153050

Lose pro Seite


Lot 201, Auction  128, Alpino, Prospero, De medicina Aegyptiorum

Alpino, Prospero
De medicina Aegyptiorum
Los 201

Schätzung
1.000€ (US$ 1,149)

Details

Los merken

MEDIZIN
Alpino, Prospero. De medicina Aegyptiorum libri quatuor. 11 Bl., 150 num. Bl., 25 Bl.; 1 Bl., 39 num. Bl., 1 Bl. Mit 6 (2 ganzseitigen) Text-Holzschnitten. Titel in Rot und Schwarz. 23 x 16 cm. Leder d. 18. Jhr. (berieben und bestoßen, Kapitale mit kleinen Einrissen) unter Verwendung der ursprünglichen Deckeln und mit goldgeprägtem RTitel. Paris, Nicola Reelichuysen, 1645.
Vgl. Adams A 802. Mortimer 16, Garrison-M. 6468. Durling 178. Mueller 5. Norman 39. – Frühe Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien im Jahre 1591 in der Offizin F. de Franceschi. "First important work on the history of Egyptian medicine" (GM). "One of the earliest European studies of non-Western mdicine. Alpini's work dealt primarily with contemporary (i.e. Turkish) practices observed during a three-year sojourn in Egypt ... Alpini also mentioned coffee for the first time in this work" (Norman). – Vorsätze erneuert und mit Exlibris "D.A.H. Moses M.C.". Vorderes Innengelenk offen Papierbedingt gebräunt, Titel auf Japan aufgezogen, stockfleckig und mit Randläsuren.

Lot 202, Auction  128, Aurelianus, Caelius, De Morbis acutis

Aurelianus, Caelius
De Morbis acutis
Los 202

Schätzung
180€ (US$ 207)

Details

Los merken

Aurelianus, Caelius. De morbis acutis & chronicis libri VIII. J. C. Amman recensuit. Editio nova. 32 S., 728 S. Titel in Rot und Schwarz. 19 x 15,5 cm. Leder d. Z. (beschabt, bestoßen mit kleinen Wurmlöchern und oberes Kapitel mit Einrissen) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Amsterdam, Wetsten, 1755.
Blake 24. Wellcome II, 71. Choulant 209. – Enthält Bücher über akute und über chronische Krankheiten, hier mit den Kommentaren des Th. van Almelooven (ab S. 601) und einem Lexikon Caelianum. Enthält auch Abhandlungen über Zahnmedizin. – Vereinzelt leicht stockfleckig, knickspurig sowie gewellt.

Lot 203, Auction  128, Bierkowski, Ludwig Joseph von, Anatomisch-chirurgische Abbildungen nebst Darstellungen ud Beschreibungen

Bierkowski, Ludwig Joseph von
Anatomisch-chirurgische Abbildungen nebst Darstellungen ud Beschreibungen
Los 203

Schätzung
500€ (US$ 575)

Details

Los merken

Bierkowski, Ludwig Joseph von. Anatomisch-chirurgische Abbildungen nebst Darstellungen und Beschreibungen (nur Tafelband). Mit 55 (50 koloriert) lithographischen Tafeln. 51 x 40 cm. Halbleder d. Z. (lädiert, Vorderdeckel gelöst). Berlin, Friedrich August Herbig, 1827.
Hirsch-Hübotter I, 530. Waller 1045. Goldschmid 125. Callisen II, 238. Engelmann 65. Hirschberg 563. – Vorzusgausgabe "Ite Ausgabe ... auf Schweitzer-Velinpapier und mit ausgeführter Illumination der Muskeln, Gefässe, Eingeweide, Häute etc." (Titel). Die Tafeln zeigen Eingriffe an den oberen und unteren Extremitäten, am Kopf und aus der Viszeralchirurgie. "Die Abbildungen, größtenteils original, sind fast alle vom Verfasser gezeichnet, ja einige von ihm selbst lithographiert" (Callisen).
Ludwig Joseph von Bierkowski (1801-1860) wurde 1831 Professor für Chirurgie an der medizinischen Fakultät in Krakau und publizierte zahlreiche Schriften in polnischer Sprache. Dieser Bildband war Bestandteil des kurz nach seinem Studium in Deutschland veröffentlichten zweiten Werkes als junger Mediziner, das er noch vor seiner Promotion 1829 veröffentlichte. – Ohne die beiden Textbände. Teils mit größeren Braun- oder Wasserflecken.

Lot 204, Auction  128, Bourgery, Jean Marc, Traité complet de l'anatomie de l'homme

Bourgery, Jean Marc
Traité complet de l'anatomie de l'homme
Los 204

Schätzung
1.000€ (US$ 1,149)

Details

Los merken

Bourgery, Jean Marc. Traité complet de l'anatomie de l'homme comprenant la médecin opératoire. Avec planches lithographiées d'après nature par N. H. Jacob. Teile I-II und VI (von 8). Mit 3 lithographischen Titeln und 252 lithographierten Tafeln. 44,5 x 33,5 cm. Rote Halbchagrinlederbände d. Z. (Kanten und Gelenke beschabt) mit RVergoldung und RTiteln. Paris, Delaunay, 1831-1839.
Eimas 1569. Wellcome II, 214. Waller 1372. Goldschmid 160 (nur Band VI und VII). – Erste Ausgabe des berühmten anatomisch-chirurgischen Prachtwerkes. Die Lithographien meist mit mehreren Abbildungen und erklärendem Textblatt zeigen mit großer Genauigkeit die Anatomie des Menschen sowie zahlreiche Operationsmethoden und chirurgische Instrumente. Das Monumentalwerk erschien über einen Zeitraum von 20 Jahren in Lieferungen.
Ab 1830 war Bourgery zusammen mit dem Zeichner und Illustrator Nicolas Henri Jacob mit der Planung seines Hauptwerkes Traité complet de l'anatomie de l'homme beschäftigt. Bis zur Vollendung dieses opus magnum vergingen fast 20 Jahre gemeinsamer Arbeit. Er verfasste seit 1840 wissenschaftliche Abhandlungen (häufig mit Lithografien versehen), die von der Akademie der Wissenschaften in Paris veröffentlicht wurden. Darüber hinaus wirkte er auch bei der Produktion anatomischer Modelle aus Papierstuck oder Pappmaché mit, für das Anatomiemuseum von Félix Thibert. Bourgery beschränkte sich bei diesem ambitionierten Projekt nicht auf die bloße Zusammenstellung von bereits existierendem Material. Er stützte seine Befunde durch Obduktionen und stellte selbst anatomische Originalpräparate her. Er beschäftigte sich mit Aspekten der Morphologie, die bisher vernachlässigt worden waren, entwickelte zahlreiche neue Methoden und Forschungsansätze, die er systematisch und detailliert beschrieb. Bourgery war bemüht, stets auf aktuellem Wissensstand zu sein.
So gelangen ihm zahlreiche Erstbeobachtungen, vor allem auf den Gebieten Anatomie des Nervensystems, Embryologie und Organogenese. Metaphysisch sah er sich als Reisender auf der Suche nach einer universalen Struktur, deren Geheimnis er durch beharrliches Studium der Königsdisziplin Anatomie zu lüften hoffte - weit mehr als nur eine enzyklopädische Sammlung morphologischer Befunde. Bourgery forschte außeruniversitär und wurde gelegentlich von bekannten Wissenschaftlern unterstützt. Er starb 1849 an der Cholera und erlebte die Vollendung seines opus magnum nicht mehr.
"Eines der bemerkenswertesten Werke in der gesamten Geschichte der Anatomie, jedenfalls das außergewöhnlichste des 19. Jahrhunderts ... der Preis für ein Schwarz-Weiß-Exemplar betrug 800 Francs, eine beträchtliche Summe ... " (J. M. Le Minor & H. Sick in der vorzüglichen und ausführl. Einleitung zu dem neu erschienenen Teil-Faksimile des Taschen-Verlages, das wir dem Käufer des Originals gratis beigeben). "Das bekannte, anatomisch-chirurgische Prachtwerk" (Hirsch). - "Paule Dumaître in his 'Histoire de la medecine et du livre medical' (Paris 1978) commented that Bourgery's work 'est consideré aujourd'hui sans conteste comme le plus bel ouvrage français d'anatomie publié au XIXe siècle' (S. 334). "It is without question one of the most beautifully illustrated anatomical and surgical treatises ever published in any language" (Eimas). – Etwas stock- und fingerfleckig, vereinzelt mit kleinen Gebrauchsspuren sonst gutes Exemplar.

Lot 205, Auction  128, Bruyères, Hippolyte, La phrénologie

Bruyères, Hippolyte
La phrénologie
Los 205

Schätzung
240€ (US$ 276)

Details

Los merken

Bruyères, Hippolyte. La phrénologie, le geste et la physionomie. 2 Bl., 516 S., 2 Bl. Mit 90 Stahlstich-Tafeln nach Bruyères. 26 x 17 cm. HLeder d. Z. (etwas berieben, bestoßen und Rücken mit kleiner Fehlstelle) mit goldgeprägtem RTitel. Paris, Aubert, 1847.
Wellcome II 259. Brivois 67. Vicaire I 957. – Erste Ausgabe. Seltenes Illustrationswerk zur physiognomisch-phrenologischen Charaktertypologie; mit ausdrucksvollen Darstellungen etwa von Spielern, Künstlern und anderen musisch Veranlagten. – Stockfleckig, sonst wohlerhalten.

Lot 206, Auction  128, Charcot, Jean Martin, Poliklinische Vorträge

Charcot, Jean Martin
Poliklinische Vorträge
Los 206

Schätzung
300€ (US$ 345)

Details

Los merken

Charcot, Jean Martin. Poliklinische Vorträge. Übersetzt von Sigm. Freud. 2 Bände. XII, 480 S.; VIII, 483 S. Mit 224 Holzschnitten. 24,5 x 16,5 cm. HLeder d. Z. (etwas berieben und bestoßen, Kapitale mit kleinen Einrissen). Leipzig und Wien, Franz Deuticke, 1894-1895.
Meyer-Palmedo und Fichtner 1892-94a. – Erste deutsche Ausgabe. Mit einem "Vorwort des Übersetzers" und zusätzlichen Fußnoten von Sigm. Freud im Erstdruck. Freuds Begeisterung für die Arbeit Charcots führte zu der kuriosen Situation, daß die deutschsprachige Ausgabe vor der französischen Originalausgabe erschien. – Mit verstärkten Vorsätzen, papierbedingt gebräunt und mit Unterstreichungen im Text. – Dabei: I. Theodor Meynert. Gehirn und Gesittung. Vortrag in der Versammlung der Naturforscher und Ärzte in Cöln. 42 S. 21,5 x 14 cm. Späteres Halbleinen (leicht berieben und lichtrandig) mit hs. RSchild (etwas lädiert). Wien, Wilhelm Braumüller, 1889. - II. H. Liepmann. Ueber Störungen des Handelns bei Gehirnkranken. 161 S. 20,5 x 13,5 cm. Halbleinen d. Z. (berieben, bestoßen und Rücken lichtrandig) mit goldgeprägtem RSchild und montiertem DTitel. Berlin, S. Karger, 1905.

Lot 207, Auction  128, Descartes, René, Tractatus de homine et de formatione foetus

Descartes, René
Tractatus de homine et de formatione foetus
Los 207

Schätzung
300€ (US$ 345)

Details

Los merken

Descartes, René. Tractatus de homine et de formatione foetus. Quorum prior notis perpetuis L. de la Forge illustratur. 39 nn. Bl., 239 S. 21 x 16,5 cm. Mit zahlreichen teils blattgroßen Textholzschnitten. Moderne Broschur mit RSchild. Frankfurt, Friderich Knoch, 1692.
VD 17, 23:278232Q und 23:278236V. Guibert 207, (11) & 171, (22). Vgl. Garrison-Morton 574 & 4965 (zu den Erstausgaben). – Erste in Deutschland gedruckte Ausgaben, Teile der Opera Philosophica. "Descartes considered the human body a material machine, directed by a rational soul located in the pineal body. This book was the first attempt to cover the whole field of animal physiology. The work is really a physiological appendix to his Discourse on method, 1637 [...]. Descartes believed the soul to be a definite entity, giving rise to thoughts, feelings, and acts of volition. He was one of the first o regard the brain as an organ integrating the functions of mind and body" (Garrison-Morrison). – Leicht knickspurig und mit kleinen Gebrauchsspuren, sonst sehr gutes Exemplar.

Lot 208, Auction  128, Duport, Gaspard, Über die Kennzeichen der unverletzten Jungfrauschaft

Duport, Gaspard
Über die Kennzeichen der unverletzten Jungfrauschaft
Los 208

Schätzung
180€ (US$ 207)

Details

Los merken

Duport, Gaspard. Über die Kennzeichen der unverletzten Jungfrauschaft. Nach den Erfahrungen der verschiedensten Völker und Zeiten dargestellt und aus dem heutigen Standpunkte der Anatomie und Physiologie beurtheilt. 5. Ausgabe. 128 S. 16,5 x 10 cm. Moderne Broschur (im Block gelöst). Nordhausen, Ernst Friedrich Fürst, 1841.
Fünfte Ausgabe. Fehlerhafte und sexistische Theorie über die weibliche Jungfräulichkeit. Der Wert einer Frau wurde mittels ihrer "Reinheit" bestimmt, wozu Männer sich auf vermeintlich wissenschaftliche Theorien und Kennzeichen beriefen, jedoch letztendlich nur mittels Willkür und Sympathie entschieden. – Papierbedingt gebräunt, mit Fehlstellen und Randläsuren, etwas stockfleckig, mit Feuchträndern und teils im Block gelöst. Sehr selten.

Lot 209, Auction  128, Ebermaier, Johann Erdwin Christoph, De nimia pelvis muliebris

Ebermaier, Johann Erdwin Christoph
De nimia pelvis muliebris
Los 209

Schätzung
150€ (US$ 172)

Details

Los merken

Ebermaier, Johann Erdwin Christoph. De nimia pelvis muliebris amplitudine eiusque in graviditatem et partum influxu dissertatio. 72 S., 2 Bl. 16,5 x 10 cm. Broschur d. Z. (etwas lädiert). Göttingen, Henning Grape, 1797.
Seltener Druck der gynäkologischen Hochschulschrift, mit welcher der aus Melle stammende Mediziner und Botaniker Johann Erdwin Christoph Ebermaier (1769-1825) 1797 an der Universität Göttingen bei Johann Friedrich Gmelin zum Dr. med. promoviert wurde. Ebermaier war dann als praktischer Arzt in Rheda und Osnabrück tätig und veröffentlichte zahlreiche Schriften. "Ebermaier hatte sich eine sehr umfassende Bildung angeeignet, die ihn befähigte, auf den verschiedensten Gebieten der Medicin litterarisch thätig zu sein; der Pharmacie bewahrte er stets ein besonderes Interesse. Außer einigen diesen Gegenstand behandelnden Schriften hat er Lehr- und Handbücher über Geburtshülfe, Receptirkunst und Chirurgie veröffentlicht, die seiner Zeit sehr beliebt gewesen sind und Theile der von ihm in Gemeinschaft mit Consbruch herausgegebenen allgemeinen medicinischen Encyklopädie bilden" (ADB V, 578). – Titel mitgelöschtem Besitzeintrag.

Lot 210, Auction  128, Fischer, Johann Martin, Darstellung des Knochenbaues von dem menschlichen Körper

Fischer, Johann Martin
Darstellung des Knochenbaues von dem menschlichen Körper
Los 210

Schätzung
180€ (US$ 207)

Details

Los merken

Fischer, Johann Martin. Darstellung des Knochenbaues von dem menschlichen Körper mit der Angabe der Verhältnisse desselben. 8 Bl. Mit 10 Kupfertafeln. 40 x 24,5 cm. Späteres Halbleder (etwas berieben und bestoßen, Rücken mit kleinen Fehlstellen) mit goldgeprägtem RSchild. Wien, Andreas Gassler, 1806.
Poch-Kalous 98. – Erste Ausgabe. Mit medizinisch-wissenschaftlichen Darstellung des menschlichen Skeletts. – Innengelenk bei Tafel A offen, insgesamt etwas braun- und fingerfleckig sonst gutes Exemplar. Mit teils sehr gratigen Tafeln.

Lot 211, Auction  128, Freud, Sigmund, Konvolut von 3 Werken

Freud, Sigmund
Konvolut von 3 Werken
Los 211

Schätzung
300€ (US$ 345)

Details

Los merken

Freud, Sigmund. Konvolut von 3 Werken. 13 x 19 cm bis 24 x 16 cm. (1) OLeinen (berieben, stockfleckig und Kapitale mit Einrissen) mit Rück- und DTitel; (2) OPappband (stark lädiert) mit DTitel. Verschiedene Verlage, 1915-1931.
I. Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. Dritte, vermehrte Auflage. Leipzig und Wien, Franz Deuticke, 1915. - II. Jenseits des Lustprinzips. Dritte, durchgesehene Auflage. 5.-9. Tausend. Wien, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1923. - III. Das unbehagen in der Kultur. 2. verbesserte Auflage. 13.-27. Tausend. Wien, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1931. – Mit hs. Notizen und unterstreichungen, teilweise in der Bindung gelockert, stockfleckig und mit Randläsuren.

Lot 212, Auction  128, Freud, Sigmund, Zur Psychopathologie des Alltagslebens

Freud, Sigmund
Zur Psychopathologie des Alltagslebens
Los 212

Schätzung
150€ (US$ 172)

Details

Los merken

Freud, Sigmund. Zur Psychopathologie des Alltagslebens. Vierte, vermehrte Auflage. 198 S., 1 Bl. 22,5 x 15 cm. Halbleder d. Z. (berieben). Berlin, Karger, 1912.
Vgl. Printing and the mind of man 389. – "Zweifellos Freuds größtes Einzelwerk. Es enthält alle Grundzüge der psychoanalytischen Theorie und Praxis" (Carter-Muir 697). – Gut erhalten. Mit dem Besitzvermerk von Max Eitingon (18981-1943), Freund und Kollege Sigmund Freuds, auf dem Titelblatt, datiert 1912.

Lot 213, Auction  128, Gabelkover, Oswald, Artzneybuch

Gabelkover, Oswald
Artzneybuch
Los 213

Schätzung
180€ (US$ 207)

Details

Los merken

Gabelkover, Oswald. Artzneybuch. Darinnen ... Vast für alle, des Menschlichen Leibs, Anligen unnd Gebrechen, außerlesene und bewehrte Artzneyen, gemeinem Vatterland Teutscher Nation zu gutem, auß vilen Hohen und Nidesn Stands Personen geschribenen Artzneybüchern zusammen getragen. 5 Teile in einem Band. Titel in Schwarz und Rot. 19 x 14,5 cm. Pappband des 19. Jhr. (berieben und bestoßen). Tübingen, Georg Gruppenbach, 1599.
VD16 G 22. Nicht im Adams. – Frühe Ausgabe. Dieses Werk des württembergischen Leibarztes Oswald Gabelkover (1539-1616) erschien erstmals 1589. – Innengelenke offen. Papierbedingt gebräunt, stock- und feuchtfleckig, mit Randläsuren und größeren Einrissen sowie mit Wurmgängen. Mit 13 hs. beschrifteten Blättern vor- und nachgebunden, sowie 19 weißen Blättern.

Lot 214, Auction  128, Graefe, Carl Ferdinand von, Repertorium augenärztlicher Heilformeln

Graefe, Carl Ferdinand von
Repertorium augenärztlicher Heilformeln
Los 214

Schätzung
200€ (US$ 230)

Details

Los merken

Graefe, Carl (Ferdinand von). Repertorium augenärztlicher Heilformeln. 5 Bl., 236 S. Mit gestochhenem Frontispiz und gefalteter lithographischer Tafel. 19 x 11cm. Marmorierter Pappband d. Zt. (Ecken gering bestoßen) mit rotem RSchild. Berlin, Realschulbuchhandlung, 1817.
Nicht bei Wellcome. – Erste Ausgabe. "Erst Carl Graefe erkannte, dass in keinem Teil der Heilkunde der Werth geprüfter Formeln so hoch, als in der Ophthalmologie, geachtet werden muss... bei A. Hirsch nicht einmal erwähnt; und doch ist es das erste Buch seiner Art in der Welt-Literatur" (Hirschberg § 486 II). C. F. von Graefe (1787-1840) wurde 1810 an die neugegründete Universität in Berlin berufen, "seine eigentliche Schaffenskraft entfaltete er in der Augenheilkunde und in der operativen Chirurgie" (Hirsch-Hübotter II, 818). Die Falttafel ist eine Inkunabel der Lithographie aus Berlin und zeigt einen Apparat, den Graefe zu "Gas- und ätherischen Dampfbädern" der Augen benutzte. August Wilhelm Andreae (1794-1867) beteiligte sich nach seinem Studium in Berlin an den Kriegen gegen Napoleon und ging später nach Wien, um "unter Beer und Jäger Augenheilkunde zu studiren. Nach Vollendung seiner Studien liess er sich im Jahre 1817 als Arzt in Magdeburg nieder, wo er an der damals noch bestehenden chirurgischen Lehranstalt (wohl deren Stempel) Vorträge über allgemeine Pathologie und Therapie und mit besonderem Erfolg über Augenheilkunde hielt." (Hirsch-Hübotter I, 134f.). – Spiegel mit Besitzvermerk "A. Andreae", Titel mit Stempel, sehr wahrscheinlich einer Magdeburger medizinischen Bibliothek. Ränder leicht gebräunt, vereinzelt etwas fleckig. Einzelne hs. Notiz am Rand.

Lot 215, Auction  128, Hartmann, Johann, Tractatus Physico-Medicus, de Opio

Hartmann, Johann
Tractatus Physico-Medicus, de Opio
Los 215

Schätzung
600€ (US$ 690)

Details

Los merken

Hartmann, Johann. Tractatus Physico-Medicus, de Opio. 3 Bl., 173 S., 14 Bl. 15 x 9,5 cm. Moderne Broschur (berieben, bestoßen und knickspurig). Wittenberg, Clement Berger, 1635.
VD17 39:115728W. – Erste Ausgabe. – Papierbedingt gebräunt, mit Randläsuren und stockfleckig. Titel mit Besitzvermerken, verso dem Titel ein gestochenes Exlibris "Ex Bilbiotheca Christoph Iactrew M. D.".

Lot 216, Auction  128, Heister, Lorenz, Chirurgie

Heister, Lorenz
Chirurgie
Los 216

Schätzung
300€ (US$ 345)

Details

Los merken

Heister, Lorenz. Chirurgie, In welcher alles, was zur Wund-Artzney gehöret, Nach der neuesten und besten Art, gründlich abgehandelt ... werden. 7 Bl., 1078 S., 12 Bl. Mit gestochenem Porträt und 38 meist gefalteten Kupfertafeln. 20,5 x 16,5 cm. Halbleder d. Z. (beschabt, bestoßen Gelenke teils offen und Kapitale mit größeren Einrissen) mit RSchild. Frankfurt und Augsburg, Wolffs, 1779.
Blake 203. Vgl. Engelmann 238, Lesky 292, Waller 4236. – Lorenz Heister (1683 - 1758), ein renommierter Professor in Altdorf und Helmstedt, gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland. Sein berühmtes chirurgisches Hauptwerk fasst alles Wissenswerte zusammen, was bis zu diesem Zeitpunkt an bleibenden Erkenntnissen gewonnen wurde und hat maßgeblich zur Weiterentwicklung der Wissenschaft beigetragen. Besonders bemerkenswert sind die detaillierten Abbildungen von chirurgischen Instrumenten und Apparaturen wie der Gliedersäge, dem Hirnbohrer etc. und einigen Anwendungsbeispielen. – Vorsätze leicht leimschattig, mit montierten Besitzschildchen auf dem Titel. Etwas knickspurig und stockfleckig sowie Innengelenk zwischen dem dritten und vierten Blatt offen.

Lot 217, Auction  128, Heister, Lorenz, Chirurgie, In welcher alles

Heister, Lorenz
Chirurgie, In welcher alles
Los 217

Schätzung
600€ (US$ 690)

Details

Los merken

Heister, Lorenz. Chirurgie, In welcher alles, Was zur Wund-Artzney gehöret ... gründlich abgehandelt, und in 38 Kupfertafeln die neu-erfundene und dienlichste Instrumente, Nebst den bequemsten Handgriffen der Chirurgischen Operationen und Bandagen deutlich vorgestellet werden. Neue viel vermehrte und verbesserte Auflage. 6 Bl., 1078 S., 12 Bl. Mit gestoch. Porträt und 38 gefalteten Kupfertafeln. 21,5 x 17 cm. Marmorierter Lederband d. Z. (etwas beschabt mit Kratzern und kleinen Fehlstellen an den Kapitalen) mit goldgeprägtem RSchild und reicher RVergoldung. Nürnberg, Johann Adam Stein und Gabriel Nicolaus Raspe, 1752.
Hirsch-Hübotter III, 141. Vgl. Waller 4265 (nur gekürzte Ausgabe) und Garrison-Morton 5576 (mit der EA von 1718). – Frühere (6. deutsche), noch zu Lebzeiten des Verfassers erschienene Ausgabe. Heister (1683-1758) gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie in Deutschland. In dem vorliegenden wissenschaftl. Hauptwerk hat er alles, was bis dahin auf diesem Gebiet bekannt war, zusammengefaßt. Die Kupfer sind vor allem wegen der vielen abgebildeten chirurgischen Instrumente und Bandagen medizinhistorisch interessant. – Erstes Blatt mit hs. Besitzvermerken. Teilweise etwas stockfleckig, knickspurig mit kleinen Fehlstellen und kleinen Gebrauchspuren. Insgesamt wohlerhalten.

Heister, Lorenz
Compendium anatomicum totam rem anatomicam brevissime complectens
Los 218

Schätzung
180€ (US$ 207)

Details

Los merken

Heister, Lorenz. Compendium anatomicum totam rem anatomicam brevissime complectens. Edition quinta. Teil I und II in 1 Band. 2 Bl., 207 S.; 190 S., 21 Bl. Mit gestochenem Portrait, gestochener Titelvignette und 9 gefalteten Kupfertafeln. 20 x 12,5 cm. Leder d. Z. (etwas berieben und bestoßen) mit kaum leserlichen RTitel. Nürnberg, Georg C. Weber, 1741.
Hirsch-Hübotter. 111, 141. Wellcome II, 236. – Fünfte Ausgabe. – Etwas stockfleckig und feuchtrandig. Innengelenk am letzten Blatt offen. Manche Tafeln mit teils größeren Einrissen und Knickspuren.

Lot 219, Auction  128, Hellwig, Christoph von, Anatomicum vivum Frankfurt und Leipzig, Hieronymus Philipp Ritschel, (1720).

Hellwig, Christoph von
Anatomicum vivum Frankfurt und Leipzig, Hieronymus Philipp Ritschel, (1720).
Los 219

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

Details

Los merken

Anatomieatlas mit beweglichen Teilen
Hellwig, Christoph von. Nosce te ipsum vel Anatomicum vivum oder: Kurtz gefaßtes doch richtig gestelltes Anatomisches Werck, worinnen die gantze Anatomie ... zu finden ... nebst nöthigen Kupffern, wovon die Invention gantz sonderlich, indem man die Viscera heraus nehmen, nach denen Tabellen wohl betrachten, sich aus dem Tractätlein darbey informiren, und wiederum einsetzen kann. Nebst Beschreibung tödtlicher Wunden. (2. Auflage). 4 Bl., 42 S. Mit gestoch. TVignette (Porträt Hellwigs) und 4 Kupfertafeln mit zahlreichen, an Falzen montierten, ausklappbaren und beweglichen Teilen von I. H. Werner. 31 x 20 cm. Pappband mit grauschwarz gezogenem Kleisterpapierbezug (gering bestoßen und mit wenigen Bezugsfehlern) mit RSchild (mit Abplatzung). Frankfurt und Leipzig, Hieronymus Philipp Ritschel, (1720).
Hirsch-Hübotter III, 140. Waller 4288. Wellcome III, 240. Nicht bei Garrison-Morton. – Der Atlas, der zuerst 1715 erschien, stammt von dem Lic(entiatus) Christoph von Hellwig (1663-1721), einem praktischen Arzt in Weissenfels und später Erfurt. Das Werk ist quasi eine überarbeitete Ausgabe von Remmelins Catoptrum. – Titel mit kleinem alten Namenszug und altem privatem Eignerstempel "F. A. Hauffe", leicht wellig, vereinzelt etwas gebräunt, angstaubt und fingerfleckig, insgesamt jedoch bemerkenswert gut erhalten, wohl mit allen beweglichen Teilen komplett und insgesamt nur mit geringen Gebrauchsspuren. Der hintere Innenspiegel des Einbands mit einmontiertem anatomischen Kupferstich aus dem Werk des James Benignus Winslow, An Anatomical Exposition of the Structure of the Human Body, 1734.

Lot 220, Auction  128, Hennings, Wilhelm, Eine wahre und zuverläßige Beschreibung

Hennings, Wilhelm
Eine wahre und zuverläßige Beschreibung
Los 220

Schätzung
150€ (US$ 172)

Details

Los merken

(Hennings, Wilhelm). Eine wahre und zuverläßige Beschreibung von den Kenntzeichen und der Cur der Entzündung des Magens und der Gedärme von einem Practico der Arzneykunst. 2. Ausgabe. 38 Bl., 106 S., 1 Bl. 16,5 x 10,5 cm. Pappband d. Z. (etwas berieben und fleckig) mit handschr. RTitel. Kopenhagen, P. H. Höecke, 1781.
Vgl. Hirsch-Hübotter III, 168. – Enthält einige sehr ergreifende Fallgeschichten von "elenden" und "verhudelten" Patienten, die meist einen Druck in der Herzgrube verspürten. Hirsch-Hübotter hält nicht viel von dem in Kopenhagen wirkenden Arzt (1716-1794): "Seine literarischen Productionen sind nur unbedeutend." – Gutes, sauberes Exemplar auf festem Bütten.

Lot 221, Auction  128, Himly, Karl, Die Krankheiten und Missbildungen des menschlichen Auges und deren Heilung

Himly, Karl
Die Krankheiten und Missbildungen des menschlichen Auges und deren Heilung
Los 221

Schätzung
200€ (US$ 230)

Details

Los merken

Himly, Karl. Die Krankheiten und Missbildungen des menschlichen Auges und deren Heilung. 2 Bände. XVI, 585 S.; VIII, 521 S. Mit lithographischem Frontispiz und 5 lithographischen Tafeln. 22 x 16,5 cm. Halbleder d. Zeit (gering berieben, Rücken von Band I oben bestoßen und mit geklebtem Einriss, Gelenke angebrochen) mit etwas RVergoldung. Berlin, Hirschwald, 1843.     
Garrison-M. 5857. Waller 4483. Wellcome 268. Hirsch-Hübotter III, 227. – Erste Ausgabe. Das Lebenswerk des Ophthalmologen und Chirurgen (1772-1837), aus dem Nachlass herausgegeben von seinem Sohn. Die Erkenntnisse der Augenheilkunde der Mitte des 19. Jahrhunderts werden hier in einem breiten Entwurf zusammengeführt. K. Himly führte den klinischen Unterricht in die Ophthalmologie ein und gründete die erste Fachzeitschrift für diese Disziplin. Das Frontispiz zeigt den Verfasser bei einer Operation. 5 gefaltete Tafeln veranschaulichen das Spektrum der damals verfügbaren Instrumente. – Stockfleckig und vor allem in den Rändern gebräunt. Vordere Spiegel mit Leimflecken durch gelöste Exlibris.

Lot 222, Auction  128, Hoffmann, Christoph Ludwig, Vermischte medicinische Schriften

Hoffmann, Christoph Ludwig
Vermischte medicinische Schriften
Los 222

Schätzung
150€ (US$ 172)

Details

Los merken

Hoffmann, C(hristoph) L(udwig). Vermischte medicinische Schriften. Herausgegeben von Heinrich Chavet. Teile I und II (von 3). X, 534 S.; XXIV, 526 S., 1 w. Bl. 16,5 x 10 cm. Halbleder d. Z. (etwas fleckig und berieben) mit RVergoldung und 2 goldgeprägten farbigen RSchildern. Münster, Friedrich Christian Theißing, 1790-1791.
VD18 90557263. VD18 90557271. – Erste Ausgabe der Schriftensammlung des aus Rheda in Westphalen stammenden Arztes und Gesundheitswesenreformers Christoph Ludwig Hoffmann (1721-1807), der "besonders als Begründer eines humoral-pathologischen Systems bekannt (ist), das trotz seiner Einseitigkeit durch die scheinbar consequente Ableitung der in demselben niedergelegten Grundsätze nicht ohne Einfluß auf die Zeitgenossen des Verfassers geblieben ist" (ADB XII, 575). – Etwas braun- oder stockfleckig, Titel mit altem Namenseintrag.

Lot 223, Auction  128, Jones, John, The mysteries of Opium

Jones, John
The mysteries of Opium
Los 223

Schätzung
500€ (US$ 575)

Details

Los merken

Jones, John. The mysteries of Opium. 3 Bl., 371 S., 4 l. w. Bl. 20 x 12,5 cm. Modernes Leder (berieben und bestoßen) unter Verwendung der ursprünglichen Deckel (stärker berieben und mit teils restaurierten Fehlstellen). London, Richard Smith, 1701.
Garrison-Morton 2070.1. – Zweite Auflage. Die erste Auflage erschien 1700. John Jones (1645-1709) arbeitete als Physiker und behandelt in seinem Werk verschiedene Aspekte des Gebrauches und der Anwendung von Opium. – Papierbedingt gebräunt. Braun- und fingerfleckig. Vorsatz mit hs. Besitzvermerk.

Lot 224, Auction  128, Kraepelin, Emil, Psychiatrie. Ein Lehrbuch für Studierende und Ärzte

Kraepelin, Emil
Psychiatrie. Ein Lehrbuch für Studierende und Ärzte
Los 224

Schätzung
180€ (US$ 207)

Details

Los merken

Kraepelin, Emil. Psychiatrie. Ein Lehrbuch für Studierende und Ärzte. 6. vollständig umgearbeitete Auflage. XIII, 362 S. ; X, 607 S. Mit 6 Tafeln in Autotypie, 3 Tafeln in Fotografie, 16 Kurven, 3 Diagrammen und 13 Schriftproben. OLeinen (etwas berieben und bestoßen, Kapitelle teilweise mit kleinen Einrissen sowie Rückengelenke vereinzelt etwas offen) mit goldgeprägtem RTitel. Leipzig, Barth, 1896.
Vgl. Garrison-M. 4941 (EA. v. 1883). – Berühmtes Hauptwerk. – Vorsatz mit Besitzstempel "Akademische Turnverbindung zu Greifswald". Papierbedingt leicht gebräunt, Titel mit Besitzvermerk, teilweise mit Unterstreichungen im Text und Band zwei mit teils gelösten Innenstegen. – Dabei: Rudolph Hermann Lotze. Medicinische Psychologie oder Physiologie der Seele. VIII, 632 S. 20,5 x 13 cm. Späterer Pappband (berieben und betoßen, Rücken etwas brüchig) mit goldgeprägtem RSchild.Leipzig, Weidmann, 1852.

Lot 225, Auction  128, Manning, Henry, Über die Mutterbeschwerung nach der 2. Londoner Auflage

Manning, Henry
Über die Mutterbeschwerung nach der 2. Londoner Auflage
Los 225

Schätzung
180€ (US$ 207)

Details

Los merken

Manning, Henry. Über die Mutterbeschwerung nach der 2. Londoner Auflage. LXXII, 258 S., 23 Bl. 21 x 12,5 cm. Pappband d. Z. (stärker bestoßen und berieben) mit goldgeprägtem RSchild. Wien, Franz Jakob Kaiserer, 1790.
Engelmann 355. GV 92, 350. Erste dt. Ausgabe. – Sehr seltenes medizinischen Werk von Henry Manning (keine Lebensdaten bekannt) über weibliche Krämpfe und sogenannte "Mutterbeschwerden". – Innengelenk am Titel offen, vereinzelt leicht braun- und fingerfleckig sowie leicht gewellt.

Lot 226, Auction  128, Maury, F., Handbuch der Zahnarzneikunde, nach dem gegenwärtigen Standpuncte der Wissenschaft

Maury, F.
Handbuch der Zahnarzneikunde, nach dem gegenwärtigen Standpuncte der Wissenschaft
Los 226

Schätzung
150€ (US$ 172)

Details

Los merken

Maury, F. Vollständiges Handbuch der Zahnarzneikunde, nach dem gegenwärtigen Standpuncte der Wissenschaft. 2., nach der dritten Ausgabe des französischen Originals verbesserte Auflage. XII, 382 S. Mit 40 lithographierten Tafeln. 20,5 x 12,5 cm. Halbleder d. Zeit mit RSchild (leicht berieben, Ecken und 1 Kante bestoßen, Innengelenke gebrochen, Vorsätze sauber beschrieben). Weimar, Landes-Industrie-Comptoir, 1840.
Poletti 135. Hirsch-Hübotter IV, 126. – Deutsche Übersetzung des 'Traité complet de l'art du dentiste'. Maury (eig. Auguste Tillet) war Zahnarzt an der École Polytechnique zu Paris und Ehrenmitglied der medizinischen Fakultät. Die Tafeln zeigen u.a. sehr ausführlich zahnärztliche Bestecke, Zahnbürsten, Kieferprothesen und Geräte zur Herstellung von Zahnersatz. – Gebräunt und stockfleckig, die Tafeln stärker. Teils mit leichten Knickspuren, wenige Bl. etwas angeschmutzt. Die letzten 10 Tafeln mit kl. Wasserfleck in der oberen Außenecke.

Lot 227, Auction  128, Mead, Richard, Monita et praecepta medica

Mead, Richard
Monita et praecepta medica
Los 227

Schätzung
100€ (US$ 115)

Details

Los merken

Mead, Richard. Monita et praecepta medica. 5 Bl., 174 S. Leder d. Z. (berieben und bestoßen) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Hamburg und Leipzig, Grund und Holle, 1752.
Vgl. Hirsch-Hübotter. IV, 142. Waller 6398 (1. Ausgabe von 1754). Poggendorff II, 98. Eimas, Heirs of Hippocrates 771. – Wohl zweite Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien im Jahr 1751 in Venedig in der Offizin von Storti. "Mead's text of medicine covers a wide range of subjects: fevers, diseases of the skin, mental derangements, cardiovascular diseases, gastrointestinal complaints, apoplexy, afflictions of the eyes, and gynaecological problems." Richard Mead (1673-1754) war englischer Arzt und praktizierte unter anderem für den König. – Papierbedingt gebräunt sowie stock- und feuchtfleckig.

Lot 228, Auction  128, Meyer, Ernst Julius Jacob, Versuch einer medicinischen Topographie und Statistik der Haupt- und Residenz-Stadt Dresden

Meyer, Ernst Julius Jacob
Versuch einer medicinischen Topographie und Statistik der Haupt- und Residenz-Stadt Dresden
Los 228

Schätzung
300€ (US$ 345)

Details

Los merken

Meyer, Ernst Julius Jacob. Versuch einer medicinischen Topographie und Statistik der Haupt- und Residenz-Stadt Dresden. XX, 350 S. Mit 1 gefalteten grenzkolorierten lithographischen Stadtplan von J(ohann Anton) Williard nach W. Jäger und 3 lithographischen Tafeln mit Linienkolorit. 28,5 x 21,3 cm. Grüner Halblederband d. Zt. (Kanten etwas beschabt, Ecken bestoßen) mit Romantikerrückenvergoldung, dreiseitigem Goldschnitt, blauen Vorsätzen und geprägtem Bezugspapier. Stolberg am Harz und Leipzig, B. G. H. Schmidt, 1840.
Nicht bei Hirsch-Hübotter, Wellcome und Waller. – Einzige Ausgabe. Meyer war praktischer Arzt in Berlin und zum Zeitpunkt der Publikation in Dresden, außerdem Mitglied der Dresdner "Gesellschaft für Natur- und Heilkunde". "Unter den neueren Werken dieser Art (med. Topographien) gebührt der Schift Meyer's (!) nach Umfang, Reichhaltigkeit und Sorgfalt der Anordnung unbestritten die erste Stelle. Ja, es verdient diese Stelle schon durch seine überaus interessanten statistischen Bemerkungen, die sich selbst über Gegenstände erstrecken, die man sonst in ähnlichen Werken unerörtert findet." ("H. H." in der Jen. Allg. Lit.-Zeitung, 37. Jg., 1841, Sp. 347-349). Sicherlich spielt der Rezensent damit auf die umfangreichen Abt. Flora, Fauna und Mineralien um Dresden an. Die weiteren Abschnitte behandeln u.a. Bauart der Wohnungen, nächtliche Beleuchtung, Kleidung, Nahrungsweise und Reinlichkeit der Bewohner, Vergnügungen, Moralität, Konstitution, Temperament und Charakter sowie im Besonderen natürlich das Medizinalwesen und Krankheitszustand u. Mortalität. Der vorliegende Band ist (im Gegensatz zur Normalausgabe) auf besserem, kräftigen Papier gedruckt. Stadtplan und Tafeln sind linienkoloriert, auch enthält der Stadtplan statt 42 insgesamt 89 Bezeichnungen und umfasst damit auch die Straßen der Vorstädte. Gebunden ist er von dem Dresdner Buchbinder Otto Bor(r)mann, der zwischen 1840 und 1860 in den Adressbüchern nachweisbar ist (1861 nur noch seine Witwe). – Mit gedruckter Widmung an die Königin Marie von Sachsen (1805-1877). Vorblatt mit gekröntem Monogramm-Stempel "PP". Etwas stockfleckig. Sonst schönes Exemplar der Vorzugsausgabe.

Lot 229, Auction  128, Primerose, James, De mulierum morbis et symptomatis libri quinque

Primerose, James
De mulierum morbis et symptomatis libri quinque
Los 229

Schätzung
300€ (US$ 345)

Details

Los merken

Primerose, James. De mulierum morbis et symptomatis libri quinque. 4 Bl., 390 S., 3 Bl. Mit Holzschnittdruckermarke auf dem Titel. 19,5 x 14,5 cm. Pergament d. Z. (fleckig, bestoßen und etwas geworfen) mit hs. RTitel. Rotterdam, A. Leers, 1655.
STCN 058063919. Hirsch-Hübotter IV, S. 675. Krivatsy 9282. Wellcome IV, S. 438. – Erste Ausgabe. – Vorderes, hinteres und wenige Stellen im Text mit geöffnetem Innengelenk. Leicht braun- und feuchtfleckig, gewellt und vereinzelt mit winzigen Randläsuren.

Lot 230, Auction  128, Reil, Johann Christian, Archiv für die Physiologie

Reil, Johann Christian
Archiv für die Physiologie
Los 230

Schätzung
450€ (US$ 517)

Details

Los merken

Reil, Johann Christian. Archiv für die Physiologie. 3 Bände. Mit 11 (teils gefalteten) Kupfertafeln. 20 x 11 cm. Pappband des 19. Jhr. (berieben, bestoßen und teils mit Einrissen an den Kapitalen) mit goldgeprägtem RSchild. Halle, Curt, 1796-1799.
Hirsch IV, 694. ADB 700. – "In R. tritt uns an der Schwelle der neuesten Zeit einer der damals bedeutendsten deutschen Aerzte und medicinischen Schriftsteller entgegen ... In dem von ihm gegründeten Archiv für Physiologie verfolgte er das Bestreben, der praktischen Medizin durch innige Vereinigung mit der Physiologie eine wissenschaftliche Grundlage zu schaffen" (ADB). – Titel mit privatem Besitzstempel. Papierbedingt gebräunt, feuchtrandig, stockfleckig, knickspurig und mit Fehlstellen (teils hinterlegt). Ein Band mit offenem Inngelenk, Block teils gelöst.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr

Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge


Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr

Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge