Seidenmalerei mit erotischen Darstellungen
Serie von 13 polychromen Malereien
Los 580
Schätzung
1.200€ (US$ 1,379)
Sinnliche Szenen auf Seide
Seidenmalerei mit erotischen Darstellungen (Chungong-tu). Serie von 13 polychromen Malereien in Aquarell und Tusche auf Seide. Je ca. 15,5 x 14 cm. China, späte Qing-Dynastie, ca. 1850-1900.
Die Blätter zeigen phantasievolle, intime und mitunter sehr explizite Szenen junger Paare und Dreierkonstellationen in häuslichen Interieurs und Gartenszenerien.
Innerhalb der Serie hervorzuheben ist eine Szene mit zwei Frauen auf einer grün gepolsterten Liege vor rosafarbenen Vorhängen. Die Darstellung zeigt die Verwendung eines Olisbos, der mittels eines roten Gürteltuchs um die Taille befestigt ist.
Die Frauen sind mit kunstvollen Frisuren, gebundenen Füßen und roten Seidenschuhen (Lianzu) dargestellt. Wiederkehrende Bildmotive sind reich ausgestattete Schlafgemächer mit Lackbetten und Paravents sowie idealisierte Gartenlandschaften mit Bambus.
Solche Chūngōng-tú ("Frühlingspalast-Bilder") erfüllten im spätkaiserzeitlichen China mehrere Funktionen: Sie dienten als sexualpädagogische Bildwerke, wurden als Aussteuergeschenke an junge Paare überreicht und galten als glücksverheißende Talismane. – Durchgängig braunfleckig. Ränder leicht ausgefranst, wohl infolge der Ablösung aus einer ursprünglichen Montierung.
Shunga - Frühlingsbild auf Seide
Shunga. Japanische erotische Malerei in Farben auf Seide. Bildgröße ca. 18,5 x 23,5 cm. Mit Goldpassepartout unter Glas in teilvergoldeter Holzprofilleiste gerahmt 42 X 46 cm. Japan um 1900.
Sehr feine Seidenmalerei mit dem Motiv eines sog. "Frühlingsbildes", einer explizit erotischen Szene, die eine ruhig hingekauerte junge Frau in kostbaren Kimono-Gewändern zeigt, die Augen geschlossen, den rechten Ellenbogen auf einem Stapelchen japanischer Blockbücher. Das Lesen unterbrechend gibt sie sich dem sinnlichen Genuss eines jungen Edelmannes in weitem türkisfarbenen Habit hin, der sie mit geröteten Wangen sanft und liebevoll penetriert und ejakuliert. – Etwas stärker gedunkelt und gebräunt, wohl leicht feuchtfleckig, mit Knickspuren. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen. - Auf dem Karton Verso ein eigenhändiger Widmungsvermerk der Jutta Prinzessin von Preußen (geb. 1943), einstige Gattin des Prinzen Michael von Hohenzollern, der wiederum Sohn des Louis Ferdinand von Preußen und Enkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. war. Sie schreibt: "Es waren zwei schöne Tage mit Ihnen. Ich hoffe es waren nicht die einzigen. Ihre Jutta Prinzessin von Preußen", datiert "14.10.1981". Honi soit qui mal y pense.
Teelauben. - Jurui Shinsha Architektur. 3 Bände. Mit 150 losen Fotoabbilungen. 19 x 13 cm. OPappband (etwas berieben und mit Einrissen an den Kapitalen) mit Rück- und DTitel. (Tokio um 1920).
Architekturhefte über das Interior verschiedener Teestuben in Tokio der späten 20er Jahre. – Papierbedingt gebräunt vereinzelt minimal fleckig, sonst gutes Exemplar. Sehr selten. – Dabei: Tokonoma. Teil II (von 2). Mit 50 losen Fotoabbildungen. 19 x 13 cm. OPappband (etwas berieben und mit Einrissen an den Kapitalen) mit Rück- und DTitel. (Tokio um 1918).
Toyokuni II., Utagawa
(Umeno-kata, Segawa Kikujuro). Farbholzschnitt, signiert "Toyokuni ga"
Los 583
Schätzung
130€ (US$ 149)
Toyokuni II, Utagawa. (Bijin beim Frisieren). "Umeno-kata, Segawa Kikujuro". Farbholzschnitt, signiert "Toyokuni ga". Format ôban tate-e. 38 x 26 cm. Edo (Tokio), um 1800.
Darstellung von Segawa Kikujuro V. in der Rolle der Umeno-kata in aufwendig gemustertem Kimono beim Ordnen ihrer Hochsteckfrisur, ein Tuch zwischen den Lippen haltend. Im Hintergrund der Fuji vor rosablühenden Pflaumenbäumen. – Farben leicht verblasst. An den beiden oberen Ecken auf dem Trägerkarton montiert.
Tushanwan-Holzfiguren
Set von 32 chinesischen Miniatur-Holzfiguren und Modellszenen aus der Holzwerkstatt des Jesuiten-Waisenhauses Tushanwan
Los 584
Schätzung
600€ (US$ 690)
Tushanwan-Holzfiguren. Set von 32 handgeschnitzten Miniatur-Holzfiguren und Modellszenen. Holz, vereinzelt mit Faden- und Stoffelementen sowie farbigen Akzenten. Jeweils auf eigener Holzplinthe montiert. Verschiedene Größen. Von ca. 4 x 2 x 4 cm bis 15 x 5 x 4,5 cm. In 3 schlichten Pappkartons. China, Shanghai, Holzwerkstatt des Jesuiten-Waisenhauses Tushanwan, 20. Jahrhundert.
32-teiliges Ensemble kleiner Miniaturfiguren zum chinesischen Alltagsleben aus der letzten Produktionsphase der Holzwerkstatt des Jesuiten-Waisenhauses Tushanwan in Shanghai. Seit dem späten 19. Jahrhundert entstanden dort vor allem für den Export sowie für internationale Gewerbeausstellungen gefertigte Modelle, die Szenen des täglichen Lebens mit Motiven verbanden, die dem europäischen Geschmack entgegenkamen, gelegentlich auch Vorurteile europäischer Rezipienten bedienten. In den gleichen Werkstätten wurden auch verschiedene Architekturmodelle (Pagoden) hergestellt.
Das vorliegende Konvolut vereint Darstellungen aus Transport und Landwirtschaft - Rikscha, Einradkarren, Tragestangenträger, Göpel mit Ochse, Bauer mit Wasserbüffel -, Handwerksszenen wie Weberin am Webstuhl, Spinnrad, Schreiber sowie Woll- und Baumwollverarbeitung, ferner Motive der Fischerei und Schifffahrt mit Kormoranfischer sowie Segel- und Drachenbooten, dazu Architektur- und Alltagsszenen wie ein Ehrenportal (Pailou), Brettspieler und Kinder. Gegenüber früheren Erzeugnissen der Werkstatt fallen die Figuren kleiner aus, die Gesichter sind nur noch schemenhaft gestaltet.
Besonders bemerkenswert ist die Beweglichkeit der Modelle: Fast alle Räder sind drehbar, Wippen beweglich, und auch die landwirtschaftlichen Geräte verfügen über funktionierende mechanische Elemente. Vereinzelt sind Bauteile auch lose gearbeitet worden.
Die vorliegende Sammlung stammt, nach Angaben des Einlieferers, aus dem Besitz der Bauhaus-Künstlerin Marianne Brandt (1893-1983) und dürfte als persönliches Souvenir erworben worden sein. Brandt hielt sich von Oktober 1953 bis März 1954 in China auf, wo sie die offizielle Ausstellung Deutsche Angewandte Kunst der DDR in Peking und Shanghai kuratierte und mitgestaltete.
Größere Bestände befinden sich international u. a. im Hearst Museum (UC Berkeley), Burke Museum (Seattle) und Brooklyn Children’s Museum sowie im MARKK (Hamburg). Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besitzen ebenfalls Exemplare. – Altersgemäß sehr gut erhaltener Gesamtzustand mit leichten, werkstatt- und alterstypischen Gebrauchsspuren. Keine ersichtichen Fehlstellen. – Beiliegend 10 Haäser
Ukiyo-e. - Konvolut von 8 japanischen Farbholzschnitten verschiedener Künstler, darunter Utagawa Kunisada (Toyokuni III) und Utagawa Kuniyoshi. Verschiedene Formate, meist ôban tate-e. Darstellungen von Hofdamen und Dichtern, Kabuki-Schauspielern, Samurai und Helden sowie eine Szene aus einer Tōkaidō-Serie. Edo- und Meiji-Zeit, Japan, 19. Jahrhundert.
Enthalten sind u. a. Blätter mit Kabuki-Szenen, Darstellungen von Hofdamen und Dichtern sowie von Samurai und Helden, darunter eine Darstellung aus einer Tōkaidō-Serie. Unter den Künstlern Utagawa Kunisada (Toyokuni III) und Utagawa Kuniyoshi u. a. – Verschiedene Erhaltungen, überwiegend gut.
Ukiyo-e Blockbuch
Privat kompiliertes Album mit 43 japanischen Farbholzschnitten verschiedener Künstler und Schulen
Los 586
Schätzung
900€ (US$ 1,034)
Ukiyo-e Blockbuch. Privat kompiliertes Album mit 43 japanischen Farbholzschnitten verschiedener Künstler und Schulen mit vielfältigen Motiven (Bijin-ga, Yakusha-e, Landschaften, Tier- und Pflanzenmotive). 45 x 29 cm. Broschur der Zeit mit kalligraphischem Titelschild. Japan spätes 19.-frühes 20. Jahrhundert.
Das Album vereint qualitätvolle Drucke wichtiger Vertreter der Ukiyo-e Tradition, darunter Utagawa Hiroshige, Suzuki Harunobu, Isoda Korinsai, Toshusai Sharaku, Ohara Shotei, Ohara Koson, Kitagawa Utamaro, Torii Kiyonaga, Hosoda Eishi, Katsukawa Shunsho sowie Watanabe Seitei.
Vertreten sind zentrale Gattungen wie Bijin-ga, Yakusha-e, Landschaftsdarstellungen sowie Kacho-ga (Vogel- und Blumenmotive).
Das Spektrum reicht von atmosphärischen Landschaften und poetischen Winterszenen bei Schnee über Naturbeobachtungen bis hin zu Schauspielerporträts und eleganten Frauenbildnissen.
Ukiyo-e Blockbuch
Privat kompiliertes Sammelalbum mit 37 japanischen Farbholzschnitten
Los 587
Schätzung
500€ (US$ 575)
Ukiyo-e Leporello. Privat kompiliertes Sammelalbum mit 37 japanischen Farbholzschnitten verschiedener Künstler, darunter Werke der Utagawa-Schule, nach Katsushika Hokusai. 37 x 25,5 cm. Goldgesprenkelte Broschur d. Z. (an den Ecken stärker lädiert, Hinterdeckel lose). Japan 1830-1870.
Teils spätere Abzüge bzw. Nachdrucke. Das Album vereint eine Auswahl der bekanntesten Motive des japanischen Farbholzschnitts. Vertreten sind unter anderem Blätter nach Katsushika Hokusais (1760-1849) berühmter Folge "36 Ansichten des Berges Fuji" (Fugaku Sanjurokkei), darunter "Die große Welle vor Kanagawa", "Heiterer Tag bei Südwind (Der rote Fuji)" sowie "Der Fuji vom Kajikazawa in der Provinz Kai".
Daneben enthält das Album weitere Landschaftsdarstellungen (Meisho-e), Schauspielerporträts des Kabuki-Theaters (Yakusha-e), Genreszenen sowie Einzeldarstellungen schöner Frauen (Bijinga). – Stark papierbedingt gebräunt, stockfleckig und teils wasserrandig, stellenweise die Darstellungen betreffend. Mit Knicken, Randläsuren, vereinzelten Einstichen im Randbereich und weiteren Gebrauchsspuren. Papier stellenweise knittrig. Leporello in zwei Teile getrennt (8 bzw. 29 Holzschnitte), jeweils mit einem Deckel verbunden.
Utamaro, Kitagawa. 2 Shunga-Bücher. 2 Bände. 11 Bl.; 5 Bl. 19 (16 doppelseitige) Holzschnitte. 18,5 x 12,5 cm bis 21 x 14,5 cm. Blockbuchbindung mit OBroschurdeckel (stark lädiert) in modernen Pappumschlägen mit einfacher Fadenheftung un montierten DSchildern. (Edo)Tokio um 1860.
Zwei anschauliche erotische Werke von dem Künstler Kitagawa Utamaro (1753-1806). – Teils sehr stockfleckig, knickspurig, mit Wurmgängen und Randläsuren.
Utamaro, Kitagawa
Die Kurtisane Konosumi. Teilkolorierter Farbholzschnitt aus der Serie 'Schönheiten des Südens'
Los 589
Schätzung
160€ (US$ 184)
Utamaro, Kitagawa. Die Kurtisane Konosumi. Teilkolorierter Farbholzschnitt aus der Serie Nangoku bijin awase (japonice: "Schönheiten des Südens"). Format ôban tate-e 40 x 27 cm. Japan 19. Jahrhundert.
Früher Nachdruck. Brustbildnis der Kurtisane Konosumi, nach links gewandt. In den Händen hält sie einen Uchiwa-Rundfächer mit einem Gedicht des edozeitlichen Literaten Shikatsube no Magao (1753-1829):
"Wie die Gäste,
so auch die Sommerbrisen.
Immer wiederkehrend,
kommen nach Sodegaura,
Ort himmlischer Kühle." – Verso komplett auf starkem Papier aufgezogen, die Ränder mit Japan überklebt.
Xiancheng, Peng
Galoppierende Reiter. Guohua-Malerei in farbigem Aquarell auf Schöpfpapier. Format 45 x 132 cm
Los 590
Schätzung
3.500€ (US$ 4,023)
Masterpiece of the boneless painting style
Xiancheng, Peng. Galoppierende Reiterinnen. Guohua-Malerei in farbigem Aquarell auf Schöpfpapier. Format 45 x 132 cm. Mit montiertem weißem Brokatseidenrahmen in einfacher schwarzer Profilleiste 54,5 x 154 cm. Chengdu (China) Ende 20. Jahrhundert.
Meisterwerk des für seine Pferdedarstellungen bedeutenden zeitgenössischen Künstlers Peng Xiancheng (geb. 1941), aus Chengdu in der chinesischen Provinz Sichuan. Vorbilder für seine Malerei sind die Guohua-Darstellungen von reitenden Damen der Tang-Dynastie bekannt ist, die er virtuos mit konturverlaufenden Wasserfarben auf feuchtes Papier setzt, um damit eine flirrende Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Reiterinnen wie Schemen bewegen. Sein Stil wird als "knochenlos" ("boneless painting") bezeichnet, da den Darstellungen keine Zeichnungen unterliegen. Auf dem internationalen Markt werden seine Malereien hoch gehandelt. – Einst als Rollbild mit entsprechenden kleineren Rollspuren, eine etwas größerer Knickfalte, sonst kaum fleckig oder gebräunt, sehr farbenfroh und frisch.
Yoshitoshi, Tsukioka und Eisen, Keisai
2 Ukiyo-e Farbholzschnitte
Los 591
Schätzung
200€ (US$ 230)
Yoshitoshi und Keisai Eisen. 2 Farbholzschnitte. Formate ôban, tate-e. Unter Passepartout. Ca. 37,5 x 25,5 cm. Japan, Edo- und Meiji-Zeit, um 1835 und 1890.
Zwei Farbholzschnitte mit einer eleganten Frauendarstellung (Bijin-ga) und einer Kriegerdarstellung nach einer Legende. Enthalten sind ein Blatt aus Yoshitoshis (1839-1892) Serie Tsuki hyakushi (japonice: Hundert Ansichten des Mondes) sowie ein Bijin-ga von Keisai Eisen (1779-1848) aus der Serie Tosei gonin onna (japonice: Moderne Fassungen der fünf Frauen). – Bijin-ga mit leicht verblassten Farben, kleiner Fehlstelle am oberen linken Rand sowie zwei winzigen Stellen mit Oberflächenabrieb. Yoshitoshi mit kräftigem Druck und guter Farbigkeit, insgesamt gut erhalten, lediglich minimal fleckig.
Zhang Zeduan
Qingmíng Shànghé Tú (sinice: Die Qingming-Rolle).
Los 592
Schätzung
480€ (US$ 552)
Früher Druck nach Quinming auf Seidenleinen
Zhang Zeduan. Qingmíng Shànghé Tú (sinice: Die Qingming-Rolle). Druck auf braunem Seidenleinen. 25,5 x 528 cm. In moderner illustrierter Pappsschatulle (diese an den Gelenken berieben) China 19. Jahrhundert (nach einer Kopie des 18. Jahrhunderts).
Früher Nachdruck der berühmten Quingming-Rolle des Malers Zhang Zeduan (1085-1145), die zur Zeit der Song-Dynastie entstand und die zahlreichen verschiedenen Festivitäten des Qingming Festivals, des chinesischen Totengedenkfests im April (der 106. Tag des Sonnenkalenders) entlang des Flusses der Stadt Kaifeng zeigt.
Während an den Rändern das bäurische Leben dargestellt ist, werden die Straßen von Stadtszenen belebt, entlang den prächtigen Gebäude des Flusses der einstigen Hauptstadt. Man zählt fast 1000 Menschen, von Land- und Feldarbeitern, Viehhirten, Fuhrleuten, Handwerkern bis hin zu Feinmechanikern, Goldschmieden, Händlern und auch Flaneuren, die die zahlreichen dargestellten Gasthäuser besuchen. Besonders eindrucksvoll ist die große Brücke in der Mitte der Rolle, auf die alle Szenen zuzulaufen scheinen - und gerade ein Schiff unterqueren möchte, dessen Seemänner es wohl kaum mehr schaffen werden, den gewaltigen Hauptmast rechtzeitig einzuholen. Gerade dieser dramatischen Spannung verdankt das Rollengemälde seine große Popularität und Beliebtheit, so dass es immer wieder kopiert und abgemalt wurde.
Von rechts nach links sind - dem Original getreu - die Szenen, hier besonders schön in feinstem Liniendruck wohl von Holzplatten auf Seidenleinen abgezogen. – Gerollt und entsprechend mit leichten Rollspuren. An Anfang und Ende die Kanten leicht knickspurig und mit geringfügigen Gebrauchsspuren, stellenweise leicht gebräunt, sonst gut und kontrastreich im Druck. Insgesamt wohlerhalten.
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