Los 6311

Amsler, Samuel
(1791 Schinznach-Dorf, Aargau - 1849 München)Die Handsammlung des Künstlers

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
6.150€ (US$ 7,151)

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Aus dem Katalog
Auf Papier gezeichnet – In Kupfer gestochen
Auktionsdatum 2.12.2021

Lot 6311, Auction  118, Amsler, Samuel, Die Handsammlung des Künstlers

Die "Handsammlung" des Künstlers.
Ca. 33 Blatt, darunter 17 eigenhändige Zeichnungen in verschiedenen Techniken, teils signiert oder monogrammiert, meist datiert 1814, sowie 16 Radierungen bzw. Kupferstiche in überwiegend unvollendeten Probedrucken. 8vo-4to. Alt montiert und lose in einer modernen, marmorierten HLeder-Mappe mit Klebeetikett "Samuel Amsler / Kupferstich / Jugendarbeiten & Probedrucke".

Vorhanden sind folgende Zeichnungen:
1) Zwei Kinderköpfe, Rötel auf festem Velin. 26,6 x 32,2 cm.
2) Laokoon, Athena... . Feder und Pinsel in Schwarz und Grau. 24,6 x 19,7 cm. Bez. "S. Amlser".
3) Stehender Jüngling, mit dem rechten Unterarm auf ein Podest gestützt. Feder und Pinsel in Schwarz auf Velin. 27,1 x 18,3 cm. Signiert "S. Amsler" und verso alt bez. "Zeichnung mit Handschrift v. Sam. Amsler".
4) Bildnis eines Mannes im Dreiviertelprofil nach rechts (Heinrich Lips?). Rötel, weiß gehöht auf bräunlichem Velin. 23,6 x 14,8 cm.
5) Studie einer rechten Hand. Rötel. 31 x 24 cm. Mit 4) zusammen auf einem Untersatz montiert.
6) Niobe mit einer Tochter. Feder und Pinsel in Grau auf Velin. 25,5 x 20,1 cm. Unten rechts datiert "d 23 May. 1814.".
7) Kopf des Hermes. Feder und Pinsel in Grau, grau laviert auf hellgrauem Papier. 21,9 x 17,5 cm. Oben rechts datiert "d 26: May. 1814".
8) Im Laufen schreiender Mann. Feder und Pinsel in Grau, grau laviert. 25,6 x 20,5 cm. Unten links datiert und monogrammiert "d 18t . May. (18)14. S. A. fec.t.", verso alt bez. "Zeichnung m Handschrift v. Sam. Amsler".
9) Hagar und Ismael. Feder und Pinsel in Grau, grau laviert auf Velin. 26,8 x 21,2 cm. Unten rechts datiert "d 16t: May. 1814" und verso alt bez. "Zeichnung u. Handschrift v. Sam. Amsler".
10) Kopf eines Philosophen. Feder in Grau, braun laviert auf Velin. 25,3 x 19,6 cm. Oben rechts datiert und signiert "d 27t = April. 1814. Z. Amsler", verso alt bez. "Zeichnung u. Handschrift v. Samuel Amsler".
11) Kopf eines Apostels, nach links blickend. Feder und Pinsel in Grau. 21,2 x 17,6 cm. Oben rechts datiert "d 26t. May. (18)14" und verso alt bez. "Zeichnung u. Handschrift v. Sam. Amsler".
12) Kopf der Niobe. Schwarze Kreide auf Velin. 27 x 21,6 cm. Oben rechts datiert und monogrammiert " d 30t= V. (18)14 S.A." und verso alt bez. "Zeichnung u. Handschrift v. Sam. Amsler".
13) Bildnis Joseph Sutter. Bleistift auf Velin. 25,5 x 19,3 cm. Laut Stephan Seeliger Studie zum "Portrait Album Nr. 11".
14) Vier Pausen zum Alexanderzug: a) Die drei chaldäischen Astrologen. b) Eine Gruppe von Jünglingen. c) Die Gruppe des Mazäus. d) Die zweite Gruppe der macedonischen Reiter.
Je Bleistift auf gelblichem Transparentpapier, teils durchgegriffelt. Je ca. 22 x 36 cm.

Vorhanden sind folgende Druckgraphiken:
1) Schloss Halwyl. Kupferstich. 13,3 x 19,5 cm. "H. Lips sculp." Nicht bei Meyer. Auf dem Untersatzkarton bez. "Schloss Hallwyl. H. Lips stach die Figuren, Sam. Amsler die Landschaft. neujahr 1850. S. 3. (Wasserschloss!) Alpenrosen 1815. S. 71."
2) Bildnis S. Gessner / Sal. Gessners schriften / Erstes Baendgen Zürich Gessnerische Buchhandlg MDCCCXVIII. Kupferstich. 14,1 x 17,3 cm. Nicht bei Meyer. Auf dem Untersatzkarton bez. " S. Amsler stach dieses Blatt als Lehrling bei Oberkogler in Zürich im Jahre 1810 unmittelbar nach dem "Niklaus v. d. Flüe". Siehe Neuj. d. Künstlers 1850 Seite 3" sowie weitere Bezeichnungen.
3) Bildnis G: CH: Oberkogler. Kupferstich. 20,1 x 13,9 cm. "Amsler sc.". Meyer 28.
4) Grabmal G:F: den 16. Feb. 18IX. 23,6 x 18,4 cm. "Amsler sc." Meyer 17a. Probedruck vor der Schrift.
5) Grabmal von der vollendeten Platte mit Text mit annotiertem Titel "H.E. mit Krone den 11, Oct. 1815", vgl. Meyer 17a.
6) Fliegende Genien (recto: unvollendeter Probeabzug, verso: vollendeter Probeabzug). 2 Kupferstiche auf einem Bogen recto und verso gedruckt. Je ca. 21,1 x 13,7 cm. Nicht bei Meyer. Alt bez. "I. Zustand, verso: II. Zustand". Auf dem Untersatzkarton bez. "Erster Probedruck zu Fliegende Genien".
7) Fliegende Genien. Kupferstich. 20,6 x 13,7 cm. Nicht bei Meyer. Auf dem Untersatzkarton bez. "Zweiter probedruck! Sam. Amsler / Fliegende Genien".
8) Der hl. Franz von Assisi. Kupferstich nach Guido Reni. 22,8 x 17,4 cm. Meyer 11. Auf dem Untersatzkarton bez. "Franz von Assisi, nach Zurbaran, nicht nach Guido Reni. München 1815. Eigentlich St. Bruno nach Zurbaran".
9) Die Schulmeisterin. Unvollendeter Kupferstich nach Gerard Douw (?). 18,5 x 14,9 cm. Meyer 19.
10) Monopteros. Kupferstich. 12,7 x 15,4 cm. Nicht bei Meyer. Unten links bez. "S. Amsler sculp.“.
11) "La Communion d'Attala". Kupferstich von der vollendeten Platte. 21,9 x 26,6 cm. "Amsler del. & sculp.". Meyer 17 II (von III).
12) La Communion d'Attala. Kupferstich von der unvollendeten Platte ohne Text. 21,5 x 25,6 cm. Meyer 17 I (von III). Unten bez. "La Communion d'Attala. Probedruck. Unikum! S. Amsler".
13) Einer der Engel von Raffaels Sixtina. Kupferstich von der unvollendeten Platte. 23,5 x 27,1 cm. Meyer 12.
14) Die hl. Magdalena. Kupferstich und Radierung von der unvollendeten Platte. 34,5 x 25 cm. In der Platte signiert "S. Amsler in aquafort fec. 1815" sowie eigenhändig datiert "d 30t=Fbre. 1815". Meyer 10 I (von V). Unten von fremder Hand bez. "Einziges Exemplar. Geschenk v. Frl. Blanka Amsler d. 13. April 1911".
15) St. Magdalena. Kupferstich und Radierung von der vollendeten Platte. 33,8 x 26,4 cm. "Carlo Dolce gemalt / S. Amsler gest. München." Eigenhändig datiert "1816". Meyer 10 IV (von V).
16) Bukolische Darstellung mit einer Familie. Kupferstich von der unvollendeten Platte. 23 x 15,1 cm. Nicht bei Meyer. Unten bez. "Probedruck. Unikum! S. Amsler" sowie auf dem Untersatzkarton bez. "Von Frl. Math. u. Blanka Amsler, Wildegg, 13. April 1911 erworben / S. Amsler kopierte den beiliegenden Stich von Klauber in umgekehrtem Sinn erst viel später".
Insgesamt 33 Blatt.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers,
über die Töchter Blanka und Mathilde Amsler weitergegeben 1911 wohl an Theophil Schweizer, Rüschlikon (Besitzervermerk auf der Mappe).

Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.

* Alle Angaben inkl. 23% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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