Los 219

Hellwig, Christoph von
(1663-1721)Anatomicum vivum Frankfurt und Leipzig, Hieronymus Philipp Ritschel, (1720).

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Los 219 - Hellwig, Christoph von - Anatomicum vivum Frankfurt und Leipzig, Hieronymus Philipp Ritschel, (1720).  - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Varia
Auktionsdatum 6.10.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 219, Auction  128, Hellwig, Christoph von, Anatomicum vivum Frankfurt und Leipzig, Hieronymus Philipp Ritschel, (1720).

Anatomieatlas mit beweglichen Teilen
Hellwig, Christoph von. Nosce te ipsum vel Anatomicum vivum oder: Kurtz gefaßtes doch richtig gestelltes Anatomisches Werck, worinnen die gantze Anatomie ... zu finden ... nebst nöthigen Kupffern, wovon die Invention gantz sonderlich, indem man die Viscera heraus nehmen, nach denen Tabellen wohl betrachten, sich aus dem Tractätlein darbey informiren, und wiederum einsetzen kann. Nebst Beschreibung tödtlicher Wunden. (2. Auflage). 4 Bl., 42 S. Mit gestoch. TVignette (Porträt Hellwigs) und 4 Kupfertafeln mit zahlreichen, an Falzen montierten, ausklappbaren und beweglichen Teilen von I. H. Werner. 31 x 20 cm. Pappband mit grauschwarz gezogenem Kleisterpapierbezug (gering bestoßen und mit wenigen Bezugsfehlern) mit RSchild (mit Abplatzung). Frankfurt und Leipzig, Hieronymus Philipp Ritschel, (1720).
Hirsch-Hübotter III, 140. Waller 4288. Wellcome III, 240. Nicht bei Garrison-Morton. – Der Atlas, der zuerst 1715 erschien, stammt von dem Lic(entiatus) Christoph von Hellwig (1663-1721), einem praktischen Arzt in Weissenfels und später Erfurt. Das Werk ist quasi eine überarbeitete Ausgabe von Remmelins Catoptrum. – Titel mit kleinem alten Namenszug und altem privatem Eignerstempel "F. A. Hauffe", leicht wellig, vereinzelt etwas gebräunt, angstaubt und fingerfleckig, insgesamt jedoch bemerkenswert gut erhalten, wohl mit allen beweglichen Teilen komplett und insgesamt nur mit geringen Gebrauchsspuren. Der hintere Innenspiegel des Einbands mit einmontiertem anatomischen Kupferstich aus dem Werk des James Benignus Winslow, An Anatomical Exposition of the Structure of the Human Body, 1734.


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