Artist Index: Höch, Hannah


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Los 2724Höch, Hannah
Eigenhändiges und signiertes Gedichtmanuskript mit Beilagen. 1918

Auktion 128

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

Details Los merken

Höch, Hannah, Malerin, Graphikerin und Collage-Künstlerin des Dadaismus (1889-1978). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Hanna Höch". 7 S. auf 2 Doppelbl. 8vo. O. O. Februar 1918.
Zweiteiliges expressionistisches Gedicht ohne Titel, Balladen um Frauen und ein totes bzw. ein ungeborenes Kind. "O blauer Tag / Abhang. / Blau, so himmelblau / rot, grün, weiss / Maiwiese. - Schreitend Sie. / Zitternd Leben fühlend / aus Todnächten kommend. / - Oh ihr ... / Hauchend / küssend ein weisses Kleid. / - Tausend Gotteskinder / trösten: / armes Mütterlein; / wiegen Herzblut / in Frieden ... Da / talab / schreit welthin / ein D-Zug. / Morgen schon - / eine blasse Frau - / Tact von eisernen Rädern; / Wo ist das Kind - / Bohrend: / Wo ist dein Kind - Stöhnend: Kein Kindelein - kein Kindelein ...". - Das Gedicht, zu den wenigen literarischen Arbeiten der Künstlerin zählend, entstand im schwersten Krisenjahr ihrer seit 1915 währenden Liebesbeziehung zu dem verheirateten Raoul Hausmann. Ein zweiter Schwangerschafts-Abbruch verschärfte die Situation, Konflikte wuchsen und Hausmann trennte sich nicht von seiner Frau. - Das Manuskript stammte ursprünglich, bevor es auf den Markt kam, aus dem Besitz von Raoul Hausmanns Tochter. - Beiliegend 6 Bleistift-Skizzenblätter mit Modeentwürfen, die möglicherweise von Hannah Höch stammen könnten, denn sie arbeitete seit 1916 neben ihrem Studium für die Handarbeits-Redaktion des Ullstein-Verlags.

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Los 7163Höch, Hannah
Abstrakte Komposition

Auktion 127

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.750€ (US$ 4,310)

Details

Abstrakte Komposition
Aquarell, Deckweiß und Pinsel in Schwarz auf Japan.
50,5 x 74,5 cm.
Unten rechts mit Pinsel in Grau monogrammiert "H.H.", verso mit Kugelschreiber in Schwarz signiert "Höch" und mit Farbstift in Hellgrün bezeichnet "31".

Dynamische Komposition in leuchtend-transparenter Farbigkeit und mit lebendiger Kontrastwirkung. Geradezu explosiv streben die geometrischen Farbflächen auseinander, konturiert von spitzwinklig aufeinandertreffenden Geraden. Die Orlik-Schülerin Hannah Höch wusste sich im "Männerclub" der Berliner Dadaisten zu behaupten. Sie war nicht nur Muse und kooperative Freundin von Arp, Schwitters und van Doesburg, sondern vor allem höchst produktiv in ihrem eigenen vielseitigen Schaffen. Höch blieb zwar in bestimmten Farben und Mustern auch später ihren Lösungen der 1920er Jahre treu, entwickelte sie aber mannigfaltig weiter.

Provenienz: Irene Lehr, Berlin, Auktion 25.10.2014, Lot 176
Privatbesitz Nordrhein-Westfalen

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Los 7162Höch, Hannah
Weiblicher Kopf und Katze

Auktion 127

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
5.250€ (US$ 6,034)

Details

Weiblicher Kopf und Katze
Pinsel und Feder in Schwarz auf Velin.
29,4 x 20,8 cm.

In spinnenwebfeinen Verästelungen verläuft die Tusche auf dem angefeuchteten Papier, so dass die sparsamen, elegant geschwungenen Federlinien sich in phantastischen Formationen ausbreiten und verwandeln. Der Schönheit und Eleganz der Frauengestalt mit der zarten Katze unten links tut dieses Spiel der Künstlerin mit den Zufälligkeiten der Farbverläufe jedoch keinen Abbruch.

Provenienz: Grisebach, Berlin, Auktion 192, 26.11.2011, Lot 783
Privatbesitz Nordrhein-Westfalen

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Los 7136Höch, Hannah
Abstrakter Kopf

Auktion 126

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.750€ (US$ 2,011)

Details

Abstrakter Kopf
Pinsel in Schwarz auf Velin. 1960.
27 x 21,2 cm.
Unten rechts mit Kugelschreiber in Blau monogrammiert "H.H." und datiert.

In schwungvollen Linien umreißt Höch das abstrakte Portrait und setzt dabei Kontraste in den schwarzen Partien von Mund und Auge. Eine schöne Studie aus dem Spätwerk der Künstlerin.

Provenienz: Privatbesitz Hamburg
Bassenge, Berlin, Auktion 38, 01./02.12.1981, Lot 5956
Privatbesitz Berlin

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Los 7135Höch, Hannah
Frauenbildnis (Selbstportrait?)

Auktion 126

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.750€ (US$ 5,460)

Details

Frauenbildnis (Selbstportrait?)
Aquarell und Gouache auf Aquarellpapier. 1929.
26 x 18,7 cm.
Unten links mit Pinsel in Schwarz monogrammiert "H.H." und datiert.

In kräftigen Aquarellfarben angelegtes Frauenportrait, womöglich ein Selbstportrait, aus den 1920er Jahren. Die Orlik-Schülerin Hannah Höch wusste sich im "Männerclub" der Berliner Dadaisten zu behaupten. Sie war nicht nur Muse und kooperative Freundin von Arp, Schwitters und van Doesburg, sondern vor allem höchst produktiv in ihrem eigenen vielseitigen Schaffen.

Provenienz: Privatbesitz Berlin

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Los 7137Höch, Hannah
Abstrakte Kompostion

Auktion 126

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 862)

Details

Abstrakte Komposition
Aquarell und Pastell auf CM Fabriano-Bütten. 1959.
10,8 x 17 cm.
Verso mit Kugelschreiber in Schwarz signiert "Hannah Höch" und gewidmet.

Feinsinnig gezeichneter Neujahrsgruß der Künstlerin für das Jahr 1960 in Form einer abstrakt-geometrischen Darstellung, die besondere Lebendigkeit durch die grüngelben Strahlen der Sternform und die darunterliegende kleinteilige Komposition entwickelt.

Provenienz: Privatbesitz Norddeutschland
Bassenge, Berlin, Auktion 103, 02.06.2014, Lot 8116
Privatbesitz Rheinland

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Los 8207Höch, Hannah
Komposition

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.250€ (US$ 4,885)

Details

Komposition
Kugelschreiber in Blau auf dünnem Skizzenpapier. 1962.
29,7 x 20,3 cm.
Unten rechts mit Kugelschreiber in Blau monogrammiert "H.H." und datiert, unten links gewidmet.

Abstrakte Komposition, filigran mit zahllosen Parallelschwüngen, Schraffuren und gitterartigen Netzstrukturen gezeichnet.

Provenienz: Grisebach, Berlin, Auktion 158, 31.05.2008, Lot 663
Privatbesitz Rheinland

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Los 8208Höch, Hannah
Abstrakte Komposition

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.375€ (US$ 1,580)

Details

Abstrakte Komposition
Aquarell, Deckweiß und Pinsel in Schwarz, collagiert, auf Karton.
5,2 x 4 cm.
Verso zweifach mit dem runden blauen bzw. roten Nachlaßstempel "Sammlung König-Höch" (nicht bei Lugt), dort mit Bleistift bezeichnet "26)".

Miniaturhafte Arbeit, deren schwarzer Grundton die sparsam eingesetzten farbigen Akzente zum Leuchten bringt. Durch die Collagierung gewinnt die Komposition einen kristallinen Charakter. "Formen- wie Formatexperimente Höchs, etwa auf wenigen Zentimetern Grundfläche ausgeführte Miniaturarbeiten, verdeutlichen die stete Suche der Künstlerin nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten." (berlinischegalerie.de, Text zur Ausstellung Hannah Höch, Berlin 2007, Zugriff 03.10.2024).

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Los 7053Höch, Hannah
Italienische Landschaft

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
350€ (US$ 402)

Details

Italienische Landschaft
Feder in Schwarz auf dünnem Skizzenblockpapier. Wohl 1935.
23,4 x 15,9 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "H.H.", verso mit dem senfgelben Stempel "HANNAH HÖCH NACHLASS SAMMLUNG RÖSSNER-HÖCH" und mit Bleistift gewidmet von der Tochter Eva-Maria Rössner-Höch.

Lockere Federskizze mit zwei bauchigen Tongefäßen und italienischem Flair.

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Los 7054Höch, Hannah
Raupe

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
375€ (US$ 431)

Details

Raupe
Bleistift auf Maschinenpapier.
8,3 x 7,1 cm.
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "H.H.", verso mit dem Nachlaßstempel "RÖSSNER-HÖCH".

Kleine zarte Beistiftzeichnung einer sich aufstellenden Raupe in dem für Hannah Höch so gerne benutzten kleinen Format.

Provenienz: Privatbesitz Hamburg (seit 1989)
Galerie Bodo Niemann, Berlin

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Los 6859Höch, Hannah
Abstrakte Kompostion

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.188€ (US$ 1,365)

Details

Abstrakte Komposition
Tusche auf bräunlichem Karton. Um 1960.
23,9 x 28,7 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "H.H.".

Hannah Höch, eine der bedeutendsten deutschen Avantgardekünstlerinnen und progressive Vorreiterin der Dada-Bewegung, zeichnet die abstrakte Komposition mit kristallin-geometrischen Formen und feinen Binnenstrukturen, spannungsreich und in ihrer charakteristischen, ganz eigenen Handschrift. Nach dem Zweiten Weltkrieg engagierte Hannah Höch sich intensiv im Berliner Kulturleben, um dessen Wiederaufbau voranzutreiben, und sie hielt u.a. Vorträge zum Thema "Frauen und Kunst".

Provenienz: Bassenge, Berlin, Auktion 103, 02.06.2014, Lot 8115

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Los 8206Höch, Hannah
Schwarz-Weiss-Collage

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
23.750€ (US$ 27,299)

Details

"Schwarz-Weiss-Collage"
Offset, collagiert, auf festem Karton. 1961.
45,7 x 37 cm (Karton).
Unten rechts mit Kugelschreiber monogrammiert "H.H.", auf dem Karton unten links bzw. rechts mit Kugelschreiber in Schwarz signiert "Hannah Höch", mit Bleistift zweifach datiert und betitelt, verso auf dem Karton nochmals signiert "H. Höch", betitelt, mit den Maßangaben sowie bezeichnet "I41", "Foto: Holzhäuser Nr. 584" und mit dem runden blauen Nachlaßstempel "Sammlung König-Höch" (nicht bei Lugt).

Groß und Klein, Oben und Unten vermischen sich. Aus Tageszeitungen extrahiert die Künstlerin Bildelemente, löst sie aus ihrem Zusammenhang, dreht sie, verfremdet und collagiert sie zu etwas Neuem in einer ihrer bedeutenden, surrealistisch anmutenden Kompositionen. Die Entschlüsselung und Interpretation jedoch bleibt dem Betrachter überlassen, es entsteht ein Spiel mit seiner ganz individuellen visuellen Wahrnehmung und Assoziation. Hannah Höch, eine der bedeutendsten deutschen Avantgardekünstlerinnen und Hauptvertreterin der Dada-Bewegung, experimentierte in ihrer Kunst mit verschiedenen Materialien und Techniken, aber ihre bekanntesten Werke sind ihre Collagen. Ausgebildet bei Emil Orlik in der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin, zeichnete sie Stoff- und Tapetenmusterentwürfe für die Handarbeitsredaktion des Ullstein-Verlags und verfasste Texte für die Zeitschriften des Verlags, in denen sie später häufig Motive für ihre Collagen und Fotomontagen fand.

Provenienz: Galerie Michael Pabst, München
Privatbesitz Österreich

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Los 6876Höch, Hannah
Schwarze Blüte

Auktion 124

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
625€ (US$ 718)

Details

Schwarze Blüte
Feder in Schwarz auf festem Velin. 1925.
6,8 x 7,3 cm.
Verso von fremder Hand datiert, betitelt, mit dem runden Nachlaßstempel "Sammlung König-Höch" (nicht bei Lugt), dort bezeichnet "F 02-Kö 54" sowie "V79-231/40".

Aus dichten, einander überkreuzenden Schraffuren erwächst die tiefdunkle Darstellung einer üppigen Blüte, entstanden in einer bewegten Zeit im Leben der Künstlerin. 1925 hatte Höch bereits an der Ersten Dada-Messe teilgenommen, sich von Raoul Hausmann getrennt, 1924 besuchte sie Piet Mondrian und seine Gruppe De Stijl, sie stellte in diesen Jahren in der Sowjetunion und bei der Deutschen Kunstgemeinschaft in Berlin aus.

Provenienz: Winterberg, Heidelberg, Auktion 23.04.2016, Lot 654

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Los 8144Höch, Hannah
Abstrakte Komposition

Auktion 123

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.750€ (US$ 2,011)

Details

Abstrakte Komposition
Collage und Pinsel in Schwarz auf Japan, auf leichten Karton kaschiert.
10 x 14,5 cm.

Geometrische Elemente bestimmen die kraftvoll linear durchkomponierte Gestaltung. Die feinen Fasern des für die collagierten Formen gerissenen Japanpapiers bilden mit ihrer Weichheit einen effektvollen Kontrast dazu, ebenso wie das zarte Rosa des Kreises in schönem Gegensatz zu den schwarzen Linien steht.

Provenienz: Privatbesitz Berlin

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Los 8145Höch, Hannah
Abstrakte Landschaft

Auktion 123

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.250€ (US$ 4,885)

Details

Abstrakte Landschaft
Gouache, Bleistift und Feder in Schwarz auf leichtem Karton.
24 x 33,5 cm.
Unten rechts mit Feder in Schwarz monogrammiert "H.H.".

Grazile Komposition in leuchtender Farbigkeit mit feinsinnig gesetzten Kontrasten. Die Orlik-Schülerin Hannah Höch wusste sich im "Männerclub" der Berliner Dadaisten zu behaupten. Sie war nicht nur Muse und kooperative Freundin von Arp, Schwitters und van Doesburg, sondern vor allem höchst produktiv in ihrem eigenen vielseitigen Schaffen. Höch blieb zwar in bestimmten Farben und Mustern auch später ihren Lösungen der Zwanziger Jahre treu, entwickelte sie aber stets weiter.

Provenienz: Privatbesitz Berlin

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[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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