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Lot 1305, Auction  124, Schott, Caspar, Schola Steganographica

Schott, Caspar
Schola Steganographica
Los 1305

Zuschlag
500€ (US$ 521)

Details

Schott, Caspar. Schola Steganographica, in classes octo distributa. 17 Bl., 346 S., 5 Bl. Mit gestochenem Titel, einem ganzseitigen Wappenkupfer auf dem Titel verso, 8 gefalteten Kupfertafeln und 5 Textkupfern sowie 3 (2 gefalteten) Tabellen. Moderner Pappband mit goldgeprägtem DSchild. Nürnberg, J. Hertz für J. A. & W. Endter, 1665.
Dünnhaupt 12.1. Caillet 10007. De Backer-Sommervogel VII, 911. Vgl. Wheeler Gift 190. – Erste Ausgabe des wissenschaftlichen Kompendiums über Kryptographie in mehreren Sprachen. Behandelt u. a. auch die Übertragung von magnetischen Geheimsignalen mit Hilfe eines Kompass'. Der Jesuit Caspar Schott (1608-66), Schüler Athanasius Kirchers und sein Mitarbeiter in Rom während der Jahre 1652 bis 1655, war Professor der Mathematik und Physik in Würzburg. – Vortitel leicht fleckig und angerändert. Innen streckenweise mit Wasserrand im oberen Seiteneck, einzelne Blätter und Tafeln etwas braunfleckig.

Lot 1306, Auction  124, Wuerdtwein, Stephan Alexander, Bibliotheca Moguntina

Wuerdtwein, Stephan Alexander
Bibliotheca Moguntina
Los 1306

Zuschlag
120€ (US$ 125)

Details

Wuerdtwein, Stephan Alexander. Bibliotheca Moguntina libris saeculo primo typographico Moguntiae impressis instructa, hinc inde addita inventae typographiae historia. 251 S. Mit gestochener Titelvignette, 9 Kupfertafeln und 2 gestochenen Texvignetten. 22,5 x 18,5 cm. Halbpergament d. Z. mit RSchild. Augsburg, Christoph Friedrich Bürglen, 1789.
Bestermann 2490. Bigmore-W. III, 100. Vgl. Petzholdt 121 (EA 1787). – Zweite Auflage der ersten bibliographischen Arbeit zu den Mainzer Frühdrucken. "A work of great interest on the origin of printing" (B.-W.). – Vereinzelte Anstreichungen, einige Blatt schwach gebräunt. Insgesamt wohlerhalten.

Lot 1307, Auction  124, Zapf, Hermann, Originalkalligrafie - ABC

Zapf, Hermann
Originalkalligrafie - ABC
Los 1307

Zuschlag
80€ (US$ 83)

Details

Zapf, Hermann. ABC in farbiger Originalkalligrafie. 36 x 28 cm. Auf chamoisfarbenem Büttenpapier. Unter Glas in goldlackierter Holzprofilleiste. 1981.
Ein Blatt mit einer beeindruckenden Probe der Meisterschaft des Typografen und Schriftkünstlers Hermann Zapf (1918-2015): ein schwungvoll ausbalanciertes ABC in vier Zeilen, ausgeführt mit farbiger Kugelschreibermine, wobei "B" in roter Farbe auf den Widmungsempfänger Bezug nimmt, dem Hermann Zapf, gemeinsam mit seiner Frau, in einer dreizeiligen Widmung im unterern weißen Rand des Blattes zum Geburtstag am 23. Mai 1981 alles Gute wünscht. – Tadellos.

Lot 1308, Auction  124, Berling, Karl, Dissertation-programme de la plus ancienne manufacture de porcelaine d'Europe

Berling, Karl
Dissertation-programme de la plus ancienne manufacture de porcelaine d'Europe
Los 1308

Zuschlag
100€ (US$ 104)

Details

KUNSTLITERATUR UND KUNSTGEWERBE
(Berling, Karl). Dissertation-programme de la plus ancienne manufacture de porcelaine d'Europe a l'occasion de son deux-centième anniversaire Meissen. 194 S. Mit 369 Textabbildungen und 38 teils farbigen Tafeln. 38 x 29 cm. Illustrierter OLeinenband (nur minimal berieben). (Leipzig, Brockhaus), 1910. - Wohlerhalten.

Lot 1314, Auction  124, Meissener Musterbuch, für Höroldt Chinoiserien

Meissener Musterbuch
für Höroldt Chinoiserien
Los 1314

Zuschlag
280€ (US$ 292)

Details

Das Meissener Musterbuch für Höroldt-Chinoiserien. Musterblätter aus der Malstube der Meissener Prozellan-Manufaktur (Schulz-Codex). 2 Tafelbände und 1 Kommentarband von Rainer Behrends. Mit 132 faksimilierten farblich montierten Tafeln, Frontispiz mit 180 teils farblichen Abbildungen und 2 Bl. mit Porzellanmarken und Faksimile-Beispielen. 51 x 36 cm. Braune OHSeide mit mont. Porzellan-Medaillons auf dem Rücken und RSchild auf dem Kommentarband. In illustr. OPp-Schuber. München und Leipzig 1978.
Eines von 950 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage 1500 Exemplare). – Wohlerhalten.

Toulouse-Lautrec, Henri de
Divan Japonais
Los 1323

Zuschlag
3.400€ (US$ 3,542)

Details

Plakate
Toulouse-Lautrec, Henri de. Divan Japonais. Chromolithographie auf Leinen aufgezogen. 79,5 x 62 cm. Paris, Edw. Ancourt, 1892-1894.
Toulouse-Lautrec, Divan Japonais, Nr. 1926/183. Französische Plakate, Bremen, 2003. – Früher Druck des bekannten Plakats von Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901), in kräftigem Kolorit. Im Mittelpunkt ist die Tänzerin Jane Avril dargestellt, die einem Spektakel zuschaut. – Gerollt, mit Knickspuren und etwas gewellt. Die Ränder sind circa 1 cm mit Leinen umschlossen. Sehr dekorativ.

Lot 1324, Auction  124, Lucas, Charles E, La femme au bord du lac. Automne

Lucas, Charles E
La femme au bord du lac. Automne
Los 1324

Zuschlag
600€ (US$ 625)

Details

Lucas, Charles E. La femme au bord du lac. Automne. Stahlstich Radierung mit Aquatinta Mischtechnik. 84 x 41 cm (Plattenrand). Paris 1895.
Hübsche und seltene Radierung im Jugendstil. In der Platte und hs. signiert vom französischer Künstler Charles E. Lucas (1871-1930). Der Künstler fertigte um die Jahrhundertwende 1800 bis 1900 mehrere Werbeplakate in Paris an wie zum Beispiel für Bibliotheken, Peugeot als Fahrradhersteller oder das Theater Folies Bergère. Meist waren seine Werke im Stil des Impressionismus, jedoch scheint sich der Illustrator hier von dem bekannten und begehrten Maler Alphons Mucha inspiriert haben zu lassen. – Leicht fleckig und mit kleinen Kickspuren. Sehr schöner und gratiger Druck in kräftigen Farben.

Lot 1325, Auction  124, Lucas, Charles E, La femme au bord du lac. Été

Lucas, Charles E
La femme au bord du lac. Été
Los 1325

Zuschlag
600€ (US$ 625)

Details

Lucas, Charles E. La femme au bord du lac. Été. Stahlstich Radierung mit Aquatinta Mischtechnik. 89,8 x 60,5 cm. Paris um 1985.
Dekoratives Plakat des Französischen Künstlers Charles E. Lucas (1871-1930) im Jugendstil und in der Platte signiert. Der Künstler fertigte um die Jahrhundertwende 1800 bis 1900 mehrere Werbeplakate in Paris an wie zum Beispiel für Bibliotheken, Peugeot als Fahrradhersteller oder das Theater Folies Bergère. Meist waren seine Werke im Stil des Impressionismus, jedoch scheint sich der Illustrator hier von Alphons Mucha inspiriert haben zu lassen. – Minimale Flecken und kleinere Randläsuren. Sehr schöner, gratiger und in leuchtenden Farben gedrucktes Exemplar.

Lot 1326, Auction  124, Zumbusch, Ludwig von, Jugend. Farblithographie

Zumbusch, Ludwig von
Jugend. Farblithographie
Los 1326

Zuschlag
1.700€ (US$ 1,771)

Details

Zumbusch, Ludwig von. Jugend. Münchner Illustr. Wochenschrift für Kunst & Leben. Farblithographie. Auf Leinen aufgezogen. 64 x 44,7 cm. München, Dr. C. Wolf & Sohn, 1896.
DfP 3502. AEI 29. Bergsträsser 175. Brinckmann 90. Grosch 239. Lehrs 142. Henroit 1118. Internationale Plakate 186. KfA XIII, 126. PiM 29. RademacherI, 77. Richardson 102. Schmid 170. Spielmann 491. Stilkunst 467. WMH 1898, 490. ZfB VII, 96. Zur Westen 66. – Heiteres Reklame-Plakat für die Zeitschrift "Jugend" des Münchner Ludwig von Zumbusch (1861-1927), für sie entwarf er als Mitarbeiter mehrere Titelbilder. – Die vielen Einrisse fachmännisch restauriert, gefaltet, auf Pappe montiert, Fingerabdrücke, leicht angestaubt und fleckig. Trotzdem dekoratives Exemplar.

Mucha, Alfons
Monaco. Monte Carlo. Großplakat
Los 1327

Zuschlag
14.000€ (US$ 14,583)

Details

Mucha, Alfons. Monaco. Monte Carlo. Großplakat. Farblithographie. 110,5 x 76 cm. Paris, F. Champenios, 1897.
DfP 639. Bridges A 21, 59. Jack Rennert-Alain Weill 31. – Das Reklameplakat für die "Compagnie des Chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée" (PLM) von Alfons Mucha (1860-1939) ist eines der bekanntesten Reklameplakate des Eisenbahnunternehmens, das zeitweise die größte Privatbahn Frankreichs betrieb. Mucha entwarf das Plakat in seinem charakteristischen Stil, in dem er Elemente des Jugendstils mit der Darstellung einer romantisch idealisierten Frau vereinte.
Das Plakat reiht sich nahtlos ein in die repräsentativsten und bekanntesten Werke seines künstlerischen Schaffens, die ab dem Jahr 1890 entstanden. Zu der Zeit lebte und lernte er bereits seit drei Jahren in Paris an der Académie Colarossi und der Académie Julian sowie bei Paul Sérusier.
Er fertigte neben Theaterplakaten auch mehrere Reklametafeln an, wie zum Beispiel für die Zigarettenfirma "Job" und bewies damit sein weites Spektrum an künstlerischer Raffinesse, da er sowohl dramatische als auch Alltagsszenen gekonnt umsetzen konnte. Mucha revolutionierte die Plakatkunst und machte sie salonfähig, da sie durch ihn an Eleganz und Bedeutung gewann. – Gerollt, etwas gewellt und mit kleinen Randläsuren. Insgesamt sehr schönes, dekoratives Exemplar.

Mucha, Alfons
Job. Chromolithographie
Los 1328

Zuschlag
2.800€ (US$ 2,917)

Details

Mucha, Alfons. Job. Chromolithographie mit Goldhöhung. 29 x 22,5 cm (Darstellung) bzw. 39 x 28,5 cm (Blattgröße). Mit Passepartout. Paris, Imprimerie Chaix, 1899.
Verkleinerte Darstellung nach dem Originalplakat von 1895. – Papierbedingt leicht gebräunt und mit Montageresten, sonst sehr schönes Exemplar mit kräftigem Kolorit und breitflächiger Goldhöhung. Mit einem Blindstempel der "Imprimerie Chaix".

Lot 1329, Auction  124, Steinlen, Théophile Alexandre, Compagnie francaise des chocolates et des thés. Chromolithographie

Steinlen, Théophile Alexandre
Compagnie francaise des chocolates et des thés. Chromolithographie
Los 1329

Zuschlag
600€ (US$ 625)

Details

Steinlen, Théophile Alexandre. Compagnie française des chocolates et des thés. Chromolithographie. 31 x 23 cm (Darstellung); 39 x 28,5 cm (Blattgröße). Paris, Imprimerie Chaix, (1899).
Les Maitres de l'Affiche, Planche 170. Verkleinerte Wiedergabe in originaler Lithographie des 1895 (Paris, Courmont) veröffentlichten Plakats für die "Compagnie Française des Chocolats et des Thés" von Théophile Alexandre Steinlen (1859-1923), erschienen in den "Maîtres de l'Affiche". – Papierbedingt minimal gebräunt, mit Montageresten, sonst gutes Exemplar. Mit dem Blindstempel der "Imprimerie Chaix".

Lot 1330, Auction  124, Toulouse-Lautrec, Henri de, Divan Japonais

Toulouse-Lautrec, Henri de
Divan Japonais
Los 1330

Zuschlag
650€ (US$ 677)

Details

Toulouse-Lautrec, Henri de. Divan Japonais. 754 rue des Martyrs. Pl. 2. Aus "Les maîtres de l'affiche". Chromolithographie in Passepartout. 29 x 22 cm (Darstellung) bzw. 40 x 29 cm (Blattgröße). Paris, Imprimerie Chaix, um 1900.
Früher Nachdruck eines Plakats von Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901) aus der Offizin "Imprimerie Chaix". Napoleon Chaix (geb. 1807) gründete im Jahre 1845 die "Imprimerie centrale du chemins de Fer", die später "Imprimerie Chaix" abgekürzt wurde, in Paris. Neben dem Bulletin des Vereins des "Berrichons de Paris" und dem Glossar "Centre de la France" druckte er verschiedene Nachdrucke anerkannter Künstler, wie Toulouse-Lautrec, innerhalb der Zeitschrift "Les maîtres de l'affiche". Diese erschien nur zwischen Dezember 1895 bis November 1900. – Papierbedingt gebräunt und minimal berieben, sonst gut erhalten und in kräftigen Farben. Unten rechts mit einem Blindprägestempel der Offizin "Imprimerie Chaix".

Lot 1331, Auction  124, München Jahresausstellung, 1891 von Kunstwerken aller Nationen. Großplakat

München Jahresausstellung
1891 von Kunstwerken aller Nationen. Großplakat
Los 1331

Zuschlag
240€ (US$ 250)

Details

München Jahresausstellung 1891 von Kunstwerken aller Nationen im Königlichen Glaspalast geöffnet von 1. Juli - 15. October. Großplakat. Chromolithographie mit Goldprägung auf Leinen aufgezogen und im Stein signiert. 105 x 68 cm. München, Kunstanstalt Franz Grafs Nachfolger (H. Kohler), 1900.
Werbeplakat für die Münchener Jahresausstellung im Königlichen Glaspalast im Jahre 1891. Der Glaspalast war ein 1854 erbautes Ausstellungsgebäude auf dem Gelände des Alten Botanischen Gartens und war ein beliebter Ausstellungort bis er am 6. Juni 1931 abbrannte. – Papierbedingt gebräunt und mit größerer mittlerer Knickspur sowie mit kleinen Montagelöchern. Etwas braun- und fingerfleckig, mit kleinen hinterlegten Fehlstellen, Knicken und Randläsuren.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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