Los 1040
Epicecion
Totenpoem Lüneburg. Lateinische Handschrift auf Papier
Schätzung
500€ (US$ 521)
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Totenpoem auf den sinnreichen Johannes Witzendorff
Epicedion in obitum prudentissimi viri, praeclara eruditione, virtute, pietate, fide, rerumque usu vario praestantis domini Iohannis Witzendorfii, particij Luneburgensis 30 Iunij Anno 1591 morte (ad quam se indies praepararat, subita piè in Domino defuncti". Lateinische Handschrift auf Papier. 4 nn. Bl. mit 7 S. 20 Zeilen. Schrift in Kurrentkalligraphie. Schriftraum: ca. 26,5 x 15,5 cm. Format: 31,5 x 20,5 cm. Mit wenigen kalligraphischen Auszeichnungen in Versalien. Eingeheftet in Kartonumschlag. Lüneburg, 1591.
"Epicedion", ein Totenpoem auf "den überaus besonnenen, sinnreichen Mann von ausgezeichneter Gelehrsamkeit, Tugend, Frömmigkeit, Glauben und vielseitigen Talenten, den angesehenen Herrn Johannes Witzendorff aus der Lüneburger Pfarrei, der in Gott am 30. Juni 1591 verstarb". Autor ist ein Werner Gigas, der sich nennt "scriptum amoris et gratitudinis egò à Werner Gigante S." (vgl. zur Familie wohl Jöcher, Hieronymus Gigas und Johannes Gigas (1514-1581).
Das Geschlecht derer von Witzendorff (Witzendorf oder Wizendorf) ist als eines der ältesten niedersächsischen Adelsgeschlechter im Raum Lüneburg fassbar, es brachte mehrere bedeutende Persönlichkeiten hervor (vgl. Genealogisches Handbuch des Adels. C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn). Adelslexikon. Band XVI (137), 2005, S. 298-299. Stammtafeln Lüneburger Patriziergeschlechter, 1952, S. 148-150).
Beiliegt ein Auskunftsschreiben einer Frau Dr. H. Thierfelder, Leiterin des Stadtarchivs Lüneburg an den Germanisten Gerhard Eis (1908-1982): "Johann von Witzendorf wurde am 7. November 1521 als Sohn des Lünburger Patriziers, Sülfmeisters und Ratsherrn Hieronymus von Witzendorf und seiner Ehefrau Anna von Stöterogge geboren. Seit 1548 war Johann von Witzendorf Sülfmeister, seit 1557 Barmeister und seit Januar 1547 mit der Lüneburger patriziertochter Richel Schonmaker vermählt. Über Werner Gigas wurden keine Nachrichten gefunden". – Gleichmäßig etwas gebräut, minimale Randausrisse, kaum fleckig, sehr schön. Provenienz: Antiquariat Jacques Rosenthal, Eching (08/1971). Sammlung Prof. Dr. Gerhard Eis, Heidelberg, Hs. 199.
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