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Bassaget, Pierre-Numa
Le thou-bohu plaisant" und "Béranger illustré". Album mit 80 Tafeln
Los 408

Schätzung
12.000€ (US$ 13,636)

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KULTUR- UND SITTENGESCHICHTE
Meisterwerk der französischen Lithographiekunst zwischen Humorismus, Erotik und Genredarstellungen

Bassaget, Pierre-Numa, Pierre Jean de Beranger, und Frank Teichel. Le Tohu-Bohu Plaisant [und:] Béranger illustré. 2 Werke in 1 Band. Album mit zus. 80 kolorierten getönten Lithographien von Bettannier Frères nach Pierre-Numa Bassaget und Frank Teichel. 54 x 36 cm. Grünes breites Halbleder d. Z. (Kapitale leicht lädiert, etwas stärker beschabt und bestoßen, berieben) mit goldgeprägtem Rückentitel und Namen "Le tohu-bohu plaisant - Béranger illustré" sowie mit marmorierten Deckelbezügen (diese teils mit großen Fehlstellen, Wellungen, Läsuren). Paris, Lemercier für Bulla Frères und Jouy, Berlin, Friedrich Ebner, London, E. Gambart und New York, Emile Seitz, o. J. (um 1850).
Überaus seltenes Meisterwerk der französischen Lithografiekunst zwischen Humorismus, Erotik und Genredarstellungen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, herausgegeben von der produktiven Firma Bulla Frères, die die Lithographien nach Entwürfen von Pierre-Numa Bassaget, Pierre Jean de Beranger und Frank Teichel in der lithographischen Anstalt von Bettannier Frères in Paris auf den Stein bringen ließ, um sie dann unter der Verwendung von Tonplatten-Unterdruck fein kolorieren und teils mit Eiweiß höhen zu lassen.

Das hier vorliegende Album vereint zwei lithographische Folgen: "Le thou-bohu plaisant" mit dem "Béranger illustré". "Le Tohu-Bohu Plaisant", etwa "Das freudvolle Durcheinander" oder, wie der Band auf Englisch übersetzt wurde "The Chaos and Pleasantries of Human Relationships", ist eine visuelle Fantasie aus grotesken Begebenheiten, chaotischen Haushaltspannen und komischen Katastrophen, mit zahlreichen entzückenden Nacktdarstellungen und schlüpfrigen Szenen, dargestellt in der pikanten Sprache der Karikatur. Stilistisch verbunden mit den "Histoires en estampes" eines Rodolphe Töpffer und dem proto-sequenziellen Humor von Grandville, schwelgen Bassagets und Teichels Illustrationen in wirbeligen Erzählszenen, dicht bevölkert mit skurrilen Figuren in intimen Darstellungen.

In "Je ne trouve plus ma rosette!" lässt das hübsche Mädchen den Kavalier ihr Mieder absuchen, während das eine, züchtig gekleidete Mädchen in ein Buch schaut, arbeitet das andere nackte an seinem Putz: "Chacun prend son plaisir où il le trouve". Neckisch spritzt der Liebhaber seiner Verehrten den ganzen Schaumwein ins Decolleté, "Hör doch auf, du machst mich ja ganz feucht" ("Finis donc! tu me mouilles"). In Les loisirs du Bain" rauchen zwei halbnackte Frauen genüsslich und neckisch ihre Zigaretten am Ufer eines Baches, "La Chatte" gegrüßt nicht nur die spärlich bekleidete Jungfrau ihren durchs Fenster einsteigenden Galan, sondern auch eine das weibliche Geschlechtsteil symbolisierende Katze und was gleich auf dem Heuboden in "Le Genier" passieren wird, bleibt der Fantasie des Betrachters vorbehalten.

"Le Tohu-Bohu Plaisant" ist in institutionellen Beständen so gut wie nicht nachweisbar. Es gibt keine Exemplare in OCLC, BnF, CCFr oder Standardbibliografien (Gumuchian, Cohen-De Ricci usw.). Die erhaltenen Exemplare scheinen sich in der Anzahl der Tafeln und ihrer Zusammensetzung zu unterscheiden, was auf einen unregelmäßigen oder nicht standardisierten Herausgabeprozess hindeutet. – Das feste, weiße Lithographiepapier ist papierbedingt teilweise etwas sprenkelfleckig, die Darstellungen sind jedoch nur ausnahmsweise betroffen, sie sind in bemerkenswert nuancierter Farbigkeit handkoloriert auf bestem Druck. Kein vollständiges Exemplar in der Bibliothèque Nationale in Paris.

Lot 409, Auction  127, Große Mittelmeerfahrt 1935, 2 Fotoalben mit über 800 Postkarten und Vintage Fotoabzügen

Große Mittelmeerfahrt 1935
2 Fotoalben mit über 800 Postkarten und Vintage Fotoabzügen
Los 409

Schätzung
300€ (US$ 341)

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Große Mittelmeerfahrt 1935. 2 Fotoalben mit über 800 Postkarten und Vintage Fotoabzügen einer Mittelmeerreise im Frühjahr 1935, teils betitelt. 1. Teil: Venedig (Abreise 11. 3. 1935) bis Jerusalem (24. 3. 1935) - 2. Teil: Beirut (Abfahrt 25. 3. 1935) bis Genua (Ankunft 3. 4. 1935). Montiert auf festem Kartonpapier in blauem Originalleinen mit goldgeprägtem Deckeltitel. 33 x 34,5 cm. 1935.
Die Alben dokumentieren eine ausgedehnte Reiseroute durch das östliche Mittelmeer mit Stationen in Italien, Griechenland, der Türkei, Syrien, dem Libanon, Palästina und Ägypten.
Zu sehen sind Ansichten aus Venedig, Korfu, den Dardanellen und Konstantinopel (Istanbul) mit Galata und der Hagia Sophia, weiter über Beirut, Damaskus (Omajaden-Moschee) und Baalbek (Ruinen von Heliopolis) bis nach Jerusalem, Bethlehem, Nazareth und an den See Genezareth.

In Ägypten Aufnahmen aus Port Said, Kairo, Gizeh, Memphis, Sakkara und Theben, darunter die Pyramiden sowie eine Gruppenaufnahme der dreizehnköpfigen Reisegesellschaft auf Kamelen vor den Pyramiden. Die Rückreise führte über Taormina, Neapel mit dem rauchenden Vesuv-Vulkan, Pompeji und Genua bis nach Zürich.

Die Fotografien zeigen eine große motivische Vielfalt: Landschaften, Tempel- und Ruinenansichten, Hafen- und Straßenszenen, Innenräume, Skulpturen und Alltagsszenen, ergänzt durch Momentaufnahmen der Reisenden an Bord und unterwegs, im Speisesaal, beim Wandern.

Lot 410, Auction  127, Guevara, Albertinus de, Erster (Ander - Dritter schönster und letzter) Theil der guldenen Sendtschreiben

Guevara, Albertinus de
Erster (Ander - Dritter schönster und letzter) Theil der guldenen Sendtschreiben
Los 410

Schätzung
500€ (US$ 568)

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Guevara, Antonio de. Erster [und] Ander [sowie] Dritter schönster und letzter Theil der guldenen Sendtschreiben. Durch A. Albertinum auß der Hispanischen in die Teutsche Sprach auffs fleissigst verwendt. 3 Teile in 1 Band. 4 nn., 216 num., 4; 2 nn., 246 num., 4; 2 nn., 198 num., 4 nn. Bl. Mit 3 ganzseitigen Holzschnitt-Druckermarken, Titel in Schwarz und Rot. 21 x 16,5 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (2 obere Kapitaleinrisse, fleckig, stärker berieben, Gelenke brüchig bzw. minimal eingerissen) über abgefasten Holzdeckeln und 3 Bünden mit 2 hs. RSchildern, 2 intakten (davon eine mit Einriss) ziselierten Messingschließen. München, Adam Berg, 1607.
Dünnhaupt, 198, 3.4 (unter Albertinus). Goedeke II, 580. Gemert 298. Nickisch 54-56. – Vierte Auflage. Bei dem hier übersetzten Werk handelt es sich um die "Epistolas familiares" von Antonio de Guevara (1480-1545), eines bekannten spanischen Schriftstellers und Historikers, 1539 erstmals pupliziert. Diese Übersetzung von Aegidus Albertinus (1560-1620) erschien erstmals 1600 und wurde mehrfach veröffentlicht.

Die einzelnen Teile bestehen aus kürzeren Kommentaren, Abhandlungen, Anmerkungen und Überlegungen zu einer Vielzahl erbaulicher, historischer, philosophischer, sozialer und rechtlicher Themen. Das Kapitel "Frauen" wird recht ausführlich behandelt (I, S. 109 ff.), mit nicht ganz zeitgemäßen Bemerkungen und Anweisungen zum Verhalten von Frauen, wie "Das ein Weib nicht züchtig und nicht geschwetzig sein soll" oder "Das ein Weib eingezogen und behuetsamb gehen sol", andererseits ermahnt er den Mann "... gegen ihren Weibern nicht gar streng zu sein".
Doch auch ungewöhnliche Themen werden behandelt, so etwa über die "Erfindung der Galeeren" oder über die Seefahrt (II, S. 232 ff.). Heutzutage vielleicht am interessantesten die Kommentare zum Tanz (II, S. 68 ff.). – I. Titel mit hs. Bestitzvermerken, II. und III. Titel mit kleiner Hinterlegung (ohne Textverlust), leicht gebräunt und fleckig, gutes Exemplar.

Lot 411, Auction  127, Laistner, Ludwig, Das Rätsel der Sphinx. Berlin, Wilhelm Hertz, 1889

Laistner, Ludwig
Das Rätsel der Sphinx. Berlin, Wilhelm Hertz, 1889
Los 411

Schätzung
240€ (US$ 273)

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Laistner, Ludwig. Das Rätsel der Sphinx. Grundzüge einer Mythengeschichte. 2 Bände. XXIV, 343 S.; 1 Bl., VI, 471 S. 22 x 14 cm. OLeinen mit Gold- und Schwarzprägung. Berlin, Wilhelm, Hertz, 1889.
Erste Ausgabe der Schrift des Tübinger Kultur- und Literaturhistorikers Ludwig Laistner (1845-1896). "Unter dem Einfluß seines Landsmanns und Freundes W. Hertz wandte er sich immer mehr auch der Sagenforschung zu und versuchte, die Entstehung der Mythen aus realen, natürlichen Vorgängen abzuleiten: Aufsteigende Nebel werden in der Sage unter anderem als das Kochen der Zwerge gedeutet (Nebelsagen, 1879), der Alptraum wird als Drücken der Alpgeister erklärt (Das Rätsel der Sphinx, Grundzüge einer Mythengeschichte, 2 Bde., 1889). Indem Laistner die Mythenbildung mit Hilfe etymologischer Konstruktionen ausschließlich auf das Traumerlebnis zurückführen will, überschätzt er die Bedeutung der Traumphantasie. Trotz dieser Schwächen gehört er zu den bedeutendsten und eigenständigsten Sagenforschern seiner Zeit" (NDB XIII, 423). – Sehr schönes und wohlerhaltenes Exemplar.

Mallefille, Flicien
Die Memoiren des Don Juan
Los 412

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Mallefille, Felicien. Die Memoiren des Don Juan. Deutsche vollständige Ausgabe. Neu bearbeitet von G. von Jonelli. 5 Bände. Mit zahlreichen Illustrationen auf Tafeln von Coeurdame. 21,5 x 15 cm. Illustrierte OHalbleinenbände (etwas fleckig und berieben, Gelenke etwas gelockert). Leipzig, Prag und Wien, Alois Hynek (1914-1915).
Erste Ausgabe dieser Übersetzung, die erste deutsche Ausgabe erschien 1848. Félicien Mallefille (1813-1868) kam bei der Abfassung dieses seinerzeit sehr erfolgreichen Romans seine Affäre mit George Sand zugute - vielleicht auch der Roman der Affäre. – Etwas fleckig, ein vorderes Innengelenk geplatzt.

Lot 413, Auction  127, Menage, Gilles, Menagiana, ou bons mots,

Menage, Gilles
Menagiana, ou bons mots,
Los 413

Schätzung
100€ (US$ 114)

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Menage, (Gilles). Menagiana, ou bons mots, rencontres agreables, pensées judicieuses et observations curieuses. (Hrsg. von A. Galland, Goulley, Faydit und La Monnoye. Mischaufl.). 4 Bände. Mit 3 gestochenem Frontispiz. 14 x 8,5 cm. Pergament des 19. Jahrhunderts (etwas fleckig, berieben und bestoßen) mit alten RSchildern. Amsterdam (und Paris), Braakman, (Delaulne und de Coup, 1693)-1716.
Goldsmith M 849 und 850.Vgl. Cioranescu 46814 (EA von 1693). – Brunet III, 1616 " ... un des meilleurs recueils en ce genre qui aient encore paru…". Band I Nachdruck der Pariser Ausgabe aus demselben Jahr, Band II wohl in erster Ausgabe Paris 1695, Bände III und IV aus Amsterdam 1716. Die "Menagiana gehören zu den interessantesten Schriften ihrer Art, in so fern sie die unterhaltendsten Notizen zur Geschichte des damaligen gelehrten und geselligen Lebens in Paris enthalten. Beides kannte Ménage, der zu gleicher Zeit prahlhafter Pedant, süsslicher Stutzer und kriechender Schmarotzer war, besser, als vielleicht irgend einer seiner Zeitgenossen" (Ebert 13768). – Titel von Band I unten angerändert (Verlust des Druckjahres), es fehlen in diesem Band die letzten 3 Blätter der Vorstücke. Frontispiz von Band II eingerissen. Unterschiedlich gebräunt und braunfleckig.

Lot 414, Auction  127, Oxenstierna, J. T. von, Recueil de pensées

Oxenstierna, J. T. von
Recueil de pensées
Los 414

Schätzung
180€ (US$ 205)

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(Oxenstierna, J. T. von). Recueil de pensées sur divers sujets. 3 Teile in 1 Band. 124 S., 2 Bl.; 4 Bl., 102 S., 2 Bl.; 4 Bl., 109 S., 1 Bl. Mit 3 (wdh.) gestoch. Titelvignetten. 16,8 x 10,5 cm. Pergament d. Z. mit goldgepr. Rückentitel. Frankfurt a. M., A. Henscheit, 1721.
Erste französische Ausgabe. Später mehrfach aufgelegte und auch ins Deutsche übersetzte Betrachtungen des großen Axel Oxenstierna (1666-1733), aufgezeichnet von seinem Neffen, Johann Thuresson Oxenstierna. - Die Gedanken und Reflexionen drehen sich u.a. um: Freundschaft, Faulheit, Karneval, Italien, Freude, Trauer, Tanz, Polen, Schicksal, Gottesdienst, die Jagd, Komplimente, Leidenschaften, Brutalität, das irdische Paradies, Neapel, das Landleben, das Theater, die Jahreszeiten, Erziehung, Schönheit, Philosophie, Wein, Gesundheit, Alter, Freiheit, Tränen, plötzlichen Tod, die Blindheit einer Mutter für die Fehler ihres Sohnes, Einsamkeit, Gesundheitspflege, Strafen, Unschuld, Gerechtigkeit, Astronomie und vieles mehr. - Selten, im KVK in Deutschland nur Nachweise in Berlin und München. - Hin und wieder leicht gebräunt.

Lot 415, Auction  127, Rémusat, Claire Élisabeth Jeanne Gravier d, A selection from the letters to her husband

Rémusat, Claire Élisabeth Jeanne Gravier d
A selection from the letters to her husband
Los 415

Schätzung
100€ (US$ 114)

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Rémusat, Claire Élisabeth Jeanne Gravier de. A selection from the letters to her husband and son 1804-1813. Published by her grandson P. de Rémusat. Translated by C. Hoey & J. Lillie. 3 Bde. Mit zusammen 53 zusätzlich eingebundenen Tafeln (meist Porträts) in Stahlstich und Lithographie. 22 x 14,5 cm. Halbleder d. Z. (signiert: L. Broca) mit ornamentaler RVergold. und RTiteln (Band 3: Vorderdeckel gelöst, insgesamt Gelenke brüchig). London 1880-1881.
Vgl. Vicaire VI, 109. – Band I in vierter, Band II in dritter, die Letters in erster englischer Ausgabe. Intimberichte vom Hof Napoléons, französisch erstmals 1880 veröffentlicht. Vorliegendes Exemplar mit zeitgenöss. Porträts und einigen Ansichten ausgestattet, teilweise auf eingebundenen Passepartouts montiert. – Bei alle ndrei Bänden ist der Block teils vom Einband gelöst. Titel gestempelt, das Frontispiz der Letters eingerissen.

Lot 416, Auction  127, Tissot, Wilhelm, Das curiöse Buch für Menschen

Tissot, Wilhelm
Das curiöse Buch für Menschen
Los 416

Schätzung
220€ (US$ 250)

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Tissot, Wilhelm (d. i. F. A. A. Kritzinger). Das curiöse Buch für Menschen, die Kenntnisse von ihrem Körper, und von der Erzeugung der Menschen suchen, auch lange leben wollen. 16,5 x 9,5 cm. Leder d. Z. (etwas beschabt und leicht bestoßen) mit reicher RVergoldung. O. O. 1785.
Weller 567. Jöcher Erg. bd. III, 888f. – Erste Ausgabe des in sechs Teilen hochgradig geschwätzig allerlei "curiöse" Mitteilungen verbreitenden Buches, mit langen Abschnitten über den Beyschlaf, den Genuss der Speisen, die Temperamente etc. pp. Der Leipziger Autor, Buchhändler, Antiquar, Verleger, französischer Sprachmeister und Übersetzer Friedrich Adolph Kritzinger (1726-1793), der sich in Anlehnung an den berühmten Schweizer Arzt Tissot nannte, verfasste eine Unmenge Schriften zum Zeitvertreib. Sie enthielten Historisches, halbseiden Medizinisches und immer wieder durchaus Seriöses, z. B. eine Abhandlung zur Kulturgeschichte des Kaffees. – Etwas gebräunt und teils leicht fleckig.

Lot 417, Auction  127, Wedekind, Karl Igna, Geist der Zeit

Wedekind, Karl Igna
Geist der Zeit
Los 417

Schätzung
180€ (US$ 205)

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Wedekind, Karl Ignaz. Geist der Zeit, in einer pragmatischen Darstellung der merkwürdigsten Ereignisse in der physischen, moralischen, litterärischen und politischen Welt. 4 Bände. 20 x 12,5 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (etwas berieben) mit dezener RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Freiburg und Konstanz, Herder, 1810-1814.
Komplette Folge der interessanten Chronik über die Jahre 1808 bis 1811 und deren komprimiert geschilderten Hauptbegebenheiten in Medizin, Naturwissenschaft, Religion, Pädagogik, Staatskunst, Erfindungen und Entdeckungen und in der Kunst. U. a. über den Code Napoléon und den französischen Handelscodex in Deutschland, über Fellenberg, Pestalozzi, Judenemanzipation, Kanalbau, Institutseröffnungen usw. Die Bände 1808, 1809 und 1811 jeweils mit Verzeichnissen der bedeutendsten Verstorbenen und der wichtigsten Schriften (aus allen Gebieten) des jeweiligen Jahres. – Gebräunt und braunfleckig, sonst wohlerhalten.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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