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Lot 144, Auction  128, Leibniz, Gottfried Wilhelm, Accessiones historicae

Leibniz, Gottfried Wilhelm
Accessiones historicae
Los 144

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Leibniz, Gottfried Wilhelm. Accessiones historicae quibus potissimum continentur scriptores rerum Germanicarum, & aliorum, hactenus inediti sequentes. 2 Teile in 1 Band. 8 Bl., 315, 40, 124, 119 S.; 6 Bl., 292, 592 S. Titel in Rot und Schwarz. 20 x 16,5 cm. Pergament d. Z. (VDeckel leicht verzogen) mit hs. RTitel. Hannover, Nicolai Förster, 1698-1700.
Potthast I, LXXXIX. Ravier 48-49 – Wichtige Quellenschriften zur deutschen Geschichte, auf die Leibniz im Zusammenhang mit seiner Erforschung der Geschichte des Welfenhauses gestoßen war und "die zum Teil bis heute in keiner anderen Ausgabe vorliegen" (NDB XIV, 128). Der Band I enthält den Chronographus Saxo, das Chronicon Joh. Vito Durani, die Gesta Trevirorum und das Vetus Chronicon Holsatiae; der Band II mit dem Chronicon trium fontium des Albericus mit separatem Titelblatt. – Wohlerhaltenes, nur hin und wieder leicht gebräuntes Exemplar. Titel mit kleinem Stempel im Unterrand.

Lot 145, Auction  128, Lentz, Paul, Brevis et succincta historia Archi-Episcoporum Magdeburgensium

Lentz, Paul
Brevis et succincta historia Archi-Episcoporum Magdeburgensium
Los 145

Schätzung
200€ (US$ 230)

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Lentz, Paul. Brevis et succincta historia Archi-Episcoporum Magdeburgensium, edita a Samuele Walthero. 182 S., 1 Bl. Mit gestochenem Frontispiz. 19,5 x 16 cm. Marmorierter Halblederband des späten 19. Jahrhunderts. Magdeburg und Leipzig, Christian Seidel und G. E. Scheidhauer, 1738.
Erste Ausgabe. Paul Lentz (1661-1705) war Sekretär und Rat unter Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg. Der Herausgeber Samuel Walther zählt zu den produktivsten Geschichtsschreibern Magdeburgs im 18. Jahrhundert und verfasste zahlreiche Gelegenheitsschriften (vgl. ADB XLI, 123f.). – Schwache Braunflecken, fl. Vorsatz und Titel verso gestempelt. Wohlerhaltenes Exemplar aus dem Besitz des Würzburger Historikers und Franziskaner-Minoriten-Paters Benvenut Stengele (1842-1904), mit dessen Besitzeintrag auf dem fl. Vorsatz, datiert 1889.

Lot 146, Auction  128, Leuber, Benjamin, Disquisitio planaria stapulae Saxonicae

Leuber, Benjamin
Disquisitio planaria stapulae Saxonicae
Los 146

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Leuber, Benjamin. Disquisitio planaria stapulae Saxonicae. Das ist: Gründliche, wolgemeinte, ohngefährliche Erwegung der sächsischen Stapel und Niederlage. 545 nn. Bl. Mit Kupfertitel. 19 x 15 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben) mit hs. RTitel. Bautzen, Christoph Baumann, 1658.
Erste Ausgabe der Schrift des sächsischen Rechtsgelehrten Benjamin Leuber (1601-1675). – Kupfertitel mit unauffälliger Läsur im unteren Blattrand, Titel mit schwacher Quetschfalte in der unteren rechten Ecke. Etwas braunfleckig, sonst wohlerhalten.

Lot 147, Auction  128, Leuckfeld, Johann Georg, Antiquitates Blanckenburgens

Leuckfeld, Johann Georg
Antiquitates Blanckenburgens
Los 147

Schätzung
250€ (US$ 287)

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Leuckfeld, Johann Georg. Antiquitates Blanckenburgens: oder Genealogische und Historische Beschreibung derer vormahls gelebten Grafen von Blanckenburg am Hartz-Walde. 3 Bl., 100 S. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Frontispiz, Textholzschnitt und 5 genealogischen Falttafeln. 20,5 x 16,5 cm. Pappband d. Z. (etwas fleckig, berieben und bestoßen, Rücken mit Schabspuren). Frankfurt, Leipzig und Quedlinburg, Theodor Philipp Calvisius, 1708.
Jöcher-Adelung III, 1707, 3. Loewe 4379 (Anmerkung). – Einzige Ausgabe. Enthält im Anhang eine kurze "Nachricht von der alten Kayser. Sächs. Pfaltz-Stadt Wallhausen". Das Frontispiz zeigt eine Ansicht von Stadt mit Schloss Blankenburg sowie zwei Siegel. – Etwas stärker gebräunt und braunfleckig.

Lot 148, Auction  128, Leuckfeld, Johann Georg, Antiquitates Gandersheimenses [und:] Antiquitates Ilfeldenses

Leuckfeld, Johann Georg
Antiquitates Gandersheimenses [und:] Antiquitates Ilfeldenses
Los 148

Schätzung
350€ (US$ 402)

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Leuckfeld, Johann Georg. Antiquitates Gandersheimenses. Oder Historische Beschreibung des uhralten Käyserl. freyen weltlichen Reichs-Stiffts Gandersheim, worinnen von deßen alter Lands-Gegend gehandelt wird. Welchem auch noch beygefüget ein sehr altes von diesem Stiffte handelndes Nieder-Sächsisches Reim-Chronicon. 7 Bl., 478 S., 5 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Frontispiz und 13 (5 gefaltet) Kupfertafeln. 20,5 x 16,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, Rückenbezug mit unschönem Ausriss). Wolfenbüttel, Gottfried Freytag, 1709.
VD18 1020766X. ADB XVIII, 481f. – Zweite Ausgabe der zuerst im Vorjahr ebenda erschienenen Monographie über das Stift Gandersheim durch den Klosterforscher Johann Georg Leuckfeld (1668-1726). Die 856 gegründete reichsfürstliche Abtei Gandersheim erlangte ihre Berühmtheit durch die im 10. Jahrhundert dort weilende und später als "erste deutsche Dichterin" in die Literaturgeschichte eingegangene Nonne Roswitha von Gandersheim (um 935 - nach 973). Ein von ihr verfasster lateinischer Gesang über die Erbauung des Stifts ist im vorliegenden Band zum ersten Mal veröffentlicht. Der Historiker Johann Georg Leuckfeld (1668-1726) studierte zunächst an der Universität Leipzig Theologie. "Im Jahr 1700 ernannte ihn die Aebtissin zu Gandersheim zu ihrem Secretär und beauftragte ihn das Archiv der Abtei in Ordnung zu bringen. Ein angeborener Trieb führte ihn in dieser Stellung zum Studium der Geschichte und er schätzte sich sehr glücklich, alte Schriften zu entziffern und zu analysiren, welche bis dahin allen Forschern entgangen waren. Zwei Jahre darauf wurde er Pastor primarius zu Gröningen im Halberstädtischen ... Seine litterarischen, sämmtlich in deutscher Sprache verfaßten Arbeiten bestehen aus sehr ausführlichen und mit Urkunden belegten Beschreibungen von Städten, besonders aber von Stiften und Klöstern, aus Biographien von Gelehrten sowie von Münzen" (ADB). – Etwas gebräunt oder braunfleckig, sonst wohlerhalten. Manchen Exemplaren ist zudem ein gestochenes Verfasserportrait eingebunden, das hier fehlt. – Beigebunden: Derselbe. Antiquitates Ilfeldenses, oder Historische Beschreibung des Klosters Ilfeld. 9 Bl., 258 (recte: 228) S., 4 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Frontispiz und 4 Kupfertafeln. Quedlinburg, Theodor Philipp Calvisius, 1709. - Etwas gebräunt oder braunfleckig, sonst wohlerhalten.

Lot 149, Auction  128, Leuckfeld, Johann Georg, Antiquitates Gandersheimenses + 2 Beibände

Leuckfeld, Johann Georg
Antiquitates Gandersheimenses + 2 Beibände
Los 149

Schätzung
250€ (US$ 287)

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Leuckfeld, Johann Georg. Antiquitates Gandersheimenses. Oder Historische Beschreibung des uhralten Käyserl. freyen weltlichen Reichs-Stiffts Gandersheim, worinnen von deßen alter Lands-Gegend gehandelt wird. Welchem auch noch beygefüget ein sehr altes von diesem Stiffte handelndes Nieder-Sächsisches Reim-Chronicon. 7 Bl., 478 S., 5 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Frontispiz und 2 (statt 13). 20,5 x 16 cm. Pergament d. Z. (stärker fleckig und berieben, mit hs. RTitel). Wolfenbüttel, Gottfried Freytag, 1709.
VD18 1020766X. ADB XVIII, 481f. – Zweite Ausgabe der zuerst im Vorjahr ebenda erschienenen Monographie über das Stift Gandersheim durch den Klosterforscher Johann Georg Leuckfeld (1668-1726). Die 856 gegründete reichsfürstliche Abtei Gandersheim erlangte ihre Berühmtheit durch die im 10. Jahrhundert dort weilende und später als "erste deutsche Dichterin" in die Literaturgeschichte eingegangene Nonne Roswitha von Gandersheim (um 935 - nach 973). Ein von ihr verfasster lateinischer Gesang über die Erbauung des Stifts ist im vorliegenden Band zum ersten Mal veröffentlicht. – Es fehlen 11 Tafeln. Titel mit "Duplum"-Stempel. Etwas fleckig, mit Anstreichungen in Bleistift und Sepia. – Beigebunden: Christian Schlöpken. Chronicon oder Beschreibung der Stadt und des Stiffts Bardewick. Vor und nach der Zerstörung: Darinn zugleich unterschiedliches von dem Zustand des alten Sachsen-Landes, so wohl im Heydentum, als nach eingeführter christlichen Religion, enthalten, wobeiy auch der umliegenden Stiffter, Clöster und Pfarr-Kirchen aus untrüglichen Archiven nebst andern glaubwürdigen Uhrkunden und eigner Erfahrung etc zusammen getragen. 5 Bl., 529 S., 21 Bl. (Register). Titel in Rot und Schwarz. Mit 1 (statt 15) Kupfertafeln. Lübeck, Selbstverlag, 1704. - Es fehlen bis auf ein Kupfer alle Tafeln und Karten. Etwas fleckig. - Johann Georg Leuckfeld. Antiquitates Blanckenburgens: Oder Genealogische und historische Beschreibung derer vormahls gelebten Grafen von Blanckenburg am Hartz-Walde. Nebst kurtzer Nachricht von Wallhausen. Wie auch einigen genealogischen Stamm-Tafeln von Oldershausen. 3 Bl., 100 S. Titel in Rot und Schwarz. Mit 5 gefalteten Stammtafeln im Anhang. Frankfurt und Leipzig, Theodor Philipp Calvisius, 1708. - Es fehlt das gestochene Frontispiz. Etwas fleckig.

Lot 150, Auction  128, Lindenbrogh, Erpold, Scriptores rerum Germanicarum

Lindenbrogh, Erpold
Scriptores rerum Germanicarum
Los 150

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Lindenbrogh, Erpold. Scriptores rerum Germanicarum septentrionalium. 4 Teile in 1 Band. 12 Bl., 276 S., 2 Bl.; 3 Bl., 40, 144 S.; 4 Bl., 268 (recte: 168) S., 15 Bl.; 56 S., 4 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit 2 gestochenen Portrait, 7 Kupfertafeln und gefaltetem Kupferstichplan von Hamburg. 31 x 19,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben) mit hs. RTitel. Hamburg, Christian Liebezeit, 1706.
ADB XVIII 691. Ebert 11996. – Letzte Ausgabe der umfangreichen Quellensammlung zur Geschichte Norddeutschlands und Hamburgs, nunmehr herausgegeben von Johann Albert Fabricius. Enthält zunächst Adam von Bremens Kirchengeschichte Skandinaviens und des nordwestlichen Deutschland, dann die Historia archiepiscoporum Bremensium, die Quellen für die Privilegien der deutschen Kaiser für die Bistümer Bremen, Hamburg und andere norddeutsche Städte. Im zweiten und dritten Teil folgen die beiden Bücher Origines Hamburgenses von Petrus Lambeck, denen als vierter Teil eine Sammlung von Inschriften auf Hamburger Grabdenkmälern angefügt ist, z. T. in deutscher Sprache, u. a. von Paul Fleming und Werner Rolevinck. Typographisch interessant ist die als Piktogramm in Form eines Altars gedruckte Widmung auf dem ersten Blatt hinter dem Titel. – Titel mit teils gelöschtem Stempel (mit kleinem Loch), Innenspiegel mit modernem Exlibris. Etwas gebräunt oder braunfleckig, insgesamt wohlerhalten.

Lot 151, Auction  128, Ludewig, Johann Peter, Geschicht-Schreiber von dem Bischoffthum Wirtzburg

Ludewig, Johann Peter
Geschicht-Schreiber von dem Bischoffthum Wirtzburg
Los 151

Schätzung
800€ (US$ 920)

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Ludewig, Johann Peter. Geschicht-Schreiber von dem Bischoffthum Wirtzburg. 17 Bl., 1058 S., 5 Bl. Mit gestochenem Frontispiz, gestochener Titelvignette und 71 gestochenen Porträts auf Tafen. 32,5 x 21 cm. Leder d. Z. (berieben, bestoßen, fleckig, mit restaurierten Fehlstellen und Einrissen) mit goldgeprägtem RTitel. Frankfurt, Thomas Fritsch, 1713.
Graesse IV 290. DW 1248. Pfeiffer 47774. – Erste Ausgabe der großen Chronik des Bistums Würzburg, zusammengestellt aus den Chroniken von Johann Müller, Lorentz Friese, Johann Reinhard, Caspar Brusch und anderen. Die 71 Porträts der Bischöfe sind meist Brustbilder im Oval, jeweils mit dem entsprechenden Wappen. – Vorsätze etwas leimschattig, Mit Exlibris auf dem Vorsatz. Etwas gebräunt, leicht stock- und braunfleckig sowie teils mit kleinen Randläsuren.

Lot 152, Auction  128, Ludewig, Johann Peter, Novum volumen scriptorum rerum Germanicarum. Teil I und II

Ludewig, Johann Peter
Novum volumen scriptorum rerum Germanicarum. Teil I und II
Los 152

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Ludewig, Johann Peter. Novum volumen scriptorum rerum Germanicarum. Volumen primum, complectens scriptores rerum episcopatus Bambergensis. Volumen secundum complectens scriptores rerum Germanicarum. 2 Teile in 1 Band. VIII, 15 S., 15 S., 1285 Spalten, 29 Bl.; 8 S. 679 Spalten, 17 Bl. Mit gestochenem Frontispiz, mit 2 gestochenen Titelvignetten, 2 gestochenen Kopfvignette, gestochenem halbseitigen Wappen, 18 gestochenen Porträts auf Tafeln und 9 teils gefalteten Kupfertafeln. 34 x 21 cm. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Z. (etwas berieben und bestoßen) mit hs. RTitel und zwei Messingschließen. Frankfurt und Leipzig, o. Dr., 1718.
DW 1248. Rep. Forit. Hist. Medii Aevi I, 385. – Erste Ausgabe. Johann Peter Ludewig (1668-1743) sammelte in seinem vorliegenden Werk bedeutende mittelalterliche Schriften und Urkunden. Es umfaßt das Bistum Bamberg und enthält 8 Schriften zur Geschichte der Abteien oder Klöster Schwarzach und Bariz, Reichersberg, Ottingen, Mürren (Schweiz) sowie des Bistums Kammin (Pommern). – Teilweise etwas papierbedingt gebräunt, stockfleckig, mit wenigen Einrissen und Fehlstellen.

Lot 153, Auction  128, Merian, Matthäus, Die Fürst: Statt Stuetgart

Merian, Matthäus
Die Fürst: Statt Stuetgart
Los 153

Schätzung
250€ (US$ 287)

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Merian, Matthäus. Die Fürst: Statt Stuetgart. Aus Merians Topographie von Schwaben. Kupferstich. 21 x 32,5 cm. Unter Glas in Holzprofilleiste. Um 1650.
Stadtplan von Stuttgart aus der Topographie von Schwaben von dem bekannten Kupferstecher Matthäus Merian (1593-1650). – Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen.

Lot 154, Auction  128, Merian, Matthäus, Konvolut von 3 Plänen und Ansichten. Kupferstich

Merian, Matthäus
Konvolut von 3 Plänen und Ansichten. Kupferstich
Los 154

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Merian, Matthäus. Konvolut von 3 Plänen und Ansichten. Kupferstich. 16,5 x 18 cm (Plattenrand) bis 19 x 33 cm (Plattenrand). Frankfurt um 1650.
Das Konvolut beinhalten folgende Stiche: "Topographia Sueviae", "Willstätt Ortenaukreis Baden-Württemberg" und "Biberach". – Teils knapp beschnitten, mit Mittelfalz und stockfleckig. – Dabei: Johann Benjamin Brühl. Die Belagerung von Philippsburg. Kupferstich. 32,5 x 42 cm (Plattenrand). Leipzig 1734.

Lot 155, Auction  128, Merian, Matthäus, Sammlung von 5 Kupferstichen zu Bayern

Merian, Matthäus
Sammlung von 5 Kupferstichen zu Bayern
Los 155

Schätzung
180€ (US$ 207)

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Merian, Matthäus. Sammlung von 5 Kupferstichen zu Bayern. 11,5 x 33,5 cm bis 21 x 43 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Passepartout in goldgeprägter Holzprofilleiste. Um 1654.
Vorhanden sind: I. Prospect der Fleischbrücken zu Nürnberg. - II. Neumarkt. - III. Das füstliche Residentz Schloß sampt der Steinern Maynbrücken zu Würtzburg. - IV. Newstatt. - V. Weiden. – Teils mit Mittelfalz, wenige leicht gebräunt, etwas gewellt, sonst wohlerhalten. Dekorativ. Nicht ausgerahmt, Versand nur ohne Rahmen. – Dabei: Christoph (?) Daucher. Norimberga/ Nürnberg. Illustre bibliotheca Atrium. Kupferstich. 8 x 15,5 cm (Plattenrand). Unter Glas mit Passepartout in goldgeprägter Holzprofilleiste. Um 1740.

Merian, Matthäus und Zeiller, Martin
Topographia Franconiae
Los 156

Schätzung
2.000€ (US$ 2,299)

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Merian, Matthäus. - (Zeiller, Martin). Topographia Franconiae, das ist Beschreibung, und eygentliche Contrafactur der vornembsten Stätte und Plätze des Franckenlandes und deren die zu dem Fränkischen Craiße gezogen werden. 2 Bl. Seite 3-118, 5 Bl. Mit gestochenem Titel, gestochenem, halbseitigem Wappen, 43 (26 doppelblattgroßen; 3 gefalteten) Kupferstichen mit insgesamt 47 Ansichten sowie doppelblattgroße Kupferstichkarte. 32,5 x 20 cm. Schweinsleder des 19. Jahrhunderts (Rücken komplett restauriert) unter Verwendung der blindgeprägten Schweinsleder-Deckel d. Z. (berieben und bestoßen, mit Fehlstellen) mit Besitzvermerk auf dem VDeckel "I. Hoefel. D" und mit 4 Verschlussbändchen. Frankfurt, M. Merian, (1648).
Wüthrich IV, S. 233f., Nr. 39-40. Schuchhard 40a u. 41a. VD17 39:131820E. – Erste Ausgabe. Der Kupfertitel zeigt u. a. den heiligen Bonifaz und Karl den Großen (oder Kaiser Heinrich II.) sowie Allegorien auf die Fruchtbarkeit (Ceres und Bacchus) und sechs Wappenschilde (Bamberg, Würzburg, Eichstätt, Mergentheim sowie zwei Mal die Burggrafschaft Nürnberg). Die Kupfer mit Ansichten von Bamberg, Coburg, Mergentheim, Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber, Schweinfurt, Wertheim, Würzburg u. a. "Dreimal versah Merian eine Ansicht mit falschem Ortsnamen. Die Abtei Ebrach bezeichnete er als Gerolzhofen … und das Schloß mit der Kleinstadt Sonnenberg (heute in Wiesbaden aufgegangen) faßte er als das in Thüringen, nordöstlich von Coburg gelegene Sonnenberg auf. Der dritte Fehler passierte ihm beim Vogelschauplan von Neustadt an der Aisch, für welches er eine Vorlage benutzte, die Neustadt an der Saale darstellt. In den früheren Bänden lassen sich kaum vergleichbare Irrtümer nachweisen, was zu belegen scheint, daß Merian sich bei 'Franken' nicht mehr im gleichem Maße wie zuvor seinen Verlagswerken angenommen hat. Er war 1648 bereits leidend und weilte zeitweise in Bad Schwalbach, wo er zwei Jahre später auch verstarb" (Wüthrich). – Vorsätze erneuert. Teils mit hinterlegten Fehlstellen, ein Kupferstich lose, fast durchgängig mit größerem Feuchtrand, vereinzelt etwas braun- und fingerfleckig. Vollständiges Exemplar dieser Merian-Zeiller-Topographie.

Lot 157, Auction  128, Möller, Johann Caspar, Geschichte der vormaligen Grafschaft Bentheim

Möller, Johann Caspar
Geschichte der vormaligen Grafschaft Bentheim
Los 157

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Möller, Johann Caspar. Geschichte der vormaligen Grafschaft Bentheim von den ältesten Zeiten bis auf unsere Tage. 4 Bl., 536 S. 18,5 x 12 cm. Moderner marmorierter Halbpergamentband mit goldgeprägtem RSchild. Lingen a. d. Ems, Rüdiger van Acken, 1879.
Erste Ausgabe der Chronik der im äußersten Südwesten Niedersachsens gelegenen Grafschaft, verfasst von dem in Bransche wirkenden Pfarrer und heimatkundler Johann Caspar Möller (1835-1890) . 1975 erschien bei Wenner in Osnabrück ein Nachdruck. – Das säurehaltige Papier gebräunt, mit einigen Annotationen in Blei- und Farbstift, Titel mit gelöschtem Besitzeintrag, fl. Vorsatz mit modernem Namenszug.

Lot 158, Auction  128, Müller, Friedrich, Geschichte der alten Grafen von Tecklenburg in Westfalen

Müller, Friedrich
Geschichte der alten Grafen von Tecklenburg in Westfalen
Los 158

Schätzung
150€ (US$ 172)

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Müller, Friedrich. Geschichte der alten Grafen von Tecklenburg in Westfalen. 5 Bl., 272 S. 21 x 12 cm. Moderner flexiber Lederband mit goldgeprägtem RTitel und Goldschnitt. Osnabrück, Friedrich Rackhorst, 1842.
Einzige Ausgabe der seltenen Chronik. – Etwas gebräunt oder braunfleckig, Titel mehrfach gestempelt, darunter ein gekrönter Blindprägestempel. Mit zahlreichen Annotationen und Unterstreichungen in Blei- und Farbstift.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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