BUCHWESEN
Adam, Paul. Lebenserinnerungen eines alten Kunstbuchbinders. (Mit Vorwort von Hans Loubier). 237 S., 1 Bl. 24 x15,5 cm. Rotes Maroquin d. Z. (Kapitale mit kleinen Einrissen und Rücken leicht lichtrandig) mit goldgeprägtem RTitel, goldgeprägtem DMonogramm "PA", goldgeprägten Steh- und Innenkanten und dreiseitigem Goldschnitt. Leipzig, Verlag Meister der Einbandkunst, 1925.
Nicht bei Rodenberg. – Eines von 300 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage). Gedruckt bei Jakob Hegner in Hellerau. Mit Vorsätzen aus Pergament. – Papierbedingt leicht gebräunt, leicht stockfleckig, Vorsatz etwas gewellt und knickspurig, vereinzelt mit kleinen Randläsuren.
Buntpapiersammlung
Sammlung von ca. 195 Blättern, darunter Marmorpapiere, Bunt- und Kattunpapiere
Los 568
Schätzung
700€ (US$ 795)
Buntpapiersammlung. Sammlung von ca. 195 Blättern, handgefertigt, darunter Marmorpapiere, Bunt- und Kattunpapiere. Zwischen ca. 16 x 36 cm und 47 x 63 cm. Schweiz 21. Jahrhundert.
Umfangreiche Kollektion handgeschöpfter Buntpapiere, bestimmt zur Verwendung als Einband- und Vorsatzmaterial im Buchbinderhandwerk, ebenso zum Auskleiden, Bekleben oder Umhüllen. Vorwiegend Marmorpapiere, teils auf Bütten, zeigen eine große farbästhetische Spannweite und vielfältige Gestaltungen. Neben reizvollen Phantasiepapieren mit floralen oder rankenartigen Motiven, darunter mehrere Bögen mit goldenem Lilienmuster auf dunkelblauem Grund, überwiegen abstrakte Muster mit charakteristischen organischen Strukturen sowie graphisch entworfene Papiere. Die Farbigkeit reicht von gedeckten Naturtönen bis zu leuchtenden, kontrastreichen Kompositionen. – Geringfügige Lagerungsspuren; mehrheitlich wohlerhalten.
(Camusat, Denis-François). Histoire critique des Journaux. 2 Teile in 1 Band. XVIII S., 1 Bl., 323 S.; 1 Bl., 236 S. Mit 2 gestochenen Titelvignetten. 17 x 10 cm. Pappband des 19. Jahrhunderts mit RSchild. Amsterdam, J.-F. Bernard, 1734.
"L'apport de Camusat est l'histoire du 'Journal des Savants' qui occupe le premier volume et la moitié du second. Le reste contient des études dont la plus importante et celle sur le 'Mercure Galant' ... (Hatin, Bibliographie de la Presse S. 40). – Titel verso mit überklebtem Stempel.
Hübner, Johann
Reales Staats- Zeitungs- Conversations-Lexicon.
Los 570
Schätzung
150€ (US$ 170)
Hübner, Johann. Reales Staats- Zeitungs- Conversations-Lexicon. 13. Auflage. 7 Bl., 2206 Sp., 24 Bl. Titel in Schwarz und Rot. Mit gestochenem Frontispiz. 21,5 x 13 cm. Pergament d. Z. (fleckig und berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Leipzig, Johann Friedrich Gleditsch, 1729.
Zischka 4. Seemann 293. – Späte Ausgabe des ungemein erfolgreichen und im 18. Jahrhundert unzählige Auflagen erlebenden Lexikons: "Dieses Werk beherschte das ganze 18. Jahrhundert und war ungewöhnlich verbreitet. Der Titel variiert etwas, in der 4. Auflage von 1709 erscheint im Titel zum ersten Male die Bezeichnung Konversations-Lexikon. Hübner schrieb nur die Vorrede, das Werk wird jedoch üblicherweise als Hübner bezeichnet. In erster Linie Material für den Zeitungsleser. Für die Zeitgeschichte wertvoll" (Zischka). Als Verfasser gilt Philipp Balthasar Sinold von Schütz. – Etwas gebräunt oder braunfleckig, sonst wohlerhalten.
Hübner, Johann
Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon
Los 571
Schätzung
150€ (US$ 170)
Hübner, Johann. Reales Staats- Zeitungs- und Conversations-Lexicon. Neue durch und durch übersehene Auflage. Herausgegeben von Gottlieb Schumann. 7 Bl., 2478 Sp., 5 Bl. Titel in Schwarz und Rot. Mit gestochenem Frontispiz und 6 (statt 8) Kupfertafeln. 21,5 x 13 cm. Leder d. Z. (stärker berieben, mit Schabspuren, Rücken und Gelenke unfachmännisch überstrichen). Leipzig, Gleditsch, 1752.
Zischka 4. – Spätere Auflage des ungemein erfolgreichen und im 18. Jahrhundert unzählige Ausgaben erlebenden Lexikons: "Dieses Werk beherschte das ganze 18. Jahrhundert und war ungewöhnlich verbreitet. Der Titel variiert etwas, in der 4. Auflage von 1709 erscheint im Titel zum ersten Male die Bezeichnung Konversations-Lexikon. Hübner schrieb nur die Vorrede, das Werk wird jedoch üblicherweise als Hübner bezeichnet. In erster Linie Material für den Zeitungsleser. Für die Zeitgeschichte wertvoll" (Zischka). Als Verfasser gilt Philipp Balthasar Sinold von Schütz. – Etwas gebräunt und braunfleckig.
Ihre, Johan. Glossarium Suiogothicum, in quo tam hodierno usu frequentata vocabula, quam in legum patriarum tabulis aliisque aevi medii scriptis obvia explicantur, et ex dialectis cognatis, Moesogothica, Anglo-saxonica, Alemannica, Islandica ceterisque Gothicae et Celticae originis illustrantur. 2 Teile in 1 Band. 1 Bl., XLVIII, 1186 Spalten; 1 Bl., 2040 Spalten. Mit gestochener TVignette und 2 gestochenen Kopfvignetten im Text. 35 x 22 cm. Leder d. Z. (beschabt, bestoßen und mit Fehlstellen) mit goldgeprägtem RTitel. Uppsala, Johan Edman, 1769.
Zaunmüller 343. Brunet III, 406. Graesse III, 410. Ebert I, 10467. Zaunmüller 343. – Das vorliegende Werk ist ein schwedisches etymologisches Wörterbuch, das die Herkunft von Wörtern in altschwedischen Formen aufzeigt und diese mit verwandten Wörtern in anderen Sprachen vergleicht. Der schwedische Philologe und Geschichtswissenschaftler Johan Ihre (1707-1780) war forschte als erster zur Klangveränderung der germanischen Sprachen, die später ebenfalls von Jakob Grimm erforscht und nach diesem benannt wurde, als "Grimms Gesetzt". – Vorderes und hinteres Innengelenk geöffnet, braun- und stockfleckig, Titel mit kleinem Feuchtfleck und hs. Besitzvermerk "Carl Christian Eberstein".
Weigel, Theodor Oswald. Katalog des Antiquarischen Lagers. Supplement I- VI(von 6) in 1 Band. 2 Bl., 1281 S. Mit lithographischer Titel-Vignette. 20 x 12,5 cm. Halbleder d. Z. (berieben und bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel. Leipzig, C. P. Melzer, 1865-1868.
Vgl. Blogie V, 876. – Seltener Lagerkatalog von Theodor Oswald Weigel (1812-1881). – Innengelenke verstärkt, Vorsätz leicht leimschattig und leicht stockfleckig. Mit Besitzstempel auf dem Titel "Koenigl. E. R. (?) Gymnasium zu Rastenburg"
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2024 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2022 Galerie Gerda Bassenge