Los 214

Graefe, Carl Ferdinand von
(1787-1840)Repertorium augenärztlicher Heilformeln

Schätzung
200€ (US$ 230)

Abgabe von Vorgeboten möglich

Los 214 - Graefe, Carl Ferdinand von - Repertorium augenärztlicher Heilformeln - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Varia
Auktionsdatum 6.10.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 214, Auction  128, Graefe, Carl Ferdinand von, Repertorium augenärztlicher Heilformeln

Graefe, Carl (Ferdinand von). Repertorium augenärztlicher Heilformeln. 5 Bl., 236 S. Mit gestochhenem Frontispiz und gefalteter lithographischer Tafel. 19 x 11cm. Marmorierter Pappband d. Zt. (Ecken gering bestoßen) mit rotem RSchild. Berlin, Realschulbuchhandlung, 1817.
Nicht bei Wellcome. – Erste Ausgabe. "Erst Carl Graefe erkannte, dass in keinem Teil der Heilkunde der Werth geprüfter Formeln so hoch, als in der Ophthalmologie, geachtet werden muss... bei A. Hirsch nicht einmal erwähnt; und doch ist es das erste Buch seiner Art in der Welt-Literatur" (Hirschberg § 486 II). C. F. von Graefe (1787-1840) wurde 1810 an die neugegründete Universität in Berlin berufen, "seine eigentliche Schaffenskraft entfaltete er in der Augenheilkunde und in der operativen Chirurgie" (Hirsch-Hübotter II, 818). Die Falttafel ist eine Inkunabel der Lithographie aus Berlin und zeigt einen Apparat, den Graefe zu "Gas- und ätherischen Dampfbädern" der Augen benutzte. August Wilhelm Andreae (1794-1867) beteiligte sich nach seinem Studium in Berlin an den Kriegen gegen Napoleon und ging später nach Wien, um "unter Beer und Jäger Augenheilkunde zu studiren. Nach Vollendung seiner Studien liess er sich im Jahre 1817 als Arzt in Magdeburg nieder, wo er an der damals noch bestehenden chirurgischen Lehranstalt (wohl deren Stempel) Vorträge über allgemeine Pathologie und Therapie und mit besonderem Erfolg über Augenheilkunde hielt." (Hirsch-Hübotter I, 134f.). – Spiegel mit Besitzvermerk "A. Andreae", Titel mit Stempel, sehr wahrscheinlich einer Magdeburger medizinischen Bibliothek. Ränder leicht gebräunt, vereinzelt etwas fleckig. Einzelne hs. Notiz am Rand.


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