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Lot 1256, Auction  128, Pinelli, Bartolomeo, Interno di camera, detto volgarmente Botteghino

Pinelli, Bartolomeo
Interno di camera, detto volgarmente Botteghino
Los 1256

Schätzung
100€ (US$ 115)

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Pinelli, Bartolomeo. Interno di camera, detto volgarmente Botteghino ove si gioca per la Lotteria. Kolorierter Kupferstich. 32 x 43 cm (Plattenrand). Um 1900.
Dargestellt ist eine Szene in einer "Lotteria" mit zahlreichen Personen jeden Alters und Geschlechts sowie ein schlafender Hund. Bartolomeo Pinelli (1781-1835) war ein italienischer Kupferstecher des Neoklassizismus. – Gerollt, knickspurig, stockfleckig und mit kleinen Einrissen.

Lot 1257, Auction  128, Piranesi, Giovanni Battista, Rom. 6 Radierungen nach Piranesi

Piranesi, Giovanni Battista
Rom. 6 Radierungen nach Piranesi
Los 1257

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Piranesi, Giovanni Battista. Rom. 6 Radierungen nach Piranesi. 42,5 x 68cm. Unter Glas in Holzprofilleiste. Rom um 1751 (Nachdruck wohl 19. Jahrhundert).
Dekorative Drucke mit den bekannten Romansichten von Giovanni Battista Piranesis (1720-1778). Dargestellt sind sechs bedeutende Bauten und Plätze Roms nach dem Künstler Giovanni Battista Piranesi (1720 -1778). Vorhanden sind: "Veduta interna della Basilica d. S. Giovanni Laterano", "Veduta sul Monte Quirinale del Palazzo dell' Eccellentissima Casa Barberini, Architectura del Cav. Bernino", "Veduta delle due Chiese, l'una detta della Madonna di Loreto ...", "Veduta della Facciata di dietro della Basilica di S. Maria Maggiore", "Veduta della Facciata di dietro della Basilica di S. Giovanni Laterano". – Papierbedingt gebräunt, teils lichtrandig und mit wenigen Fehlstellen. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.

Lot 1258, Auction  128, Piranesi, Giovanni Battista, Rom. 6 Radierungen nach Piranesi

Piranesi, Giovanni Battista
Rom. 6 Radierungen nach Piranesi
Los 1258

Schätzung
2.000€ (US$ 2,299)

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Piranesi, Giovanni Battista. Veduten von Rom und Paestum. 6 Radierungen. Ca. 40 x 60cm. Unter Passepartout (3) bzw. mit Passepartout unter Glas in teilvergoldeter Holzprofilleiste 83 x 63 cm (3). Rom um 1751-1778.
Rom, Colonna Traiana. "Colonna Traiana". Wilton-Ely 150. - Kleiner, blasser Bräunungs-Lichtrand, kaum fleckig, sehr schönes Blatt in kontrastreichem, gratigen Druck. Nicht ausgerahmt. - Rom, Santa Croce. "Veduta della Facciata della Basilica di S. Croce in Gerusalemme". - Wilton-Ely 173. Hind 11. - Um den Rand beschnitten, stärkere Gebrauchsspuren, Risse, Abschabungen, Brüche, Fehlstellen an Ecken, jedoch kaum Darstellungsverlust, hinterlegt). - Rom, Santa Maria Maggiore. "Veduta della Basilica di S.ta Maria Maggiore con le due Fabbriche laterali di detta Basilica". Wilton-Ely 140. - Unschöner Mittelfalz, Ränder etwas gebräunt und angestaubt, sonst guter Druck auf starkem Papier. - Rom, San Pietro. "Veduta interna della Basilica di S. Pietro in Vaticano". Vgl. Wilton-Ely 137. - Wohl späterer Druck, etwas gebräunt, fleckig, mit Randein- und Ausrissen, nicht ausgerahmt. - Rom, Kapiol. "Veduta del Romano Campidoglio con Scalinata che va alla Chiesa d'Araceli". Wilton-Ely 147. - Vereinzelt stärker stock- und braunfleckig sowie leicht angeschmutzt, Mittelknick gebräunt, nicht ausgerahmt. - Paestum, Basilica. "Vue interieure du College supposé des Anfictions". - Wilton-Ely 724. - Teils retuschierter Mittelfalz, wenige Randeinrisse, über den Plattenrand beschnitten und vollständig hinterlegt, bemerkenswert schöner, kontrastreicher, starker Druck. – Papierbedingt gebräunt, teils lichtrandig und mit wenigen Fehlstellen. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.

Lot 1259, Auction  128, Poleni, Giovanni, Exercitationes Vitruvianae

Poleni, Giovanni
Exercitationes Vitruvianae
Los 1259

Schätzung
900€ (US$ 1,034)

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Poleni, Giovanni. Exercitationes Vitruvianae. (Mit Texten von B. Baldus, C. Ptolemaeus, J. Buteo, J. L. Ziegler, B. Cavalerius, Athanasius Kircher, J. P. Salviatus, N. Goldmann u. J. B. Bertanus). 3 Teile in 1 Band. 2 Bl., 360 S. Mit 3 gestochenen Kopfvignetten, 4 gestochenen Bildinitialen und 1 ganzseitigen gestochenen Illustration von A. Visenti sowie 65 teils ganzseitigen Textholzschnitten. 31 x 22 cm. Pergament d. Zeit mit goldgeprägtem RTitel (angestaubt, Rückdeckel braunfleckig). Padua, J. Manfré für Pitteri in Venedig, 1739-1741.
Ebhardt 78. Fowler 250. Millard IV,104. – Erste Ausgabe einer Sammlung von Kommentaren zum Vitruv. "Hauptteil des Werkes mit Verzeichnis und kritische Würdigung der Vitruv-Ausgaben von 1486 bis 1728, am Schluß Besprechung der Vitruvhandschriften. Ausgezeichnete gelehrte Kritik, zuverlässig. Abbildungen älterer Ausgaben genau nachgebildet. ... Druck und Buchschmuck hervorragend" (Ebhardt). Der Marchese Giovanni Poleni (1683-1761) war Professor der Philosophie, Astronomie und Mathematik in Padua und Wasserbaumeister der Republik Venedig. Unter den von ihm herausgegebenen und kommentierten Vitruviana befinden sich Abhandlungen von Baldus über die scamilli impares (ungleichen Bänkchen) bei Vitruv, von Kircher über die Akustik in römischen Theatern, von Goldmann über die voluta ionica etc. – Breitrandig. Im Kopfsteg mit bräunlicher, zum Ende hin stärker werdender Feuchtigkeitsspur. Eine Hälfte vom vorderen fliegenden Vorsatz abgetrennt.

Lot 1260, Auction  128, Primaticcio, Francesco und Betou, Alexandre, Galerie des peintures qui sont dans la Salle

Primaticcio, Francesco und Betou, Alexandre
Galerie des peintures qui sont dans la Salle
Los 1260

Schätzung
400€ (US$ 460)

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Primaticcio, Francesco. - Betou, Alexandre. Galerie des peintures qui sont dans la Salle du Bal à Fontainebleau, peinte par St. Martin de Bologne, commencés sous le Règne de François premier et achevées sous celui de Henry Second. Kupfertitel. Doppelblattgroßer Kupfertitel und 13 (von 14) doppelblattgroßen Kupfertafeln von Alexandre Betou nach Francesco Primaticcio. 28,6 x 22 cm. Sprenkelmarmoriertes Pergament über (etwas geworfenen) Pappdeckeln (Rückdeckelbezug aufgesprungen und mit kleinen Fehlstellen) über fünf Bünden mit dreiseitigem Rotschnitt. (Paris, Betou), um 1640.
Ornamentstichsammlung 4003. Guilmard 54, 70. Robert-Dumesnil VIII.228.2-7. – Erste Ausgabe der Kupfertafeln des Alexandre Betou (1504-1570) von den Fresken der Deckengemälde des italienische Renaissance-Meisters Francesco Primaticcio (1504-1570), die dieser für den Ballsaal (die "Salle du Bal") im Schloss Fontainebleau entworfen hat. Die Ausgestaltung dieses Saales erfolgte im 16. Jahrhundert für König Heinrich II., der Primaticcio mit Entwürfen beauftragt hatte, die Niccolò dell’Abbate ausgeführte. Sie zeigen detailreiche, mythologische Szenen. Die meisterhaften Stiche von Alexandre Betou sind insofern bedeutend, da sie die ursprüngliche Pracht der heute zum Teil veränderten oder restaurierten Dekorationen dokumentieren. – Es fehlt Tafel 2, sonst komplett und bemerkenswert wohlerhalten. Kaum fleckig. Vorsatz mit Einträgen in Tinte und Bleistift, demnach das Exemplar aus der Bibliothek des niederländischen Kunsthistorikers Victor de Stuers (1843-1916) stammt.

Lot 1261, Auction  128, Republiken des Alterthums, Die, Eine historische Untersuchung

Republiken des Alterthums, Die
Eine historische Untersuchung
Los 1261

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Die Republiken des Alterthums. Eine historische Untersuchung: Ob sie glücklicher als die heutigen Staaten waren? XVI, 399 S. 19 x 11,5 cm. Interims-Pappband d. Z. (etwas stärker fleckig und berieben, VDeckel mit schwungvoller Ziffernsignatur). Leipzig, Georg Fleischer d. J. (Kolophon: Dessau, Johann Christoph Fritzsche), 1798.
VD18 11591919. Nicht bei Holzmann-Bohatta. – Einzige Ausgabe der anonym erschienenen altertumskundlichen Abhandlung. Mit Kapiteln über: Griechenland, Barbarei der Griechen, Griechische Philosophie, Der Zustand des neuen Europa, Unsere Vorzüge und Fortschritte zum allgemeinen Wohle. – Etwas fleckig, Titel stärker betroffen und zudem gestempelt, Vorsätze mit hs. Einträgen. Unbeschnittenes Exemplar.

Lot 1262, Auction  128, Riess, Carl, Grabmonumente

Riess, Carl
Grabmonumente
Los 1262

Schätzung
500€ (US$ 575)

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Riess, Carl. Grabmonumente. Eine Sammlung von Grabsteinen, Stelen, Grabkreuzen, Obelisken etc. in verschiedenenen Stilarten. 1 Bl. und 40 Tafeln in Heliogravür. 49 x 34 cm. Halbleder d. Z. (beschabt und mit Feuchtigkeitsrändern). Stuttgart, Konrad Wittwer, (um 1890).
Vgl. ADB XXVIII, 583. – Seltene bautechnische Monographie zum Thema, entworfen und gezeichnet von dem Stuttgarter Carl Riess (1831-1886), der als Professor an der dortigen Königlichen Baugewerkschule wirkte. – Titel im Rand etwas angeschmutzt, Tafeln im Rand etwas gebräunt. Ehemaliges Bibliotheksexemplar und entsprechenden montierten Schildchen auf dem Vorsatz. Mit leichtem Tabakgeruch. Über den KVK kein Nachweis in einer deutschen Bibliothek.

Lot 1263, Auction  128, Pinelli, Bartolomeo, Raccolta di no. 100 soggetti li più rimarchevoli dell' istoria greca

Pinelli, Bartolomeo
Raccolta di no. 100 soggetti li più rimarchevoli dell' istoria greca
Los 1263

Schätzung
240€ (US$ 276)

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Pinelli, Bartolomeo. Raccolta di No. 100 soggetti li più rimarchevoli dell' istoria greca. 83 S. Mit 100 nummerierten Kupfertafeln von Da Fulvia Bertocchi. 23 x 30,5 cm. Halbleder d. Z. (berieben und bestoßen, Außengelenke angeplatzt) mit goldgeprägtem RTitel (oxidiert). Rom, Vincenzo Poggioli, 1821.
Graesse V, 299. – Erste Ausgabe. Folge von dramatischen, griechisch antiken Szenen der "Histoire Grece", welche von der Entstehung der Griechen handelt. Dargestellt sind Menschen und Göttern im Krieg, bei Intrigen, Verkündungen und Weissagungen, Triumphzügen, Gemächerszenen, Festen und vieles mehr. Mit italienischem und französischem Text. – Titel mit Faltspuren. Stock- und braunfleckig, leicht gewellt und teils mit größerem Feuchtrand (Darstellungen kaum betroffen).

Lot 1264, Auction  128, Romberg, Johann Andreas, Kunstreisen.

Romberg, Johann Andreas
Kunstreisen.
Los 1264

Schätzung
300€ (US$ 345)

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(Romberg, Johann Andreas, und Friedrich Johann Lorenz Meyer). Kunstreisen. Kunstreise durch Hamburg. Kunstreise durch das neue Schulgebäude zu Hamburg. Erste [bis] Vierte Station. 4 Hefte (alles Erschienene) in 1 Band. 24; 47; 71; 16 S. Ca 18 x 10,5 cm. Halbleinen d. Z. (leicht gebräunt, etwas angestaubt). Altona, Eduard Ludwig Fränkel, 1837.
AKL Schröder 3272, 15 (Romberg; kein Hinweis bei Meyer). Holzmann-Bohatta II, 12707 (Romberg). Steinbrink 1837, Nr. 19 (nur 1-3). ADB 29, 115 (Romberg). Vgl. Riedel: Meyer (erwähnt diese Schrift allerdings nicht). – In vier Heften erschienener Architektur-Überblick und Kritik Rombergs über öffentliche Hamburger Bauten. Vorhanden sind: I. Ankunft daselbst. Blick ins Kloster. - II. Baukunst und Ameisenhaufen. - III. Verwaltung. Gymnasium. Schulanstalten auf dem Domplatz. - IV. Kunstreise durch das neue Schulgebäude in Hamburg. Die Hefte eins bis drei von J. A. Romberg (1806-1868), Heft vier aller Wahrscheinlichkeit nach von dem Hamburger Domherrn F. J. L. Meyer (1760-1844). Der seinerzeit in Hamburg als Architekt tätige Romberg tritt hier als Architekturkritiker hervor. Besonders wichtig ist dabei Heft zwei, das sich der Ausschreibung zum Neubau der Börse widmet: "Ein Blick in das Bauwesen Hamburg's hat mich zu der Ueberzeugung geführt, daß, so lange dasselbe keine bedeutende Reform erfährt, Hamburg auf jedes Bauwerk, das den Anforderungen der Kunst genüget, verzichten müsse" (S. 3). In Heft drei widmet er sich den Neubauten des Gymnasiums und der Bibliothek auf dem Domplatz. Eine starke Kritik dieses im Rundbogenstil erbauten Gebäudes findet sich bei Meyer: "Hamburg hat so lange geblüht, ohne der Kunst nachzulaufen, daß es sogar ein schlimmes Zeichen sein würde, wenn diese Neuerungslust bei uns Fuß faßte. Hätte man der Jugend ein Gebäude hingestellt, das durch die äußere Form sie anregte, und in ihnen den Sinn für Formen überhaupt weckte, so würde das nur ein Kunstgriff sein, sie zur Sinnlichkeit anzuleiten ... Schwer müssen die Formen eines Hamburger Schulgebäudes sein, dies ist der Ausdruck unsers ganzen innern Lebens." (S. 6) (vgl. dazu: Hannmann: C. L. Wimmel S. 90f., der nur F. J. L. Meyer im Register erwähnt und den "Fr. Meyer" des Titels also als den Domherren ansieht). – Stockfleckig. Mit der Vierten Station sehr selten.

Romeyn de Hooghe
Renversement de la morale chrêtienne,
Los 1265

Schätzung
2.200€ (US$ 2,529)

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Renversement de la morale chrêtienne, par les desordres du Monachisme. 2 Teile in 1 Band. 2 Bl., 19, 104; 7 S. Mit doppelblattgroßer Falttafeln in Radierung von Romeyn de Hooghe und 50 Kupfertafeln in Schabkunstmanier von J. Gole nach Cornelis Dusart. 19,5 x 15 cm. Schwarzes Halbleder um 1800 (gering beschabt, kaum berieben) über 5 Zierbünde mit goldgeprägtem RSchild und Filetenvergoldung, sprenkelmarmoriertem Schnitt. (Amsterdam) "Hollande, chez les Marchands Libraires & Imagers" o. J. (1685-1689).
Cohen-de Ricci 870. Gay-Lemonnyer III, 1004. Hollstein VII (Gole), 376-400. Landwehr, Romeyn de Hooghe, 169, 77. – Erste Ausgabe dieser scharfen Satire auf den Klerus, soweit er an der Aufhebung des Edikts von Nantes beteiligt war, auf Mönchs- und Nonnentum, deren Lasterhaftigkeit und Falschheit.
Das prächtige, zweifach gefaltete Frontispiz von dem meisterhaften Radierer Romeyn de Hooghe (1645-1708) zeigt den von den Pharisäern in den Schraubstock gebundenen Christus, der ausgequetscht wird, um die Reichtümer der Erde an die Armen, die Geizigen, den Papst (die Münzen rinnen in die Tiara) etc. zu geben "Ma mort n'a plus de fruict, car le Clerge Romain, / Ne s'en sert aujourdhuy que pour son avarice".
Wie ein Emblembuch zeigen die grandiosen Tafeln jeweils ein Brustbild im Rund, darunter französische Verse auf die Abgründe der Menschlichkeit. Unter den zynisch karikierenden Abbildungen befinden sich die Portraits von "Le Roy du Carneval" oder den Repräsentanten der Orden wie "Le Père François" (Franziskanermönch), "Le Père Dominique" (Dominikanermönch), "Le Père Antoine" (der Kröten speit), "Le Père Ignace" oder "Le Pere Xavier" (als Persiflage auf den Jesuitenorden), "Le Frère Robinet". Auch Luther mit seiner Kappe und einer üppigen Frau erscheint. – Tafeln teils leicht gebräunt, minimal braunfleckig, sonst kaum fleckig, nahezu durchgehend in prächtigem, sehr frischen Zustand, selten schönes Exemplar. – Beiligt: Theodor Schott. Die Aufhebung des Ediktes von Nantes im Oktober 1685. Halle 1885. - Unbeschnittenes Exemplar in moderner Broschur.

Lot 1266, Auction  128, Rosinus, Johannes, Antiquitatum Romanarum

Rosinus, Johannes
Antiquitatum Romanarum
Los 1266

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Rosinus, Johannes. Antiquitatum Romanarum corpus absolutissimum. Cum notis Thomae Dempsteri. Accurante Cornelio Schrevelio. 4 Bl., 934 S., 15 Bl. (Index). Mit Kupfertitel (in Pag.), 7 (2 gefalteten) Kupfertafeln und mehrfach gefaltetem Kupferstichplan. 23,5 x 19 cm. Pergamentband d. Z. (Rückdeckel lichtrandig). Amsterdam, Johan Blaeu, 1685.
ADB XXIX, 238. Vgl. Graesse VI/1, 166. – Späterer Amsterdamer Druck in der bekannten, von dem schottischen Philologen Thomas Dempster (1579-1625) besorgten Textgestalt, hier in einer von Cornelius Schrevelius (1608-1661) verbesserten und neu herausgegebenen Ausgabe. Das Hauptwerk des Eisenacher Theologen und langjährigen Dompredigers in Naumburg Johannes Rosinus (1551-1626; eigentlich Johannes Roßfeld) über die römischen Altertümer erschien zuerst mit Holzschnitten illustriert 1583 in Basel und wurde später mit Zusätzen von Dempster nachgedruckt, zuletzt in Amsterdam 1743. Die am meisten verbreitete Ausgabe ist die letzte zu Rosinus Lebzeiten erschienene (Leiden 1609). Behandelt u. a. die Topographie der Stadt, Sakral- und Altertümer, Spiele, Rechts- und Kriegswesen etc. Die Tafeln zeigen verschiedene Münzen und Medaillen, die beiden Falttafeln Gladiatorenkämpfe, der Faltplan die Stadt Rom. Rosinus besaß eine umfangreiche Bibliothek, die nach seinem Tod wegen ausstehender Verbindlichkeiten von seinen Gläubigern veräußert wurde. Restbestände wurden später von vagabundierenden Soldaten vernichtet (vgl. ADB). – Innenspiegel mit gestochenem Wappenexlibris. Der Faltplan mit etwas tieferem geschlossenem Randeinriss. Wohlerhaltenes Exemplar.

Lot 1267, Auction  128, Salver, Johann, Imperialis cathedralis ecclesia Bambergensis in iconibus episcoporum suorum S. R. J. principum

Salver, Johann
Imperialis cathedralis ecclesia Bambergensis in iconibus episcoporum suorum S. R. J. principum
Los 1267

Schätzung
280€ (US$ 322)

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Salver, Johann. Imperialis cathedralis ecclesia Bambergensis in iconibus episcoporum suorum S. R. J. principum. 15 S. Mit Kupfertitel, gestochenem Frontispiz, Widmungsblatt, Textvignette und 25 Kupfertafeln. 30 x 18 cm. Halbpergament des spätem 18. Jahrhunderts (Kanten bestoßen, Deckel etwas berieben) mit hs. RTitel. Würzburg 1717.
Vgl. Pfeiffer 4610; Thieme-B. XXIX, 360. – Porträtsammlung der Bamberger Bischöfe, Fürstbischöfe und Würdenträger des Heiligen Römischen Reiches. – Vorsatzblatt mit altem Sepia-Signatureintrag.

Lot 1268, Auction  128, Salver, Johann Octavian, Proben des hohen Teutschen Reichs Adels

Salver, Johann Octavian
Proben des hohen Teutschen Reichs Adels
Los 1268

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Salver, Johann Octavian. Proben des hohen Teutschen Reichs Adels oder Sammlungen alter Denkmäler, Grabsteinen, Wappen, Inn- und Urschriften. 12 Bl., 777 S. Mit gestochenem Frontispiz, Titel und Widmung, 29 Kupfertafeln und 1 Stammtafel sowie 240 gestochene Textkupfer und Vignetten. 34 x 20,5 cm. Leder d. Z. (beschabt und unteres Kapital mit kleinen Fehlstellen) mit golgeprägtem RSchild und RVerzierung. Würzburg, Selbstverlag, 1775.
Pfeiffer 51544. Lipperheide Rc 27. Graesse VI, 1, 252. Pfister 2026. VD18 14545624. – Erste Ausgabe. Sammlung aller Wappen, Inschriften und Grabmäler, die sich auf die Fürstbischöfe von Würzburg und die Mitglieder ihres Domkapitels beziehen. Seite 751 mit einem vorgedruckten "Gezeugniß" mit papiergedecktem Siegel und Manu propria des kaiserlich-würzburgischen Notars Johann Philipp VIll. – Innenspiegel und Vorsatz mit Exlibris und Besitzvermerken, Frontispiz gestempelt. Teils leicht gebräunt, sonst wohlerhaltenes Exemplar.

Lot 1269, Auction  128, Schenk, Peter, Chineese en Vremden Nasie

Schenk, Peter
Chineese en Vremden Nasie
Los 1269

Schätzung
500€ (US$ 575)

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Schenk, Peter. Chineese en Vremden Nasie. Mit gestochenem Titel und 16 (von 19) Radierungen auf Papier montiert. 19,5 x 15 cm (Blatt). Amsterdam um 1760.
Sehr seltenes Heft mit Darstellungen verschiedener chinesischer Berufe und Stände von Peter Schenck der Jüngere (1693-1775). – Ohne Einband und es fehlen die Tafeln 18-20. Etwas gewellt und mit Randläsuren, Radierungen knapp beschnitten.

Lot 1270, Auction  128, Severin, Carl Theodor und Nipperdey, Carl Georg, Gothische Rosetten altdeutscher Baukunst

Severin, Carl Theodor und Nipperdey, Carl Georg
Gothische Rosetten altdeutscher Baukunst
Los 1270

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Severin, Carl Theodor. - Nipperdey, Carl Georg. Gothische Rosetten altdeutscher Baukunst aus der Kirche zu Doberan nebst deren Ansicht und geschichtlicher Beschreibung. Auf Veranlassung des Herrn Oberlandbaumeister Severin zu Doberan gezeichnet vom Maler Nipperdey zu Potsdam. 32 lithographische Tafeln inkl. Ansicht und 1 Textblatt. 26 x 20 cm. Blauer lithographierter OUmschlag (fleckig, berieben, knickspurig und eine Ecke fehlt). Rostock, J. G. Tiedemann, (1839).
Ornamentenstichkatalog 2033. Malberg S. 60. Heeß 9675. – Zweite Auflage. Die erste Ausgabe war zwischen 1833 u. 1836 in 8 Lieferungen erschienen. - Carl Georg Nipperdey (gest. 1848) ist als Maler u. Lithograph in Potsdam tätig gewesen. Er "bezieht seine Bildbeispiele... von den reich geschnitzten Chor- und Laienstühlen sowie vom Hochaltar des Sakralbaus. Ohne Rücksicht auf ihren realen Zusammenhang werden allein die hoch- und spätgotischen 'Rosetten', also (Blend-)Maßwerkrosen, Drei- und Vierpässe einzeln oder zu mehreren auf jeweils einer Tafel als vielfältiges Formenkompendium präsentiert. Nipperdey bemüht sich dabei zwar um plastische Wirkung seiner relativ schematisch wiedergegebenen Vorbilder, der Materialcharakter und die Größenverhältnisse der Originale sind jedoch gänzlich vernachlässigt." (Grund: Vorlagenwerke 23). Insofern kann das Werk als Vorlagenwerk in reinster Form betrachtet werden. Der Anreger des Bandes, der Schweriner Landbaumeister Severin (1763-1836), ist vor allem durch seine Bauten in Bad Doberan und Heiligendamm bekannt geworden. "Er gilt als bedeutendster Architekt des Klassizismus in Mecklenburg." (DBE 9, S. 416). – Umschlag etwas fleckig und mit Randbeschädigungen (1 Ecke unvollständig). Innen nur vereinzelt gering stockfleckig, letztes Blatt ebenfalls an einer Ecke unvollständig.

Lot 1271, Auction  128, Tappe, Wilhelm, Darstellung einer neuen äußerst wenig Holz erfordernden höchstfeuersicheren Bauart

Tappe, Wilhelm
Darstellung einer neuen äußerst wenig Holz erfordernden höchstfeuersicheren Bauart
Los 1271

Schätzung
500€ (US$ 575)

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Tappe, Wilhelm. Darstellung einer neuen äußerst wenig Holz erfordernden höchstfeuersicheren Bauart. Hefte I-VIII (komplett). Mit 21 teils kolorierten lithographischen Tafeln. 20,5 x 17,5 cm. Marmorierter Halblederband d. Z. (etwas berieben, Ecken bestoßen) mit ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem farbigem RSchild. Essen und Duisburg, G. D. Bädeker, 1818-1823.
Seltene einzige Ausgabe der bautechnischen Monographie über den sogenannten Ellipsenbogenstil, wie der aus Lüdenscheid stammende Architekturtheoretiker und Zeichenlehrer Wilhelm Tappe (1769-1823) den von ihm entwickelten halbkugelförmigen Bautypus in Lehmbauweise nannte und dem leider wenig Erfolg beschert war; ein im benachbarten Hiddesen errichteter Prototyp scheiterte und wurde abgebrochen. Tappe war zudem Verfasser einer der ersten deutschen Kunstgeschichten. Vollständiges Exemplar mit dem seltenen Schlussheft Nr. VIII. – Einige Tafeln papierbedingt etwas gebräunt. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar.

Lot 1272, Auction  128, Taylor, Isaac, Gothische Verzierungen der schönen alten im funfzehnten (!) Jahrhundert erbauten Kirche zu Lavenham in Suffolk

Taylor, Isaac
Gothische Verzierungen der schönen alten im funfzehnten (!) Jahrhundert erbauten Kirche zu Lavenham in Suffolk
Los 1272

Schätzung
400€ (US$ 460)

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Taylor, I(saac). Gothische Verzierungen der schönen alten im funfzehnten (!) Jahrhundert erbauten Kirche zu Lavenham in Suffolk, auf vierzig Blättern dargestellt. 2 Bl. Mit 40 gestochenen Tafeln (inkl. Titel mit Vignette). 25,5 x 22 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (Ecken und Kanten bestoßen, etwas beschabt). Leipzig, Baumgaertner, (1820).
Engelmann 374 und 412. Malberg 52. Vgl. RIBA 3251 und Weinreb cat. 14, 273 (engl. Ausgabe). Vgl. Grund F.2. Nicht im Ornamentstichkat. Berlin und im UCBA. – Nachdrucke (wohl etwas verkleinert) von "Specimens of Gothic ornaments: selected from the Parish Church of Lavenham in Suffolk on forty plates" (London 1796). Die gotische Kirche in Lavenham (zwischen Ipswich und Cambridge gelegen) gilt als eine der schönsten gotischen Kirchen in England. Die Illustrationen wurden in den 90er Jahren des 18. Jahrhunderts von Isaac Taylor II. (1759-1829) aufgenommen und gestochen.Taylor ist seinerzeit als Stecher sehr bekannt gewesen, war aber eigentlich als Geistlicher tätig. Seit 1786 wohnte er in Lavenham. Die Tafeln zeigen Türen, Fenster und den Kirchturm sowie zahlreiche Details des Bauschmuckes und der Verzierungen. Auf kräftigem Vélin gedruckt. – Einige Blatt mit Feuchtigkeitsrand (nicht in die Darstellung reichend), teilweise etwas stockfleckig.

Lot 1273, Auction  128, Thomassin, Philippe, Virtutes et, vitia bis septem una cum praemiis et poenis

Thomassin, Philippe
Virtutes et, vitia bis septem una cum praemiis et poenis
Los 1273

Schätzung
1.800€ (US$ 2,069)

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Thomassin, Philippe. Virtutes et, vitia bis septem una cum praemiis et poenis ... Mit gestochenem Titel und 14 Kupfertafeln. 29,5 x 19,5 cm. Spätere blaue Broschur (leicht fleckig, bestoßen und knickspurig). Rom, Ferranti Callisto, 1631.
Dargestellt sind die sieben Tugenden und sieben Sünden des christlichen Glaubens (Sancta Fides, Solamen Spes, Agape, Iusto, Prudentia, Fortis, Temperies, Superbia, Gula, Libido, etc.). Der aus Troyes stammende, in jungen Jahren nach Rom gezogene und dort tätige, äußerst produktive Kupferstecher und Graphiker Philippe Thomassin (1562-1622) war der erste Lehrmeister von Jacques Callot. – Etwas stock- und braunfleckig, teils mit Einrissen sowie knickspurig. Sehr selten.

Lot 1274, Auction  128, Thurneysen, Johann Jakob, Description de L'Horloge que Messieurs les Comtes de Lyon ont fait faire dans l'Église S. Jean

Thurneysen, Johann Jakob
Description de L'Horloge que Messieurs les Comtes de Lyon ont fait faire dans l'Église S. Jean
Los 1274

Schätzung
120€ (US$ 138)

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Thurneysen, Johann Jakob. Description de L'Horloge que Messieurs les Comtes de Lyon ont fait faire dans l'Église S. Jean. (Astronomische Uhr in der Kathedrale Saint-Jean, Lyon). Kupferstich. 57 x 40 cm (Plattenrand). Unter Glas in silberlackierter Holzleiste. 75 x 56 cm. Ca. 1677.
Dekorative, großformatige Darstellung der astronomischen Uhr in der Kathedrale Saint-Jean in Lyon mit begleitenden, ausführlichen Erläuterungen in französischer Sprache. – Papierbedingt etwas gebräunt. Leichte Knickspuren im Rand. nicht ausgerahmt; Versand ohne Rahmen.

Lot 1275, Auction  128, Vignola, Giacomo Barozzi da, Bürgerliche Baukunst nach den Grundregeln der fünf Säulenordnung

Vignola, Giacomo Barozzi da
Bürgerliche Baukunst nach den Grundregeln der fünf Säulenordnung
Los 1275

Schätzung
200€ (US$ 230)

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Vignola, Giacomo Barozzi da. Bürgerliche Baukunst nach den Grundregeln der fünf Säulenordnung, mit nöthigen Anmerkungen vermehrt von Johann Rudolph Fäsch. 2 Bl., 28 S. Mit 51 teils gefalteten Kupfertafeln (numeriert 1-50 und 6b). 18 x 14,5 cm. Leder d. Zeit mit eingelegtem Deckeldekor und handschriftlichem RSchild (gering berieben, Ecken bestoßen). Nürnberg, Weigel und Schneider, 1782.
Vgl. Fowler 374 und Ornamentstichkat. Berlin 2589. – Vignola (1507-73) war ausgebildeter Maler, der erst über das Studium der Antike zur Architektur kam. Er war Mitglied der 1542 ins Leben gerufenen "Vitruvianischen Akademie", die sich intensiv mit theoretischen Problemen der Architektur beschäftigte. In der Tradition Vitruvs fordert er eine klare Regelbildung als Grundlage jeder Bautätigkeit. Sein "Traktat" über die fünf Säulenordnungen (1563: "Regola delli cinque ordini d'architettura"), wurde, weil er außer einer knappen Einleitung ausschließlich für sich selbst sprechenden Kupfertafeln enthielt, "bis ins 19., zum Teil ins 20. Jahrhundert das meistgebrauchte architektonische Lehrbuch überhaupt und bildete eine Grundlage für den Unterricht an den Architekturschulen" (Kruft). Hier eine von mehreren Ausgaben der deutschen Bearbeitung durch den Obristen J. R. Fäsch, die um 1720 erstmals erschienen ist. Fäsch war Architekt, Architekturtheoretiker und Sachverständiger für das Ingenieurwesen am sächsischen Hof, er lehrte an der Militärakademie in Dresden und verfasste einige grundlegende Werke zum Wasser- und Festungsbau, zur "Architectura civilis" etc. – Etwas gebräunt und gebrauchsbedingt finger- oder braunfleckig. Modernes Exlibris.

Lot 1276, Auction  128, Vitruvius Pollio, Marcus, Baukunst

Vitruvius Pollio, Marcus
Baukunst
Los 1276

Schätzung
400€ (US$ 460)

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Vitruvius Pollio, Marcus. Baukunst. Aus der römischen Urschrift übersetzt, (mit einem Vitruvischen Wörterbuch und einem Register versehen), von August Rode 2 in 1 Band. XXIV, 284 S.; VIII, 307, 47 S. "Vitruvisches Wörterbuch", 9 Bl. Register und Errata. Mit wiederholter gestochener Titelvignette und einigen Textholzschnitten. 24,5 x 20 cm. Halbleder des 19. Jahrhunderts mit schlichter Blind- und Goldprägung auf dem Rücken (etwas berieben, Ecken und Kanten bestoßen und nachgefärbt). Leipzig, Göschen, 1796.
Ebhardt 80; Schweiger II, 1262; Ebert 23843; Cicognara 738; Books on Art II, 2080 – Erste Ausgabe der Übersetzung von Vitruvs "Zehn Büchern von der Baukunst" durch August Rode. Diese Übersetzung ist nach dem "Vitruvius Teutsch" des Walter Hermann Rivius (Ryff) von 1548 erst die zweite deutsche Übertragung dieses bedeutenden Werkes. Als "Beylage" hat Rode seiner Ausgabe die das Theater betreffenden Kapitel aus Julius Pollux' Onomasticon (mit den Anmerkungen Carl August Böttigers) beigegeben. Dass Rodes Vitruvausgabe im Umkreis des Fürsten Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau und seines Architekten Fr. W. v. Erdmannsdorff (dem Rode die Ausgabe gewidmet hat ) und damit annähernd gleichzeitig mit den klassizistischen Schöpfungen in Dessau und Wörlitz entstand, ist sicher kein Zufall. – Stark gebräunt und stockfleckig. Ohne den erst nachträglich erschienenen Atlas (Berlin, Mylius, 1801).

Lot 1277, Auction  128, Vitruvius Pollio, Marcus, De Architectura libri decem. Cum notis, castigationibus et observationibus Guilielmi Philandri integris

Vitruvius Pollio, Marcus
De Architectura libri decem. Cum notis, castigationibus et observationibus Guilielmi Philandri integris
Los 1277

Schätzung
1.000€ (US$ 1,149)

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Vitruvius Pollio, Marcus. De Architectura libri decem. Cum notis, castigationibus et observationibus Guilielmi Philandri integris. 3 Bl., 30 S., 1 Bl., 252 S., 1 Bl., S. 253-272, 14 Bl., 164 S., 69 S., 1 Bl. Mit gestochenem Titel und ca. 45 Textholzschnitten. 31 x 20 cm. Leder d. Zeit (etwas berieben, Gelenke sauber mit Leder unterlegt). Amsterdam, L. Elzevier, 1649.     
Ebhardt 50. Willems 1097. Berghman 316. Fowler 417. Millard III,134. Cicognara 726 Ornamentstichkat. Berlin 1817. – Einzige Elzevier-Ausgabe des klassischen Grundwerks der europäischen Architekturtheorie. Die Folio-Ausgabe des Johann van Laet "ist als Buch völlig barock, eine von den bisher erwähnten ganz abweichende Erscheinung vollendeter Buchkunst, die ... Zeichnungen sind streng nach verschiedenen älteren Ausgaben geschnitten. Der Druck ist wunderschön ausgeführt" (Ebhardt) von Fr. Hackius in Leiden. J. van Laet trug auch die angebundenen Schriften bedeutender Vitruv-Forscher wie Leon Battista Alberti, Bernardus Baldus, Guillaume Philander und Henry Wotton zusammen. "Magnifique édition ... On ne la recherche plus guère aujourd'hui, quoique les exemplaires en soient assez rares" (A. Willems, Les Elzevier). – Etwas gebräunt und braunfleckig, im oberen Rand fast durchgehend leicht wasserrandig, einige Lagen stärker. Titel mit altem Schulstempel. Vorsatz mit Exlibris H. H. v. Schwerin mit bibliographischen Angaben von dessen Hand und kurzem Kugelschreibereintrag.

Lot 1278, Auction  128, Vorschlag zu einer neuen Lehrart, in der Freyenhandzeichenkunst von einem Liebhaber der schönen Künste

Vorschlag zu einer neuen Lehrart
in der Freyenhandzeichenkunst von einem Liebhaber der schönen Künste
Los 1278

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Vorschlag zu einer neuen Lehrart in der Freyenhandzeichenkunst von einem Liebhaber der schönen Künste. 12 Bl., 70 S. 1 weißes Bl. 19 x 11 cm. Schlichter Pappband d. Zt. (etwas, vor allem an den Kanten beschabt, oberes Kapital leicht beschädigt). Breslau, bey Johann Friedrich Korn, dem älteren, 1774.
Die gedruckte Widmung (Bl. 2-6) gilt dem bedeutenden, zuerst im preussischen Schlesien, später in Österreich tätigen Pädagogen Johann Ignatz von Felbiger (1724-1788), mit dem der Verfasser in engerem Kontakt gestanden haben muss: "da ich diese eigenen Gedanken bloß zur Beantwortung Ew. Hochwürden am mich gethaner Frage zu Papier gebracht habe: Ob man denn mit den Theilen des menschlichen Körpers schlechterdings den Anfang in der Zeichenkunst machen müsse?" In der eigentlichen Vorrede schlägt er u.a. vor: "Wäre es daher nicht gut, wenn ein Fürst eine Kunstschule in einer lustig gelegenen Landstadt stiften wollte?". - VD18 1113531X. – Vorblatt mit Stempeln: "Joseph Karl Ehrmann v: F(alkenau)" u. "Franz Ehrmann" (dto. auf Titel); Blatt 8 mit Stempel "Franz Ig: Ehrmann v: Fal(kenau)"; die von Falkenaus sind ein altes österreichisches Adelsgeschlecht. Vordergelenk innen mit Wurmfraß. Vorsatz mit kleinem Einriss. Etwas stockfleckig.

Lot 1279, Auction  128, Wagner, Johann Johann, Studien und Ideen für Landschaftszeichner

Wagner, Johann Johann
Studien und Ideen für Landschaftszeichner
Los 1279

Schätzung
500€ (US$ 575)

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Wagner, Johann Jacob. Studien und Ideen für Landschaftszeichner oder theoretisch-practisches Lehrbuch über alle Theile der Landschaftszeichnung für Freundinnen und Freunde der Kunst nebst einer fasslichen Anweisung zur Perspective. 2 Bl., 27 (recte 23) S., 1 w. Bl. Mit radiertem Titel und 25 nummerierten radierten Tafeln meist mit mehreren Darstellungen. Ca. 41 x 30 cm. Text und Tafeln lose in OPapp-Portfolio mit montiertem Titelschild, Einschlaglaschen und Bindebändern (an den Rändern gebräunt, fleckig und etwas bestoßen, eine Einschlaglasche fehlt). Leipzig, Carl Cnobloch, 1827.
Vgl. Nagler XXI, 63f. und Thieme-Becker XXXV, 39. – Johann Jacob Wagner (1766-1834) war Schüler von Oeser und Bause in Leipzig und später vor allem als Stecher nach fremden Vorlagen tätig. Nach eigenen Vorzeichnungen fertigte er "Siegesplätze der Völkerschlacht" (2 Hefte; 1814 und 1815) sowie "Leipzig und seine Umgebung" (4 Hefte 1823ff). Wagner widmet einen großen Teil der Tafeln (Nr. 1-16) Pflanzenstudien darunter vor allem den Bäumen (Nr. 1-11). "Durch angeschlossene botanische Bemerkungen, in so weit sie mir als artistisches Criterium nützlich schienen, wie durch treue Naturstudien der Blätter, Aeste und Stämme, habe ich mich bemüht, das Characteristische der Baumgeschlechter schärfer, als bisher geschah, zu bezeichnen, um den angehenden Künstler empfänglicher für das Vorbild aller Kunst - für die Natur selbst zu machen" (Vorbericht). Die weiteren Tafeln mit Felsen, ländlichen Partien und Ruinen u.a. nach Molitor und Weirotter. Tafel 24 und 25 zur Perspektive. Die gratigen Abdrucke auf kräftigem Vélin mit Wasserzeichen "Thurneisen". – Teils etwas stockfleckig und an den Rändern angestaubt. – Beilegt: 1 Blatt mit Bleistiftzeichnungen nach Baumstudien auf Tafel 12.

Lot 1280, Auction  128, Weck, Anton, Der Chur-Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz- und Haupt-Vestung Dresden

Weck, Anton
Der Chur-Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz- und Haupt-Vestung Dresden
Los 1280

Schätzung
650€ (US$ 747)

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Weck, Anton. Der Chur-Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz- und Haupt-Vestung Dresden Beschreib: und Vorstellung, Auf der Churfürstlichen Herrschaft ... Belieben in Vier Abtheilungen verfaßet, mit Grund: und anderen Abrißen ... erläutert. 10 Bl., 172, 14 S., S. 173-551, 15 Bl. Mit Kupfertitel, 22 Textkupfer, 23 (17 teils mehrfach gefaltete) Kupfertafeln und 2 typographischen Tabellen. 32,2 x 21,5 cm. Kalbsleder d. Z. (etwas lädiert, beschabt, bestoßen, Kapitale mit Fehlstellen) mit RTitel. Nürnberg, Johann Hoffmann, gedruckt bei Christian Sigismund Froberger, 1680.
VD17 23:231921V. Ornamentstichkatalog 2079. Grasse VI/2, 427. ADB XLI, 371. – Zweiter Druck dieser prachtvollen barocken Stadtbeschreibung mit schönen Ansichten, darunter auch zwei von je drei Platten gedruckten Gesamtansichten. Die erste Ausgabe war ein Jahr zuvor ebenda erschienen. "Der stattliche Band enthält wesentlich mehr als der Titel verheißt. Neben eingehenden topographischen Angaben finden sich werthvolle Mittheilungen aus der Geschichte des sächsischen Fürsten mit besonderer Hervorhebung der Familienfestlichkeiten; auch die Culturgeschichte ist reichlich vertreten" (ADB). Die Kupfer zeigen u. a. mehrere prachtvolle Gesamtansichten, Gebäude, Pläne, und Siegel. Der Kupfertitel stammt von Johann Alexander Boener (1647-1720). Sechs der letzten Blätter enthalten monatsweise tabellarisch angeordnet "Dresdnischer Geschicht-Calender". Die Paginierung springt von S. 242 auf S. 245 und von S. 248 zurück auf S. 247. – Ohne das fast immer fehlende Blatt "Verzeichnis aller derjenigen Kupfer" und das Portrait von Johann Georg II., Herzog zu Sachsen. Gestochener Titel knapp beschnitten und auf Papier montiert. Innengelenk am Titel offen, insgesamt etwas braun- und fingerfleckig, mit zahlreichen hs. Notizen im Text und wenigen Wurmlöchern und winzigen Randläsuren.

Lot 1281, Auction  128, Weinbrenner, Friedrich, Vorschlag zu einem Sieges-Denkmal für das Schlachtfeld bei Belle-Alliance

Weinbrenner, Friedrich
Vorschlag zu einem Sieges-Denkmal für das Schlachtfeld bei Belle-Alliance
Los 1281

Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)

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Weinbrenner, Friedrich. Vorschlag zu einem Sieges-Denkmal für das Schlachtfeld bei Belle-Alliance. Mit fünf Zeichnungen in Steindruck. 8 S. Mit 5 lithogr. Tafeln. 24 x 30,5 cm. OUmschlag mit Deckeltitel umgeben von ornamentaler Bordüre (leicht gebräunt, Randläsuren, gering stockfleckig u. mit kleinen (1 größerer) Einrissen). Frankfurt, Leipzig u. Karlsruhe, Chr. Fr. Müller, 1817.
Kat. Weinbrenner 10.7-10.11. Winkler, Lithographie 912, 3. Engelmann 425 (nennt Voss als Verlag). – Die wohl seltenste Publikation des bedeutenden badischen Architekten des Klassizismus Friedrich Weinbrenner (1766-1826). Ein gutes Exemplar mit interessanter Provenienz. Weinbrenner hat sich wiederholt mit der Gestaltung von Denkmälern befasst und je eines für Chr. M. Wieland sowie J. W. von Goethe entworfen (beide nachweisbar als Lithographien; vgl. Kat. F. Weinbrenner, 2015, S. 402ff.). Ein Denkmal für Friedrich II. liegt als Zeichnung vor (Kat. Revolutionsarchitektur Nr. 33). "Der Sieg über die französischen Kriegsheere, in der Völkerschlacht bei Leipzig am 16. und 18. Oktober 1813, war auch für mich, als Künstler, eine Aufforderung zu Entwerfung eines plastischen Denkmals." (S. 3), das jedoch nicht gebaut worden ist. Und da dieser Sieg erst durch die Schlacht bei Belle-Alliance, in Deutschland besser als Waterloo bekannt, endgültig geworden war, entwarf Weinbrenner auch hierfür ein Denkmal. Es sollte bei Waterloo aufgestellt werden und zeigt Europa auf dem Stier begleitet von einer Siegesgöttin, flankiert von Reiterstatuen von Blücher und Wellington. Nicht die Sieger auf dem Schlachtfeld sondern Europa als Ganzes hat den Sieg errungen, ein seinerzeit sicherlich fortschrittlicher Gedanke. Die Tafeln zeigen zwei Grundrisse, Ansichten von vorne und einer Seite, einen Längsschnitt sowie eine perspektivische Gesamtdarstellung. – Titel mit feinem Bleistift-Eintrag "Oberbaurat Weinbrenner", d.i. Adolf Weinbrenner (1836-1921), ebenfalls Architekt in Baden und Großneffe von Friedrich Weinbrenner. Umschlag innen mit Stempel "Rose Valdenaire", d.i. die Tochter des badischen Architekturhistorikers Arthur Valdenaire (1883-1946), eines Schülers von A. Weinbrenner und Autor der maßgeblichen Biographie F. Weinbrenners. Mit Randläsuren, leicht feuchtrandig und knickspurig.

Lot 1282, Auction  128, Wilde, Jacob de, Gemmae selectae antiquae e museo.

Wilde, Jacob de
Gemmae selectae antiquae e museo.
Los 1282

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Wilde, Jacob de. Gemmae selectae antiquae e museo. 7 Bl., 177 S., 3 Bl. Mit gestochenem Frontispiz, gestochener Titelvignette, gestochenem Portrait und 50 Kupfertafeln. 22 x 18 cm. Halbleder d. Z. (stärker berieben, unteres Kapital defekt). Amsterdam, Selbstverlag, 1703.
Brunet V, 29599. – Einzige Ausgabe des Katalogs antiker Gemmen aus der berühmten Sammlung. Jacob de Wilde (1645-1721), ein niederländischer Historiker, Numismatiker und Archäologe, ist vor allem als Sammler von Münzen, Medaillen, antiken Statuen und wissenschaftlichen Instrumenten bekannt geworden. Seine umfangreiche Kollektion wurde in einem hinter seinem Wohnhaus in der Amsterdam Keizersgracht eigens gebautem Museum, dem Museum Wildeanum, untergebracht. Die Tafeln zeigen Objekte und Plastiken aus der Sammlung. – Vereinzelt leicht fleckig, Block mehrfach angeplatzt, mehrere Lagen dadurch etwas gelockert oder ausgebunden.

Lot 1283, Auction  128, Aesopus, Vita et fabulae

Aesopus
Vita et fabulae
Los 1283

Schätzung
150€ (US$ 172)

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FAKSIMILES
Aesopus. Vita et fabulae. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. Blindgeprägtes OLeder bzw. OUmschlag in OPappschuber mit montierter Deckelillustration. Ludwigsburg, Edition Libri illustri, 1992.
Der 'Ulmer Aesop' gehört zu den bedeutendsten Ausgaben der Fabeln des antiken Autors Aesop in der Geschichte der Buchkunst. Er wurde um 1476 von dem Ulmer Humanisten und Übersetzer Heinrich Steinhöwel herausgegeben und enthält auf 550 Seiten über 190 kolorierte Holzschnitte. Diese werden Jörg Syrlin d. Ä. zugeschrieben. – Wohlerhalten.

Lot 1284, Auction  128, Al-Gazuli, Dala'il al-Khayrat. Faksimile und Kommentar. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1987

Al-Gazuli
Dala'il al-Khayrat. Faksimile und Kommentar. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1987
Los 1284

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Al-Gazuli. Dala'il al-hairat und andere Texte "Anthologie". Vollständige Faksimile-Ausgabe im Originalformat des Codex Vind. mixt. 1876 aus dem Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek. Faksimile und Kommentar. 11 x 10,6 cm bzw. 18,5 x 18,5 cm. OLeder mit reicher Deckelgoldprägung bzw. OPappband mit goldgeprägtem Titel auf Rücken und Deckel, zusammen in OHalbleder-Kassette. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1987.
Codices selecti LXXXVI. Eines von 1000 nummerierten Exemplaren der "Verkaufsauflage" (Gesamtauflage: 1050). Faksimile des bedeutenden Gebetbuchs des Abzu Abdullah Muhammad ibn Sulayman ibn Abu Bakr al-Gazuli al-Simlali (auch al-Jazuli; gest. 1465), eines markokkanischen Sufi-Heiligen. Vor allem sein Dala'il al-Khayrat (auch 'hayrat) gehört zu den populärsten muslimischen Gebetbüchern überhaupt. Der Cod. Mixt. 1876 der Österreichischen Nationalbibliothek zu Wien gehört zu den schönsten Handschriften, die mit Unwan-, Goldblumen, Surenanfängen in Sufi-Kalligraphie und Schrift in Schwarz-, Rot- und Goldtinte illuminiert wurden. – Nahezu druckfrisch.

Lot 1285, Auction  128, Apokalypse, Ms. Douce 180

Apokalypse
Ms. Douce 180
Los 1285

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Apokalypse. Ms. Douce 180 aus dem Besitz der Bodleian Library in Oxford. Faksimile und Kommentar. 2 Bände. 32,5 x 21 cm. Goldgeprägtes OLeder in OPappschuber bzw. OPappband. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, 1981.
Codices selecti, Vol. LXXII. Eines von 960 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage: 1010 Ex.). Das Manuskript entstand in London zwischen 1270 und 1274. – Nahezu verlagsfrisch.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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