Los 432
Weishaupt, Adam
(1748-1830)Apologie des Misvergnügens und Uebels
Schätzung
250€ (US$ 284)
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Aus dem Katalog
Varia
Auktionsdatum 14.4.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026


Weishaupt, Adam. Apologie des Misvergnügens und Uebels. Zweyte vermehrte ganz umgearbeitete Auflage. 2 Bände. XVI, 448 S.; 366 S. 18 x 10,5 cm. Moderne Pergamentbände (Deckel geworfen) mit montiertem RSchild und KGoldschnitt. Frankfurt und Leipzig, (d. i. Nürnberg, Grattenauer), 1790.
Goedeke IV/1, 522, 6. Wolfstieg 42776. – Erstmals 1787 erschienen, hier in der wesentlich erweiterten Fassung. Neun Gespräche zwischen dem "Ich" und dem "Leidenden" über die Ansprüche der Sinnlichkeit gegen die Vernunft. Ab Seite 299 das Kapitel "Ueber die Schrecken des Todes". "Weishaupt is, perhaps, the subtlest and most thorough defender of English Empiricism of his time; he, therefore, opposes Kants proposition that intuitions and notions are altogether independent of experience, and precede the latter... his writings are in many respects excellent" (Adickes 307). "Sein System des Idealismus', wie Weishaupt seine intellektuellen Bemühungen selbst bezeichnet, war keineswegs originell. Doch sein Bekenntnis zu der radikalatheistisch-materialistischen Lehre der Aufklärer Helvetius und Holbach ... dürften in seiner Zeit in Deutschland eine Seltenheit bilden" (Van Dülmen 26). Weishaupt (1748-1830) war der Stifter des stark umstrittenen Illuminaten-Ordens. Nach seinem Streit mit Knigge, der weiter als Freimaurer wirkte, und nach dem Fund kompromittierender Schriftstücke, musste Weishaupt nach Regensburg fliehen. – Gering fleckig.
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