MEDIZIN
Alpino, Prospero. De medicina Aegyptiorum libri quatuor. 11 Bl., 150 num. Bl., 25 Bl.; 1 Bl., 39 num. Bl., 1 Bl. Mit 6 (2 ganzseitigen) Text-Holzschnitten. Titel in Rot und Schwarz. 23 x 16 cm. Leder d. 18. Jhr. (berieben und bestoßen, Kapitale mit kleinen Einrissen) unter Verwendung der ursprünglichen Deckeln und mit goldgeprägtem RTitel. Paris, Nicola Reelichuysen, 1645.
Vgl. Adams A 802. Mortimer 16, Garrison-M. 6468. Durling 178. Mueller 5. Norman 39. – Frühe Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien im Jahre 1591 in der Offizin F. de Franceschi. "First important work on the history of Egyptian medicine" (GM). "One of the earliest European studies of non-Western mdicine. Alpini's work dealt primarily with contemporary (i.e. Turkish) practices observed during a three-year sojourn in Egypt ... Alpini also mentioned coffee for the first time in this work" (Norman). – Vorsätze erneuert und mit Exlibris "D.A.H. Moses M.C.". Vorderes Innengelenk offen Papierbedingt gebräunt, Titel auf Japan aufgezogen, stockfleckig und mit Randläsuren.
Aurelianus, Caelius. De morbis acutis & chronicis libri VIII. J. C. Amman recensuit. Editio nova. 32 S., 728 S. Titel in Rot und Schwarz. 19 x 15,5 cm. Leder d. Z. (beschabt, bestoßen mit kleinen Wurmlöchern und oberes Kapitel mit Einrissen) mit goldgeprägtem RSchild und RVergoldung. Amsterdam, Wetsten, 1755.
Blake 24. Wellcome II, 71. Choulant 209. – Enthält Bücher über akute und über chronische Krankheiten, hier mit den Kommentaren des Th. van Almelooven (ab S. 601) und einem Lexikon Caelianum. Enthält auch Abhandlungen über Zahnmedizin. – Vereinzelt leicht stockfleckig, knickspurig sowie gewellt.
Bierkowski, Ludwig Joseph von
Anatomisch-chirurgische Abbildungen nebst Darstellungen ud Beschreibungen
Los 203
Schätzung
500€ (US$ 575)
Bierkowski, Ludwig Joseph von. Anatomisch-chirurgische Abbildungen nebst Darstellungen und Beschreibungen (nur Tafelband). Mit 55 (50 koloriert) lithographischen Tafeln. 51 x 40 cm. Halbleder d. Z. (lädiert, Vorderdeckel gelöst). Berlin, Friedrich August Herbig, 1827.
Hirsch-Hübotter I, 530. Waller 1045. Goldschmid 125. Callisen II, 238. Engelmann 65. Hirschberg 563. – Vorzusgausgabe "Ite Ausgabe ... auf Schweitzer-Velinpapier und mit ausgeführter Illumination der Muskeln, Gefässe, Eingeweide, Häute etc." (Titel). Die Tafeln zeigen Eingriffe an den oberen und unteren Extremitäten, am Kopf und aus der Viszeralchirurgie. "Die Abbildungen, größtenteils original, sind fast alle vom Verfasser gezeichnet, ja einige von ihm selbst lithographiert" (Callisen).
Ludwig Joseph von Bierkowski (1801-1860) wurde 1831 Professor für Chirurgie an der medizinischen Fakultät in Krakau und publizierte zahlreiche Schriften in polnischer Sprache. Dieser Bildband war Bestandteil des kurz nach seinem Studium in Deutschland veröffentlichten zweiten Werkes als junger Mediziner, das er noch vor seiner Promotion 1829 veröffentlichte. – Ohne die beiden Textbände. Teils mit größeren Braun- oder Wasserflecken.
Bourgery, Jean Marc
Traité complet de l'anatomie de l'homme
Los 204
Schätzung
1.000€ (US$ 1,149)
Bourgery, Jean Marc. Traité complet de l'anatomie de l'homme comprenant la médecin opératoire. Avec planches lithographiées d'après nature par N. H. Jacob. Teile I-II und VI (von 8). Mit 3 lithographischen Titeln und 252 lithographierten Tafeln. 44,5 x 33,5 cm. Rote Halbchagrinlederbände d. Z. (Kanten und Gelenke beschabt) mit RVergoldung und RTiteln. Paris, Delaunay, 1831-1839.
Eimas 1569. Wellcome II, 214. Waller 1372. Goldschmid 160 (nur Band VI und VII). – Erste Ausgabe des berühmten anatomisch-chirurgischen Prachtwerkes. Die Lithographien meist mit mehreren Abbildungen und erklärendem Textblatt zeigen mit großer Genauigkeit die Anatomie des Menschen sowie zahlreiche Operationsmethoden und chirurgische Instrumente. Das Monumentalwerk erschien über einen Zeitraum von 20 Jahren in Lieferungen.
Ab 1830 war Bourgery zusammen mit dem Zeichner und Illustrator Nicolas Henri Jacob mit der Planung seines Hauptwerkes Traité complet de l'anatomie de l'homme beschäftigt. Bis zur Vollendung dieses opus magnum vergingen fast 20 Jahre gemeinsamer Arbeit. Er verfasste seit 1840 wissenschaftliche Abhandlungen (häufig mit Lithografien versehen), die von der Akademie der Wissenschaften in Paris veröffentlicht wurden. Darüber hinaus wirkte er auch bei der Produktion anatomischer Modelle aus Papierstuck oder Pappmaché mit, für das Anatomiemuseum von Félix Thibert. Bourgery beschränkte sich bei diesem ambitionierten Projekt nicht auf die bloße Zusammenstellung von bereits existierendem Material. Er stützte seine Befunde durch Obduktionen und stellte selbst anatomische Originalpräparate her. Er beschäftigte sich mit Aspekten der Morphologie, die bisher vernachlässigt worden waren, entwickelte zahlreiche neue Methoden und Forschungsansätze, die er systematisch und detailliert beschrieb. Bourgery war bemüht, stets auf aktuellem Wissensstand zu sein.
So gelangen ihm zahlreiche Erstbeobachtungen, vor allem auf den Gebieten Anatomie des Nervensystems, Embryologie und Organogenese. Metaphysisch sah er sich als Reisender auf der Suche nach einer universalen Struktur, deren Geheimnis er durch beharrliches Studium der Königsdisziplin Anatomie zu lüften hoffte - weit mehr als nur eine enzyklopädische Sammlung morphologischer Befunde. Bourgery forschte außeruniversitär und wurde gelegentlich von bekannten Wissenschaftlern unterstützt. Er starb 1849 an der Cholera und erlebte die Vollendung seines opus magnum nicht mehr.
"Eines der bemerkenswertesten Werke in der gesamten Geschichte der Anatomie, jedenfalls das außergewöhnlichste des 19. Jahrhunderts ... der Preis für ein Schwarz-Weiß-Exemplar betrug 800 Francs, eine beträchtliche Summe ... " (J. M. Le Minor & H. Sick in der vorzüglichen und ausführl. Einleitung zu dem neu erschienenen Teil-Faksimile des Taschen-Verlages, das wir dem Käufer des Originals gratis beigeben). "Das bekannte, anatomisch-chirurgische Prachtwerk" (Hirsch). - "Paule Dumaître in his 'Histoire de la medecine et du livre medical' (Paris 1978) commented that Bourgery's work 'est consideré aujourd'hui sans conteste comme le plus bel ouvrage français d'anatomie publié au XIXe siècle' (S. 334). "It is without question one of the most beautifully illustrated anatomical and surgical treatises ever published in any language" (Eimas). – Etwas stock- und fingerfleckig, vereinzelt mit kleinen Gebrauchsspuren sonst gutes Exemplar.
Bruyères, Hippolyte. La phrénologie, le geste et la physionomie. 2 Bl., 516 S., 2 Bl. Mit 90 Stahlstich-Tafeln nach Bruyères. 26 x 17 cm. HLeder d. Z. (etwas berieben, bestoßen und Rücken mit kleiner Fehlstelle) mit goldgeprägtem RTitel. Paris, Aubert, 1847.
Wellcome II 259. Brivois 67. Vicaire I 957. – Erste Ausgabe. Seltenes Illustrationswerk zur physiognomisch-phrenologischen Charaktertypologie; mit ausdrucksvollen Darstellungen etwa von Spielern, Künstlern und anderen musisch Veranlagten. – Stockfleckig, sonst wohlerhalten.
Charcot, Jean Martin. Poliklinische Vorträge. Übersetzt von Sigm. Freud. 2 Bände. XII, 480 S.; VIII, 483 S. Mit 224 Holzschnitten. 24,5 x 16,5 cm. HLeder d. Z. (etwas berieben und bestoßen, Kapitale mit kleinen Einrissen). Leipzig und Wien, Franz Deuticke, 1894-1895.
Meyer-Palmedo und Fichtner 1892-94a. – Erste deutsche Ausgabe. Mit einem "Vorwort des Übersetzers" und zusätzlichen Fußnoten von Sigm. Freud im Erstdruck. Freuds Begeisterung für die Arbeit Charcots führte zu der kuriosen Situation, daß die deutschsprachige Ausgabe vor der französischen Originalausgabe erschien. – Mit verstärkten Vorsätzen, papierbedingt gebräunt und mit Unterstreichungen im Text. – Dabei: I. Theodor Meynert. Gehirn und Gesittung. Vortrag in der Versammlung der Naturforscher und Ärzte in Cöln. 42 S. 21,5 x 14 cm. Späteres Halbleinen (leicht berieben und lichtrandig) mit hs. RSchild (etwas lädiert). Wien, Wilhelm Braumüller, 1889. - II. H. Liepmann. Ueber Störungen des Handelns bei Gehirnkranken. 161 S. 20,5 x 13,5 cm. Halbleinen d. Z. (berieben, bestoßen und Rücken lichtrandig) mit goldgeprägtem RSchild und montiertem DTitel. Berlin, S. Karger, 1905.
Descartes, René
Tractatus de homine et de formatione foetus
Los 207
Schätzung
300€ (US$ 345)
Descartes, René. Tractatus de homine et de formatione foetus. Quorum prior notis perpetuis L. de la Forge illustratur. 39 nn. Bl., 239 S. 21 x 16,5 cm. Mit zahlreichen teils blattgroßen Textholzschnitten. Moderne Broschur mit RSchild. Frankfurt, Friderich Knoch, 1692.
VD 17, 23:278232Q und 23:278236V. Guibert 207, (11) & 171, (22). Vgl. Garrison-Morton 574 & 4965 (zu den Erstausgaben). – Erste in Deutschland gedruckte Ausgaben, Teile der Opera Philosophica. "Descartes considered the human body a material machine, directed by a rational soul located in the pineal body. This book was the first attempt to cover the whole field of animal physiology. The work is really a physiological appendix to his Discourse on method, 1637 [...]. Descartes believed the soul to be a definite entity, giving rise to thoughts, feelings, and acts of volition. He was one of the first o regard the brain as an organ integrating the functions of mind and body" (Garrison-Morrison). – Leicht knickspurig und mit kleinen Gebrauchsspuren, sonst sehr gutes Exemplar.
Duport, Gaspard
Über die Kennzeichen der unverletzten Jungfrauschaft
Los 208
Schätzung
180€ (US$ 207)
Duport, Gaspard. Über die Kennzeichen der unverletzten Jungfrauschaft. Nach den Erfahrungen der verschiedensten Völker und Zeiten dargestellt und aus dem heutigen Standpunkte der Anatomie und Physiologie beurtheilt. 5. Ausgabe. 128 S. 16,5 x 10 cm. Moderne Broschur (im Block gelöst). Nordhausen, Ernst Friedrich Fürst, 1841.
Fünfte Ausgabe. Fehlerhafte und sexistische Theorie über die weibliche Jungfräulichkeit. Der Wert einer Frau wurde mittels ihrer "Reinheit" bestimmt, wozu Männer sich auf vermeintlich wissenschaftliche Theorien und Kennzeichen beriefen, jedoch letztendlich nur mittels Willkür und Sympathie entschieden. – Papierbedingt gebräunt, mit Fehlstellen und Randläsuren, etwas stockfleckig, mit Feuchträndern und teils im Block gelöst. Sehr selten.
Ebermaier, Johann Erdwin Christoph
De nimia pelvis muliebris
Los 209
Schätzung
150€ (US$ 172)
Ebermaier, Johann Erdwin Christoph. De nimia pelvis muliebris amplitudine eiusque in graviditatem et partum influxu dissertatio. 72 S., 2 Bl. 16,5 x 10 cm. Broschur d. Z. (etwas lädiert). Göttingen, Henning Grape, 1797.
Seltener Druck der gynäkologischen Hochschulschrift, mit welcher der aus Melle stammende Mediziner und Botaniker Johann Erdwin Christoph Ebermaier (1769-1825) 1797 an der Universität Göttingen bei Johann Friedrich Gmelin zum Dr. med. promoviert wurde. Ebermaier war dann als praktischer Arzt in Rheda und Osnabrück tätig und veröffentlichte zahlreiche Schriften. "Ebermaier hatte sich eine sehr umfassende Bildung angeeignet, die ihn befähigte, auf den verschiedensten Gebieten der Medicin litterarisch thätig zu sein; der Pharmacie bewahrte er stets ein besonderes Interesse. Außer einigen diesen Gegenstand behandelnden Schriften hat er Lehr- und Handbücher über Geburtshülfe, Receptirkunst und Chirurgie veröffentlicht, die seiner Zeit sehr beliebt gewesen sind und Theile der von ihm in Gemeinschaft mit Consbruch herausgegebenen allgemeinen medicinischen Encyklopädie bilden" (ADB V, 578). – Titel mitgelöschtem Besitzeintrag.
Fischer, Johann Martin
Darstellung des Knochenbaues von dem menschlichen Körper
Los 210
Schätzung
180€ (US$ 207)
Fischer, Johann Martin. Darstellung des Knochenbaues von dem menschlichen Körper mit der Angabe der Verhältnisse desselben. 8 Bl. Mit 10 Kupfertafeln. 40 x 24,5 cm. Späteres Halbleder (etwas berieben und bestoßen, Rücken mit kleinen Fehlstellen) mit goldgeprägtem RSchild. Wien, Andreas Gassler, 1806.
Poch-Kalous 98. – Erste Ausgabe. Mit medizinisch-wissenschaftlichen Darstellung des menschlichen Skeletts. – Innengelenk bei Tafel A offen, insgesamt etwas braun- und fingerfleckig sonst gutes Exemplar. Mit teils sehr gratigen Tafeln.
Freud, Sigmund. Konvolut von 3 Werken. 13 x 19 cm bis 24 x 16 cm. (1) OLeinen (berieben, stockfleckig und Kapitale mit Einrissen) mit Rück- und DTitel; (2) OPappband (stark lädiert) mit DTitel. Verschiedene Verlage, 1915-1931.
I. Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie. Dritte, vermehrte Auflage. Leipzig und Wien, Franz Deuticke, 1915. - II. Jenseits des Lustprinzips. Dritte, durchgesehene Auflage. 5.-9. Tausend. Wien, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1923. - III. Das unbehagen in der Kultur. 2. verbesserte Auflage. 13.-27. Tausend. Wien, Internationaler Psychoanalytischer Verlag, 1931. – Mit hs. Notizen und unterstreichungen, teilweise in der Bindung gelockert, stockfleckig und mit Randläsuren.
Freud, Sigmund. Zur Psychopathologie des Alltagslebens. Vierte, vermehrte Auflage. 198 S., 1 Bl. 22,5 x 15 cm. Halbleder d. Z. (berieben). Berlin, Karger, 1912.
Vgl. Printing and the mind of man 389. – "Zweifellos Freuds größtes Einzelwerk. Es enthält alle Grundzüge der psychoanalytischen Theorie und Praxis" (Carter-Muir 697). – Gut erhalten. Mit dem Besitzvermerk von Max Eitingon (18981-1943), Freund und Kollege Sigmund Freuds, auf dem Titelblatt, datiert 1912.
Gabelkover, Oswald. Artzneybuch. Darinnen ... Vast für alle, des Menschlichen Leibs, Anligen unnd Gebrechen, außerlesene und bewehrte Artzneyen, gemeinem Vatterland Teutscher Nation zu gutem, auß vilen Hohen und Nidesn Stands Personen geschribenen Artzneybüchern zusammen getragen. 5 Teile in einem Band. Titel in Schwarz und Rot. 19 x 14,5 cm. Pappband des 19. Jhr. (berieben und bestoßen). Tübingen, Georg Gruppenbach, 1599.
VD16 G 22. Nicht im Adams. – Frühe Ausgabe. Dieses Werk des württembergischen Leibarztes Oswald Gabelkover (1539-1616) erschien erstmals 1589. – Innengelenke offen. Papierbedingt gebräunt, stock- und feuchtfleckig, mit Randläsuren und größeren Einrissen sowie mit Wurmgängen. Mit 13 hs. beschrifteten Blättern vor- und nachgebunden, sowie 19 weißen Blättern.
Graefe, Carl Ferdinand von
Repertorium augenärztlicher Heilformeln
Los 214
Schätzung
200€ (US$ 230)
Graefe, Carl (Ferdinand von). Repertorium augenärztlicher Heilformeln. 5 Bl., 236 S. Mit gestochhenem Frontispiz und gefalteter lithographischer Tafel. 19 x 11cm. Marmorierter Pappband d. Zt. (Ecken gering bestoßen) mit rotem RSchild. Berlin, Realschulbuchhandlung, 1817.
Nicht bei Wellcome. – Erste Ausgabe. "Erst Carl Graefe erkannte, dass in keinem Teil der Heilkunde der Werth geprüfter Formeln so hoch, als in der Ophthalmologie, geachtet werden muss... bei A. Hirsch nicht einmal erwähnt; und doch ist es das erste Buch seiner Art in der Welt-Literatur" (Hirschberg § 486 II). C. F. von Graefe (1787-1840) wurde 1810 an die neugegründete Universität in Berlin berufen, "seine eigentliche Schaffenskraft entfaltete er in der Augenheilkunde und in der operativen Chirurgie" (Hirsch-Hübotter II, 818). Die Falttafel ist eine Inkunabel der Lithographie aus Berlin und zeigt einen Apparat, den Graefe zu "Gas- und ätherischen Dampfbädern" der Augen benutzte. August Wilhelm Andreae (1794-1867) beteiligte sich nach seinem Studium in Berlin an den Kriegen gegen Napoleon und ging später nach Wien, um "unter Beer und Jäger Augenheilkunde zu studiren. Nach Vollendung seiner Studien liess er sich im Jahre 1817 als Arzt in Magdeburg nieder, wo er an der damals noch bestehenden chirurgischen Lehranstalt (wohl deren Stempel) Vorträge über allgemeine Pathologie und Therapie und mit besonderem Erfolg über Augenheilkunde hielt." (Hirsch-Hübotter I, 134f.). – Spiegel mit Besitzvermerk "A. Andreae", Titel mit Stempel, sehr wahrscheinlich einer Magdeburger medizinischen Bibliothek. Ränder leicht gebräunt, vereinzelt etwas fleckig. Einzelne hs. Notiz am Rand.
Hartmann, Johann. Tractatus Physico-Medicus, de Opio. 3 Bl., 173 S., 14 Bl. 15 x 9,5 cm. Moderne Broschur (berieben, bestoßen und knickspurig). Wittenberg, Clement Berger, 1635.
VD17 39:115728W. – Erste Ausgabe. – Papierbedingt gebräunt, mit Randläsuren und stockfleckig. Titel mit Besitzvermerken, verso dem Titel ein gestochenes Exlibris "Ex Bilbiotheca Christoph Iactrew M. D.".
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge
Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr
Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com
Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge