Los 1051

Augustinus, Aurelius
(354-430)Liber Epistolarum . Compluriusque sanctorum & illustrium virorum ad ipsium Augustinum rescribentium.

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500€ (US$ 575)

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Los 1051 - Augustinus, Aurelius - Liber Epistolarum . Compluriusque sanctorum & illustrium virorum ad ipsium Augustinum rescribentium.  - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Alte Drucke, Theologie, Orientalia
Auktionsdatum 6.10.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 1051, Auction  128, Augustinus, Aurelius, Liber Epistolarum . Compluriusque sanctorum & illustrium virorum ad ipsium Augustinum rescribentium.

Aus den Bibliotheken eines Dresdner Privatgelehrten und eines Bautzener Domherren aus Schirgiswalde
Augustinus, Aurelius. Liber Epistolarum. Compluribusque sanctorum & illustrium virorum ad ipsium Augustinum rescribentium. 8 nn., 162 num., 32 nn. Bl. (d. le. w.). Mit großer vierteiliger Holzschnitt-Titelbordüre und Druckermarke des Jean Petit und zahlreichen 3-15-zeiligen Holzschnitt-Initialen. 31,5 x 21 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas fleckig, angestaubt und abgegriffen, kaum Fehlstellen) über vier Doppelbünden und kantigen Holzdeckeln mit 2 Messingschließen (Gelenkbänder erneuert) sowie altem Schnitttitel "EPLE.AUG". (Paris, Johannes Parvus und Jodocus Badius, 1515).
IA BP16 102675. Renouard, Badius, II, 60f. – Ausgabe des Briefcorpus aus der Feder des Heiligen Augustinus von Hippo, herausgegeben von Badius und Parvus (Jean Petit) in deren Pariser Offizin. Ein sehr schöner Postinkunabeldruck. – Titel und ersten Blätter mit restauriertem Wurmgang (minimaler Darstellungs-, aber kein Textverlust), weitere kleine Risshinterlegungen, auch in den Vorsatzblättern, etwas unschönes Einlaufen von roter Tinte vom rechten oberen Schnitt, sonst im Block gut erhalten.
Titel mit hs. Besitzvermerken: "Exlibris Joan. Josephi Drosche Dresda comeptis 1684", also erworben von Johann Drosche, der zwischen 1678 bis 1681 als Pfarrer im sächsischen Schirgiswalde nachweisbar ist, und: "Nunc Jacobi Thaddaei Gersky [?] Can[onici] Acsidentis Buddessin 1727", wohl "Jetzt [im Besitz] des Jacob Thaddäus Gersky, Domherr Akzidentiar, 1727." Die Ortschaft
Schirgiswalde unterstand direkt dem Domstift St. Petri in Bautzen. Die dortigen Domherren verwalteten die katholischen Besitztümer der Region. Jacob Thaddäus Gersky war demnach ein Kanonikus des Bautzener Domstifts. Als Akzidentiar (Acidentii) war er im Jahr 1727 konkret dafür zuständig, die anfallenden Sondergebühren und Abgaben (Akzidenzien) - unter anderem aus der katholischen Enklave Schirgiswalde - für das Bistum bzw. das Domkapitel abzurechnen.


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