Los 1037
Voragine, Jacobus de
(1230-1298)Legenda Aurea, Strassburg, Drucker des Jordanus von Quedlinburg, 16.VIII.1490.
Schätzung
1.000€ (US$ 1,149)
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Aus dem Katalog
Alte Drucke, Theologie, Orientalia
Auktionsdatum 6.10.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026


Voragine, Jacobus de. Legenda aurea. 263 (statt 264) Bl. 2 Spalten. 46 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 20,6 x 13,8 cm. Format: 26,6 x 19 cm. Mit großer 8-zeiliger Zierinitiale "A" in Altrosa-Blattwerk mit Hellgrün und Binnenzeichnung in Weiß und mit Goldgrund gefüllt, zahlreichen 3-4-zeiligen Lombarden und durchgehender Rubrizierung mit Unterstreichungen und Absatzmarken in Rot und Blau. Halbleder vom Anfang des 19. Jahrhunderts (beschabt, bestoßen und berieben, Gelenke leicht eingerissen, hs. RSchil). Strassburg, Drucker des Jordanus von Quedlinburg, 16.VIII.1490.
Hain-Copinger-Reichling . GW . Goff J-124. Proctor 622. Bodleian J-053. Chrisman C4.2.1.i. Ernst I,1 425. Feigelmanas 243. Günther 2679. Kind Göttingen 1032. Madsen 2191. Walsh 241. CR 6454. CIH 1855. CIR J-19. IBP 3005. IBS 691. IDL 2574. BSB-Ink I-96. ISTC ij00124000. - Nicht im BNC, bei Pellechet und im CIBN. – Sehr seltene 1490er Ausgabe der berühmten Stehsatz-Legenda aus der Offizin des nicht namentlich bekannten sog. "Druckers des Jordanus de Quedlinburg", dem auch die Straßburger Ausgaben von 1483 (Goff J-1017), 1485 (J-110), 1486 (J-117) und 1489 (J-122) zuzuordnen sind. Möglicherweise handelt es sich bei dem Drucker um Georg Hussner selbst oder um einen Drucker, der mit dessen Typenrepertoir in Straßburg weiterdruckte (vgl. Goff J-88 und J-92). "Der sogenante Drucker des Jordanus von Quedlinburg wird mit ihm identifiziert." (Benzing, Drucker, 410).
– Es fehlt das erste Blatt (j1) mit dem Titel, das erste der Lage M am Schluss (M1) sowie das le. w. Bl. (N8). Erste Lage unten mit hinterlegten Randausrissen, letztes Blatt mit angesetzten Rändern (jeweils nur minimaler Serifenverlust, gegen Anfang und Ende deutlich stärker, sonst nur vereinzelt stärker wasserrandig, fleckig und gebräunt, teils etwas finger-, vereinzelt tintenfleckig und angeschmutzt, im Block meist sehr gut erhalten, wiewohl mit einigen gebräunten Feuchtflecken und einigen ausgewaschenen Lombarden. Mit zahlreichen interessanten zeitgenössischen und einigen späteren Marginalien in roter und schwarzer Tinte.
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