Los 1260

Primaticcio, Francesco und Betou, Alexandre
(1504-1570; 1607–1693)Galerie des peintures qui sont dans la Salle

Schätzung
400€ (US$ 460)

Abgabe von Vorgeboten möglich

Los 1260 - Primaticcio, Francesco und Betou, Alexandre - Galerie des peintures qui sont dans la Salle - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Alte Drucke, Theologie, Orientalia
Auktionsdatum 6.10.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 1260, Auction  128, Primaticcio, Francesco und Betou, Alexandre, Galerie des peintures qui sont dans la Salle

Primaticcio, Francesco. - Betou, Alexandre. Galerie des peintures qui sont dans la Salle du Bal à Fontainebleau, peinte par St. Martin de Bologne, commencés sous le Règne de François premier et achevées sous celui de Henry Second. Kupfertitel. Doppelblattgroßer Kupfertitel und 13 (von 14) doppelblattgroßen Kupfertafeln von Alexandre Betou nach Francesco Primaticcio. 28,6 x 22 cm. Sprenkelmarmoriertes Pergament über (etwas geworfenen) Pappdeckeln (Rückdeckelbezug aufgesprungen und mit kleinen Fehlstellen) über fünf Bünden mit dreiseitigem Rotschnitt. (Paris, Betou), um 1640.
Ornamentstichsammlung 4003. Guilmard 54, 70. Robert-Dumesnil VIII.228.2-7. – Erste Ausgabe der Kupfertafeln des Alexandre Betou (1504-1570) von den Fresken der Deckengemälde des italienische Renaissance-Meisters Francesco Primaticcio (1504-1570), die dieser für den Ballsaal (die "Salle du Bal") im Schloss Fontainebleau entworfen hat. Die Ausgestaltung dieses Saales erfolgte im 16. Jahrhundert für König Heinrich II., der Primaticcio mit Entwürfen beauftragt hatte, die Niccolò dell’Abbate ausgeführte. Sie zeigen detailreiche, mythologische Szenen. Die meisterhaften Stiche von Alexandre Betou sind insofern bedeutend, da sie die ursprüngliche Pracht der heute zum Teil veränderten oder restaurierten Dekorationen dokumentieren. – Es fehlt Tafel 2, sonst komplett und bemerkenswert wohlerhalten. Kaum fleckig. Vorsatz mit Einträgen in Tinte und Bleistift, demnach das Exemplar aus der Bibliothek des niederländischen Kunsthistorikers Victor de Stuers (1843-1916) stammt.


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