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Lot 2019, Auction  128, Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius, Opera omnia quae extant

Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius
Opera omnia quae extant
Los 2019

Schätzung
180€ (US$ 207)

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Cassiodorus, Flavius Magnus Aurelius. Opera omnia quae extant, ex fide manusc. auctiora & locupletiora. 8 Bl., 779 S., 16 Bl. 22 x 17 cm. Pergament d. Z. (gering fleckig und berieben, mit hs RTitel). Genf, Philipp Gamonet, 1637.
Vgl. Graesse II, 63. – Zweiter Druck der zuerst 1622 bei Chouet erschienenen Gesamtausgabe der Schriften des spätantiken Staatsmannes Cassiodor (ca. 484-580), dessen vornehmliches Ziel die Versöhnung der Römer mit den Goten war. Mit der Gründung des Klosters Vivarium und den von den dortigen Mönchen kopierten Schriften antiker Autoren wurde er zum Retter zahlreicher bedeutender Werke für die abendländische Literaturgeschichte. – Stellenweise etwas gebräunt, vorderes Innengelenk angeplatzt.

Lot 2020, Auction  128, Castelli, Ignaz Franz, Zerrbilder menschlicher Thorheiten und Schwächen. Mit 30 kolor. Kupfertafeln. Wien 1818

Castelli, Ignaz Franz
Zerrbilder menschlicher Thorheiten und Schwächen. Mit 30 kolor. Kupfertafeln. Wien 1818
Los 2020

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3.000€ (US$ 3,448)

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Von "Modenarren" und "Kaffeh-Schwestern"
Castelli, I(gnaz) F(ranz). Zerrbilder menschlicher Thorheiten und Schwächen. Mit epigrammatischen Erklärungen begleitet. 66 S. Mit 30 kolorierten Kupfertafeln von Matthaeus Loder nach Joseph Stöber. 21,5 x 15 cm. Halbleder des 19 Jahrhunderts (berieben und bestoßen) goldgeprägter RTitel. Wien, Anton Strauss für Franz Härter, 1818.
Rümann 1217. Hayn-Gotendorf IV, 226. – Seltene Originalausgabe der höchst amüsanten Folge von "prachtvoll colorierten satyrischen Kupfertafeln" (H.-G.), die verschiedene menschliche Schwächen, Leidenschaften und Genussüchte karikieren; ein Nachdruck erschien 1913 in Wien. "Indem wir dem Publicum diese Zerrbilder menschlicher Thorheiten und Schwächen übergeben, wollen wir nicht, - wie es die Engländer und Franzosen meisten Theils mit ihren Karrikaturen halten, - einzelne, bestimmte Personen dadurch zur Schau stellen und lächerlich machen. Es sollen nicht Gestalten zum Vorschein kommen, auf welche jeder aus dem Publicum sogleich mit Fingern hindeuten und sagen kann: 'Seht, dieses Zerrbild stellt diesen oder jenen bekannten Mann vor, es sind ganz seine Züge, nur etwas mehr in die Länge oder Breite gezogen!' - Nein! - während Jene selbst die heiligsten Personen zum Ziele des Spottes herabwürdigen, soll uns auch selbst die unbedeutendste Person zum Hohne zu heilig seyn" (Vorrede).
Unter den verspotteten Schwächen finden sich "Die Zerstreuten", Liebende, "Modenarren", "Hundenärrin", "Zeitungsnarr", "Tabakschnupfer", "Tabakraucher", "Nimmersatt", "Säufer", "Kaffeh-Schwestern", "Der hochmüthige Narr", "Tanz-Narren", "Der eifersüchtige Narr", "Putzsucht", ferner Spieler, Schmetterlingsfänger und eine Kartenlegerin. Die in epigrammatischer Form gehaltenen und an den Stil Lichtenbergs erinnernden Erläuterungen stammen von dem Wiener Dichter, Dramatiker und Herausgeber verschiedener Periodika Ignaz Franz Castelli (1781-1862). – Vorsätze erneuert, etwas stock- und fingerfleckig, papierbedingt leicht gebräunt und gewellt.

Lot 2021, Auction  128, Crane, Walter, The first of May

Crane, Walter
The first of May
Los 2021

Schätzung
350€ (US$ 402)

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Crane, Walter. The first of May. A fairy masque. Presented in a series of 52 designs. Mit 56 (statt 57) Tafeln in Heliogravür auf aufgewalztem China nach Zeichnungen von Walter Crane. 37 x 45 cm. Halbleder d. Z. (etwas fleckig und berieben, mit leichten Schabspuren) mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel sowie Goldschnitt. London, Henry Sotheran & Co., 1881.
Baker, British book illustrations C 362. Gumuchian 1924. Massé 32. – Erste Ausgabe der in 300 Exemplaren erschienenen Prachtausgabe im Quer-Folio-Format, gewidmet Charles Darwin. – Es fehlt die Tafel mit dem von Crane signierten Druckvermerk. Im Rand etwas stockfleckig.

Lot 2022, Auction  128, Cujas, Jacques, Epistolai ellenikai amoibaiai

Cujas, Jacques
Epistolai ellenikai amoibaiai
Los 2022

Schätzung
500€ (US$ 575)

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Cujas, Jacques (Hrsg.). Epistolai ellenikai amoibaiai (graece). Hoc est, Epistolae graecanicae mutuae. Antiquorum rhetorum, oratorum, philosophorum, medicorum, theologorum ac imperatorum. 2 Bl., 458 S. Mit Holzschnitt-Druckermarke. 34,5 x 21,5 cm. Moderner Pappband. Genf, Caldoriana Societas, 1606.
Einzige Ausgabe der von dem französischen Rechtsgelehrten Jacques Cujas (1522-1590) herausgegebenen Briefsammlung antiker griechischer Autoren. Ansprechender zweispaltiger Druck mit lateinisch-griechischem Paralleltext, hergestellt im Gründungsjahr der nach dem Genfer Drucker und Verleger Petrus Caldorius benannten Druckereigesellschaft, die einen Schwerpunkt auf Werken der antiken Philosophie hatte. Mit deren prächtiger Druckermarke auf dem Titel mit der Darstellung der Fama, in der römischen Mythologie die Göttin des Ruhmes und des Gerüchts, mit ihren Attributen Vogelflügeln, Posaune und Darstellungen von Augen, Mündern und Ohren auf dem Kleid. – Titel leicht angeschmutzt, sonst sauber und wohlerhalten. - Selten.

Lot 2023, Auction  128, Deutsches Museum, Hrsg. von H. C. Boie u. a., 12 (von 13) Jgge

Deutsches Museum
Hrsg. von H. C. Boie u. a., 12 (von 13) Jgge
Los 2023

Schätzung
200€ (US$ 230)

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Deutsches Museum (hrsg. von H. C. Boie und C. K. W. von Dohm). Jahrgang 1781. 12 Hefte in 1 Band. Mit Kupfertafeln und Musikbeilagen. 19,5 x 11,5 cm. Halbleder d. Z. mit RVergoldung und zwei goldgeprägten RSchildern. Leipzig, Weygand, 1781.
Diesch 1049. Kirchner 4495. Wilke II, 141ff. Goedeke IV/1, 985, 4. Kippenberg I, 486. – Vollständiger Jahrgang der zwischen 1776 und 1788 erschienen, bedeutenden deutschen literarischen und historischen Zeitschrift. "Keine andere Zeitschrift, selbst der 'Merkur' (von Wieland) nicht, hatte so glänzende Namen unter den Mitarbeitern und so wertvolle Beiträge wie das Museum, das für die Zeit eine parteilose, vermittelnde Stellung einnahm und aufhörte, als die Bewegung der Revolution die ruhige Haltung der Blätter nicht mehr duldete" (Goedeke). – Teils gebräunt bzw. stockfleckig, Titel gestempelt ("Fürstensteiner Bibliothek"). Insgesamt gutes Exemplar.

Lot 2024, Auction  128, Einbände und , Dunkelgrüner Maroquinband mit habsburgischem Wappensupralibros

Einbände und
Dunkelgrüner Maroquinband mit habsburgischem Wappensupralibros
Los 2024

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Einbände. - Dunkelgrüner Maroquinband mit habsburgischem Wappensupralibros. 31 x 23 cm. Italien um 1840.
Prächtiger Quartband mit dem altösterreichischen Staatssymbol, dem doppelköpfigen Adler als Wappensupralibros auf dem Vorderdeckel. Eingefasst von einer breiten neobarocken und goldgeprägten Bordüre mit floralen und ornamentalen, sich wiederholenden Schmuckelementen, Rückenvergoldung in sieben Feldern, Eck- und Innenkantenvergoldung sowie Goldschnitt. Inhalt: Memorie dell'Imperiale Regio Istituto del Regno Lombardo-Veneto. Vol. Quinto. 1 w. Bl., 3 Bl., 282 S., 1 Bl. Mailand 1838.
– Etwas berieben, Kapitale leicht bestoßen, Rücken am unteren Ende mit kleinem Einriss.

Lot 2025, Auction  128, Einbände, Marmorierte Kalbslederbände

Einbände
Marmorierte Kalbslederbände
Los 2025

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Einbände. - Marmorierte Kalbslederbände mit reicher ornamentaler RVergoldung, goldgeprägtem RSchild, Deckel- und Stehkantenbordüre sowie großer Deckelvignette mit einer Darstellung der griechischen Göttin Athene mit dem lateinischen Motto "Vicit vim virtus", mit je 2 intakten Schließbändern. Leiden um 1780.
Dekorative Einbände mit der Pallas Athene auf den Deckeln mit Wappenschild, Lanze und Buch, darunter das lateinische Motto "Vicit vim virtus". Inhalt: I. Sextus Iulius Frontinus. Libri quatuor strategematicon. Editio altera. 1 w. Bl., 38 Bl., 570 S., 65 Bl., 1 l. w. Bl. Mit gestochenem Frontispiz. Leiden, Luchtmans, 1779. - II. Lucius Annaeus Florus. Epitome rerum romanarum. Editio altera auctior & emendatior. 29 Bl., 858 S., 59 S. Mit gestochenem Frontispiz, gefalteter Kupferstichkarte, 2 Holzschnitt-Druckermarken und Textkupfer. Ebenda 1744. – Leicht berieben und bestoßen, Kapitale mit winzigen Fehlstellen.

Lot 2026, Auction  128, Einbände, Weinroter Maroquinband mit goldgeprägtem Wappensupralibros von Louis d’Orléans

Einbände
Weinroter Maroquinband mit goldgeprägtem Wappensupralibros von Louis d’Orléans
Los 2026

Schätzung
250€ (US$ 287)

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Einbände. - Weinroter Maroquinband mit goldgeprägtem Wappensupralibros von Louis d’Orléans und floralen Rollenstempeln auf den Deckeln, reicher RVergoldung mit fünf Fleur-de-Lis-Stempeln sowie Goldschnitt. Frankreich um 1736.
Dekorativer Maroquinband im Auftrag des Herzogs d’Orléans. Inhalt: (Louis d’Orléans). Office de la Semaine sainte, latin-françois, à l'usage de Rome et de Paris. Pour la maison de Monseigneur le Duc d'Orléans. Paris, d'Houry, 1736. – Leicht berieben, Kanten bestoßen.

Lot 2027, Auction  128, Ellenes Poietai Palaioi und Poetae Graeci, tragici, comici, lyrici, epigrammatarii

Ellenes Poietai Palaioi und Poetae Graeci
tragici, comici, lyrici, epigrammatarii
Los 2027

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Ellenes poietai palaioi (graece). Poetae Graeci veteres tragici, comici, lyrici, epigrammatarii. 2 Teile in 1 Band. 6 Bl., 1022 S., 1 w. Bl.; 753 S. 34 x 20 cm. Leder des späten 19. Jahrhunderts (Rücken und Deckel unter Verwendung von Deckelbezügen des 17. Jahrhunderts mit reicher Goldprägung und Kardinals-Wappensupralibros). Genua, Petri de la Rouiere, 1614.
Graesse V, 378. – Mit griechisch-lateinischem Paralleltext. – Etwas fleckig, Titel mit zeitgenössischem Besitzvermerken.

Lot 2028, Auction  128, Erasmus von Rotterdam, Desiderius, Adagia, id est; Proverbiorum, paroemiarum et parabolarum omnium

Erasmus von Rotterdam, Desiderius
Adagia, id est; Proverbiorum, paroemiarum et parabolarum omnium
Los 2028

Schätzung
240€ (US$ 276)

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Erasmus von Rotterdam, Desiderius. Adagia, id est; Proverbiorum, paroemiarum et parabolarum omnium, quae apud Graecos, Latinos, Hebraeos, Arabes, &c. in usu fuerunt, collectio absolutissima, in locos communes digesta. 6 Bl., 776 S., 95 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochener Titelvignette. 34,5 x 21 cm. Etwas späterer marmorierter Pappband (beschabt und bestoßen). Frankfurt, Johann Andreae für Johann Peter Zubrod, 1670.
VD17 3:302487Z. Vander Haeghen 223 – Frankfurter Druck der berühmten Adagia des Erasmus, seiner zuerst 1539 erschienenen Sammlung und Kommentierung antiker Weisheiten und Sprichwörter, von denen er insgesamt mehrere Tausend zusammentrug und nach und nach in verschiedenen, im Umfang stetig zunehmenden Ausgaben veröffentlichte. Durch umfangreiche Register erschlossen. – Etwas gebräunt oder braunfleckig, Titel alt gestempelt, fl. Vorsatz mit Schenkungsvermerk von 1884, Innenspiegel mit modernem Exlibris.

Lot 2029, Auction  128, Erasmus von Rotterdam, Desiderius, Lob der Narrheit

Erasmus von Rotterdam, Desiderius
Lob der Narrheit
Los 2029

Schätzung
400€ (US$ 460)

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Erasmus von Rotterdam, Desiderius. Lob der Narrheit. Aus dem Lateinischen übersetzt und mit Anmerkungen begleitet von Wilhelm Gottlieb Becker. 14 Bl., 396 S. Mit 83 Holzschnitt-Vignetten nach Holbein (ohne das gestochene Portrait). 17,5 x 13 cm. Halbleder um 1870 (Rücken lichtrandig, Ecken und Kanten berieben) mit geprägtem RTitel. Basel, Johann Jacob Thurneysen, 1780.
Rümann 239. Ebert 6879. – Erste Ausgabe dieser Übersetzung. Die 83 Holzschnitte nach Holbein stellen das Hauptwerk des Basler Formschneiders Heinrich Heitz (1750-1835) dar und wurden 1829 in Basel nochmals separat herausgegeben. – Kaum stockfleckig und gebräunt. Frisches Exemplar. Innenspiegel mit modernem Exlibris.

Lot 2030, Auction  128, Erasmus von Rotterdam, Desiderius, Morias Egkomion

Erasmus von Rotterdam, Desiderius
Morias Egkomion
Los 2030

Schätzung
240€ (US$ 276)

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Erasmus von Rotterdam, Desiderius. Morias Egkomion (graece). Stultitiae laus. Cum commentariis Ger. Listrii et figuris Jo. Holbenii. E codice Academiae Basiliensis. 40 Bl., 336 S., 6 Bl. (Index). Mit Kupfertitel (in Pag.), 3 Portraitkupfern, weiterer Kupfertafel, gestochener Titelvignette, gestochener Kopfvignette und 80 Text- bzw. Einklebekupfern von Wilhelm Stettler nach den Randzeichnungen Holbeins. 18,5 x 11,5 cm. Geglättetes Maroquin des 19. Jahrhunderts (etwas fleckig und berieben) mit goldgeprägtem RTitel sowie Rücken- und Deckelfilete sowie Innen- und Stehkantenvergoldung. Basel, Genathian, 1676.
Graesse II, 495. Ebert 6878. Brunet II, 1037. – Späterer Basler Druck. Erasmus verfasste seine ironische Lehrrede Lob der Torheit 1509 während eines Aufenthalts bei seinem Freund Thomas Morus, der erste Druck mit den Illustrationen Holbeins erschien 1515 bei Johann Froben in Basel. – Blatt c1 mit Blatteinriss über die ganze Seite, Blatt e2 ebenfalls mit Riss. Etwas fleckig. Mit modernem Exlibris und etwas längerem hs. Eintrag auf dem fl. Vorsatz.

Lot 2031, Auction  128, Euripides, Tragoedia Hippolytus

Euripides
Tragoedia Hippolytus
Los 2031

Schätzung
180€ (US$ 207)

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Euripides. Tragoedia Hippolytus, quam, Latino carmine conversam a Georgio Ratallero, adnotationibus instruxit Ludov. Casp. Valckenaer. XXVIII, 322 S., 9 Bl. Mit gestochener Textvignette. 24,5 x 19,5 cm. Halbleder d. Z. (stärker fleckig, berieben, beschabt und bestoßen, Rücken teils defekt, VDeckel lose). Leiden, Johannes Luzac & Johannes Le Mair, 1768.
Schweiger 118. Ebert 7107 (beide: "sehr selten"). Brunet II, 223 ("très recherchée"). Dibdin I, 548f. – Erste Ausgabe der seinerzeit hochgelobten griechisch-lateinischen Edition des niederländischen Philologen Lodewijk Caspar Valckenaer (1715-1785), mit der er zu einem der führenden Euripides-Kommentatoren wurde. – Etwas braunfleckig, anfangs mit schmalem Feuchtigkeitsrand. Es fehlen die fl. Vorsätze. – Beigebunden: Ludwig Caspar Valckenaer. Diatribe in Euripidis perditorum dramatum reliquias. 4 Bl., 311 S. Ebenda 1767. - Der häufig mitgebundene Beiband. - Etwas fleckig, am Schluss mit zwei Braunflecken im Bug.

Lot 2032, Auction  128, Euripides, Tragoedia Phoenissae

Euripides
Tragoedia Phoenissae
Los 2032

Schätzung
180€ (US$ 207)

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Euripides. Tragoedia Phoenissae. Interpretationem addidit H. Grotii; Graeca castigavit e mstis, atque adnotationibus instruxit; scholia subiecit Ludovicus Casp. Valckenaer. 2 Bl., XXIII, 452, 196 S. 26 x 21 cm. Späterer Halblederband (berieben und bestoßen, Rücken und Gelenke mit deutlichen Schabspuren). Leiden, Samuel und Johannes Luchtmans, 1802.
Schweiger I, 119. Dibdin I, 545. – Großzügiger, breitrandiger Quartdruck der Phönikerinnen des Euripides in der Edition des bedeutenden niederländischen Gräzisten Lodewijk Caspar Valckenaer (1715-1785), der an der Universität Leiden wirkte. Mit griechisch-lateinischem Paralleltext und dessen Scholien im Anhang. "Enriched by every thing which can render it most acceptable to a critical student" (Dibdin). – Anfangs und am Schluss etwas fleckig und vereinzelt mit kleinen Wasserrändern. Vortitel mit altem hs. Besitzeintrag.

Lot 2033, Auction  128, Fabulae variorum auctorum nempe, Aesopi Fabulae Graeco-Latinae CCXCVII

Fabulae variorum auctorum nempe
Aesopi Fabulae Graeco-Latinae CCXCVII
Los 2033

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Fabulae variorum auctorum nempe Aesopi Fabulae Graeco-Latinae CCXCVII. Aphthonii Soph. Fabulae Gr. Lat. XL. Gabriae Fab. Gr. Lat. XLIII. Babriae Fab. Gr. Lat. XI. accedunt anonymi veteris fabulae, Latino carmine redditae LX. ex exsoletis editionibus & codice MS. luci redditae. Opera & studio Isaaci Nicolai Neveleti. 8 Bl., 678 S. Mit 237 Textholzschnitten von Virgil Solis. 15,5 x 9 cm. Pergament d. Z. (etwas stärker fleckig und berieben, eine obere Kante alt restauriert). Frankfurt, Christian Gerlach und Simon Beckenstein, 1660.
VD17 23:284808K. – Einzige Ausgabe der von Isaac Nicolaus Nevelet (geb. 1590) herausgegebenen, sehr umfangreichen Anthologie aus diversen Fabelsammlungen, reich illustriert mit Holzschnitten von Virgil Solis. – Mal mehr, mal weniger gebräunt und braunfleckig, stellenweise mit kleinen Feuchtigkeitsrändern. Titel mit altem Eintrag, fl. Vorsätze mit großem Blattabschnitt, Schlussblatt und hinterer Innenspiegel gestempelt.

Lot 2034, Auction  128, Feuerbach, Anselm von, Kaspar Hauser

Feuerbach, Anselm von
Kaspar Hauser
Los 2034

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Feuerbach, Anselm von. Kaspar Hauser. Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben des Menschen. 1 w. Bl., 3 Bl., 151 S. Mit lithographischem Portrait. 20 x 12 cm. Späterer Halblederband mit goldgeprägtem RTitel. Ansbach, J. M. Dollfuß, 1832.
Goedeke VI, 231, 24. Peitler-L. 49. Borst 1655. – Seltene erste Ausgabe. – Kaum fleckig, wohlerhalten.

Lot 2035, Auction  128, Florus, Lucius Annaeus, Rerum Romanarum libri duo priores

Florus, Lucius Annaeus
Rerum Romanarum libri duo priores
Los 2035

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Florus, Lucius Annaeus. Rerum Romanarum libri duo priores, ex criticorum observationibus correcti, cum textus ratione, notisque variorum, historicis, politicis & antiquariis. In usum Principis Regni et Electoratus Hæredis, adornati & editi à Laurentio Begero. 13 Bl., 14 S., 396 S. Mit gestochenem Frontispiz, gestochener Titelvignette, mehreren gestochenen Vignetten und Initialen, 4 gestochenen Karten, 10 teils mehrfach gefalteten Kupfertafeln, mehrfach gefaltetem Kupferstichplan sowie sehr zahlreichen Textkupfern. 39 x 24,5 cm. Kalbsleder d. Z. (gering fleckig, berieben und bestoßen) mit reicher ornamentaler RVergoldung mit goldgeprägtem RSchild. Berlin, Ulrich Liebpert, 1704.
VD18 11390468. Lipsius-Heitzmann 129. Ebert I, 7690. Schweiger 362. – Aufwendig gedruckte und reich illustrierte Florus-Ausgabe im Auftrag und auf Kosten König Friedrichs I. von Preußen mit sehr zahlreichen Textkupfern, zumeist mit Münzdarstellungen zur Texterläuterung. Der Herausgeber Lorenz Berger (1653-1705), Direktor der königlichen Bibliothek und der Antikensammlung in Berlin, "benutzte eine Berliner Handschrift und alte Ausgaben. Der Text ist jedoch sehr willkührlich geändert. Die Noten sind aus den frühern Erklärern zum Theil excerpirt, beigefügt sind viele eigene Bemerkungen, welche den Schriftsteller aus Münzen und alten Denkmälern erläutern. Blieb wegen B's Tode unvollendet" (Schweiger). – Etwas stärker gebräunt bzw. braunfleckig, Blatt Oo3 mit kleinem Abriss im Seitenrand (minimaler Buchstabenverlust), eine der mehrfach gefalteten Kupfer mit Falzeinriss. Vorsätze alt erneuert. Mit modernem Exlibris.

Lot 2036, Auction  128, Fontane, Theodor, Die Poggenpuhls

Fontane, Theodor
Die Poggenpuhls
Los 2036

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Fontane, Theodor. Die Poggenpuhls. 2 Bl., 176 S. Mit Titelvignette. 18 x 12 cm. Hellbrauner OLeinenband (minimal berieben) mit goldgeprägtem Rücken- und Deckeltitel sowie Jugendstilillustration auf dem VDeckel in Gold, Grün und Dunkelbraun. Berlin, Friedrich Fontane & Co., 1896.
Schobeß 234. Borst 4148. – Erste Buchausgabe, der bei Schobeß nicht verzeichnete Erstdruck erschien 1895/96 in Spermanns illustrierter Zeitschrift Vom Fels zum Meer. Exemplar in der seltenen Einbandvariante des Barsortimenters Friedrich Volckmar mit dem bekannten Jugendstilmotiv auf dem Vorderdeckel (untergehende Sonne zwischen zwei stark stilisierten Bäumen) und dessen Signet auf dem Rückdeckel. Gestaltet wurde der Einband, der auch für andere Fontane-Titel Verwendung fand, von Carl Schmidt-Helmbrechts (1872-1936), einem Mitarbeiter der Zeitschrift Jugend, mit dessen Signet auf dem Vorderdeckel (vgl. Georg Wolpert. Die Verlagseinbände der ersten Buchausgaben Theodor Fontanes (V). In: Fontane Blätter Heft 104, Jg 2017. S. 140ff.). Fontanes später, realistischer Roman aus der Berliner Gesellschaft ist durch einen Wandel der Stände gekennzeichnet: Der verarmte preußische Adel muß die Standestradition überwinden und sich mit dem neuen jüdischen "Geldadel" arrangieren. Die Redaktion der populären Wochenschrift Daheim hatte das Manuskript abgelehnt. "Das Buch ist kein Roman und hat keinen Inhalt […] Daß man dieses Nichts, das es ist, um seiner Form willen so liebenswürdig anerkennt, erfüllt mich mit großer Hoffnung, nicht für mich, aber für unsere literarische Zukunft" (Theodor Fontane, zitiert nach KNLL). – Papierbedingt gleichmäßig schwach gebräunt, Titel mit altem Besitzvermerk. Sehr schönes und frisches Exemplar in der seltenen Einbandvariante.

Lot 2037, Auction  128, Fontane, Theodor, Von vor und nach der Reise

Fontane, Theodor
Von vor und nach der Reise
Los 2037

Schätzung
180€ (US$ 207)

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Fontane, Theodor. Von vor und nach der Reise. Plaudereien und kleine Geschichten. 4 Bl., 237 S., 1 Bl. 18,5 x 12,5 cm. Roter OLeinenband (etwas bestoßen) mit reicher Rücken- und Deckelprägung in Schwarz und Gold. Berlin, Friedrich Fontane, 1894.
Vgl. Schobeß 299 (2. Auflage). Borst 4053. – Erste Buchausgabe der Sammlung von dreizehn Reisefeuilletons aus zwanzig Jahren. – Papierbedingt im Rand schwach gebräunt, sonst wohlerhalten.

Lot 2038, Auction  128, Fontane, Theodor, Von Zwanzig bis Dreißig

Fontane, Theodor
Von Zwanzig bis Dreißig
Los 2038

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Fontane, Theodor. Von Zwanzig bis Dreißig. Autobiographisches. XI, 679 S., 1 Bl. Mit Portraittafel in Photogravüre. 18 x 12,5 cm. Blauer OLeinenband (leicht bestoßen, RDeckel etwas feuchtfleckig) mit goldgeprägtem RTitel und VDeckelillustration. Berlin, Friedrich Fontane, 1898.
Schobeß 352. – Erste Ausgabe der letzten Buchveröffentlichung des Dichters zu Lebzeiten. Wertvolle Erinnerungen an Zustände und Zeitgenossen, insbesondere den "Tunnel über der Spree", bis zur Hochzeit und dem Beginn der eigenen Laufbahn als Schriftsteller. – Hinteres Innengelenk angeplatzt, Portrait und wenige Seiten etwas feuchtrandig.

Lot 2039, Auction  128, Fouque, Caroline de la Motte, Erzählungen. Neue Sammlung

Fouque, Caroline de la Motte
Erzählungen. Neue Sammlung
Los 2039

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Fouqué, Caroline de la Motte. Erzählungen. Neue Sammlung. 2 Teile in 1 Band. 1 Bl., 420 S.; 1 Bl., 420 S. 15,5 x 9,5 cm. Späterer Halblederband (etwas stärker berieben, mit Schabspuren) mit RVergoldung und 2 farbigen goldgeprägten RSchildern sowie hs. Papierrückenschild. Jena, August Schmid, 1821.
Vgl. Goedecke VI, 133, 42. – Bei Goedeke nicht verzeichnte zweite Auflage der Sammlung, die ebenda im Vorjahr unter dem Titel Kleine Romane und Erzählungen erschien. – Innengelenke mit Leinenstreifen verstärkt, fl. Vorsatz mit Randläsuren. Nur gering fleckiges Exemplar aus der Bibliothek Tetschner, mit dem bekannten Exlibrisstempel auf den beiden Titeln verso.

Lot 2039a, Auction  128, Fouqué, Friedrich de la Motte, Etwas über den deutschen Adel über Ritter-Sinn und Militair-Ehre in Briefen

Fouqué, Friedrich de la Motte
Etwas über den deutschen Adel über Ritter-Sinn und Militair-Ehre in Briefen
Los 2039a

Schätzung
350€ (US$ 402)

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Fouqué, Friedrich de la Motte. Etwas über den deutschen Adel über Ritter-Sinn und Militair-Ehre in Briefen von Friedrich de la Motte und Friedrich Perthes in Hamburg. Nebst Beilagen aus Möser's, F. L. von Haller's und Rehberg's Schriften. 2 Bl., 115, 83, 39 S. 16 x 10,5 cm. Etwas späterer Pappband (berieben und bestoßen) mit RSchild. Hamburg, Perthes und Besser, 1819.
Goedeke VI, 127, 95. – Seltene erste Ausgabe dieses freundschaftlichen Streitgesprächs zwischen einem damals noch anerkannten konservativen Dichter und einem liberalen Verleger über Aufgaben, Verdienste und Vorrechte des alten Erbadels sowie des Militäradels gegenüber Bürgern und Bauern nach den erfolgreichen Befreiungskriegen. – Nur gering fleckig.

Lot 2040, Auction  128, Fronto, Marcus Cornelius, Opera inedita

Fronto, Marcus Cornelius
Opera inedita
Los 2040

Schätzung
250€ (US$ 287)

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Fronto, Marcus Cornelius. Opera inedita cum epistulis item ineditis Antonini Pii, M. Aurelii, L. Veri et Appiani nec non aliorum veterum fragmentis invenit et commentario praevio notisque illustravit Angelus Maius. 2 Bände. 4 Bl., CXII, 214 S.; 1 Bl., S. (215-)566. Mit 4 gestochenen Portraits, 8 Münzkupfern im Text und gefalteter gestochener Faksimiletafel. 21,5 x 14,5 cm. Marmorierte Halblederbände d. Z. (schwach berieben) mit RVergoldung und je 2 farbigen goldgeprägten RSchildern. Mailand, Hofdruckerei, 1815.
Brunet II, 1410. Ebert 7976. Ersch 6053. Schweiger II, 370: – Erste Ausgabe und zugleich die erste Edition des bis dato unbekannten Textes. "Fund aus einem Palimpsest der Ambrosianischen Bibliothek zu Mailand. Abbate Mai ordnete und besserte willkürlich und gab über sein Verfahren dabei keine Rechenschaft" (Schweiger). – Nur vereinzelte unbedeutende Flecken. Schönes Exemplar des herrlichen, großzügig gesetzten Antiquadrucks auf bestem, sehr kräftigem Vélin in einem dekorativen Einband.

Lot 2041, Auction  128, Funck, Johann Nicolaus, De origine et pueritia Latinae linguae

Funck, Johann Nicolaus
De origine et pueritia Latinae linguae
Los 2041

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Funck, Johann Nicolaus. De origine et pueritia Latinae linguae libri duo. Uterque secundum auctior longe et emendatior editus. Accedit spicilegium literarium et index rerum atque verborum locupletissimus. 4 (statt 5) Bl., 355 S., 14 Bl. Titel in Rot und Schwarz. 19 x 16 cm. Pappband d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen). Marburg, Philipp Casimir Müller, 1735.
ADB VIII, 199. – Vermehrter Druck der beiden sprachwissenschaftlichen Abhandlungen des Marburger Philologen Johann Nikolaus Funck (1693-1777). "Der Mittelpunkt seiner Arbeiten war die Geschichte und die Litteratur der lateinischen Sprache. Schon 1720 begann er mit der Schrift 'De origine lat. ling.', in welcher germanischer und celtischer Einfluss auf die Gestaltung der Sprache geltend gemacht wird; kurz nachher folgte 'De pueritia' und beide kamen 1735 vermehrt heraus" (ADB). – Es fehlt wohl der Vortitel. Im Satzspiegel etwas gebräunt, sonst wohlerhalten.

Lot 2042, Auction  128, Gebhart, J., Oesterreichisches Sagenbuch

Gebhart, J.
Oesterreichisches Sagenbuch
Los 2042

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Gebhart, J. (Hrsg.). Oesterreichisches Sagenbuch. X, 504 S. 19 x 12,5 cm. Blindgeprägter OLeinenband (etwas berieben) mit RVergoldung und RTitel. Pest, Lauffer & Stolp, 1862.
Seltene erste Ausgabe der umfangreichen Sammlung von über 200 Sagen. – S. 325 - 332 in falscher Reihenfolge gebunden. Innenspiegel mit Spuren eines Klebeschildchens. Insgesamt gutes Exemplar.

Lot 2043, Auction  128, Goethe, Johann Wolfgang von, Sämtliche Werke. Vollständige neugeordnete Ausgabe. Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta, 1850-1851

Goethe, Johann Wolfgang von
Sämtliche Werke. Vollständige neugeordnete Ausgabe. Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta, 1850-1851
Los 2043

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Goethe, Johann Wolfgang von. Sämtliche Werke. Vollständige neugeordnete Ausgabe. 30 Bände. 21 x 13,5 cm. Halbleder d. Z. (berieben und bestoßen, teils mit Kratzspuren) mit goldgeprägtem RTitel. Stuttgart und Tübingen, Johann Georg Cotta, 1850-1851.
Goedeke IV/3, 16 St1. – Spätere Werkausgabe bei Cotta im großzügigerem Großoktav. Schöner Druck auf Vélin. – Teils etwas braunfleckig. Mit datiertem hs. Besitzvermerk. Vorsätze etwas leimschattig.

Lot 2044, Auction  128, Goethe, Johann Wolfgang von, Iphigenia graece

Goethe, Johann Wolfgang von
Iphigenia graece
Los 2044

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Goethe, Johann Wolfgang von. Iphigenia graece. XVI, 143 S. Mit Medaillon-Portrait auf dem Titel. 16,5 x 10,5 cm. Halbleinenband der 1920er Jahre (berieben) mit goldgeprägtem RTitel. Berlin, Weidmann, 1861.
Vgl. Kosch IX, 39. – Einzige Ausgabe. Seltene Übertragung ins Altgriechische durch den Weimarer Gymnasiallehrer Theodor Kock (1820-1901). Mit dessen 16seitigem lateinischen Vorwort, datiert Sylt Juli 1860. Kurzweilige Strandkorblektüre für den nach Zerstreuung suchenden Altphilologen. – Stockfleckig.

Goethe, Johann Wolfgang von
West-oestlicher Divan
Los 2045

Schätzung
500€ (US$ 575)

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Goethe, (Johann Wolfgang von). West-oestlicher Divan. 556 (recte: 554) S. Mit Kupfertitel und gestochenem Frontispiz. 17,5 x 10,5 cm. Pappband d. Z. (berieben) mit goldgeprägtem RSchild und goldgeprägtem Monogramm ("WB") auf dem VDeckel. Stuttgart, Johann Georg Cotta, 1819.
Goedeke IV/3, 492, 110. Kippenberg I, 399. Hirzel A 358. Hagen 416. Fischer II, 1189. – Erste Ausgabe in einem Exemplar des korrigierten Drucks "mit einem Viertelbogen-Carton auf S. 7-10, der S. 9 die falsche Überschrift 'Talismane, Amulete, Abraxas, Inschriften und Siegel' korrigiert in 'Talismane', jedoch auch einige Varianten in den Text bringt ... Die Paginierung springt von S. 494 auf 497" (Hagen). Die Seiten 399/400 sind doppelt gezählt. – Stockfleckig.

Gryphius, Andreas
Freuden- und Trauer-Spiele auch Oden und Sonnette
Los 2046

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Gryphius, Andreas. Freuden und Trauer-Spiele auch Oden und Sonnette. 6 Bl., 777 S. Mit gestochenem Frontispiz. 15,5 x 9,5 cm. Neuerer Pappband (fleckig, beschabt, mit montiertem altem RSchild). Leipzig und Breslau, Johann Erich Hahn für Veit Jacob Trescher, 1663.
Dünnhaupt III, 1861, 2.3. Goedeke III, 219, 19 (nur Ausgabe 1663). Faber du Faur 628. – "Textlich durchweg verbesserte Ausgabe letzter Hand; die relativ zuverlässigste der alten Sammelausgaben" (Dünnhaupt). – Ohne die letzten vier Blatt (Errata und Vakatblatt), Frontispiz mit Randergänzungen, Risse im Titel alt hinterlegt, etwas streng gebunden, sonst im Block wohlerhalten. Titel verso mit zweifachem Stempel: "Ex Biblioth: Gymnasii Regii Joachimici" und "Verk[auft]". Der Band gehörte also zu den schon zeitgenössisch ausgesonderten Dubletten der Bibliothek des Königlichen Joachimsthalschen Gymnasiums.

Hagedorn, Friedrich von
Poetische Werke
Los 2047

Schätzung
200€ (US$ 230)

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Hagedorn, Friedrich von. Poetische Werke. 5 Teile in 2 Bänden. Mit gestochenem Portrait von I. R. Holzhalb nach van der Schmissen, Kupfertitel und 21 Kupfertafeln meist von Holzhalb nach S. H. Grimm. 14,5 x 8,5 cm. Leder d. Z. (schwach berieben) mit reicher ornamentaler RVergoldung und je 2 goldgeprägten farbigen RSchildern, floraler Deckelbordüre und Deckelvignette, Stehkantenbordüre und gepuntzem Goldschnitt. Bern, Beat Ludwig Walthard und Amsterdam, Johannes Schreuder, 1772-1773.
Walthard-Weigelt 20. Vgl. Goedeke IV 1, 28, 40 und Rümann 383. – Zweite der beiden reizend illustrierten Walthard'schen Ausgaben mit denselben Kupfern, aber ohne das gedruckte Titelblatt zu Teil I, so dass man als Erscheinungsjahr 1772 vermutet. – Schönes und wohlerhaltenes Exemplar in dekorativen Lederbänden mit reicher Goldprägung aus der Bibliothek Adolf Heller in Rheda, mit entsprechendem Sammlungsstempel auf dem fl. Vorsatz (dieser teils getilgt und hs. überschrieben)

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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