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Lot 6602, Auction  116, Deutsch, 1504. Das Schweißtuch der Veronika

Deutsch
1504. Das Schweißtuch der Veronika
Los 6602

Ergebnis
467€ (US$ 537) *

Details

1504. Das Schweißtuch der hl. Veronika.
Mischtechnik auf Pergament (?), verso das Wappen des Wilhelm Wunibald zu Fridberg. 5,8 x 4,6 cm. Verschiedentlich annotiert.



Lot 6603, Auction  116, Schweizer Schule, 16. Jh. Gideon versucht Gott mit der Wolle

Schweizer Schule
16. Jh. Gideon versucht Gott mit der Wolle
Los 6603 [^]

Ergebnis
1.476€ (US$ 1,697) *

Details

16. Jh. Gideon versucht Gott mit der Wolle.
Feder in Schwarz, weiß gehöht auf rot grundiertem Papier. 16 x 16,5 cm.


Lot 6604, Auction  116, Deutsch, frühes 16. Jh. Profilbildnis des Salvator Mundi

Deutsch
frühes 16. Jh. Profilbildnis des Salvator Mundi
Los 6604

Ergebnis
4.920€ (US$ 5,655) *

Details

frühes 16. Jh. Profilbildnis des Salvator Mundi.
Feder in Grauschwarz über Graphit, farbige Kreide und Aquarell. 30,6 x 18,8 cm.

Sehr qualitätvolle Zeichnung, die durch die subtile Behandlung des Inkarnats und ihr harmonisches, warmes Kolorit besticht.

Lot 6606, Auction  116, München, um 1600. Justitia

München
um 1600. Justitia
Los 6606

Ergebnis
431€ (US$ 495) *

Details

um 1600. Justitia.
Feder in Schwarz, graublau laviert, alt montiert. 14,3 x 12,2 cm.


Lot 6607, Auction  116, Süddeutsch, 1789. Das Marbacher Kloster mit dem Klostergarten und der Alexanderkirche

Süddeutsch
1789. Das Marbacher Kloster mit dem Klostergarten und der Alexanderkirche
Los 6607

Ergebnis
492€ (US$ 566) *

Details

1789. Das Marbacher Stift mit Klostergarten und Alexanderkirche, im Medaillon das Bildnis Johann Kaspar Schillers, Obristwachtmeister und Direktor der herzoglichen Hofgärtnerei.
Gouache auf Karton. 15,6 x 21 cm. Links oben bezeichnet und datiert.

Die vorliegende Darstellung ist ein historisch interessantes Dokument, zeigt es doch das Kloster und die Gartenanlagen des Augustinerklosters Marbach kurz vor der Auflösung und seinem weitgehenden Abriss im Jahr 1790. Die detaillierte Darstellung zeigt nicht nur die Klosteranlage mit der beeindruckenden doppeltürmigen Alexanderkirche, sondern auch die verschiedenen Gartenanlagen, Zier- und Kräutergärten und Obsthaine. Eine alte Bezeichnung identifiziert den Dargestellten als Johann Kaspar Schiller, der sowohl herzoglicher Obristwachtmeister und als auch ab 1775 Direktor der Hofgärtnerei von Schloss Solitude war und heute als Pionier der modernen Landwirtschaft gilt. Von seinen modernen Prinzipien überzeugt, ernannte ihn der Herzog später zum Inspektor sämtlicher herzoglicher Gärten. Die Familie Schiller ist vielfach mit der Stadt Marbach verbunden, erhielt Johann Kaspar dort doch seine Ausbildung und lebte dort auch einige Jahre mit seiner Familie - auch sein Sohn Friedrich Schiller wurde dort geboren. Durchaus denkbar, dass die hortologischen Prinzipien Johann Kaspar Schillers auch bei der Gestaltung der Gartenanlagen des Stifts eine Rolle spielten.

Lot 6608, Auction  116, Deutsch, 16. Jh. Die Posaunenengel des jüngsten Gerichts

Deutsch
16. Jh. Die Posaunenengel des jüngsten Gerichts
Los 6608

Ergebnis
554€ (US$ 636) *

Details

16. Jh. Die Posaunenengel des jüngsten Gerichts.
Feder in Schwarzbraun. 11,5 x 16,7 cm. Verso in einer Hand des 16. Jh. in brauner Feder undeutlich bez.


Lot 6610, Auction  116, Niederländisch, um 1600. Diana mit Speer

Niederländisch
um 1600. Diana mit Speer
Los 6610

Ergebnis
2.952€ (US$ 3,393) *

Details

um 1600. Diana mit Speer.
Feder in Braun, braun laviert, über schwarzer Kreide, auf alter Sammlermontage aufgezogen. 32,3 x 20,5 cm. Verso mit Zuschreibungen an Goltzius und Rottenhammer.


Weyer, Hermann
Joseph und Potiphars Weib
Los 6611

Ergebnis
1.230€ (US$ 1,414) *

Details

Joseph und Potiphars Weib.
Feder in Schwarz, grau laviert, weiß gehöht auf hellbraunem Papier, verso in schwarzer Feder eine "Landschaft mit Felsentor, dahinter eine Stadt". 17,7 x 19,8 cm. Am Unterrand datiert "1614".

Die Darstellung der Begebenheit aus dem Alten Testament gehört zu den wenigen Innenraumszenen Weyers. Die Ehefrau Potiphars auf ihrem Bett liegend, hält Joseph am Zipfel seines Umhangs fest, um ihn an der Flucht aus ihrem Gemach zu hindern. Die Kleidung des Fliehenden mit den Pluderhosen und den geschlitzten Ärmeln scheint von Landsknecht-Darstellungen des 16. Jahrhunderts angeregt zu sein, wie sie Weyer durch Jost Ammans Kunstbüchlin bekannt gewesen sind.

Provenienz: Karl & Faber, München, Auktion am 28.-29. November 1990, Los 248 (mit Abb.).

Literatur: Christine Wolff: Studien zum zeichnerischen Werk Hermann Weyers. Diss. Bonn 2016, S. 73-74, Z 42 (recto) und S. 121, Z 103 (verso), mit Abb. 42 und 103.

Flämisch
um 1570. Ein Zähne fletschender Wolf; Ein Wolf, nach links gewandtl
Los 6612

Ergebnis
5.412€ (US$ 6,221) *

Details

um 1570. Ein Zähne fletschender Wolf; ein Wolf, nach links gewandt.
2 Federzeichnungen in Braun und Grau, Aquarell und Gouache. 19,7 x 27,4 cm, montiert auf einem Albumbogen. 23,5 x 30,1 cm; 18,3 x 27, 3 cm (doubliert). Das erste Blatt in spanischer Sprache bez. "Lobos" (Wölfe); das zweite Blatt mit Wz. (Fragment) Bekrönter Doppeladler (Briquet 315: Würzburg 1585).

Aus dem Album Karls V. Es handelt sich um ein naturwissenschaftliches Kompedium, dessen Titelblatt Kaiser Karl V. als Auftraggeber erwähnt. Das Werk enthielt ursprünglich wohl an die einhundert Tierstudien, von denen sich ein größerer Fundus heute im Rijksmuseum in Amsterdam befindet. Mehrere unterschiedliche Hände lassen sich erkennen. Das Album erfreute sich damals offenbar eines größeren Bekanntheitsgrades. So finden sich genaue Wiederholugen von Motiven aus diesem Album unter anderem bei Joris Hoefnagel und Hans Bol. Die naturalistischen Tierdarstellugen des Albums zählen zu den frühesten ihrer Art in Nordeuropa. Vor allem das erste Blatt besitzt die Lebendigkeit einer nach der Natur gezeichneten Studie. Das borstige Fell ist mit feinen Parallelstrichen der Feder plastisch dargestellt und auch die Mimik des Wolfes ist mit scharfer Beobachtungsgabe trefflich wiedergegeben. Das wilde Tier fletscht bedrohlich die Zähne; es hat den Kopf etwas angehoben, als nehme es Witterung auf.

Lot 6615, Auction  116, Utrecht, um 1620. Junge mit breitkrempigen Hut und Löffel mit Topf

Utrecht
um 1620. Junge mit breitkrempigen Hut und Löffel mit Topf
Los 6615

Ergebnis
3.198€ (US$ 3,676) *

Details

um 1620. Bildnis eines Jungen mit breitkrempigem Hut und Löffel mit Topf.
Rötel, gewischt. 26,7 x 19 cm. Wz. Ligierte Initialen.

Verso mit einer alten Zuschreibung an Cornelis Dusart. - Beigegeben eine Rötelzeichnung des niederländischen 17. Jh. "Flussgott mit Dreizack und Fischernetz" sowie beiliegend eine Reproduktion nach einer Zeichnung Abraham Bloemaerts "Junge mit Vogelkäfig".

Lot 6616, Auction  116, Italienisch, 1. Hälfte 17. Jh. Ein Kavalier mit Posaune zu Pferde

Italienisch
1. Hälfte 17. Jh. Ein Kavalier mit Posaune zu Pferde
Los 6616

Ergebnis
517€ (US$ 594) *

Details

1. Hälfte 17. Jh. Ein Kavalier mit Posaune zu Pferd.
Feder in Braun über Kreide, braun laviert. 21,5 x 13,8 cm.


Lot 6618, Auction  116, Saftleven, Herman, Felsige Flusslandschaft mit Anglern, auf der Anhöhe eine Stadt

Saftleven, Herman
Felsige Flusslandschaft mit Anglern, auf der Anhöhe eine Stadt
Los 6618

Ergebnis
6.765€ (US$ 7,776) *

Details

Felsige Flusslandschaft mit Anglern, auf der Anhöhe eine Stadt.
Pinsel in Grau über schwarzer Kreide, grün und braun laviert. 26,4 x 32,5 cm. Unten links in schwarzer Feder monogrammiert "HSL" (ligiert).

Motivisch und stilistisch vergleichbare Zeichnungen von der Hand Herman Saftlevens sind in die späten 1640er und frühen 1650er Jahre datiert (vgl. etwa Pushkin Museum, Moskau, Inv.Nr. 4725 und 4726; Teylers Museum, Haarlem, Inv.Nr. P 49 oder auch Graphische Sammlung, Städelsches Kunstinstitut, Frankfurt am Main , Inv.Nr. 935).

Lot 6619, Auction  116, Niederländisch, 17. Jh. Ornamententwurf mit Neptun in seinem Meereswagen in einer Kartusche

Niederländisch
17. Jh. Ornamententwurf mit Neptun in seinem Meereswagen in einer Kartusche
Los 6619

Ergebnis
23.370€ (US$ 26,862) *

Details

17. Jh. Ornamententwurf mit Neptun in seinem Meereswagen in einer Kartusche.
Feder und Pinsel in Braun und Grau über schwarzer Kreide. 8 x 22,5 cm. Wz. Wappen von Amsterdam.



Provenienz: Sammlung Adalbert Freiherr von Lanna (1836-1909), Prag (Lugt 2773).

Lot 6620, Auction  116, Niederländisch, um 1700. Die Erschaffung Evas

Niederländisch
um 1700. Die Erschaffung Evas
Los 6620

Ergebnis
369€ (US$ 424) *

Details

um 1700. Die Erschaffung Evas.
Pinsel in Grau. 8,7 x 16,1 cm. Unten links undeutlich bez. "Le Lorrain".


Lot 6621, Auction  116, Niederländisch, 17. Jh. . Fischer und Fischerboote an der Küste

Niederländisch
17. Jh. . Fischer und Fischerboote an der Küste
Los 6621

Ergebnis
46.740€ (US$ 53,724) *

Details

17. Jh. Fischer und Fischerboote an der Küste.
Feder in Braun, aquarelliert. 15,3 x 27,1 cm. Unten rechts monogrammiert "HA", verso unleserlich alt bez.



Provenienz: Aus der Sammlung Dr. Max Graff (Lugt 1157b).

Lot 6622, Auction  116, Niederländisch, 17. Jh. Flachlandschaft mit Blick auf ein Dorf

Niederländisch
17. Jh. Flachlandschaft mit Blick auf ein Dorf
Los 6622

Ergebnis
2.706€ (US$ 3,110) *

Details

17. Jh. Flachlandschaft mit Blick auf ein Dorf.
Schwarze Kreide auf Bütten. 17,9 x 29,4 cm. Wz. Bekröntes Wappen mit Doppelkopfadler und Buchstaben GH.


Lot 6623, Auction  116, Nanteuil, Robert - Umkreis, Brustbildnis eines Edelmannes

Nanteuil, Robert - Umkreis
Brustbildnis eines Edelmannes
Los 6623

Ergebnis
615€ (US$ 707) *

Details

Umkreis. Brustbildnis eines Edelmannes.
Rötel, in einer gedruckten ovalen Einfassung. 18,6 x 14,6 cm.

Die Rötelzeichnung diente höchstwahrscheinlich als Vorbild für einen Kupferstich und kann dem Umkreis Robert Nanteuils zugeordnet werden, von dem sich ganz ähnliche Stiche mit ovaler Einfassung, liniertem Grund und eckig oder oval eingefasstem Wappenschild unterhalb des Porträts erhalten haben. - Alt auf Bütten aufgezogen.

Lot 6624, Auction  116, Le Moyne de Morgues, Jacques - Nachfolge, Stilleben

Le Moyne de Morgues, Jacques - Nachfolge
Stilleben
Los 6624

Ergebnis
1.107€ (US$ 1,272) *

Details

Nachfolge. Stillleben mit zwei Granatäpfeln und einem Schmetterling.
Gouache auf Pergament. 19,6 x 13,8 cm.


Lot 6625, Auction  116, Merian, Maria Sibylla - zugeschrieben, Junge Frau (Selbstbildnis?) mit Federkopfschmuck im reich geschmückten Blumenrahmen

Merian, Maria Sibylla - zugeschrieben
Junge Frau (Selbstbildnis?) mit Federkopfschmuck im reich geschmückten Blumenrahmen
Los 6625

Ergebnis
4.305€ (US$ 4,948) *

Details

zugeschrieben. Junge Frau (Selbstbildnis?) mit Federkopfschmuck im reich geschmückten Blumenrahmen.
Gouache auf Pergament. 24,7 x 19,6 cm. Verso alt bez. in Rot "Maria Schurman d Utrecht / berühmte Blumen Mallerin 1684 (?)".

Maria Sibylla Merian war die Tochter des berühmten Topographen Matthäus Merian, der starb als sie drei Jahre alt war. Schon im Kindesalter war sie als begabte Zeichnerin von Pflanzen und Insekten aufgefallen. Ihr Stiefvater, der Blumenmaler Jacob Marrel, erkannte ihr Talent und förderte sie. Inzwischen in Amsterdam niedergelassen, studierte die junge Künstlerin die dortigen Bestände der Naturalienkabinette. 1699 entschloss sie sich eine große Reise nach Südamerika in die niederländische Kolonie Surinam (Niederländisch-Guayana) anzutreten. Ihre Forschungen über die Verwandlungen (Metamorphosen) der Raupen zu Larven und Schmetterlingen gipfeln in ihrem berühmten Hauptwerk Metamorphosis insectorum Surinamensium. Das vorliegende, selbstbewusste Selbstbildnis zeigt eine junge Frau in einer Art Gemme, ihre Augen strahlen, ein Lächeln umspielt die Lippen. Sie trägt keinen Schmuck, aber zwei Federn im Haar. Das Portrait wird umrahmt von verschiedenen Blumen und Tulpen, die in ihrer Art stilistisch an das Blumenbuch von 1675 erinnern - da war die Künslerin etwa 28 Jahre alt.

Provenienz: J.A.G. Weigel, Leipzig.
Gutekunst, Leipzig, Auktion am 15 Mai 1883, Los 981.
Sammlung Lodewijk Houthakker (Lugt 3893).

Literatur: Peter Fuhring: Design into Art. Drawings for Architecture and Ornament. The Lodewijk Houthakker Collection, Haag 1989, S. 144, Nr. 101, mit Abb.

Lot 6626, Auction  116, Heemskerck I, Egbert van, In der Dorfschule

Heemskerck I, Egbert van
In der Dorfschule
Los 6626

Ergebnis
2.460€ (US$ 2,828) *

Details

In der Dorfschule.
Rötelzeichnung, alt montiert. 32,8 x 29,3 cm.



Provenienz: Französischer Adelsbesitz.
Kunsthandel Le Claire, Hamburg.
Privatsammlung Hamburg.

Lot 6628, Auction  116, Berchem, Nicolaes, Campagnalandschaft mit Schäferin und einem Reiter mit Herde.

Berchem, Nicolaes
Campagnalandschaft mit Schäferin und einem Reiter mit Herde.
Los 6628

Ergebnis
6.150€ (US$ 7,069) *

Details

Campagnalandschaft mit Schäferin und einem Reiter mit Herde.
Feder in Braun, braun laviert. 24,7 x 34,9 cm. Unten links signiert "Berchem f". Wz. Straßburger Bandenwappen mit Fleur-de-lis.

Die zentrale Figurengruppe unserer Zeichnung findet sich sehr ähnlich in einem circa 1670-1675 datiertem Gemälde im Kunsthaus Zürich (Inv.Nr. KS 32, vgl. Ausst.Kat. Kunsthaus Zürich 1988: The paintings of The Betty and David M. Koetser Foundation, Kat. 32, mit Abb.). Vorliegende Zeichnung wurde des Weiteren als Blatt 3 der "Acht Pastoralen Landschaften nach Nicolaes Berchem" von Johannes Visscher (1633 - nach 1692) im Gegensinn gestochen und radiert (vgl. Hollstein 109).

Lot 6629, Auction  116, Pittoni, Battista, Landschaftscapriccio mit römischen Ruinen und Lupa Romana

Pittoni, Battista
Landschaftscapriccio mit römischen Ruinen und Lupa Romana
Los 6629

Ergebnis
3.690€ (US$ 4,241) *

Details

zugeschrieben. Landschaftscapriccio mit römischen Ruinen und der Lupa Romana.
Feder in Braun über einer leichten Kreidevorzeichnung. 14,1 x 20,8 cm.

Über die ersten vierzig Jahre der Vita des in Vicenza geborenen Kupferstechers und Miniaturmalers Battista Pittoni, der auch Battista Vicentino genannt wurde, ist nahezu nichts bekannt. Der zu Lebzeiten offenbar hochangesehene Künstler, der mit Literaten, Humanisten und prominenten Künstlerkollegen verkehrte, war seit 1555 Mitglied der Accademia Olimpica di Vicenza. Aus den 1558 erschienenen Erinnerungen des Bildhauers Alessandro Vittoria geht hervor, dass Pittoni dort wohl als Graphikhändler und - ebenso wie seine Ehefrau Gasparina - als Miniaturmaler tätig war. Als gesichert gelten Aufenthalte in Rom und Neapel, bevor Pittoni sich 1558 in Venedig niederließ. Bekannt ist Pittoni hauptsächlich für seine radierten und gestochenen Blätter, die nahezu alle in Form von umfangreichen Serien entstanden und meist mit einem Monogramm, den Initialen B. P. V. oder dem Vornamen des Künstlers versehen sind. Neben einer Folge von Arabesken und einer bekannten Serie mit Emblemen italienischer Fürsten und Edelleute, die erstmals 1562 erschien und von Gedichten Lodovico Dolces begleitet wurde, verzeichnet Nagler zudem mehrere Folgen von landschaftlichen Ansichten mit römischen Ruinen und teils mythologischen Szenerien. Als Vorbilder für Pittonis Ruinenlandschaften dienten wohl zweifellos eine Reihe von motivisch vergleichbaren und mit großem Erfolg publizierten Radierungen des Antwerpener Kupferstechers und Verlegers Hieronymus Cock, sowie die auch für Cock vorbildhaften, in Rom gefertigten Zeichnungen Maerten van Heemskercks.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 23% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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