Halle, Johann Samuel
Werkstäte der heutigen Künste. Brandenburg und Leipzig, J. Wendelin und J. S. Halle, 1761-1779. - Einzige Ausgabe
Los 880
Schätzung
1.200€ (US$ 1,250)
Halle, Johann Samuel. Werkstäte der heutigen Künste, oder die neue Kunsthistorie. 6 Bände. Mit 6 wiederholten gestochenen Titelvignetten, 58 gestochenen Textvignetten und 57 Kupfertafeln. 20,5 x 17 cm. Leder d. Z. (schwach berieben) mit reicher floraler RVergoldung, je 2 farbigen goldgeprägten RSchildern und Deckelfilete. Brandenburg und Leipzig, Johann Wendelin und Johann Samuel Halle, 1761-1779.
Engelmann 90. Lipperheide Pa 16. Lanckoronska-Oehler II, 126. – Einzige Ausgabe der umfangreichen Sammlung mit Beschreibungen und Abbildungen der verschiedensten Berufe, deren Werkzeuge und Techniken, hier mit dem seltenen, da erst 1779 erschienenen Band VI, der in der Reihe zumeist fehlt. Dargestellt sind z. B. Silber- und Goldarbeiter, Kupferstecher, Zinngießer, Buchdrucker, Papiermacher, Uhrmacher, Zimmermann, Bildhauer, Glasarbeiter, Schmied, Klempner, Orgelbauer, Büchsenmacher, Zuckersieder, Bierbrauer, Pergamentmacher, Saffianlederherstellung, Hutmacher, Optiker, Korbflechter, Pulvermühle, Apothekerkunst usw. Die großen Textvignetten zeigen die Werkstätten, die Tafeln die Werkzeuge. "Der kulturhistorische Wert dieser Blätter übertrifft häufig die künstlerische Bedeutung, aber in einigen, etwa jenen zur Seidenmanufaktur oder zur Lederverarbeitung, bringen die Brüder Schleuen ganz reizende bildliche Erläuterungen des ausführlichen Textes" (Lanckoronska-Oehler). – Blatt E1 mit angestückter Ecke, Titelblätter mit verblasster Ziffernsignatur. Sehr schönes Exemplar, repräsentativ gebunden.
Hawich, Christoph
Abbildung des Römischen Monuments in Igel. Trier, Selbstverlag, 1826. - Seltene einzige Ausgabe
Los 881
Schätzung
240€ (US$ 250)
Hawich, Christoph. Abbildung des Römischen Monuments in Igel. Gezeichnet und lithographiert von Christoph Hawich. Mit einem erläuternden Texte von Johann Mathias Neurohr. 16 S. Mit lithographischem Titel, 3 (statt 4) getönten lithographischen Tafeln und lithographischer Tafel ("Zusammenstellung"). 61 x 36,5 cm. Ohne Einband. Trier, Selbstverlag, 1826.
Seltene einzige Ausgabe der Dokumentation der Igeler Säule im Dorf Igel an der Mosel, deren Errichtung auf das dritte Jahrhundert zurückgeht. – Es fehlt eine der vier getönten lithographischen Tafeln (Ostseite). Kupfertitel stärker fleckig und mit Randläsuren. Durchgehend mit großem Feuchtigkeitsrand. Insgesamt mit Gebrauchsspuren.
Hogarth, William - nach
Sammelband mit ca. 94 Kupferstichen. London, G. G. und J. Robinson, 1796-1803
Los 882
Schätzung
700€ (US$ 729)
Hogarth, William (nach). Sammelband mit ca. 94 (82 ganzseitigen) Kupferstichen von Thomas Cook. Mit mehreren vollständigen Folgen. 59 x 44 cm. Halbleder d. Z. (bestoßen, Rücken im Stil d. Z. alt erneuert). London, G. G. und J. Robinson, 1796-1803.
Vgl. Paulson. – Mit Einzelblättern und Folgen, darunter: "Industry and Idleness", "A Rake's Progress", "The Four Times of the Day", "Analysis of Beauty", "Harlots Progress", "The Four Stages of Cruelty" und "Large Illustrations for Samuel Butler's Hudibras". – Neue fliegende Vorsätze. Die Seidenpapierhemdchen meist (stock)fleckig, die Tafeln kaum betroffen. Diese im Rand gebräunt und leicht lädiert, die ersten 9 Blatt mit Wasserrand. Je 2 Stiche der Folge "Industry and Idleness" auf 1 zusammengefügtes Blatt gedruckt, dadurch teils kleine Überschneidungen. Großer, gut erhaltener Sammelband.
Izzo, Johann Baptisz
Anleitung zur bürgerlichen Baukunst für die deutschen Schulen. Wien, Schulanstalt, 1795
Los 883
Schätzung
150€ (US$ 156)
(Izzo, Johann Baptist). Anleitung zur bürgerlichen Baukunst für die deutschen Schulen in den kaiserl. königl. Staaten. 2 Bl., 169 S., 1 Bl. Mit 8 gefalteten Kupfertafeln. 17,5 x 10 cm. Pappband d. z. (stärker fleckig und berieben). Wien, Schulanstalt, 1795.
Vgl. VD18 10714308. – Spätere Ausgabe der wohl zuerst 1776 erschienenen Baukunde. – Etwas fleckig, Gelenke angeplatzt.
Kandel, David
Tabula Cebetis. Holzschnitt auf Karton. Um 1563
Los 884
Schätzung
900€ (US$ 938)
Kandel, David. Tabula Cebetis. Der Weg der Tugend. Farbiger Holzschnitt auf Karton montiert und monogrammiert "DK". 33 x 41,5 cm. Um 1563.
Dargestellt ist die "Tabula Cebetis", die lange Zeit dem Schüler Sokrates Kebes von Theben (späten 5. und frühen 4. Jahrhunderts v. Chr.) zugeschrieben wurde. Aus dem Werk "Epicteti Enchiridion" von Hieronymus Wolff aus dem Jahre 1563. Die Tafel enthält einen Dialog namens Pínax. Es handelt sich jedoch sicher nicht um eine Schrift des Sokrates-Schülers, vielmehr entstand der Text erst im ersten oder frühen zweiten Jahrhundert. – Knapp beschnitten. Papierbedingt gebräunt, mit Montagelöchleins, leicht berieben und etwas gewellt.
Widmungsexemplar für den Bibliothekar von Kardinal Barberini
Kircher, Athanasius. Sphinx mystagoga, sive diatribe hieroglyphica, qua mumiae, ex memphiticis pyramidum adytis erutae. 6 (statt 8) Bl., 72 S., 3 Bl. Mit 5 (2 gefaltet, 1 doppelblattgroß) Kupfertafeln, 6 Textkupfern und zahlreichen Textholzschnitten. 35 x 23,5 cm. Flexibler Pergamentband d. Z. (berieben und etwas fleckig) mit 2 RSchildern (diese etwas lädiert) in moderner Leinenkassette. Amsterdam, Janssonius-Waesberge, 1676.
Dünnhaupt 30.1. Merrill 27. Caillet 5793. Ibrahim-Hilmy I, 343. De Backer-Sommervogel IV, 1069. Waller 19832. – Erste Ausgabe. Vortitel mit eigenhändiger Widmung Kirchers (sign. "Author") an Joseph Marie de Suarès (1599-1677). Suarès war Bibliothekar von Kardinal Francesco Barberini, von 1633 bis 1666 wirkte er als Bischof im südfranzösischen Bistum Vaison, später dann als Kustos der Vatikanischen Bibliothek. Seltene Untersuchung zur Mumienbergung und zur Entschlüsselung hieroglyphischer Inschriften, angeregt durch einen 1676 in Ägypten entdeckten Sarkophag. "This work is filled with arcane curiosities. Kircher includes sections on Egyptian burial practices, metempsychosis, and reincarnation. He also appends his interpretations of hieroglyphs inscribed on various amulets and stellae" (Merrill). "Curieuses figures mystérieuses hors et dans le texte" (Caillet). Mit Abbildungen von Hieroglyphen, Mumien, einer Grabkammer, Pyramiden etc. – Stärker gebräunt und etwas fleckig, das doppelblattgroße Kupfer im Bug hinterlegt, ein Faltkupfer mit größerem Falzriss sowie kleinem hinterlegtem Randeinriss. Innenspiegel mit montiertem Adelsexlibris. – Beigebunden: Lukas Holste. Vetus pictura Nymphaeum referens. Commentariolo explicata. Accedunt alia quædam eiusdem auctoris. 8 (statt 12) S. Mit großer gestochener Titelvignette, Faltkupfer und 2 gestochenen Textvignetten. Rom, Stamperia Barberinis, 1676. - Erste Ausgabe. Lukas Holste (1596-1661) war Bibliothekar von Kardinal Barberini und später Leiter der vatikanischen Bibliothek. - Es fehlen die beiden Textblatt am Schluss. Im Rand fleckig.
Koch, Friedrich
Praktische Anweisung zur Zimmermannskunst. Ansbach, Gassert, 1810. - Seltene Auflage des erstmals 1784 posthum herausgegebenen Werkes zur Zimmermannskunst
Los 886
Schätzung
1.200€ (US$ 1,250)
Koch, Friedrich. Praktische Anweisung zur Zimmermannskunst in Verbindung mit der italienischen und holländischen Bauart. Neue Ausgabe. 1 Bl., 111 S. (le. 2 Bl. fehlen). Mit 59 (11 gefalteten; Nr. 59 und 60 auf 1 Tafel) Kupfertafeln. 36 x 21,5 cm. Halbleder d. Z. (bestoßen, Gelenke brüchig, Deckel berieben) mit hs. Deckelschild. Ansbach, Gassert, 1810.
Vgl. Ornamentstichsammlung 2188. Engelmann S. 195. Nicht bei Arntzen-Rainwater, Brand-Evers, Kosch und Schlosser. – Seltene Auflage des erstmals 1784 posthum herausgegebenen Werkes zu Dachkonstruktionen, Turmbauten, Treppen, Brücken und Baumaschinen. Die in Form von Auf- und Grundrissen auf den 60 nummerierten Kupfertafeln dargestellt sind. Bibliographisch ist uns lediglich die erste und die vermutlich zweite Auflage von 1790 aus Erlangen nachweisbar (Rosenthal 417). – Die letzten zwei Blatt fehlen. Kleine Einrisse in Tafel 1, 27 verso und 36 recto sowie verso mit Tesa hinterlegt. Kaum (stock-)fleckig. Exlibris von Alois Stech im Innenspiegel, Titel verso gestempelt. Recht schön erhalten. – Beigebunden: Derselbe. Praktische Anweisung zur Mühlbaukunst oder praktische Handgriffe in Verbesserung alter und Verfertigung neuer Mühlwerke. Neue Ausgabe. 28 S. Mit 10 Kupfertafeln. Ansbach, Gassert, 1810. - Nicht in der Ornamentstichsammlung. - Die erste Ausgabe von ca. 1775. Die Tafeln mit Darstellungen der Mühlräder und -getriebe. - Stockfleckig, die Tafeln teils etwas flau. Ordentlich erhalten.
Landon, Charles Paul
Annales du Musée, et de l'École Moderne des beaux arts. Paris, Landon, 1805-1808
Los 887
Schätzung
160€ (US$ 167)
Landon, Charles Paul. Annales du Musée, et de l'École Moderne des beaux arts. 4 Bände. Mit ca. 288 Umrisskupfertafeln. 20 x 12,5 cm. Grüne Kalbslederbände d. Z. mit goldgeprägtem RTitel und Rücken- sowie Deckelfileten. Paris, Landon, 1805-1808.
Herausgeber war der französische Maler und Kunstschriftsteller Charles Paul Landon (1760-1826), der hier ein ehrgeiziges Projekt publizierte: "Recueil de Gavures au trait, d'après les principaux ouvrages de Peinture, Sculpture ou projets d'Architecture, qui, a chaque année, ont remporté le prix, soit aux écoles spéciales, soit aux concours nationaux; les productions des Artistes en tous genres..." (Titel). – Teils etwas stockfleckig.
Le Clerc, Sebastian
Neue Abhandlung von der Civilbaukunst. Nürnberg, C. Weigel und A. G. Schneider, 1781. - Zweite vermehrte Auflage
Los 888
Schätzung
200€ (US$ 208)
Le Clerc, Sebastian. Neue Abhandlung von der Civilbaukunst mit nützlichen Anmerkungen und Betrachtungen für junge Leute die sich dieser schönen Kunst widmen wollen aus dem Französischen ... mit einem Anhang von den Triglyphen vermehrt von M. Kraft. 2 Teile in 1 Band. 1 Bl., 48 S. 1; 1 Bl., 58 S., 1 Bl., 26 S., 2 Bl. Mit 2 wiederholten gestochenen Kopfvignetten, 2 gestochenen Zwischentiteln und 182 (1 gefaltet) Kupfertafeln. 20,5 x 15,5 cm. Leder d. Z. (etwas berieben und beschabt, oberes Kapital eingerissen, Rückdeckelgelenk stark brüchig) mit RVergoldung. Nürnberg, Christoph Weigel und A. G. Schneider, 1781.
Fromm 14649. Vgl. Graesse IV, 137. Ornamentstichkatalog 2395. – Zweite, um einen Anhang vermehrte deutsche Auflage des zuerst 1714 erschienenen Traité d'architecture, seinerzeit wichtigstes Lehrbuch des lothringer Kupferstechers Sebastian Le Clerc (1637-1714), das auch in englischer und holländischer Sprache erschien. Die erste deutsche Übertragung erfolgte 1759 ebenda. Die Tafeln zeigen Säulenordnungen, Kolonnaden, Paläste, Torbögen, Fenster, Balkons, Fassaden, Türen, Giebel, Geländer u. a. Am Schluss mit einer zusätzlichen, wohl nicht zum Werk gehörenden Falttafel. – Alle Blätter und Tafeln mit Stempelung (teils in die Darstellung) des Berliner Architekten Otto Rehnig (1864-1925). Große Wasserflecken, etwas gebräunt. Rückdeckel unfachmännisch hinterlegt. Vollständiges Exemplar.
Le Pautre, Jean
Différents Desseins pour faire des Plaques et Eaubenistiers. Nürnberg, Jacques Sadrart, um 1670
Los 889
Schätzung
500€ (US$ 521)
Muster für das Dekorum von kirchlichen Weihwasserbecken durch die "Eaubenistiers"
Le Pautre, Jean. Différents Desseins pour faire des Plaques et Eaubenistiers. Folge von 6 Kupferstichen von Susanna Maria von Sandrart. 31 x 20 cm. Neuer Halblederband mit goldgeprägtem RTitel. (Nürnberg, Jacques Sadrart, um 1670).
Hollstein, German, XLI, 222 - 227. Nicht bei Fuhring und Berliner Ornamentstichkat. – Die seltene erste in Deutschland gedruckte Ausgabe mit den Kupferstichen (Kopien der französische Ausgabe von 1656) von Susanna Maria von Sandrart (1658-1716), der Schwester des Kupferstechers, Kunsthändlers und Verlegers Johann Jacob (Jacques) Sandrart (1630-1708). "L'eau benenit" ist das Weihwasser, die Eaubenistier sind folglich die Künstler, die für das Dekorum der Weihwasserbecken in katholischen Kirchen zuständig waren. – Die Ränder etwas braun- und fingerfleckig, sonst wohlerhalten. Gratige Abdrucke.
Marolles, Michel de
Tableaux du temple des muses. Amsterdam, Abraham Wolfgang, 1676. - Spätere Ausgabe
Los 890
Schätzung
450€ (US$ 469)
Marolles, Michel de. Tableaux du temple des muses. 9 Bl., 476 S., 3 Bl. Mit Kupfertitel, Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel und 34 (von 58) Kupfertafeln. 20,5 x 15,5 cm. Leder d. Z. (berieben, bestoßen, mit Einrissen und unteres Kapital mit großer Fehlstelle) mit goldgeprägtem RTitel und RVergoldung. Amsterdam, Abraham Wolfgang, 1676.
Vgl. Landwehr VI, 502. Praz 413. – Die erste Ausgabe erschien im Jahre 1655. Die Kupfertafeln zeigen Darstellungen aus der antiken Mythologie und sind mit lateinischen und altgriechischen Bildunterschriften versehen. Neben Atlas, der den Himmel auf seinen Schultern trägt, finden sich auch der Kampf mit der Hydra aus Ovids Metamorphosen und Daphne in diesem Bildband wieder. – Ohne das gestochene Porträt und es fehlen 24 Kupfertafeln. Vorderes und hinteres Innnengelenk offen. Leicht braun- und fingerfleckig, sonst wohlerhalten. Titel mit zwei hs. Besitzvermerken und einem verblichenem Besitzstempel.
Montfaucon, Bernard de
Griechische und römische Alterthümer. Nürnberg, G. Lichtensteger, 1757. - Erste deutsche Ausgabe
Los 891
Schätzung
600€ (US$ 625)
Montfaucon, P. Griechische und römische Alterthümer, welche der berühmte P. Montfaucton ehemals samt den dazu gehörigen Supplementen in zehen Bänden in Folio, an das Licht gestellet hat ... in Deutscher Sprache herausgegeben von Johann Jacob Schatz. Mit gestochenem Titel und 150 Kupfertafeln. 6 Bl., 422 S., 7 Bl. 32 x 20,5 cm. Pergament d. Z. (berieben, fleckig und mit kleinem Einriss am oberen Kapital) mit RTitel. Nürnberg, G. Lichtensteger, 1757.
VD18 14867141. Graesse IV, 590. Lipperheide Ba6. – Erste deutsche Ausgabe. Der Tafelteil von Schatz' Zusammenfassung aus Bernard de Montfaucons (1655-1741) umfangreichem paläographisch-archäologischem Werk "L'antiquité expliqueé et representée en figures". Gezeigt werden Skulpturen, Bauwerke, Gebrauchsgegenstände, Grabmäler, Lampen etc. – Titel mit größerem Einriss, knickspurig, feucht- und fingerfleckig. Insgesamt etwas finger- und braunfleckig, vereinzelt knickspurig sowie minimal feuchtrandig. Mit Exlibris auf dem Vorsatz.
Neubert, Wilhelm. Schlüssel zur bildenden Gartenkunst. Eine Anleitung zur Anlegung oder Verschönerung von Gärten verschiedener Größe für Gärtner und Privatliebhaber. VI, 154 S. Mit 32 kolorierten lithographischen Gartenplänen auf 26 Tafeln (12 doppelblattgroß, 1 mehrfach gefaltet). 20,5 x 13 cm. OPappband (stärkere Gebrauchsspuren, feuchtrandig). Berlin, Wiegandt & Hempel, (um 1855).
Vgl. Dochnahl 112 (Ausgabe Stuttgart, Hoffmann 1853). – Wohl kollationsgleiche Titelauflage der ersten Ausgabe. Kleines Handbuch zur Gartenarchitektur. Mit Abbildungen und Beschreibungen idealer Grundrisse sowie Plänen tatsächlich existierender Ziergärten. Der Verfasser war Herausgeber des Deutschen Magazins für Garten und Blumenkunde. – Textteil etwas stärker stockfleckig, die Tafeln kaum betroffen und farbfrisch. Titel verso gestempelt und mit Exlibris,Vorsätze erneuert.
Penther, Johann Friedrich
Ausführliche Anleitung zur bürgerlichen Bau-Kunst. Augsburg, J. A. Pfeffel, 1744-1748. - Vollständige Reihe
Los 893
Schätzung
1.000€ (US$ 1,042)
Penther, Johann Friedrich. Ausführliche Anleitung zur bürgerlichen Bau-Kunst. Teil I-IV in 4 Bänden (alles Ersch.). Mit 4 gestochenen, teils doppelblattgroßen Frontispizen, 2 gestochenen Porträts, 6 gestochenen Kopfvignetten und 186 (von 237) gefalteten Kupfertafeln. 34,5 x 21 cm. (1) Halbpergament d. Z. (beschabt, bestoßen, mit Fehlstellen und Rücken teils offen; (2) Halbleder d. Z. (beschabt, bestoßen, mit Fehlstellen und Kapitale mit Einrissen) mit goldgeprägtem RSchild; (1) Pappband d. Z. (beschabt, bestoßen und mit größeren Fehlstellen) mit goldgeprägtem RTitel. Augsburg, Johann Andreas Pfeffel, 1744-1748.
Ornamentstichsammlung 2012-13. Vgl. UCBA II, 1571 sowie Architekt und Ingenieur 120/143. – Vollständig. Umfassendes Werk, das ursprünglich auf acht Bände angelegt war. Die vier Werke von Johann Friedrich Penther (1693-1749) handeln von Monumentalarchitektur, der deutschen, französischen und italienischen Baukunst sowie mit dem Bau von Kapellen, Kanzleien, Marställen, Bibliotheken, Kunst-Kammern, Rathäusern etc. "Der Wert des Werkes liegt in seinen praktischen Angaben. Sein Begriff von 'bürgerlicher Baukunst' umfaßt alle Bauaufgaben, und so finden sich in seinen Tafeln zahlreiche Darstellungen zeitgenössischer deutscher Schloßarchitektur" (Kruft). – Es fehlen 121 Kupferstiche (wohl aus Band III). Vorsätze leicht leimschattig. Band I: Titel mit großem Fehlstück (großer Textverlust) sowie teils stärker stock- und fingerfleckig. Band II: Vorderes Innegelenk offen. Stock- und fingerfleckig, mit Knickspuren, Randläsuren und vereinzelt mit winzigen Feuchtflecken. Band III: Innnegelenke vereinzelt geöffnet, teils mit einem leichten Feuchtrand am Fußsteg. Band IV: Titel mit kleinem Einriss, teils leicht braun- und fingerfleckig, die letzten Blätter am Rand etwas angestaubt und leicht schimmelsporig.
Perelle, Gabrielle und Nicolas
Sammelband mit 89 Kupfertafeln aus verschiedenen graphischen Folgen mit Ansichten von Paris, Versailles und Umgebung. Paris, Mariette bzw. Langlois, um 1680
Los 894
Schätzung
1.500€ (US$ 1,563)
Perelle, Gabrielle und Nicolas. Sammelband mit 89 Kupfertafeln aus verschiedenen graphischen Folgen mit Ansichten von Paris, Versailles und Umgebung. 26,5 x 34,5 cm. Halbleder um 1890 (fleckig und berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Paris, Mariette bzw. Langlois, um 1680.
Vgl. Ornamentstichkatalog 2483 (mit ähnlicher Zusammenstellung). Thieme-Becker XXVI, 401. – Enthält Stiche aus den Folgen "Veues des belles maisons des environs de Paris", "Veues des plus beaux endroits de Versailles" u. a. Mit vielen Ansichten der Gärten und dem Schloss von Versailles (teils aus der Vogelschau), ein gefalteter "Plan General des Ville et Château de Versailles", "La Labyrinte de Versailles" etc. – Teils leicht fleckig, ein Faltplan mit kleinem Riss, eine Tafel mit Randeinriss, eine Tafel im Rand leicht knickfaltig. Aus der Bibliothek von Schloss Wideville, nordwestlich von Versaille. Mit entsprechendem Wappenexlibris auf dem Innenspiegel und dem goldgeprägtem Buchstaben "W" auf dem Vorderdeckel.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
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