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Bairei, Kôno
Kusa Bana Hyakushu (japonice: Hundert Sorten von Blumen). Tokio, Meiji um 1900
Los 513

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130€ (US$ 135)

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Bairei, Kôno. Kusa Bana Hyakushu (japonice: Hundert Sorten von Blumen). 30 Blatt mit insgesamt 58 ganzseitigen Farbholzschnitten. Format chûban. 24 x 15,5 cm. Blockbuch in OBroschur (diese mit Oberflächenabrieb, leicht fleckig) mit weißer Seidenfadenheftung und Titelschild (dieses stockfleckig). Tokio, Meiji um 1900.
Das Blockbuch zeigt eine Reihe feiner Farbholzschnitte von Pflanzen, Blumen und Gemüse, ein Auszug aus seiner Serie der "Hundert Sorten von Blumen". Der in Kyoto, der ehemaligen Kaiserstadt, geborene Künstler Kôno Bairei (1844-1895), erlernte zunächst die klassische Malerei, wandte sich jedoch später dem Ukiyo-e zu und gründete die 'Kyoto Prefectural School of Painting'. – Mit Gebrauchsspuren, im Bug mit Wasserrand. Papierbedingt leicht gebräunt. Innen insgesamt wohlerhalten und überaus farbkräftig.

Beihóng, Xú
Tintenpferde. Leporello mit Pferdedarstellungen in Mosaikdrucktechnik. China um 1959
Los 514

Schätzung
600€ (US$ 625)

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Xú Beihóng. Tintenpferde. Leporello mit Pferdedarstellungen in Mosaikdrucktechnik in Schwarz, Grau und mit roten Siegelmarken. 8 Doppeltafeln (jeweils 19,8 x 29,6 cm). 19,8 x 15 cm. Besonders starke Deckel mit blaugelbem Brokatseidenbezug und aufmontiertem Titelschild. China um 1959.
Leporello-Album mit acht Pferdedarstellungen von dem berühmten Meister Xú Beihóng (1895-1953), der für seine Bewegungsstudien von Tieren, besonders von Pferden, bekannt wurde und zu den ersten Malern gehörte, die sich in ihrem Oeuvre von Einflüssen der europäischen Malerei inspirieren ließen. Dabei stehen die Pferde symbolisch für die Renaissance der Stärke des chinsischen Volkes nach jahrzehntelanger Demütigung durch die westlichen Mächte und allem voran dem "verwestlichten" Japan. Die hier dargestellten Pferde sind in den 30er Jahren enstanden und gehören zum Hauptwerk Beihóngs.

Druck auf besonders starkem, sehr weißen Siebstrukturkarton in der außergewöhnlich kraftvollen, farbintensiven Mosaiktechnik, bei der sich die Ergebnisse des Drucks kaum von der originalen Aquarell-Pinseltechnik unterscheiden lässt. Das Einsickern und das Verlaufen der Farbe in das Papier sind dabei absichtliche Effekte, die zu der zauberhaften Atmosphäre der galoppierenden, trabenden, springenden und grasenden Pferde beitragen. – In bemerkenswert gutem Zustand, sehr sauber und frisch, aus der Sammlung des Regisseurs und Filmproduzenten Manfred Durniok (1934-2003) mit dessen Blindstempel.

Bijin-ga
4 Ukiyo-e Farbholzschnitte verschiedener Künstler. Wohl Edo (Tokio) 1830-1880
Los 515

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300€ (US$ 313)

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Bijin-ga. 4 Ukiyo-e Farbholzschnitte verschiedener Holzschnittkünstler. Format ôban tate-e. Je ca. 36,5 x 25 cm. Wohl Edo (Tokio) 1830-1880.
Vorhanden sind:

I. Shunkosai Hokushu. Nakamura Matsue als Otaka. - Der rechte Teil eines Dyptichons. - Ein früher Duck um 1830. - Mit Mittelfalz und stärkeren Randläsuren und leichten Knickspuren.

II. Katsukawa Shunshô. Sitzende Japanerin über Handschrift. - Auf festem Velin montiert. - Auf Karton montiert.

III. Kunichika Toyohara. Ichikawa Sadanji unter einem Schirm vor tiefrotem Grund. Iseya Kisaburo um 1871. - Wohlerhalten.

IV. Toyohara Kunichika. Drei schöne Niwaka-Darsteller mit Fächern und Lampenschirmen. - An den Rändern oben stark wurmspurig und mit Fehlstelle am Rand.
– Mit Gebrauchsspuren.

Bijin-ga
Sammlung von 36 Ukiyo-e Farbholzschnitten verschiedener Künstler. Tokio 1831-1866
Los 516

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6.000€ (US$ 6,250)

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Bijin-ga. Sammlung von 36 Ukiyo-e Farbholzschnitten verschiedener Künstler, meist Utagawa Kunisada oder Utagawa Kuniyoshi. Format ôban tate-e (32 x 22,5 cm bis 36 x 25 cm) teils auf Japan aufgezogen oder auf Karton montiert. Tokio 1831-1866.
Vorhanden sind: I. Hiroshige II. Balkon aus der Serie "36 Ansichten von Edo". 1860. - II. Ôsai Baiji. Schauspieler. Diptychon. 1 (von 2) Ukiyo-e Farbholzschnitten. 1862. - III. Utagawa Kunisada. Bijin-ga mit Vorhang am malen. Um 1850. - IV. Derselbe. Danshichi Ehefrau Okaji Nakamura Utaroku. 1831. - V. Derselbe. Das Restaurant Matsunozushi. Osato, aus der Serie "Berühmte Restaurants der östlichen Hauptstadt" (japonice: Tôto kômei kaiseki zukushi). 1852. - VI. Derselbe. Darsteller Bandô Shûka I als Geisha Koito. Diptychon. 1 (von 2) Ukiyo-e Farbholzschnitt. 1856. - VII. Derselbe. Frauenland, Midori, Katsumi. 1853. - VIII. Derselbe. Frau mit Vogel. 1858. - IX. Derselbe. Giba Mei Tachi Mukase Onigami Omatsu, "Sawamura Tanosuke". 1861. - XII. Derselbe. Kabuki - Schönheit mit Fächer. 1863. - XIII. Derselbe. Kaiser Antoku, "Büro der Behörde". Um 1840. - XIV. Derselbe. Nr. 36, Agemaki, aus der Serie "Eine ausgezeichnete Auswahl von sechsunddreißig bekannten Kurtisanen" (japonice: Meigi sanjûroku kasen). 1861. - XV. Derselbe. Saigyo Hoshi aus der Serie "Einhundert Waka-Gedichte". 1847. - XVI. Derselbe. Schauspieler. Triptychon. 1 (von 3) Ukyio-e Farbholzschnitten. 1852. - XVII. Derselbe. Die Schauspieler Iwai Kumesaburô III als Tagoto-hime, eigentlich Teruta. Diptychon. 1 (von 3) Ukyio-e Farbholzschnitten. 1852. - XVIII. Derselbe. Sieben Aya Taifu. 1859. - XIX. Derselbe. Take-Tayu-Tochter Oryanagi. 1859. - XX. Derselbe. Toyokuni Manga Zukai. 1860. - XXI. Derselbe. Yoshimasa no annexe wisteria no kata. Um 1845. - XXII. Utagawa Kuniyoshi. Großes Gedränge beim großen Pferdezirkus in Ryogoku. 1847. - XXIII. Derselbe. Dame beim Essen. Um 1847. - XXIV. Derselbe. Der Wunsch, schnell wegzukommen (japonice: Hayaku nigetai). Provinz Shimôsa, aus der Serie "Verheißungsvolle Wünsche zu Land und zu Wasser" (japonice: Sankai medetai zue). 1852. - XXV. Derselbe. Die Flöte. 1855. - XXVI. Toyohara Kunichika. Kanadehon Chushingura. 1866. – Teils berieben, mit kleinen Löchleins, Randläsuren oder kleinen Fehlsstellen, insgesamt aber wohlerhalten und mit teils sehr kräftigen Farben koloriert.

Lot 517, Auction  125, Bijin-ga und Hiroshige, Ando Ichiryusai, 5 Ukiyo-e Farbholzschnitte. Tokio (Edo) um 1845

Bijin-ga und Hiroshige, Ando Ichiryusai
5 Ukiyo-e Farbholzschnitte. Tokio (Edo) um 1845
Los 517

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400€ (US$ 417)

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Bijin-ga. 5 Ukiyo-e Farbholzschnitte verschiedener Serien, meist im Format (ca. 24 x 36 cm), teils auch Aiban (ca. 34.5 x 22.5 cm). Tokio (Edo) um 1845.

In der kleinen Sammlung findet sich unter anderem ein Holzschnitt von Ando Hiroshige (1797-1858): Blatt Nr. 21 aus der Serie Ogura nazorae hyakunin isshu (Vergleiche zur Ogura-Anthologie von 100 Dichtern). Dargestellt ist eine schöne Poetin im Kimono mit einem geschlossenen Wagasa-Schirm, begleitet von einem kleinen Hündchen an ihrer linken Seite.

Ebenso zwei weitere Blätter ebendieser Serie vorhanden, darunter eine schwarz-weiße Darstellung, vermutlich ein späterer Nachdruck nach Hiroshige, der eine Bijin zeigt, die in konzentrierter Haltung vor ihrer Schreibarbeit sitzt.

Ebenfalls vertreten ist der Holzschnittmeister Utagawa Kunisada (1786-1865) mit seinem Druck Satsuki (Der fünfte Monat) von aus der Serie Jûnika tsuki no uchi (Zwölf Monate), auf dem ein Figurenpaar einander zugewandt dargestellt ist. – Mit Handhabungsspuren. Teils auf Karton montiert, verso aufJapanbütten aufgezogen, insgesamt in guter Erhaltung.

Bijin-ga und Kuniyoshi, Utagawa
3 Ukiyo-e Farbholzschnitte. Edo (Tokio) um 1853.
Los 518

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200€ (US$ 208)

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Bijin-ga. 3 Ukiyo-e Farbholzschnitte von Utagawa Kuniyoshi (2) und Utagawa Kunisada (1). Format ôban tate-e. Ca. 36 x 25 cm. Edo (Tokio) um 1853.
Vorhanden sind:
I. Utagawa Kuniyoshi. Aki kaki (japonice: Austern aus der Provinz Aki). Blatt Nr. 39. der Serie Sankai medetai zue (japonice: Feierliche Schätze der Berge und Meere). - Eine auf dem Bauch liegende Frau hält in der rechten Hand einen halb geöffneten Fächer. - Auf festen Japanbütten aufgezogen.
II. Utagawa Kuniyoshi. Japanerin an der Küste von Satsuma. - Ganzfigur einer schönen Bijin vor einer Meeresküste mit bewegten Wellen. Oben links in einem Rahmen sind Austernsammler dargestellt. - Geringe Randläsuren.
III. Utagawa Kunisada. Kabukidarsteller Bandô Shûka I in der Rolle einer Kriegerin, einer sogenannten Onna-musha (japonice: Frau-Krieger). - Mit fünf kleinen Löchlein am linken Rand einer früheren Bindung. – Mit leichten Handhabungsspuren.

Bing, Siegfried
Le Japon artistique. Paris, (Marpon und Flammarion, 1889-1891)
Los 519

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Bing, S(iegfried). Le Japon artistique. Documents d'art et d'Industrie. Bände II und III (von 3). Mit zahlreichen Farbtafeln undTextabbildungen. 32 x 24 cm. Illustriertes OHalbleinenbände (etwas fleckig, berieben und bestoßen) mit goldgeprägtem RTitel. Paris, (Marpon und Flammarion, 1889-1891).
Französische Ausgabe des aufwendig gestalteten und reich illustrierten Magazins mit Artikeln zur zeitgenössischen und klassischen japanischen Kunst, herausgegeben von dem deutsch-französischen Kunstsammler und Kunsthändler Siegfried Bing (1838-1905), der einen entscheidenden Einfluss in seiner Vermittlung fernöstlicher Ästhetik-Vorstellungen und vor allem der japanischen Formensprache auf den Pariser Jugendstil seiner Zeit hatte. Auf der Pariser Weltausstellung im Jahre 1900 unterhielt er einen eigenen Pavillon, den er "Art Nouveau Bing" nannte. Parallel erschien bei Seemann in Leipzig eine deutsche Ausgabe unter dem Titel Japanischer Formenschatz. Nicht kollationiert, augenscheinlich komplett. – Papierbedingt gebräunt, Gelenke schwach.

Bundi
A Royal diversion. Indo-persische Miniatur.
Los 520

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Bundi. A Royal diversion. A princess and attendant feed the frocklicking fish in the palace pool. Indo-persische Miniatur mit Goldhöhung. 24 x 14,5 cm (Darstellung). Unter Glas mit Passepartout in einfacher Metalleiste. Bundi im Stil von 1760 (wohl 19. oder 20. Jahrhundert).
Hübsche Indo-Persische Miniatur einer Indischen Prinzessin und ihrer Hofdame beim füttern der Fische vor dem Palast. – Leicht berieben und gewellt. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen. – Dabei: Krishna. Indo-persische Miniatur mit Goldhöhung. 22,5 x 19 cm (Darstellung). Unter Glas mit Passepartout in goldgeprägtem Holzprofilrahmen. Im Stil von 1760 (wohl 19. oder 20. Jahrhundert).

Zhihui, Hao - Hrsg.
Selected Chinese Paintings from the Collection of the People's. Tianjin, People's Fine Art Publishing House, 1984. Erste Ausgabe
Los 521

Schätzung
120€ (US$ 125)

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Zhihui, Hao (Hrsg). Selected Chinese Paintings from the Collection of the People's Fine Art Publishing House Tianjin. 10 Bl., 92 S., 11 Bl. Mit 92 ganzseitigen farbigen Abbildungen. 37 x 26 cm. OLeinen mit goldgeprägtem VDeckeltitel sowie mit illustriertem OSchutzumschlag (dieser stärker lädiert mit Einrissen und Bleistiftmarginalien). Tianjin, People's Fine Art Publishing House, 1984.
Erste Ausgabe. Mit Texten und einem Vorwort in Chinesisch und Englisch. Der Band präsentiert 92 Werke von 36 Künstlern der letzten hundert Jahre, darunter auch einige zeitgenössische Kunstschaffende. Zu den vertretenen Künstlern zählen Zhang Daqian, Chang Dai-chien, Qi Baishi, Wu Changshuo, Huang Binhong, Xu Beihong und Ren Bonian. – Innen sehr sauberes Exemplar.

Dûnhuáng bìhuà xuan
Sinice: Auswahl an Dunhuang-Wandmalereien. Beijing, Rongbaozhai, 1956
Los 522

Schätzung
650€ (US$ 677)

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Dûnhuáng bìhuà xuan. (Sinice: Auswahl an Dunhuang-Wandmalereien). Herausgegeben vom Institut für Studien der Kulturgüter in Dunhuang. 1 Textblatt und 24 Holzschnitte im Schablonenkolorit. 31,5 x 43 cm (Blattgröße). Lose Blätter in OLeinenkassette mit rotgeprägtem Kanji-VDeckeltitel und goldgeprägter VDeckelillustration. Beijing, Rongbaozhai, 1956.
Die Dunhuang-Grotten in der Provinz Gansu, gegründet 366 n. Chr. während der Qin-Dynastie, umfassen heute 750 Höhlen mit über 3000 Skulpturen und Wandmalereien auf 4500 Quadratmetern. Die Malereien zeigen vor allem buddhistische Motive wie Buddhas und Bodhisattvas sowie religiöse Szenen. Sie spiegeln den interkulturellen Austausch entlang der Seidenstraße wider, insbesondere durch die Verschmelzung indischer und zentralasiatischer Einflüsse. – Wenige Blätter im Rand mit leichten Knickspuren, insgesamt in sehr guter Erhaltung.

Ephräm der Syrer
Exegetisches Traktat des Frühchristentums. Seltene Syrische Typographie auf Bütten. Wohl Anfang 19. Jahrhundert.
Los 523

Schätzung
450€ (US$ 469)

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Pesito-Typographie der syrischen Christen
Ephräm der Syrer. Exegetisches Traktat des Frühchristentums. Syrische Typographie in Schwarz und Rot auf Bütten. Ca. 160 nn. Bl. Mit vereinzeltem typographischen Buchschmuck und Metallschnittvignetten. 26,5 x 18 cm. Braunes Kalbsleder d. Z. mit Blindfileten, Eckfleurons und goldgeprägtem RTitel. Anfang oder der Mitte 19. Jahrhundert.
Seltenes, im syrisch-arabischen Raum gedrucktes exegetisches Werke des spätantiken Heiligen, Kirchenlehrers und Schriftstellers Ephraim der Syrer (gest. 373 n. Chr.), gedruckt in einer einzigartigen syrischen Type in roten und schwarzen Lettern. Hier wohl ohne Druckvermerk entstammt das Werk wohl einer syrisch-arabischen Offizin vom Anfang oder der Mitte des 19. Jahrhunderts. Ephraim ist bekannt für seine zarte Lyrik und seine Bibelkommentare und exegetischen Schriften zur Genesis, Exodus, Josua, Richter, etc., von denen die ersten beiden des Pentateuch sich auf Syrisch erhalten haben. Ephraim stammt aus Nisibis (dem heutigen Nusaybin in Südostanatolien), er starb bei Edessa und hat sich neben seinen Schriften auch einen Namen als Begründer der "Schule der Perser" gemacht, er gilt als einer der wichtigsten Theologen der syrischen Kirche. – Lagenzählung teils inkonsequent, die Foliolagen (jeweils 2 Blätter sind arabisch gezählt) springen z. B. von 25 auf 32, es scheint jedoch nichts zu fehlen. Einige Gebrauchsspuren, hier und da Fleckchen, kaum gebräunt, vereinzelte Einrisse und spätere Einträge in französischer Sprache. Zu Anfang einige französischen Maschinenfiches, teils über oder in den Text montiert mit Übersetzungen "Paris à l'Eglise et à ses enfants". Vorsätze mit Farbrändern. - Außergewöhnlich selten, nicht auf dem Markt nachweisbar.

Lot 524, Auction  125, Étoffes de soie du Japon, Folge von 38 Tafeln mit Reproduktionen japanischer Seidenstoffe. Paris, Henri Ernst, (um 1925)

Étoffes de soie du Japon
Folge von 38 Tafeln mit Reproduktionen japanischer Seidenstoffe. Paris, Henri Ernst, (um 1925)
Los 524

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Étoffes de soie du Japon. 3 Bl. Mit 38 Tafeln mit montierten Farbabbildungen. 37,5 x 27,5 cm. Lose Blatt in privater Halbleinenmappe (etwas fleckig und berieben, Kapitale etwas lädiert) mit montiertem Deckelschild. Paris, Henri Ernst, (um 1925).
Einzige Ausgabe der Folge von 38 Mustertafeln mit Reproduktionen japanischer Seidenstoffe. Mit einer Vorrede von C. Estrade und einem Tafelverzeichnis mit der jeweiligen Fachbezeichnung sowie Hinweis auf die verwahrende Institution. – Textblätter im Rand leicht fleckig, sonst wohlerhalten.

Lot 525, Auction  125, Fischer, Adolf, Wandlungen im Kunstleben Japans

Fischer, Adolf
Wandlungen im Kunstleben Japans
Los 525

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Fischer, Adolf. Wandlungen im Kunstleben Japans. 2 Bl., 105 S., 1 Bl. Mit zahlreichen Textillustrationen und Buchschmuck von Eisaku Wada. 24,5 x 16,5 cm. Halbleinen d. Z. (etwas berieben) mit RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Behr, 1900.
Erste Ausgabe. Ein moderner Reprint erschien 2015. – Wohlerhalten.

Lot 526, Auction  125, Gluchareva, Olga Nikolajewna - Hrsg., Bildende Kunst Chinas (rossice: "Izobrazitelnoje iskusstvo Kitaja"). Moskau, Gosudarstvennoe izdatelstvo izobrazitel'nogo iskusstva, 1956

Gluchareva, Olga Nikolajewna - Hrsg.
Bildende Kunst Chinas (rossice: "Izobrazitelnoje iskusstvo Kitaja"). Moskau, Gosudarstvennoe izdatelstvo izobrazitel'nogo iskusstva, 1956
Los 526

Schätzung
120€ (US$ 125)

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Gluchareva, Olga Nikolajewna (Hrsg.). Izobrazitelnoje iskusstvo Kitaja (rossice: Bildende Kunst Chinas). 148 S. Mit sehr zahlreichen, teils farbigen und ganzseitigen Abbildungen. 34 x 26 cm. OLeinen (berieben und etwas stärker fleckig) mit geprägtem Rücken- und VDeckeltitel. Moskau, Gosudarstvennoe izdatelstvo izobrazitel'nogo iskusstva, 1956.
In kleiner limitierter Auflage erschienen. Mit einem Vorwort und Bildunterschriften in russischer Sprache. – Innen wohlerhalten.

Guî qù tú
Bilder weiblicher Freuden. Leporello. Wohl China um 1930
Los 527

Schätzung
100€ (US$ 104)

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Guî qù tú. (sinice: Bilder weiblicher Freuden). Leporello aus 10 Bl. Mit 10 montierten Tafeln auf festem Büttenpapier. 22,5 x 15,5 cm. Holzdeckelband (Ecken leicht bestoßen) mit Leinenüberzug mit Stickerei-Mustern und montiertem VDeckel-Titelschild. Wohl China um 1930.
Die Tafeln zeigen elegante chinesische Damen, teils von Kindern umringt, die unterschiedlichen Beschäftigungen wie dem Billardspiel, Musizieren, Nähen, der Gartenarbeit, Malerei oder dem Speisen nachgehen. – Trägerkarton stark gebräunt und leicht gewellt.

Lot 528, Auction  125, Handbuch für Zimmerpflanzen-Arrangements, Meiji-Blockbuch. Wohl Tokio, Meiji um 1852

Handbuch für Zimmerpflanzen-Arrangements
Meiji-Blockbuch. Wohl Tokio, Meiji um 1852
Los 528

Schätzung
120€ (US$ 125)

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Handbuch für Zimmerpflanzen-Arrangements. Meiji-Blockbuch. 48 Blatt, durchgehend in Holzschnitt. 25,5 x 17,5 cm. Grüner blindgeprägter Pappband mit TSchild. Wohl Tokio, Meiji um 1852.
Mit äußerst filigran geschnitzten Holzschnitt-Darstellungen japanischer Zimmerpflanzen und Blumenund Bäumen, darunter mehrere kunstvoll arrangierte Blatt-Orchideen - gepflanzt in Töpfen, Kästen, Vasen, Wägen oder auch hängend in Wannen, alle mit Kanjis bezeichnet. – Kaum stockfleckig, wohlerhalten.

Herrenporträts
Sammlung von 34 Ukiyo-e Farbholzschnitten. Edo (Tokio) Mitte 19. Jahrhundert
Los 529

Schätzung
2.500€ (US$ 2,604)

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Helden im Holzschnitt - Eine Samurai-Schauspieler-Sammlung
Herrenporträts. Sammlung von 34 Ukiyo-e Farbholzschnitten verschiedener Holzschnittkünstler, zumeist von Utagawa Kunisada sowie Utagawa Kuniyoshi. Format ôban tate-e. Je ca. 35,5 x 25 cm. Edo (Tokio) Mitte 19. Jahrhundert.
Diese Sammlung bietet eine reiche Auswahl an Herrenporträts, die den Blick auf die Körperlichkeit und die kraftvolle Ausstrahlung der Kriegerfiguren lenkt und sowohl dynamische Szenen aus Kabuki-Theaterstücken als auch überwiegend Einzelporträts in vielfältigen Kontexten präsentiert.

Von spannungsvollen Gruppendarstellungen kämpfender Samurai über ganzfigurige Einzelporträts in traditionellen Interieurs, atmosphärischen Waldkulissen und weiten Landschaften bis hin zu Doppelporträts im Duell. Auch Darstellungen weiser Gelehrter und Dichter, die in kontemplativer Haltung vor ihren Schreibplätzen sitzen, sind gelegentlich vertreten.

Die Sammlung umfasst unter anderem Porträts von Kawarazaki Gonjuro, Kanda Yokichi, Nakamura Utauemon, Buchi Mitsuhide sowie dem alten Kiichi Hogan, Iwanga Saemon und Buyu Chikara-gusa Hakoomaru. Die Holzschnitte stammen überwiegend von den großen Meistern des Ukiyo-e, Utagawa Kuniyoshi (1797-1861) und Utagawa Kunisada (1786-1864). – Mit allgemeinen Handhabungsspuren. Teils berieben und mit Randläsuren, vereinzelt mit Fehlstellen. Einige auf Japanbütten aufgezogen.

Lot 530, Auction  125, Hiroshige, Ando Ichiryusai, Miya aus der Serie "53 Stationen des Tokaido". Edo (Tokio) um 1840

Hiroshige, Ando Ichiryusai
Miya aus der Serie "53 Stationen des Tokaido". Edo (Tokio) um 1840
Los 530

Schätzung
130€ (US$ 135)

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Hiroshige, Ando Ichiryusai. Miya. Ukiyo-e Farbholzschnitt der Serie Tôkaidô gojûsan tsugi (japonice: 53 Stationen des Tokaido), hier aus der sogenannten "Kyôka Tôkaidô" mit Scherzgedichten. Format kôban yoko-e. 16 x 22 cm. Auf Karton montiert unter Passepartout. 28,5 x 38 cm. Edo (Tokio) um 1840.
Blatt 42 der ikonischen Serie. Der Holzschnitt zeigt die Miya-Station entlang der Tôkaidô-Straße, mit einem lebendigen Hafengeschehen und einem kalligraphischen Gedicht, das den Himmel schmückt. – Im Rand mit kleinen Löchern einer früheren Montierung. Mit Graphitspuren im Himmel. Mäßiger Zustand.

Hiroshige, Ando Ichiryusai
4 Holzschnitte der Serie "Die Ogura-Anthologie der 100 Dichter" ( japonice: Ogura nazora-e hyaku-nin isshu). Edo (Tokio), Ibaya Senzaburo, um 1845-1852
Los 531

Schätzung
600€ (US$ 625)

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Hiroshige, Ando Ichiryusai. 4 Ukiyo-e Holzschnitte der Serie Ogura nazora-e hyaku-nin isshu (japonice: Die Ogura-Anthologie der 100 Dichter). Format ôban tate-e. Je ca. 35,5 x 24,5 cm. Edo (Tokio), Ibaya Senzaburo, um 1845-1852.
Diese vorliegenden vier Blätter stammen aus der berühmten Ukiyo-e-Serie "Ogura nazora-e hyakunin isshu" des Holzschnittmeisters Hiroshige (1797-1858). Die Serie illustriert die klassische Anthologie "Hyakunin Isshu", die eine Auswahl von hundert Waka-Gedichten von hundert Dichtern vereint. Jedes Blatt zeigt unten eine landschaftliche oder innenräumliche figürliche Szene, darüber ist ein Herzfächer platziert, der mit einem Porträt des Dichters und dessen Gedicht in Kanji versehen ist.

Die folgenden Serien-Blattnummern sind mit den dazugehörigen Gedichten (in englischer Übersetzung) vorhanden:

Blatt 66 (Daisôjô Gyôson):
On a mountain slope,
Solitary, uncompanioned,
Stands a cherry tree.
Except for you, lonely friend,
To others I am unknown.

Blatt 75 (Fujiwara no Mototoshi):
As dew promises
New life to the thirsty plant,
So did your vow to me.
Yet the year has passed away,
And autumn has come again.

Blatt 84 (Fujiwara no Kiyosuke):
If I should live long,
Then perhaps the present days
May be dear to me,
Just as past time filled with grief
Comes quietly back in thought.

Blatt 99 (Emperor Gotoba):
For some men I grieve;
Some men are hateful to me;
And this wretched world
To me, with all my sadness,
Is a place of misery. – 2 Holzschnittblätter mit kleinen Wurmlöchern. Geringer Oberflächenabrieb und Randläsuren, insgesamt in guter Erhaltung und schön farbkräftige Drucke.

Hiroshige, Ando Ichiryusai
Ogura nazorae hyakunin isshu. Edo (Tokio), I. Senzaburô, um 1845-1848. 4 Holzschnitte der Ogura-Anthologie der hundert Dichter mit 5 Beigaben
Los 532

Schätzung
900€ (US$ 938)

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Hiroshige, Ando Ichiryusai. Ogura nazorae hyakunin isshu. 4 Ukiyo-e Farbholzschnitte der Serie der 100 Gedichte von 100 Dichtern oder der Ogura-Anthologie der hundert Dichter, signiert "Hiroshige ga". Format ôban tate-e. Je ca. 36 x 24,5 cm. Edo (Tokio), Iba-ya Senzaburô, um 1845-1848.
Vorhanden sind:
I. Gedicht von Chûnagon Kanesuke - Das Fuchsgespenst Kutzunoha und das Abe-Dôji.
II. Gedicht von Chûnagon Atsutada - Kenreimon'in, ehemalige Kaiserin, neben einem Bücherregal aus rotem Lack vor einer Berglandschaft.
III. Gedicht von Sangi Hitoshi - Priester Seigen, kniend vor einem Bild einer jungen Frau.
IV. Gedicht von Sone no Yoshitada - Prinzessin Usuyuki mit Reisemantel und Hut bei der Ankunft an der Fähranlegestelle; der Fährmann blickt sie verwundert an und kratzt sich am Kopf. – Teils auf Japanbütten aufgezogen. In guter Erhaltung. – Beigegeben:
Utagawa Kunisada und Utagawa Kuniyoshi. Dasselbe: Ogura nazorae hyakunin isshu. Ogura nazorae hyakunin isshu. 5 Ukiyo-e Farbholzschnitte der Serie der 100 Gedichte von 100 Dichtern oder der Ogura-Anthologie der hundert Dichter. Format ôban tate-e. Je ca. 36 x 24,5 cm. Edo (Tokio), Iba-ya Senzaburô, nach 1848. - Vorhanden sind u. a.: I. Gedicht von Prinzessin Shokushi. - Hisa Matsu blickt vom Fenster aus zu seiner schönen Geliebten Osome, die mit ihrem Abschiedsbrief in der Hand auf der Veranda hockt. II. Gedicht von Suo-no naishi. - Shirai Gonpachi in Ganzfigur mit einer langen Schriftrolle.
III. Toshinari, der Kammerherr der Kaiserinwitwe Kogu.- Ferner sind drei weitere Farbholzschnitte aus derselben Serie vorhanden. - Mit kleinen Wurmlöchern und Randschäden.

Lot 533, Auction  125, Hiroshige, Ando Ichiryusai, Maisaka. Aus der Serie die 53 Stationen (japnice: Gojûsantsugi). Tokio (Edo), Murataya Ichigoro, um 1852

Hiroshige, Ando Ichiryusai
Maisaka. Aus der Serie die 53 Stationen (japnice: Gojûsantsugi). Tokio (Edo), Murataya Ichigoro, um 1852
Los 533

Schätzung
380€ (US$ 396)

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Hiroshige, Ando Ichiryusai. Maisaka. Farbholzschnitt der Serie Gojûsantsugi (japonice: Die 53 Stationen). Format kôban tate-e. 25 x 18 cm. Tokio (Edo), Murataya Ichigoro, um 1852.
Blatt 31 der berühmten Serie des großen Holzschnittmeisters Hiroshige (1797-1858) zeigt die Station Maisaka entlang der Tôkaidô-Straße, heute in der Präfektur Shizuoka gelegen. Der Druck liegt hier in der figurativen Variante vor, bei der menschliche Darstellungen im Vordergrund stehen, im Gegensatz zu der rein landschaftlichen Ausführung Hiroshiges. In der Darstellung zieht ein Segelboot seine Bahn, bemannt mit einem Bootsführer und zwei eleganten Japanerinnen mit Kopfbedeckungen. Maisaka war die dreißigste von insgesamt 53 Poststationen dieser bedeutenden Handels- und Reiseroute und lag an der östlichen Küste des Hamana-Sees, den Reisende überquerten, um die nächste Station Arai zu erreichen. Hier, wo der Tôkaidô wieder ans Meer führt, eröffnet sich dem Betrachter ein malerischer Blick. – Mit winzigen, kaum merklichen, Löchlein im Rand (frühere Bindungsspuren) sowie geringfügig stockfleckig. Überaus farbkräftiger Druck.

Lot 534, Auction  125, Hiroshige, Ando Ichiryusai, Nummer 25. Blick auf den Oi-Fluss vom Abhang bei Kanaya. Tokio 1855

Hiroshige, Ando Ichiryusai
Nummer 25. Blick auf den Oi-Fluss vom Abhang bei Kanaya. Tokio 1855
Los 534

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Hiroshige, Ando Ichiryusai. Nummer 25. Blick auf den Oi-Fluss vom Abhang bei Kanaya aus der Serie "53 berühmte Szenen". Ukiyo-e Farbholzschnitte. Format ôban tate-e. 34 x 22 cm (Darstellung). Mit Passepartout. Tokio 1855.
Ausgezeichnete Darstellung des Oi-FLuss bei Kanaya von Ando Ichiryusai Hiroshige (1797-1858) mit Staffage und drei Kartuschen. – Papierbedingt leicht gebräunt und mit winzigen Gebrauchsspuren sonst gutes Exemplar. Mit kräftigem Kolorit.

Hiroshige, Ando Ichiryusai
Flourishing Business in Balladtown aus der Serie "Blühendes Geschäft in Balladtown" (japonice: Jôruri-machi hanka no zu). Edo (Tokio) um 1859
Los 535

Schätzung
600€ (US$ 625)

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Hiroshige, Ando Ichiryusai. Figuren aus Theaterstücken als Händler und Kunden aus der Serie "Blühendes Geschäft in Balladtown" (japonice: Jôruri-machi hanka no zu). Ukiyo-e Farbholzschnitt. Format ôban tate-e (36 x 24 cm). Tokio um 1859.
Der Holzschnitt von Utagawa Hiroshige (1797-1858) zeigt eine belebte Marktszene und stammt aus der 13 Blätter umfassenden Serie "Blühendes Geschäft in Balladtown". – Leicht berieben und fleckig sowie mit zwei winzigen Fehlstellen sonst gutes Exemplar.

Lot 536, Auction  125, Hiroshige II., Utagawa, Nummer 21. Asakusa Tempel. Tokio 1860

Hiroshige II., Utagawa
Nummer 21. Asakusa Tempel. Tokio 1860
Los 536

Schätzung
450€ (US$ 469)

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Hiroshige II., Utagawa. Nummer 21. Asakusa Tempel aus der Serie "Achtundvierzig berühmte Ansichten von Edo". Ukiyo-e Farbholzschnitte. Format Chūban tate-e. 22,5 x 16,5 cm (Darstellung). Unter Passepartout. Tokio 1860.
Dargestellt ist der älteste buddhistische Tempel Asuka-dera aus der Serie "Achtundvierzig berühmte Ansichten von Edo" von Utagawa Hiroshige II (1826-1869). – Mit kleinen Wurmlöchern und -gängen sowie minimal fleckig. Im kräftigen Kolorit und sehr dekorativ. – Dabei: Derselbe. Sechsunddreißig Blumen. Tokyo Yanaka Tennoji Asagi Sakura. Ukiyo-e Farbholzschnitte. Format ôban tate-e. Unter Passepartout.
Tokio 1866.

Hokusai, Katsushika
Sammlungen von 10 Holzschnitten. Edo um 1820-1878
Los 537

Schätzung
800€ (US$ 833)

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Hokusai, Katsushika. Sammlung von 10 Holzschnitten im Schablonenteilkolorit aus verchiedenen Ehon-Holzschnittbüchern, meist von 2 Segmenten zusammenmontiert. Verschiedene Formate, meist chûban, ca. 19 x 25,5 cm (yoko-e) bzw. 22,5 x 16,5 cm (tate-e). An Stegen auf Karton unter Passepartout montiert. Edo um 1820-1878.
Zehn Holzschnitte von Katsushika Hokusai (1760-1849), einem der populärsten und fruchtbarsten Meister des Ukiyo-e, entnommen aus verschiedenen illustrierten Ehon-Holzschnittalben. Die Blätter zeigen Tier- und Landschaftsdarstellungen, darunter: I. Roba (Esel) - aus Hokusai Manga, Vol. 14, Eirakuya Toshiro. - II. Rakuda (Kamel). - III. Lesung auf einem Ochsen. - IV. Tafel mit Fischdarstellungen. - V. Greifvogel - Einzelblatt aus dem Katsushika Taito (Vögel und Blumen). - VI. Secchu (Im Schnee) - aus Hokusai Manga, Vol. 14, Eirakuya Toshiro. - VII. Provinz Shinano, Brücke Iwabashi. - VIII. Steinbrücke über den Urami-Wasserfall. - IX. Zwei Vögel auf einem Ast - Einzelblatt aus dem Kachō Gaden (Buch der Blumen und Vögel) – Etwas verblasst, leichter Oberflächenabrieb.

Lot 538, Auction  125, Hokusai, Katsushika, Der Fuji aus der Serie 100 Ansichten des Fuji (japonice: "Fugaku hyakkei"). Tokio (Edo), Nishimuraya Yohachi, ca. 1849

Hokusai, Katsushika
Der Fuji aus der Serie 100 Ansichten des Fuji (japonice: "Fugaku hyakkei"). Tokio (Edo), Nishimuraya Yohachi, ca. 1849
Los 538

Schätzung
350€ (US$ 365)

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Hokusai, Katsushika. (Der Fuji.) Dyptichon-Holzschnitt der Serie Fugaku hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). 18 x 25 cm (Darstellung). Auf Karton montiert unter Passepartout 48,5 x 34 cm. Tokio (Edo), Nishimuraya Yohachi, ca. 1849.
Nebel vor dem Fuji, aus der berühmten Serie der 100 Ansichten des Fuji, einem Hauptwerk des großen japanischen Meisters Katsushika Hokusai (1760-1849).

Hillier and Smith (1980) beschreiben das Ehon-Buch wie folgt: "Acknowledged as one of the supreme illustrated books of Japan and, with the 'Manga'..., the most influential in the West". – Nur gering gebräunt, insgesamt sehr schön.

Lot 539, Auction  125, Hokusai, Katsushika, Falke vor dem Fuji aus der Serie "100 Ansichten des Fuji" (japonice: Fugaku Hyakkei). Edo (Tokio) nach 1835

Hokusai, Katsushika
Falke vor dem Fuji aus der Serie "100 Ansichten des Fuji" (japonice: Fugaku Hyakkei). Edo (Tokio) nach 1835
Los 539

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Hokusai, Katsushika. Yume no Fuji (japonice: Fuji in einem Traum). 1 Doppelblatt-Holzschnitt aus der Serie Fugaku Hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Fuji). 19 x 25,5 cm (Darstellung). Unter dunkelgrünem Passepartout auf Karton montiert. 50 x 40 cm. Edo (Tokio) nach 1835.
Der Holzschnitt zeigt einen stolzen Falken und eine Aubergine im Vordergrund, während der Fuji im Hintergrund nur schemenhaft in Weiß angedeutet ist und in den Himmel ragt. – Leichte Gebrauchsspuren.

Hokusai, Katsushika
Kakkô no Fuji und Sanki fukaku katachi o kuzusu no Fuji. Edo (Tokio) nach 1835
Los 540

Schätzung
400€ (US$ 417)

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Hokusai, Katsushika. Kakkô no Fuji (japonice: Fuji mit Kuckuck) [und:] Sanki fukaku katachi o kuzusu no Fuji (Fuji, nebelverhangen). 2 Nishiki-e Holzschnitte der Serie Fugaku hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Fuji). Format kakuban. 18 x 12 cm (Darstellung). Auf festem Karton montiert unter braunem Passepartout. 35 x 25 cm. Edo (Tokio) nach 1835.
Zwei Einzelblätter aus den berühmten "100 Ansichten des Fuji", dem Hauptwerk des großen Katsushika Hokusai (1760-1849), das den heiligen Berg in verschiedensten Szenarien einfängt. Auf beiden Blättern erhebt sich der Fuji rechts im Hintergrund: einmal in der Abenddämmerung, von Nebelschwaden umwoben und dessen Silhouette somit durchbrochen und aufgelöst, während im Vordergrund zwei Männer einander begegnen. Das zweite Blatt zeigt den Berg bei Tageslicht, vor dem ein Kuckuck dahingleitet; im Vordergrund ruht ein Reisender mit Fächer an einem Ufersteg.

Calza erläutert die kontrastierenden Darstellungstechniken und ihre Wirkung auf die Bildkomposition wie folgt: "At a superficial observation, two pictorially contradictory solutions. In the foreground, an accurate drawing of a woodcutter and a hunter exchanging fire over a pipe; here the line, like that of the huts that can be glimpsed behind them, is precise, meticulous. In the background, a few dense brush strokes resolve the hills, thick with conifers, and the Fuji. But it is precisely the contrast that makes the converging movement of the two men towards the flame, the fulcrum of the pictorial construction, more intimate and reflective, while all around, the darkness of the night descends, which slowly smooths out the contours of things to transform them into looming masses" (GC Calza, 1982). – Der Fuji mit Kuckuck im weißen Rand mit sehr kleiner Knickspur, sonst in sehr guter Erhaltung.

Lot 541, Auction  125, Hokusai, Katsushika, Der Kirifuri-Wasserfall auf dem Berg Kurokami. Edo (Tokio) nach 1849

Hokusai, Katsushika
Der Kirifuri-Wasserfall auf dem Berg Kurokami. Edo (Tokio) nach 1849
Los 541

Schätzung
240€ (US$ 250)

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Hokusai, Katsushika. Der Kirifuri-Wasserfall auf dem Berg Kurokami. Farbholzschnitt. Format chûban. 23 x 15,5 cm. Auf Karton montiert unter grauem Passepartout. 50 x 35 cm. Edo (Tokio) nach 1849.
Der Holzschnitt zeigt einen kraftvollen Wasserfall, dessen hellblaue Wellenberge mit schäumenden Gischtkronen in Kaskaden herabstürzen und sich vor Felsen sowie einem tiefdunkelblauen Hintergrund auftürmen. Der Holzschnitt stammt aus dem Gafu e-hon (Das Buch der gemalten Bilder), das im Jahr 1849 erschien. – Linker weißer Rand mit kleinen Löchlein einer früheren Montierung. Oben in den Ecken mit zwei Klebepunkten auf Karton montiert. Papierbedingt stellenweise gebräunt, geringe Knickspuren. In den Ecken etwas angeschmutzt.

Lot 542, Auction  125, Hokusai, Katsushika, Der Fuji hinterm Bambuswald aus der Serie "100 Ansichten des Fuji" (japonice: Fugaku hyakkei). Edo (Tokio) um 1850

Hokusai, Katsushika
Der Fuji hinterm Bambuswald aus der Serie "100 Ansichten des Fuji" (japonice: Fugaku hyakkei). Edo (Tokio) um 1850
Los 542

Schätzung
350€ (US$ 365)

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Hokusai, Katsushika. Der Fuji hinterm Bambuswald. Dyptichon-Holzschnitt der Serie Fugaku hyakkei (japonice: 100 Ansichten des Berges Fuji). 18 x 25 cm (Darstellung). Auf Karton montiert. 22,5 x 27,5 cm. Edo (Tokio) um 1850.
Der Fuji erhebt sich auf der rechten Bildseite hinter einem Hain aus altem Bambus, aus dessen Boden zugleich frische Triebe sprießen. Beinahe in den Hintergrund gedrängt, thront der heilige Berg über der Szenerie. – In den Ecken mit Montierungsspuren. Doppelblätter zusammenmontiert.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

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