Los 148

Leuckfeld, Johann Georg
(1668-1726)Antiquitates Gandersheimenses [und:] Antiquitates Ilfeldenses

Schätzung
350€ (US$ 402)

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Los 148 - Leuckfeld, Johann Georg - Antiquitates Gandersheimenses [und:] Antiquitates Ilfeldenses - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Geschichte, Geographie und Reisen
Auktionsdatum 6.10.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 148, Auction  128, Leuckfeld, Johann Georg, Antiquitates Gandersheimenses [und:] Antiquitates Ilfeldenses

Leuckfeld, Johann Georg. Antiquitates Gandersheimenses. Oder Historische Beschreibung des uhralten Käyserl. freyen weltlichen Reichs-Stiffts Gandersheim, worinnen von deßen alter Lands-Gegend gehandelt wird. Welchem auch noch beygefüget ein sehr altes von diesem Stiffte handelndes Nieder-Sächsisches Reim-Chronicon. 7 Bl., 478 S., 5 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Frontispiz und 13 (5 gefaltet) Kupfertafeln. 20,5 x 16,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben, Rückenbezug mit unschönem Ausriss). Wolfenbüttel, Gottfried Freytag, 1709.
VD18 1020766X. ADB XVIII, 481f. – Zweite Ausgabe der zuerst im Vorjahr ebenda erschienenen Monographie über das Stift Gandersheim durch den Klosterforscher Johann Georg Leuckfeld (1668-1726). Die 856 gegründete reichsfürstliche Abtei Gandersheim erlangte ihre Berühmtheit durch die im 10. Jahrhundert dort weilende und später als "erste deutsche Dichterin" in die Literaturgeschichte eingegangene Nonne Roswitha von Gandersheim (um 935 - nach 973). Ein von ihr verfasster lateinischer Gesang über die Erbauung des Stifts ist im vorliegenden Band zum ersten Mal veröffentlicht. Der Historiker Johann Georg Leuckfeld (1668-1726) studierte zunächst an der Universität Leipzig Theologie. "Im Jahr 1700 ernannte ihn die Aebtissin zu Gandersheim zu ihrem Secretär und beauftragte ihn das Archiv der Abtei in Ordnung zu bringen. Ein angeborener Trieb führte ihn in dieser Stellung zum Studium der Geschichte und er schätzte sich sehr glücklich, alte Schriften zu entziffern und zu analysiren, welche bis dahin allen Forschern entgangen waren. Zwei Jahre darauf wurde er Pastor primarius zu Gröningen im Halberstädtischen ... Seine litterarischen, sämmtlich in deutscher Sprache verfaßten Arbeiten bestehen aus sehr ausführlichen und mit Urkunden belegten Beschreibungen von Städten, besonders aber von Stiften und Klöstern, aus Biographien von Gelehrten sowie von Münzen" (ADB). – Etwas gebräunt oder braunfleckig, sonst wohlerhalten. Manchen Exemplaren ist zudem ein gestochenes Verfasserportrait eingebunden, das hier fehlt. – Beigebunden: Derselbe. Antiquitates Ilfeldenses, oder Historische Beschreibung des Klosters Ilfeld. 9 Bl., 258 (recte: 228) S., 4 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Frontispiz und 4 Kupfertafeln. Quedlinburg, Theodor Philipp Calvisius, 1709. - Etwas gebräunt oder braunfleckig, sonst wohlerhalten.


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