Los 1041

Neuschloß
Kontorbuch aus der Kaunitz-Bibliothek Neuschloß. Deutsche Handschrift auf Papier

Schätzung
460€ (US$ 523)

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Los 1041 - Neuschloß - Kontorbuch aus der Kaunitz-Bibliothek Neuschloß. Deutsche Handschrift auf Papier - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Alte Drucke und Handschriften
Auktionsdatum 14.4.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026

Lot 1041, Auction  127, Neuschloß, Kontorbuch aus der Kaunitz-Bibliothek Neuschloß. Deutsche Handschrift auf Papier

Kontorbuch der bedeutenden böhmischen Residenz "Neuschloss"
Neuschloß. - Kontorbuch aus der Kaunitz-Bibliothek Neuschloß. Deutsche Handschrift auf Papier. Ca. 80 Bl. mit ca. 80 beschriebenen S. in brauner Sepiatinte und 36 Vakat-Blätter.Tabelle mit 4 Spalten, bis 30 Zeilen mit Einträgen. Schrift: deutsche Barock-Kurrent. Format: 19,5 x 16,5 cm. Geheftet und über 3 Bünde (ohne Decken, aus einem Einband ausgelöst). Neuschloß, Nordböhmen 1750-1761.
Aus dem heutige tschechischen Schloss Nový zámek (Neuschloß) stammendes Kontorbuch mit Hunderten von Einträgen der Jahre 1750-1761, die eine ganze Wirtschaftsgeschichte im Barock rekonstruieren lassen: "Ausgabe von NeuSchloß Monath January 1750". Zum Barockschloss gehört der Neugarten sowie die größten Parkanlagen Böhmens, die im Stil der englischen Gärten angelegt worden waren - und noch heute zu den bedeutendsten Tschechiens gehören.
Das Kontorbuch, das aus der Bibliothek des Fürsten Wenzel Anton von Kaunitz (1711-1794) stammt, verzeichnet Einnahmen und Ausgaben, etwa: "Vor die pro Januario abgeführende contribution", "Den Pfarrer und denen Rechen Vättern sambt buben und contor der colecta", "Kircheninteressen", "Nach Prag geschicket der Herr Ragnitzki", aber auch Reparaturarbeiten wie: "die Schoßstiegen machen zu lassen" und vieles, vieles mehr. – Provenienz: Sammlung Prof. Dr. Gerhard Eis, Heidelberg, Hs. 43. Mit auf den Vorderdeckel montierter Fiche: "Handschrift 43 Ausgabenbuch (aus Neuschloß), 18. Jhdt. im Besitz von Dr. Gerhard Eis, Prag 1938". Kostbar sind auch die zahlreichen Vakat-Blätter feinster Bütten aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.


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