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Lot 446, Auction  127, Atelier Hanfstaengl, Porträtfotografie Alexander Friedrich Landgraf von Hessen

Atelier Hanfstaengl
Porträtfotografie Alexander Friedrich Landgraf von Hessen
Los 446

Schätzung
500€ (US$ 568)

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MUSIK UND THEATER
Atelier Hanfstaengl. Porträtfotografie des Komponisten Alexander Friedrich Landgraf von Hessen. 37 x 23,5 cm. Originalmontage auf schwarzem Karton mit Goldrand, unten links die faksimil. Signatur "ErHanfstaengl". (München), Hanfstaengl, (1891).
In ungewöhnlich großem, äußerst selten anzutreffendem Format nach Art einer Carte de Visite präsentierte Porträtaufnahme des Komponisten Alexander Friedrich Landgraf von Hessen, am Flügel sitzend, die Hände auf der Tastatur, im Halbprofil, vor ihm kauert ein großer weißer Hund mit zotteligem Fell. Das Foto rechts unten mit eigenh. Signatur "Alexander Friedrich Landgraf 1891."
Alexander Friedrich Landgraf von Hessen-Kassel (1863-1945) entstammte der Linie Hessen-Kassel-Rumpenheim des Hauses Hessen. Er war Titular-Landgraf von Hessen-Kassel und Komponist. Als zweiter Sohn von Friedrich Wilhelm von Hessen und dessen zweiter Ehefrau Maria Anna Friederike von Preußen geboren, litt er zeitlebens unter einer starken Sehschwäche; einen Teil seiner schulischen Ausbildung erhielt er an einem englischen Internat in Upper Norwood (London). Anschließend studierte er Geisteswissenschaften in Marburg und Leipzig und promovierte. Nach dem Tod seines älteren Bruders Friedrich Wilhelm im Jahr 1888 übernahm Alexander Friedrich die Führung des Hauses Hessen-Kassel. Bis zu seiner nicht standesgemäßen Heirat mit Gisela Freiin Stockhorner von Starein im Jahr 1925, bei der er auf seine Ansprüche verzichtete, war er dessen Chef. Alexander von Hessen beseelte eine große Leidenschaft für Musik und Kunst. Er förderte insbesondere die Musik der Komponisten der Romantik und der Moderne. Bereits in jungen Jahren schuf er seine ersten Kompositionen. In Frankfurt, wo er gemeinsam mit seiner Mutter die Wintermonate verbrachte, pflegte er Kontakte zu Künstlern wie Joachim Raff, Clara und Robert Schumann, Engelbert Humperdinck und Johannes Brahms. Hier unterstützte er den Bau des Opernhauses und beteiligte sich aktiv am musikalischen Leben der Stadt. Während seine Mutter der traditionellen Musik verbunden blieb, wandte sich Alexander der Neudeutschen Schule zu und suchte die Nähe zu Komponisten wie Franz Liszt, Edvard Grieg und Richard Wagner. Aufgrund seiner starken Sehbehinderung musste Alexander von Hessen seine Kompositionen in Braille-Musikschrift verfassen. Er hinterließ ein teils noch unerforschtes musikalisches Werk. – Sehr gut erhalten.

Lot 447, Auction  127, Blanc, Honoré und , Okygraphie

Blanc, Honoré und
Okygraphie
Los 447

Schätzung
60€ (US$ 68)

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Blanc, Honoré. Okygraphie ou l’Art de fixer, par écrit, tous les sons de la parole avec autant de facilité, de promptitude et de clarté que la bouche les exprime. LIX, 67 S., 1 Bl. Mit gestochenem Titel und 15 ausfaltbaren Kupfertafeln. 20 x 13 cm. Marmoriertes Leder d. Z. (etwas beschabt und bestoßen, an den Kapitalen etwas eingerissen) mit RVergoldung und RSchild. Paris, Bidault, 1801.
Quérard, La France littéraire, I 347 (nennt die 3. Ausgabe von 1818, die vorliegende erste Ausgabe nur in einer Anmerkung). Nicht bei RISM, Hoefer und in der MGG. – Erste Ausgabe des beachtlichen Werkes, das eine sinnreich erdachte, vom Alphabet ganz unabhängige Lautschrift vorstellt, "applicable à tous les idiômes". Als Basis dient ein Notensystem von 4 Linien, in das die Zeichen gemäß ihrer Tonhöhe und -qualität eingesetzt werden. Honoré Blanc (1736-1801) empfiehlt das Verfahren auch als Geheimschrift, deren Zeichen "absolument indéchiffrables" seien. – Titel und einige Tafeln leicht fleckig; die Tafeln an den Rändern teils geknittert; vord. Gelenk schwach, vorderes Vorsatzpapier lose.

Lot 448, Auction  127, Déstouches, André Cardinal, Omphale Tragédie

Déstouches, André Cardinal
Omphale Tragédie
Los 448

Schätzung
300€ (US$ 341)

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Déstouches, André Cardinal. Omphale Tragédie. 3 Bl., V, 1 Bl., 51 S. Mit Holzschnitt-Vignette auf den Titel und 7 Holzschnitt-Kopfvignetten. 24 x 18 cm. Broschur d. Z. (stärker lädiert, berieben, knickspurig, mit kleinen Fehlstellen und lichtrandig) in einfacher Fadenheftung. Paris, Christoper Ballard, 1701.
Die französische Barockoper von André Cardinal Déstouches (1672-1749) behandelt die griechische Sage von Herakles, der der Königin Omphale verfällt und ihr als Sklave dient. – Stärker knickspurig, etwas braun- und fingerfleckig sowie vereinzelt mit Wurmgängen sonst wohlerhalten. Selten im Handel.

Lot 449, Auction  127, Fernbach, Ludwig, Der wohl unterrichtete Theaterfreund

Fernbach, Ludwig
Der wohl unterrichtete Theaterfreund
Los 449

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Fernbach, Ludwig. Der wohl unterrichtete Theaterfreund. Ein unentbehrliches Handbuch für Buchhändler, Leihbibliothekare, Theaterdirektoren, Schauspieler und Theaterfreunde. VI, 366 S., 2 Bl. 21,5 x 13 cm. Neuere Broschur. Berlin, Cosmar und Krause, 1830.
Die seltene erste Ausgabe des grundlegenden, später durch zwei Nachträge erweiterten Werks; bis heute nicht ersetzt. Alphabetisch nach Titeln der Stücke und Stücksammlungen geordnetes, außerordentlich reichhaltiges Verzeichnis deutschsprachiger dramatischer Werke, welche seit dem Jahre 1740 bis zum Jahre 1830 in Deutschland erschienen sind. Unentbehrlich für die Ermittlung eines Verfassers, wenn - wie es häufig vorkommt - in der Literatur nur der Stücktitel genannt ist. – Unbeschnittenes und daher breitrandiges, wenn auch stellenweise etwas braunfleckiges Exemplar.

Lot 450, Auction  127, Fiebig, Ferdinand, The Triumph of Thermopylae

Fiebig, Ferdinand
The Triumph of Thermopylae
Los 450

Schätzung
200€ (US$ 227)

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Fiebig, Ferdinand. The Triumph of Thermopylae. Musical Sketch for The Piano Forte. Humbly Dedicates by Permission To His most Gracious Majesty George IV. 17 gestoch. Bl. Musiknoten. Mit großer gestoch. Titelvignette. 36,5 x 26,5 cm. Roter flexibler Chagrinlederband (berieben; Rücken brüchig und teils eingerissen) mit KGoldschnitt und großem Wappensupralibros und goldgeorägter Bordüre. London, J. Power, (um 1820).
Der Einband mit dem "Coat of arms of the United Kingdom". Titel mit Widmung des "Autors" durch das Kürzel "P.S." dem Komponisten Fiebig nicht zuzuweisen. – Braunfleckig. - Sehr selten.

Lot 451, Auction  127, Hahn, Reynaldo, Pour bercer un convalescent.

Hahn, Reynaldo
Pour bercer un convalescent.
Los 451

Schätzung
160€ (US$ 182)

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Widmungsexemplar des venezulanischen Komponisten
Hahn, Reynaldo. Pour bercer un convalescent. Trois pièces pour deux pianos, quatre mains. 11 S. 32,5 x 25 cm. Blauer Karton mit Leinenstreifen und montiertem hs. TSchild. Paris, Ménestrel, o. J. (1933).
Erste Ausgabe der Partitur des Stücks "Zum Beruhigen [wörtlich: Einwiegen, Einlullen] eines Genesenden" mit der Doppelstimme zweier Klaviere. Der Komponist Reynaldo Hahn (1874-1947) wurde in Caracas in Venezuela geboren, lernte in Paris bei Lavignac und Massenet, zusammen mit Maurice Ravel und anderen. – Gering stockfleckig, mit alten Stempeln und eigenhändigem Besitzvermerk des Komponisten auf dem Titel: "à Monsieur Ludwig Bisschopink Hommage cordial Raynaldo Hahn 1933".

Lot 452, Auction  127, Halévy, Ludovic, La Famille Cardinal

Halévy, Ludovic
La Famille Cardinal
Los 452

Schätzung
200€ (US$ 227)

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Halévy, Ludovic. La Famille Cardinal. 2 Bl., 210 S., 1 Bl. 19,5 x 13,5 cm. Mit 13 Radierungen auf Tafeln und 13 Radierungen im Text. Gelbes Maroquin d. Z. (Rückdeckel in der unteren Ecke leicht feuchtrandig, OBroschur eingebunden) mit 2 goldgeprägten RSchildern, goldgeprägter Filete auf den Deckeln, Steh- und Innenkantenvergoldung und dreiseitigem Goldschnitt (signiert: "Chambolle-Duru"). Paris, Calmann Lévy, 1883.
Carteret IV, 197. – Eines von 200 nummerierten Exemplaren, mit der zusätzlich beigebundenen Extrasuite der Radierungen "avant la lettre" auf Büttenpapier (vgl. Carteret; Gesamtauflage: 250) und zugleich die erste Ausgabe. Der Bühnenautor, Dramatiker und Librettist Ludovic Halévy (1834-1908) beschreibt darin eine dem Pariser Bürgertum entstammende Familie, die er als pedantisch, prunksüchtig und bösartig charakterisiert. "L’ouvrage le plus rare" (Carteret). – Vorderer Vorsatz mit ledernem goldgeprägtem Wappenexlibris. Breitrandiges wohlerhaltenes Exemplar.

Lot 453, Auction  127, Held, Louis, Franz Liszt - Zwei Fotografien

Held, Louis
Franz Liszt - Zwei Fotografien
Los 453

Schätzung
500€ (US$ 568)

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Held, Louis. Franz Liszt im Alter von 69 Jahren. Vintage-Silbergelatineabzug. 15,5 x 19,5 cm im Oval. Montiert auf Originalkarton mit blindgepr. Fotografenstempel ("Louis Held Hofphotograph Weimar"). Unter Glas in (späterer) dunkler Holzleiste (32 x 21,5 cm). 1880.
Eines der bekannten Starporträts für Fans (avant la lettre) des allseits verehrten Musiktitanen. Auf dem Karton die eigenhändigen Worte seiner Zofe: "Franz Liszt in Weimar 69 Jahr. Pauline Apel 30jährige Dienerin von Liszt". Den Dienenden flicht man keine Kränze. Immerhin offenbart eine Onlinerecherche das Sterbejahr der Frau: 1926. Die Klassik Stiftung Weimar besitzt ein Foto von ihr, das ebenfalls im Atelier von Louis Held entstanden ist. Darauf sieht man die stattliche Frau mit streng nach hinten gekämmtem Haar, in der linken Hand hält sie einen Schlüsselbund (https://www.klassik-stiftung.de/digital/fotothek/digitalisat/50-2013-0271-1/). Seit ihrem 18. Lebensjahr diente Pauline Apel dem Komponistenvirtuosen. Vom Mai 1887 bis zu ihrem Tod leitete sie das Weimarer Liszt-Museum im Hofgärtnerhaus, dem früheren Wohnhaus des Komponisten. – Wohlerhalten. – Dabei: Louis Held. Franz Liszt in Paris (nach einer Zeichnung von Ary Scheffer). Vintage-Silbergelatineabzug mit blindgepr. Fotografenstempel ("Louis Held Hofphotograph Weimar"). 20,5 x 13,5 cm. Montiert auf Originalkarton. Unter Glas in (späterer) dunkler Holzleiste (32 x 21,5 cm). Um 1920. - Der Untersatzkarton mit der eigenhändigen Expertise von Pauline Apel: "Fr. Liszt in Paris 27 Jahr. Pauline Apel 30jährige Diener [sic] von Liszt". - Der Karton etwas gebräunt, ansonsten tadellos.

Lot 454, Auction  127, Hensel, Fanny, 4 Notenbände aus dem Besitz seiner Familie. Ca 1840-1870

Hensel, Fanny
4 Notenbände aus dem Besitz seiner Familie. Ca 1840-1870
Los 454

Schätzung
350€ (US$ 398)

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Hensel, Fanny. 4 Notenbände aus dem Besitz der Familie Mendelssohn Bartholdy. Verschiedene Formate. 19 x 10 cm - 32 x 24,5 cm. Leinen d. Z. mit goldgeprägten Titeln. Im moderner Leinenkassette. Ca 1840-1870.
Vorhanden: G. F. Händel. Das Alexanderfest. Oratorium. HLwd d. Z. Braunschweig, Litolff, o. J. - Vorsatz mit handschriftlichem Besitzvermerk "Fanny Hensel". - W. A. Mozart. Lieder für eine Singstimme mit Pianofortebegleitung. HLwd d. Z. Leipzig, Peters, o. J. - Vorsatz mit handschriftl. Besitzvermerk "Fanny Hensel". - J. J. Ph. Spitta. Psalter und Harfe. Erste Sammlung christlicher Lieder. 27. Aufl. Lwd d. Z. mit Goldprägung und Goldschnitt. Leipzig 1864. - Vorsatz mit eigh. Widmung von Minna Hensel (5.IV.1865). - Sammelband mit 10 Kompositionen, darunter 2 von Fanny Hensel: 6 Lieder für eine Stimme mit Begleitung des Pianoforte. 1. Heft, op.1. Berlin und Breslau, Bote & Bock, o. J. - Vier Lieder für das Pianoforte. 2. Heft, op. 6. Berlin und Breslau, Bote & Bock, o. J. - Mit hübsch gestochenem Titel. - Ferner ist enthalten: Felix Mendelssohn Bartholdy. Sechs Kinderstücke für das Pianoforte. Op. 72. Leipzig, Breitkopf & Härtel, o. J. - Vorgeheftet eine handschriftliche Widmung: "Dem Fräulein Julie Adelson zur Erinnerung gereicht am neun und zwanzigsten Februar 1848. F. T. L."

Lot 455, Auction  127, Himmel, Friedrich Heinrich, Kriegslieder der Teutschen (zeitgenössische Abschrift)

Himmel, Friedrich Heinrich
Kriegslieder der Teutschen (zeitgenössische Abschrift)
Los 455

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Himmel, Friedrich Heinrich. Kriegslieder der Teutschen, verfasst von Borbstädt, Collin, Theodor Körner, ... mit Begleitung des Pianoforte von Friedrich Heinrich Himmel, ... Zum Besten verwundeter Vaterlands-Vertheidiger. Zeitgenössische Abschrift. 38 Bl. (davon 12 w.). 22,5 x 34,5 cm. Pappband d. Z. (berieben). Breslau, J. Max, 1813.
Enthält 22 Kompositionen, meist Lieder für eine Singstimme mit Klavierbegeleitung sowie das "Lied des Thaddäus" aus einem Singspiel von Hennig in einer gut lesbaren Abschrift der Zeit. Der 1765 in Treuenbrietzen geborene Friedrich Heinrich Himmel stand in der Gunst des Cello spielenden Friedrich Wilhelm II., war aber trotz seiner Kapellmeister-Stellung stets von Geldsorgen geplagt, die er letztlich vergeblich durch sein Komponieren und Konzertieren als virtuoser Pianist zu mindern suchte. Von Beethoven ist das spitze Bonmot überliefert, dass Himmel zwar ein "ganz artiges Talent besitze, weiter aber nichts". 1814 starb er an Herzinsuffizienz in Berlin und wurde vergessen. Sein Grab auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof hat man irgendwann eingeebnet. – Etwas gebräunt und teils fleckig, insgesamt jedoch recht ordentliches Exemplar einer gut lesbaren Abschrift.

Lot 456, Auction  127, Kapp, Julius, Geschichte der Staatsoper Berlin

Kapp, Julius
Geschichte der Staatsoper Berlin
Los 456

Schätzung
180€ (US$ 205)

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Kapp, Julius. Geschichte der Staatsoper Berlin. 251 S. Mit 500 Abbildungen. 30,5 x 21,5 cm. Pergament d. Z. (unwesentlich geworfen, kaum berieben) mit handschriftlich-kalligraphischem Rückentitel und Vorderdeckeltitel in Rot und Schwarz mit Goldhöhung, Kopfgoldschnitt (signiert: "Walter Gerlach-Berlin"). Berlin, Max Hesse, (1937).
Die große Geschichte der Knobelsdorffschen Staatsoper zu Berlin von dem bedeutenden Chefdramaturgen Kaspar Julius Kapp (1883-1962), in einem Meistereinband des Berliner Buchbinders Walter Gerlach. – Beiliegt: Ein eigenhändiger Brief von Julius Kapp mit Unterschrift, der eine Programmliste (beiliegend) ankündigt (stärker lädiert, Tesaklebungen). - Ferner 3 Hefte Blätter der Staatsoper. Jg. XVI, Heft 2 (Februar 1936), Jg. XX, Heft 3 (März 1940) und Jg. XXIII, Heft 7 (1943). - Gebrauchsspuren.

Klavierauszüge
Konvolut von vier Klavierauszügen zu Opern von Mozart, Gluck, v. Weber und Spontini
Los 457

Schätzung
200€ (US$ 227)

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Klavierauszüge. Konvolut von vier Opern-Klavierauszügen. Einbände d. Z. Versch. Verlage ca. 1820-1840.
Enthält: I. W. A. Mozart. Don Juan. Oper in Zwey Aufzügen. Nebst einem Anhang von später eingelegten Stücken. Klavierauszug von A. E. Müller. 184 S. Mit gestoch. Titel und TVignette. 24,5 x 34 cm. Halbleder d. Z. (berieben und etwas bestoßen) mit handschr. Titelschild. Leipzig, Breitkopf & Härtel, (um 1820). - Platten-Nr. 2677. - Leicht gebräunt. - II. J. C. von Gluck. Alceste. Oper in drei Akten. Vollständiger Clavierauszug zu zwei Händen ohne Worte. 79 S. 33 x 26,5 cm. Pappband d. Z. (berieben, bestoßen) mit mont. Orig.-Titelschild. Leipzig, Breitkopf & Härtel, o. J. - Platten-Nr. 8248. - III. Carl Maria von Weber. Oberon. Romantische Oper in 3 Acten, eingerichtet für das Pianoforte allein mit Hinweglassung der Worte von Wustrow. 90 S. 25 x 32 cm. OKart. Berlin, Schlesinger, (um 1830). - Platten-Nr. 1392. - IV. Gaspare Spontini. Ouverture zu der großen Oper Olimpia. Für das Piano Forte zu 4 Händen bearbeitet von Carl Klage. Titel, 21 S. 24,5 x 32 cm. Pappband d. Z. mit mont. handschr. Titelschild. Berlin, Schlesinger, (1823). - Platten-Nr. 1157. - Stockfleckig.

Lot 458, Auction  127, Kotzebue, August von, Meine Flucht nach Paris im Winter 1790

Kotzebue, August von
Meine Flucht nach Paris im Winter 1790
Los 458

Schätzung
150€ (US$ 170)

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Kotzebue, August von. Meine Flucht nach Paris im Winter 1790. Für bekannte und unbekannte Freunde geschrieben. 1 Bl., VIII, 310 S. Mit Titel- und Schlussvignette. 15,5 x 8,5 cm. Moderner Pappband. Leipzig, Paul G. Kummer, 1791.
Goedeke V, 277, 24. Rümann 553. – Erste Ausgabe. Das Werk gilt als die erste umfangreiche autobiografische Schrift von August von Kotzebue (1761-1819). Seite 72 erwähnt Tabak und Spirituosen. – Minimal braunfleckig, sonst gutes Exemplar. Titel mit Katalog Nummer "Ka. 32". Letztes weißes Blatt und Nachsatz mit Bleistiftkritzeleien.

Lot 459, Auction  127, Mozart, Wolfgang Amadeus und Zulehner, Carl, Die Zauberflöte. Clavier-auszug von Carl Zulehner

Mozart, Wolfgang Amadeus und Zulehner, Carl
Die Zauberflöte. Clavier-auszug von Carl Zulehner
Los 459

Schätzung
180€ (US$ 205)

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Mozart, Wolfgang Amadeus. Die Zauberflöte. Clavier-Auszug von Carl Zulehner. Nr. 178. Mit Kupfertitel, 135 gestochenen Notenseiten und gestoch. Personenverzeichnis. 23 x 30 cm. Halbpergament d. Z. mit zeitg. VDeckelschild (Ecken bestoßen, etwas berieben). Mainz, B. Schott, (1795).
Köchelverzeichnis 620. – Früher Klavierauszug der Zauberflöte, angefertigt von Carl Zulehner (1770-1841), erschienen bereits kurz nach der Uraufführung. Enthält die wichtigsten Gesangspartien, die Ouvertüre sowie das Finale. – Vereinzelt geringfügig stockfleckig. Schönes Exemplar.

Lot 460, Auction  127, Oginski, Michal Kleofas, Douze Polonaises

Oginski, Michal Kleofas
Douze Polonaises
Los 460

Schätzung
200€ (US$ 227)

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Oginski, Michal Kleofas. Douze Polonaises favorites pour le piano-forte. 27 gestoch. S. Musiknoten. Mit gestoch. TVignette. 25,5 x 32,5 cm. Illustr. (wiederh. gest. Titel) OBroschur (fleckig; stärkere Alters- und Gebrauchsspuren). Wien, Haslinger, (um 1828).
Der polnsich-litauische Fürst Michał Kleofas Oginski (geb. 1765 in Guzow, gest. 15. Oktober 1833 in Florenz) war Politiker und Diplomat und erlangte als Komponist besonders mit seinen Polonaisen große Bekanntheit. Die Illustration zeigt sein Porträt. Polonaise Nr. 11 für 3 Hände, Nr. 12 für 4 Hände. Plattennummern: T.H. 5180-5192. – Braunfleckig.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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