Los 2029

Bödiker, Johann
(1641-1695)Grund-Sätze der teutschen Sprache

Zuschlag
240€ (US$ 253)

Los 2029 - Bödiker, Johann - Grund-Sätze der teutschen Sprache - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Literatur, Spazierstöcke und Autographen
Auktionsdatum 6.4.2022

Lot 2029, Auction  119, Bödiker, Johann, Grund-Sätze der teutschen Sprache

Bödiker, Johann. Grund-Sätze der teutschen Sprache. Meistens mit ganz andern Anmerkungen und einem völligen Register der Wörter, die in der teutschen Ubersetzung der Bibel einige Erläuterung erfodern. Auch zum Anhange mit einem Entwurff und Muster eines teutschen Haupt-Wörter-Buchs verbessert und vermehrt von Johann Leonhard Frisch. 4 Bl., 512 S. 17 x 10 cm. Leder d. Z. (etwas bestoßen) mit reicher ornamentaler RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Berlin, Christoph Gottlieb Nicolai, 1729.
ADB III, 15. Vgl. VD18 11373784. – Spätere Auflage der zuerst 1690 erschienenen Schulgrammatik des Sprachwissenschaftlers Johann Bödiker (1641-1695). Bödiker stammte aus einer Bauernfamilie in der Nähe von Stettin und studierte in Jena; auf ihn geht der Begriff "deutsche Philologie" zurück. Neben zahlreichen Gelegenheitsgedichten verfasste er auch eine Abhandlung über Kometen. "Seine Schulgrammatik 'Grundsätze der deutschen Sprache', 1690, gibt knapp und praktisch gefaßte Regeln ohne systematische Ordnung, im allgemeinen auf Schottelius bauend, aber ihn fortbildend und die Fixirung unserer Schriftsprache fördernd. Unter der Wortfügung, dem 'Hauptstück in der Sprachkunst', mengt er Syntax und Stilistik; unter der Wortforschung Flexion, Wortbildung und Etymologie. Er behauptet die Einsilbigkeit der deutschen Stammwörter. Er nimmt viele Sprachmischungen an, sein hochgelobtes Deutsch hat fast an allen europäischen Sprachen Antheil, das Latein z. B. ist aus Griechisch und Deutsch, das Griechisch aus Hebräisch und Deutsch entstanden. Bödiker’s beabsichtigtes Wörterbuch ist nicht erschienen" (ADB). Enthält im Anhang ab Seite 401 Johann Leonhard Frischs Abhandlung Specimeni Lexici Germanici Oder Ein Entwurff samt einem Exempel wie er sein Teutsches Wörter-Buch einrichtet. – Etwas gebräunt und braunfleckig, Titel und Schlussblatt mehrfach gestempelt.

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