya Okon.

VII. Eboshiori Motome und Omiwa. Ein Halbporträt eines Liebespaares aus dem Kabukistück Imoseyama Onna Teikin bei Schnee. Der Schauspieler Sawamura Chôjûrô V als Motome und Iwai Kumesaburô III als Omiwa, die Tochter des Sakehändlers Sugi.

VIII. Orikuwama und Omiwa. Kabuki-Doppelporträt von Eboshi Orikuwama und Sugizakaya Musume Omiwa.

IX. Kingoro mit der Geisha Kosan. Bando Shuka I als die Schönheit Gaku no Kosan, die mit einem Seidentuch zwischen den Lippen lächelnd zu ihrem Begleiter aufschaut. Omatsuri Kingoro blickt besorgt auf sie herab, mit einer gefüllten Sakeschale und Haarnadel in den Händen.

X. Komachi mit Kisen Hôshi. Onoe Baikô IV als Ono no Komachi und Nakamura Fukusuke I als Kisen Hôshi im Kabukistück Rokkasen Sugata no Irodori. Aus der Serie der Sechs unsterblichen Poeten (Rokkasen).

XI. Kono Moronau mit Kaoyo. Ein Doppelporträt, eine Szene aus dem dramatischen Kabukistück Chûshingura. Ein Stück um Verrat und Loyalität unter den Samurais.

XII. Prinz Genji mit einer Bijin. - Kabuki-Doppelporträt des Prinzen Genji, der eine schöne junge Japanerin, eine Onnagata an der Hand hält. Der Druck ist wohl Utagawa Kunisada zuzuschreiben. – Blätter gebräunt und teils mit Randausrissen, teils etwas angestaubt und unfrisch, mit Berieb und Gebrauchsspuren. Mitunter auf Japanbütten aufgezogen und verso mit japanischer Kalligraphie. Zwei Blätter am linken Rand mit kleinen Löchlein - Spuren einer früheren Bindung. In schöner Farbigkeit.

Qi Baishi
2 chinesische Blockbücher mit Pflanzen-, Tier und Menschendarstellungen in farbigen Holzschnitt-Bildern und kalligraphischen Gedichten. Peking, Rongbaozhai, 1953
Los 590

Schätzung
1.200€ (US$ 1,250)

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Qi Baishi. 2 chinesische Blockbücher mit Pflanzen-, Tier und Menschendarstellungen in farbigen Holzschnitt-Bildern und kalligraphischen Gedichten. Mit zusammen 80 Farbholzschnitten. 31,5 x 20 cm. Blaue OBroschur (am Rücken mit sehr kleinem Einriss, dieser mit kl. Stück Klebestreifen fixiert) mit Goldflocken, weißer Seidenfadenbindung und blattgoldbesprenkelten Titelschildern in Kanjis "Bei jing róng bao zhai xin jì shi jiàn pu lao rén tí jiu suì Bai shi", in dreifacher Klappdecke mit floral-ornamentalem Seidenbrokatbezug, TSchild und 2 beinernen Schließen. Peking, Rongbaozhai, 1953-1955.
Qi Baishi (1864-1957) zählt neben Zhang Daqian, Wu Changshuo und Xu Beihong zu den vier großen Meistern der chinesischen Moderne. Insbesondere durch seine Darstellungen von Vögeln, Insekten, Blumen und Kleintieren erlangte er Berühmtheit. In der traditionellen Tuschmalerei zeichnet sich sein Stil durch eine abstrahierende Reduktion und einen expressiven, doch zurückhaltenden Pinselduktus aus, der mit wenigen, durchdachten Strichen das Wesentliche erfasst. Neben seiner malerischen Tätigkeit widmete er sich der Dichtung, die er häufig als Ergänzung oder Kommentar seinen Bildern beigab.

Das vorliegende Album, entstanden im 91. Lebensjahr des Künstlers, versammelt eindrucksvolle Werke, die sich vornehmlich Tieren und Pflanzen widmen.
Ein Bild einer Krähe wird von dem mahnenden kalligrafischen Gedicht begleitet:"Krächze nur, krächze nur, aber sag nichts Schlechtes über gute Menschen".
Eine filigrane Pflanzendarstellung mit einem Grashüpfer ist wiederum mit den chinesischen Zeilen versehen: "Unter den Früchten eines Baumes mag es süße und saure geben, unter den Kindern einer Mutter aufgeweckte und verträumte".
Ein weiteres Blatt zeigt einen Mann, der einen Büffel führt, begleitet von der Einsicht: "Menschen erkennen ihre Fehler nicht, Büffel nicht ihre Stärke". – Sehr sauber und frisch.

Lot 591, Auction  125, Sadahide, Utagawa, Küstenansicht von Ôsaka. Wohl Edo (Tokio), Daikokuya Kinosukeju-han, um 1850

Sadahide, Utagawa
Küstenansicht von Ôsaka. Wohl Edo (Tokio), Daikokuya Kinosukeju-han, um 1850
Los 591

Schätzung
260€ (US$ 271)

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Sadahide, Utagawa (Gountei). Küstenansicht von Ôsaka. Farbholzschnitt. Format ôban tate-e. 33,5 x 24 cm. Wohl Edo (Tokio), Daikokuya Kinosukeju-han, um 1850.
– Dieses Einzelblatt, einst Teil eines Triptychons, zeigt eine Küstenansicht vermutlich von Ôsaka. Die Darstellung folgt dem von der Kulturwissenschaftlerin Jilly Traganou beschriebenen panoramic style, der sowohl eine makroskopische Gesamtansicht als auch mikroskopische Details wie Gebäude und Boote vereint - eine Kombination aus realistischer und illusionistischer Darstellung. – Einzelblatt aus einem Triptychon, im linken Seitenrand mit Abrissspuren und leichter Bräunung.

Sammlung
von 20 Ukyio-e Farbholzschnitten von verschiedenen Künstlern. Edo (Tokio) 1867-1900
Los 592

Schätzung
1.500€ (US$ 1,563)

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Sammlung von 20 Ukiyo-e Farbholzschnitten von verschiedenen Künstlern. Format ôban tate-e (35 x 24 cm bis 36,5 x 25,5 cm). In moderner Leinenmappe (leicht berieben und bestoßen). Edo (Tokio) 1867-1900.
Private Sammlung von zahlreichen japanischen Holzschnitten in Ukiyo-e aaus der Edo und Miji-Epoche.

Vorhanden sind: I. Miyagi Gengyo. Titelblatt von "Einhundert Ansichten berühmter Orte in Edo". 1858. - II. Tokio Meisho. Die fünfzigjährige Geschichte der Kaiserlichen Universität. Um 1880. - III. Kabuki Masks. 20. Jahrhundert. - IV. Kirschblüten. Straßenszene. Um 1900. - V. Kunichika. Yaozen Restaurant in San'ya, von Kaika sanjuroku kaiseki. 1878. - VI. Kobayashi Kiyochika. Der verzweifelte Kampf von Hauptmann Asakawa in Tuchengzi. Triptychon. 1 (von 3) Ukiyo-e Farbholzschnitten. 1895. - VII. Mizuno Toshikata. Imasama Bijin. 1899. - VIII. Ochiai Yoshiiku. Aus der Serie Porträts als wahre Ebenbilder im Mondlicht(japonice: Makoto no tsukihana no sugata-e). 1867. - IX. Ogata Gekkô. Frauen bewundern Ahornbäume oder Azuma Nakanokimi aus der Serie "Gekkôs Sammelwerke" (japonice: Gekkô zuihitsu). 1892. - X. Derselbe. Staatsmann Takenouchi Sukune aus der Serie "Gekkôs Sammelwerke" (japonice: Gekkô zuihitsu). 1887. - XI. Derselbe. Zwei Frauen im Pferdestall aus der Serie "Gekkôs Sammelwerke" (japonice: Gekkô zuihitsu). Um 1890. - XII. Toyohara Kunichika. Schauspieler Bandô Hikosaburô. 1868.
Und weitere. - XIII. Utagawa Kuniyoshi. Kumawaka-maru. Tryptichon. 1 (von 3) Ukiyo-e Farbholzschnitten. Um 1870. - XIV. Utagawa Kunihisa. Takechi Samanosuke überquert den See Biwa in der Provinz Omi (japonice: Takechi Samanosuke Omi kosui watari). Triptychon. 1 (von 3) Ukiyo-e Farbholzschnitten. 1866. - XV. Yoshikazu. Soga Juro Sukenari und Soga Goro Tokimune aus der Serie "Die acht Tugenden". 1856. – Teils mit kleinen Gebrauchsspuren, winzigen Löchlein und licht berieben sonst wohlerhalten.

Schlachtenszenen und Kunisada, Utagawa
4 Farbholzschnitte verschiedener Holzschnittkünstler. Edo (Tokio) nach 1847
Los 593

Schätzung
380€ (US$ 396)

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Schlachtenszenen. 4 Ukiyo-e-Farbholzschnitte verschiedener Holzschnittkünstler. Format ôban tate-e. Je ca. 37 x 24 cm. Edo (Tokio) nach 1847.
Vorhanden sind vier eindrucksvolle Farbholzschnitte bewegter Schlachtenszenen, geschaffen von verschiedenen Holzschnittkünstlern, die teils allegorische, teils historische Schlachtszenen illustrieren. Darunter befindet sich ein Holzschnitt von Utagawa Kuniyoshi (1798-1861) aus der Serie Tsuzoku sangokushi eiyu no ichinin, welcher Helden aus der Geschichte der Drei Reiche darstellt. Bei einem weiteren Holzschnitt handelt es sich um das Mittelstück eines Triptychons, das die Schlacht von Shijônawate 1348 bei Hôjô in der Provinz Kawachi in Japan zeigt. Hier werden Krieger unter einem Pfeilhagel dargestellt.

Ferner gehören zwei Seeschlachten zur kleinen Sammlung, darunter eine von Utagawa Kunisada (1786-1865), die die berühmte Schlacht von Ichi-no-Tani darstellt. Der Minamoto-Krieger Kumagai Naozane verfolgt in der Darstellung den jungen Taira-Samurai Atsumori zu Pferd ins wellenbewegte Meer. Dabei schwingt Naozane seinen Fächer, um Atsumori zu stoppen, während sein Umhang im Wind flattert. Ein weiterer Zweikampf spielt sich im Vordergrund ab.

Der letzte Holzschnitt zeigt eine stürmische Seeszene mit tosenden Wellen, in der ein Schiff zu kentern droht, während einige Figuren ins unruhige Meer stürzen. Das von Sturm und Regen gepeitschte, tobende Meer ist mit großer Dynamik und Detailtreue wiedergegeben. – Teils papierbedingt gebräunt und mit Randläsuren, kleinen Randfehlstellen und geringfügiger Oberflächenabrieb. Der Ichi-no-Tani-Druck auf Velin aufgezogen.

Shosai, Ikkei
Triptychons im Blockbuch. Tokio um 1872
Los 594

Schätzung
750€ (US$ 781)

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Shosai, Ikkei. Triptychons im Blockbuch. Mit 145 farbigen Ukiyo-e Farbholzschnitten. Format ôban tate-e: 35,5 x 24,5 cm. OSeide d. Z. (berieben, bestoßen und etwas fleckig) in Blockbuchbindung. Tokio um 1872.
Die kräftig kolorierten Holzschnitte zeigen Japan in der frühen Meiji-Zeit wie zum Beispiel Straßenszenen, Flussszenen, Feldarbeiter, Fabelwesen aus Tier und Mensch und vieles mehr. Ikkei Shosai (1870-1880) war ein Schüler von Hiroshige III und in den 1870er Jahren tätig. – Im Block gebrochen. Vereinzelt mit kleinen Wurmgängen sowie leicht braunfleckig.

Shun'ei, Katsukawa
Bijin-ga. Edo (Tokio) wohl etwas späterer Abdruck, nach 1807
Los 595

Schätzung
350€ (US$ 365)

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Shun'ei, Katsukawa. Bijin-ga. Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban tate-e. 39,5 x 26 cm. Edo (Tokio) nach 1807.
Mittleres Segment eines Tryptichons. Es stellt eine lebendige Szenerie in einem traditionellen Interieur dar: Vier junge Japanerinnen, jede in einer individuellen Geste. Die vorderste Dame hält einen Korb, die zweite schwingt einen Fächer, die dritte hält ein Teekännchen, und die vierte serviert einem im Hintergrund sitzenden Herrn das Mahl, den dieser in Schneidersitzhaltung und freudiger Geste entgegennimmt. Zwei kleine Hündchen im linken Vordergrund beleben die Darstellung zusätzlich. – Leicht gebräunt und angeschmutzt.

Shunga
Japanisches Frühlingsbild der Utagawa-Schule aus einem Kopfkissenbuch. Wohl Edo (Tokio) um 1840
Los 596

Schätzung
280€ (US$ 292)

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Shunga. Japanisches Frühlingsbild der Utagawa-Schule aus einem Kopfkissenbuch einer erotischen Szenen beim Liebesspiel. 2 zusammenmontierte Farbholzschnitte. Fotmat chûban. 18 x 22 cm. Auf Karton montiert unter Passepartout. 35 x 50 cm. Wohl Edo (Tokio) um 1840.
Ein intimer Moment zweier Liebender: Ein innig verschlungenes Paar beim Liebesspiel in einem mit üppigen Stoffen ausgekleideten Raum-Kubus. Dieser ruht inmitten einer Landschaft, die in das Zartrosa eines abendlichen Himmels getaucht ist. Im Hintergrund liegt zudem ein stiller Fluss mit verstreuten Segelbooten. – Am oberen Rand auf Karton montiert. Papierbedingt gleichmäßig gebräunt. Gering braunfleckig, von sehr guter Erhaltung. Sehr dekoratives Blatt in fast träumerischer Stimmung.

Sugamo-Gefängnis
Gravures représentant l’étât des détenus dans la Maison Centrale de Tokio. Tokio um 1900. Ansichten des Tokio-Gefängnisses von einem Häftling
Los 597

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Ansichten des Tokio-Gefängnisses von einem Häftling
Sugamo-Gefängnis. - Gravures représentant l’étât des détenus dans la Maison Centrale de Tokio. Dessinées par un détenu de la même prison. Album mit 47 lithographischen Tafeln, jeweils mit typographischem Text in Französisch und Japanisch. 15 x 21,8 cm. Blockbuchbindung mit 2 Buntpapierbroschurdeckeln (mit kleinen Fehlstellen, Einrissen, Knicken, Ränder brüchig, angestaubt) und typographischem TSchild sowie dreifach farbiger Kordenbindung. Tokio um 1900.
Überaus seltene, für uns weltweit nicht nachweisbare Serie von Innenansichten des Hauptgefängnisses, der "Maison Centrale" in Tokio - gezeichnet von einem Gefangenen dieser Anstalt. Wahrscheinlich handelt es sich um das berühmte "Sugamo Kôchi-sho", das Sugamo-Gefängnis in Ikebukuro, das heute zum Bezirk Toshima im Großraum Tokio gehört.
Gegründet 1895 nach dem Vorbild der europäischen Hanftanstalten folgt die Einrichtung in Japan auch dem Panoptikum-Prinzip, das die gleichzeitige Sichtbarkeit und damit die gleichzeitige Überwachung möglichst aller Inhaftierten ermöglichte.

Das Sugamo-Gefängnis wurde weltweit vor allem durch die Inhaftierung von politischen Gefangenen der Meiji-Epoche, später auch von Kommunisten und Regierungskritikern bekannt. Hier bildet ein Gefangener, wie er sich selbst auf dem Titelschild nennt, seinen Lebensraum ab und liefert damit eindrucksvollste Ansichten, die sonst dem übrigen Volk vorenthalten wurden.

Dargestellt ist das Eingangstor, der Appell der Wachsoldaten "Les gardiens se tenant alignés devant le gardien-chef pour l'inspection", die einzelnen Werkstätten für die Stafarbeit "Tisseurs", "Tailleurs de pierres", "Taile et couture des vêtements", "Tirage du riz", vor allem die Ziegelherstellung: "Moulagement des briques", "Dessèchement au soleil de la terre moulée pour les briques", "Transport des terres moulées". Ferner die Schmiede "Forgerons" und Gerüstbauer "Ouvriers dressant une échauffadage".

Es folgt die Untersuchung der Gefangenen nach der Arbeit, das gemeinsame Bad "Détenus allant au bain et en revenant", die Nachtwache "Gardiens en rondes nocturnes", die religiösen Rituale "Chapelle", "Cérémonie religieuse pour les détenus en deuil de leurs parents", "Mensuration des détenus", "Photographie", Besuche von Externen "Visite au parloir", die medizinische Versorgung "Médicin visitant les détenus gravement malades à l'infirmerie", beim Friseur "Coupe des cheveux et barbe des détenus", Auszeichnungen "Distribution des signes de récompense".

Bis dahin scheint die Darstellung eher vom Stolz Japans auf sein hochmodernes Gefängnis gekennzeichet zu sein wie auf den humanen Umgang mit den Gefangenen. Weitere Tafeln zeigen aber Zwangsmaßnahmen wie das Einschnüren in eine Zwangsjacke "Camisol, fers et enchâinement des détenus" oder Einzelzellenhaft "Détenu isolé dans une cellule", in der Dunkelzelle "Détenu enfermé dans une cellule obscure" oder Gefangene mit schweren Fußketten und Gewichten "Détenus trâinant des boulets". Auch eine Hinrichtungsszene mit dem Hängen eines Häftlings wird dargestellt: "Exécution d’un condamné à mort dans une prison départementale". Besonders drastisch ist auch die Darstellung einer "Voiture celulaire d’une prison départementale (Yokohama) mit einem Zellenwagen, in den die Gefangenen eingepfercht wurden. Frauen, Folterszenen jedoch sind nicht dargestellt. – Nur ganz selten vereinzelt minimal fleckig, ingseamt sehr sauber und frisch, mit den originalen Seidenhemdchen. Von allergrößter Seltenheit, nicht über den KVK, im Worldcat etc. nachweisbar.

Lot 598, Auction  125, Sui, Kin,  Shijie Manhua (japonice: Karikaturen der Welt). Manga mit 9 Holzschnitten. Japan beginnendes 20. Jahrhundert

Sui, Kin
Shijie Manhua (japonice: Karikaturen der Welt). Manga mit 9 Holzschnitten. Japan beginnendes 20. Jahrhundert
Los 598

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Sui, Kin. Shijie Manhua (japonice: Karikaturen der Welt). Japanisches Manga in Holzschnitt mit vielszenigen Darstellungen. 9 Bl. Mit 9 ganzseitigen Holzschnitten. 28 x 20 cm. Illustrierte OBroschur mit Farbholzschnitt. Japan beginnendes 20. Jahrhundert.
Japanisches Karikaturen-Manga das politische und gesellschaftliche Themen in vielszenigen Darstellungen verarbeitet. Begleitet werden die Illustrationen von japanischem Text. – Vorder- und Rückdeckel papierbedingt leicht gebräunt und gering stockfleckig.

Sukenobu, Nishikawa.
Ehon masu kagami (Ein leuchtender Spiegel). Blockbuch. Kyoto, Osaka und Edo, Shikano Yasubei, Inaba Niemon und Murakami Kyubei, ca. 1748
Los 599

Schätzung
250€ (US$ 260)

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Sukenobu, Nishikawa. Ehon masu kagami (japonice: Ein leuchtender Spiegel). 341 Bl. mit ganzseitigen Holzschnitten. 27 x 18,5 cm. Illustrierter OPappband in Blockbuchbindung. Kyoto, Osaka und Edo, Shikano Yasubei, Inaba Niemon und Murakami Kyubei, ca. 1748.
Die Holzschnitte zeigen eine Vielzahl von Darstellungen, darunter figürliche Motive aus der Mythologie, szenische Gruppendarstellungen, idealisierte Porträts von Bijin in verschiedensten Tätigkeiten, heroische Krieger, musizierende und spielende Figuren, arbeitende Menschen, ehrwürdige Alte sowie mythische Geister etc.

Theaterszenen
2 Ukiyo-e Holzschnitte von verschiedenen Künstlern. Tolio 1884-1857
Los 600

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Theaterszenen. 2 Ukiyo-e Holzschnitte von verschiedenen Künstlern. Format ôban tate-e. 32 x 21 cm bzw. 23,5 x 35 cm (Darstellung). Mit Passepartout. Tokio 1884-1857.
Vorhanden sind: I. Toyohara Chikanobu. Mond am Sumida-Fluss (japonice: Setsu Getsu Ka). 1884. - II. Utagawa Kunikiyo II. Akt 6 aus dem Speicher der Loyalität. 1857. – Papierbedingt leicht gebräunt und mit kleinen Gebrauchsspuren sonst gute Exemplare. Mit kräftigen Farben koloriert und sehr dekorativ.

Toyohara Chikanobu
Mond aus der Serie "Schnee, Mond und Blumen" (japonice: Setsu Getsu Ka). Edo (Tokio) um 1884
Los 601

Schätzung
450€ (US$ 469)

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Toyohara Chikanobu. Mond (japonice: Owari. Setsu Getsu Ka). Nummer 19 aus der Serie "Schnee, Mond und Blumen" (japonice: Setsu Getsu Ka). Ukiyo-e Farbholzschnitt auf Japan aufgezogen. Format ôban tate-e (37 x 26 cm). Edo (Tokio) um 1884.
Der Künstler Toyohara Chikanobu (1838-1912) oder auch genannt Hashimoto Chikanobu fertigte zahlreiche Holzschnitte zur Meij-Zeit an und ist bekannt für seine Darstellungen von Bijins (schönen Frauen) sowie den Einflüssen der westlichen Kultur in Japan. – Gutes Exemplar. – Dabei: Derselbe. Mond. Bijin im Boot aus der 2. Serie Schnee, Mond und Blumen (japonice: Setsu Getsu Ka). Ukiyo-e Farbholzschnitt auf Japan aufgezogen. Format ôban tate-e (37 x 26 cm). Tokio um 1904. - Minimal fleckig und mit winzigen Löchleins sonst gutes Exemplar.

Toyohara Kunichika
Bijin-Darstellungen mit Kindern. Edo (Tokio) um 1862
Los 602

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Toyohara Kunichika. Bijin-Darstellungen mit Kindern. 2 Ukiyo-e Farbholzschnitte. Format ôban tate-e (35 x 24,5 bzw 36 x 25 cm). Edo (Tokio) um 1862.
Die hübschen Holzschnitte von Toyohara Kunichika (1835-1900) zeigen mehrere Frauen, "Bijin" und Kinder in einer häuslichen Szene oder beim Spaziergang. – Etwas fleckig und mit winzigen Löchlein sonst wohlerhalten.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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