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Lot 2717, Auction  128, Barks, Carl, Signiertes Porträtfoto. Wohl um 1985

Barks, Carl
Signiertes Porträtfoto. Wohl um 1985
Los 2717

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Barks, Carl, US-amerikan. Maler und Comic-Zeichner der Disney-Cartoons, legendärer Schöpfer der Donald-Duck-Familie und nach einhelliger Fan-Meinung der beste Zeichner der Disney-Comics seit den 1950er Jahren (1901-2000). Eigh. Signatur "Carl Barks" (mit Filzstift) auf einem Farbfoto, das als Weihnachtsgruß verschickt wurde. 17,5 x 8,8 cm. O. O. (wohl um 1985).

Das Foto zeigt den Künstler in ganzer Figur, im Lehnstuhl sitzend, hinter ihm stehend "Bill" und "Kappy", die ebenfalls signiert haben; alle drei bei dem Aufdruck "Happy Holidays. Carl Barks Studio". Im Hintergrund Donald-Bilder an der Wand. - Beiliegend eine unbenutzte Postkarte von der Ausstellungstournee "Wer ist Carl Barks" mit farbiger Donald-Duck-Szene. Auch unter diesem Bild die Signatur "Carl Barks", die hier aber wohl gedruckt ist.

Lot 2718, Auction  128, Behmer, Marcus, Sehr umfangreicher Brief an Madame Dédé über seine graphische Produktion. 1920

Behmer, Marcus
Sehr umfangreicher Brief an Madame Dédé über seine graphische Produktion. 1920
Los 2718

Schätzung
300€ (US$ 345)

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Behmer, Marcus, Graphiker, Illustrator, Schrift- und Buchkünstler (1879-1958). Eigh. Brief m. U. "Marcus Behmer". 2 S., sehr eng beschrieben. Auf bräunlichem Papier mit dem Emblem "M B" in Rotdruck. Berlin-Charlottenburg 28.XI.1920.
Äußerst umfangreicher Brief an "Madame Dédé", eine Mäzenin, die er auch als "Neveuchen" und "liebes Ogchen" anredet. Sehr ausführlich über seine graphische Produktion sowie Pläne und Projekte. Anfangs berichtet er über den Druck einer Kartoffelblüte. "... Letzten Sonntag habe ich wieder die Kartoffelblüte gedruckt, und sende Ihnen ... 60 Drucke davon. Sie sind auf verschiedenen Büttenpapieren gedruckt ...". Einige Versuche habe er auch gemacht, in Blau zu drucken. "... ich schicke einige davon mit, der Kuriosität halber, denn schön sind sie ja nicht. Schön läßt sich Blau nur mit Ultramarin drucken, aber das enthält chemische Stoffe, die das Kupfer occidieren und dem Blatt deshalb gefährlich sind. - Ich habe alle Drucke unterschrieben, wenn Sie nichts dagegen haben ...". Sendet ihr auch verschiedene Druckplatten. "... als Verpackung benutze ich ein Exemplar der 'Ilsebill', die Sie vielleicht noch nicht gesehen haben. - Einen Ersatzdruck der 'Seligen Sehnsucht', die ich Leni s. Z. brachte, schicke ich Ihnen bald ... inzwischen, teures Ogchen, sind auch die herrlichen und völlig unerwarteten Kartoffeln eingetroffen ... Nächst dem Spender aller guten Gabe sei Ihnen, liebes Ogchen, mein Dank- und Lobgesang dargebracht ...". Zitiert dann den Text seiner "Lob- und Dank-Kantate", die er kommentiert, bevor er ausführlich auf Buchhändler und Drucker (z. B. Otto von Holten) zu sprechen kommt. Weitere Themen füllen den Brief, darunter auch ein heftiges Glatteis in Berlin. - Reichhaltiger Brief aus Behmers produktivster Periode.

Lot 2719, Auction  128, Campendonk, Heinrich, Brief an den Maler Fritz Schaefler über Künstlervereinigungen. 1919

Campendonk, Heinrich
Brief an den Maler Fritz Schaefler über Künstlervereinigungen. 1919
Los 2719

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Campendonk, Heinrich, Maler und Graphiker (1889-1957). Eigh. Brief m. U. "Campendonk". 11/2 S., eng beschrieben. Gr. 4to. Seeshaupt 24.I.1919.
An den Maler (Fritz) Schaefler über Neugründungen von Künstlervereinigungen. "... Es ist schön, daß Sie nun die jungen Maler in M. sammeln wollen. - Ich hatte wohl den Gedanken, einmal Ähnliches zu tun, nachdem [Curt] Lahs mir von vielen jungen Malern erzählt hatte ... An eine Neugründung habe ich aber nie gedacht, sondern nur an die Möglichkeit daß diese Leute früher oder später der 'Neuen Sezession' sich anschließen könnten. Der 'N.S.' bin ich nun als Mitglied beigetreten ... Ich kenne mich vor lauter Neugründungen ... nicht mehr aus. Herrn Klee schreiben Sie am besten selbst. Soviel ich beurteilen kann, halte ich seinen Beitritt ... für ausgeschlossen ...". - Gelocht.

Lot 2720, Auction  128, Chagall, Marc, Briefkarte an Hilla Rebay von Ehrenwiesen. 1947

Chagall, Marc
Briefkarte an Hilla Rebay von Ehrenwiesen. 1947
Los 2720

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Chagall, Marc, russ.-frz. Maler, Graphiker und Keramiker (1887-1985). Eigh. Briefkarte m. U. "Marc Chagall". In franz. Sprache. 1 S. 8vo. New York 18.IX.1947.
An Hilla von Rebay (eigentlich Hildegard Baronin Rebay von Ehrenwiesen, 1890-1967), deutsch-amerikanische Malerin, Kunstsammlerin und Mäzenin, Gründungsdirektorin der Solomon R. Guggenheim Foundation und beteiligt an der Planung des Guggenheim Museums. "... Je suis reconnaissant de tout mon coeur pour Votre prête genereux du tableau 'Paris par la fênetre [sic]'. Je Vous envoie un petit dessin qui est le premier esquisse pour le tableau 'la femme enceinte' de 1912 qui se trouve dans le Mussee [!] Municipale d'Amsterdam (salle Regnault) ...". - Beiliegend ein Briefumschlag von 1937, beschriftet von Hilla von Rebay als Vertreterin der Guggenheim Foundation, den sie für den Maler Pablo Picasso mit seiner Absender-Adresse vorbereitet hatte.

Lot 2721, Auction  128, Crane, Walter, Brief an einen Herrn. 1888

Crane, Walter
Brief an einen Herrn. 1888
Los 2721 [*]

Schätzung
120€ (US$ 138)

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Crane, Walter, englischer Maler und Illustrator, als Mitglied des "Arts and Crafts Movement" Mitbegründer des Jugendstils (1845-1915). Eigh. Brief m. U. "Walter Crane". 1 S. 8vo. Shepherd's Bush 24.I.1888.
An einen Herrn, den er nicht angetroffen habe. Schlägt eine neue Verabredung vor.

Lot 2722, Auction  128, Dubuffet, Jean, Brief an einen Freund

Dubuffet, Jean
Brief an einen Freund
Los 2722

Schätzung
600€ (US$ 690)

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"Je suis contre les musées"
Dubuffet, Jean, frz. Maler und Bildhauer (1901-1985). Masch. Brief m. U. "Jean Dubuffet". 2 S., eng beschrieben. 8vo. O. O. 26.IX. (wohl um 1948).
Gehaltvoller Brief an einen Freund, über den Charakter und die Funktion seiner Gemälde. "Vous faites bien trop de fêtes à ce tableau qui surement n'en mérite tant. Puissent mes tableaux être seulement des canevas pas bouchés, invitant l'usager à broder dessus sa taisserie, puissent-ils seulement rayonner une pressante invite, contenir une levure qui aide l'usager à faire monter sa pâte! C'est assez s'ils sont cela: un support, une clef; c'est l'usager qui fait tout le reste, c'est vous donc, c'est vous qui les refaites et leur donnez existence. Personne qui fasse si bon usage d'un tableau que vous faites. Avec vous comme destinataire cela devient facile (et si passionnant) de faire des tableaux! ...". Spricht dann von einem Museumsdirektor: "... Qu'il démissionne donc de ses fonctions et ensuite je pourrai lui écrire et organiser avec lui des expositons, des graffiti ou d'autres: autrement pas. Je suis vaisseau corsaire et ne m'engage dans aucun cas au service de l'Amirauté! Je suis contre les musées, les musées sont ma bête-noire ... Je m'occupe en ce moment aux préparatifs de la grande exposition d'ensemble de L'Art Brut qui se tiendra à la Galérie Drouin ...". - Erwähnt Max Ernst, Jean Paulhan und Gaston Puel.

Lot 2723, Auction  128, Felixmüller, Conrad, Brief an einen Freund. 1920

Felixmüller, Conrad
Brief an einen Freund. 1920
Los 2723

Schätzung
250€ (US$ 287)

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Der revolutionäre Maler
Felixmüller, Conrad, Maler und Graphiker (1897-1977). Eigh. Brief m. U. "Ihre Felixmüllers". 2 S. Gr. 4to. O. O. (1920).
An einen jungen Künstler und Felixmüller-Verehrer in Hamburg, dem er eine politische, revolutionäre Kunst propagiert. "... Ich werde Ihnen gleichzeitig etwas Graphik von mir senden - entweder was größeres oder kleine Dinge, mehrere. - Es ist zwar sehr schön, wenn man als junger Mensch die entscheidenden Eindrücke des Lebens durch die Kunst wahrnimmt (deshalb durch die Kunst, da als 'junger Mensch' Vieles vom Leben noch unerreichbar ist, höchstens eben intellektuell oder gefühlsmäßig durch Kunst) - aber es hat eine große Gefahr in sich: es ist möglich, die lebendige Sache 'ästhetisch' und nur ästhetisch zu nehmen; es handelt sich aber um das Leben; die neue Kunst soll u. ist im Innersten bei den wahren Künstlern rein politisch, d. h. rein gesellschaftlich gewollt u. bestimmt! Vergessen Sie das nicht ... sagen Sie sich selbst, daß Sie jung sind u. zur aufsteigenden Generation gehören, denken Sie an die russischen Gymnasiasten, die in der Weltgeschichte, zwar namenlos, aber doch!, eine große Rolle spielen. Machen Sie sich klar und glauben Sie daran: Alles was wir tun ist ein gesellschaftlicher Prozess ... Die heutige Gesellschaft stinkt und bricht faulig zusammen: die ersten neuen Bilder enthalten eine Vorahnung vom neuen lebendigen Aufbruch einer jungen Generation - inzwischen sind auch diese Herrschaften senil u. mufflig geworden: Kopf auf! rücksichtslos voran ... Lesen Sie Jimmy Higgins, von U. Sinclair, Kiepenheuer Verlag!". - Das angegebene Datum 1920 ist von anderer Hand eingesetzt.

Lot 2724, Auction  128, Höch, Hannah, Eigenhändiges und signiertes Gedichtmanuskript mit Beilagen. 1918

Höch, Hannah
Eigenhändiges und signiertes Gedichtmanuskript mit Beilagen. 1918
Los 2724

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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Höch, Hannah, Malerin, Graphikerin und Collage-Künstlerin des Dadaismus (1889-1978). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Hanna Höch". 7 S. auf 2 Doppelbl. 8vo. O. O. Februar 1918.
Zweiteiliges expressionistisches Gedicht ohne Titel, Balladen um Frauen und ein totes bzw. ein ungeborenes Kind. "O blauer Tag / Abhang. / Blau, so himmelblau / rot, grün, weiss / Maiwiese. - Schreitend Sie. / Zitternd Leben fühlend / aus Todnächten kommend. / - Oh ihr ... / Hauchend / küssend ein weisses Kleid. / - Tausend Gotteskinder / trösten: / armes Mütterlein; / wiegen Herzblut / in Frieden ... Da / talab / schreit welthin / ein D-Zug. / Morgen schon - / eine blasse Frau - / Tact von eisernen Rädern; / Wo ist das Kind - / Bohrend: / Wo ist dein Kind - Stöhnend: Kein Kindelein - kein Kindelein ...". - Das Gedicht, zu den wenigen literarischen Arbeiten der Künstlerin zählend, entstand im schwersten Krisenjahr ihrer seit 1915 währenden Liebesbeziehung zu dem verheirateten Raoul Hausmann. Ein zweiter Schwangerschafts-Abbruch verschärfte die Situation, Konflikte wuchsen und Hausmann trennte sich nicht von seiner Frau. - Das Manuskript stammte ursprünglich, bevor es auf den Markt kam, aus dem Besitz von Raoul Hausmanns Tochter. - Beiliegend 6 Bleistift-Skizzenblätter mit Modeentwürfen, die möglicherweise von Hannah Höch stammen könnten, denn sie arbeitete seit 1916 neben ihrem Studium für die Handarbeits-Redaktion des Ullstein-Verlags.

Lot 2725, Auction  128, Lehmbruck, Wilhelm, Brief und Postkarte an Hilla von Rebay. 1915

Lehmbruck, Wilhelm
Brief und Postkarte an Hilla von Rebay. 1915
Los 2725

Schätzung
1.500€ (US$ 1,724)

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Lehmbruck, Wilhelm, der bedeutende Bildhauer, Graphiker und Medailleur (1881-1919, starb durch Selbstmord). Eigh. Brief und eigh. Postkarte m. U. "W. Lehmbruck". Zus. 5 S. 4to und Quer-8vo. Berlin-Friedenau 21.IX. und 3.X.1915.
Zunächst ein längerer Brief an die Malerin Hilla von Rebay in der Domäne Amt Grimnitz (Uckermark bei Groß-Ziethen), die ihm als Freundin des Generals Max von Gallwitz offenbar dabei behilflich sein sollte, an der Front nicht als Soldat, sondern in einer geeigneteren Verwendung beschäftigt zu werden. "... Also wir (Freie Secession) haben für Mitte Januar eine Ausstellung, Gemälde, Plastik, Schwarz-Weiß, beschlossen. Die 'Freie Secession' ist Ihnen wohl bekannt, es ist wohl das Beste darin, was es in Deutschland giebt, die älteren wie Liebermann, Slevogt und auch von den Jüngeren die Besten. Voraussichtlich werde ich in der Jury sein. Was halten Sie davon, wenn ich direkt mal an Excellenz von Gallwitz schreiben würde, ich könnte dann auch näher auseinanderlegen, was ich bei ihm vorhabe. Über letzteres schrieb ich Ihnen ja in meinem letzten Brief. Das Einfachste wäre, wenn Excellenz v. Gallwitz dem Generalkommando mitteilen würde, daß er mich gerne nehmen würde oder wenigstens, daß er damit einverstanden, daß ich zu seiner Armee komme ... Es war sehr schade, daß damals die Sache, wo Herr General [Gerhard] Glokke sich in freundlicher Weise verwandte, damit endete, daß ich vielleicht in der kartographischen Abteilung hätte arbeiten können, um Karten zu zeichnen, was mir nicht sehr interessant erschien. Ich weiß nicht, ob ich Ihnen damals schrieb, daß Liebermann mir ein Schreiben gegeben, in dem Sinne, daß es für die deutsche Kunst der Zukunft sehr zu wünschen wäre, wenn ich als Zeichner oder dgl. draußen zugelassen würde ... Hier geht das Gerücht, Fénéon sei zu Anfang des Krieges im Café im Streit erschossen worden, da er auf die Engländer geschimpft. Ungeheuerlich ...". - Die Postkarte handelt von Lehmbrucks vergeblichem Versuch, Hilla von Rebay telefonisch zu erreichen. - Beiliegend ein eigh. Feldpost-Brief (1 S., Leszno 21.VII.1915) des genannten Artillerie-Generals Max von Gallwitz (1852-1937), ebenfalls an Hilla von Rebay. Er bedankt sich für ihren Brief in Sachen Lehmbruck. "... Sie werden inzwischen wohl aus den Zeitungen erfahren haben, in welche Tätigkeits-Periode er bei mir hineintraf. Es geht sehr lebhaft zu ... Was den Künstler anlangt, so müßen alle Gesuche um Zulassung bei der Front durch den 'Stellvertretenden Großen Generalstab-Berlin' gehen. Es ist den Oberkommandos pp. ausdrücklich verboten, Literaten, Künstler etc. selbständig zuzulaßen. Helfen kann ich nur insofern, als Herr Lehmbruck in seinem Gesuche angeben könnte, daß er zu meiner Armeegruppe zu kommen wünscht, wo ein Kriegszeichner derzeit nicht vorhanden ist, und ich mit seiner Überweisung einverstanden wäre. Ob er nun hier viel Stoff finden wird, dafür kann ich keine Gewähr übernehmen; in letzter Zeit war wohl Gelegenheit. Draußen knallt's ...". - Lehmbruck war zu dieser Zeit als Sanitäter im Hilfslazarett in Friedenau tätig, erhielt aber durch Vermittlung Liebermanns im Dezember 1915 eine Zulassung als Kriegsmaler in Straßburg.

Lot 2726, Auction  128, Nolde, Emil, Brief an eine Schulklasse. 1924

Nolde, Emil
Brief an eine Schulklasse. 1924
Los 2726

Schätzung
350€ (US$ 402)

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Nolde, Emil, Maler und Graphiker (1867-1956). Eigh. Brief (Billet) m. U. “Emil Nolde”. 1/2 S. Doppelbl. 4to. Berlin 15.II.1924.

An eine Primaner-Schulklasse. “... Wie Sie sich das denken, weiß ich nicht, ich bitte Sie zu Herrn Probst in der ‚Neuen Kunst’ Zinzendorfstr. 2 A. zu gehen, er wird gewiß so freundlich sein es mit Ihnen zu besprechen ...“.

Lot 2727, Auction  128, Picasso, Pablo, Signierte Bleistiftzeichnung. 1968

Picasso, Pablo
Signierte Bleistiftzeichnung. 1968
Los 2727

Schätzung
2.000€ (US$ 2,299)

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Picasso, Pablo, Maler, Graphiker und Bildhauer (1881-1973). Eigh. Bleistift-Zeichnung mit Widmung u. U. "Picasso". Auf dem oberen Drittel eines Einleitungs-Blattes einer Picasso-Monographie. O. O. 21.I.1968.
Zeichnung eines geflügelten Stierkopfes, mit Widmung und Unterschrift, alles mit Bleistift, auf dem Blatt "Introduzione" einer italienischen Picasso-Monographie. - Leicht gebräuntes Papier.

Lot 2728, Auction  128, Scheibe, Richard, Brief an den Maler Heinrich Graf von Luckner. 1962

Scheibe, Richard
Brief an den Maler Heinrich Graf von Luckner. 1962
Los 2728

Schätzung
200€ (US$ 230)

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Scheibe, Richard, Bildhauer (1879-1964). Eigh. Brief m. U. "Richard Scheibe". 4 S. auf 2 Bl. Folio. Berlin 28.IV.1962.
Umfangreicher Brief an den Maler Heinrich Graf von Luckner, mit Nachrichten vom Berliner Kunstbetrieb. "... In der Akademie wird nun die Abfassung von Statuten für dringend notwendig gehalten. Zwei Entwürfe liegen vor, einer von Buttlar und ein anderer von Kollmann ... Mir erscheint es sehr schwer, Statuten zu finden, in denen die hohe Intuition nisten mag. Tiburtius veranstaltet dieses Jahr die große Berliner als Juryfreie ... 'Kuratorium': Schmidt-R., Sintenis, Ullmann ... Zu Kolbes 85. Geburtstag wurde der 'Dionysos' im Kolbehaus feierlich enthüllt. Den Guß zahlte z. T. das hochherzige Zahlenlotto an Noack, die Stadt zahlte ein kleines Postament und die Musikkapelle, die Stiftung stiftete und hatte demzufolge dies Jahr kein Geld für den Kolbepreis ... Der Schwanenkampf hat mich mit Vorstellungen beschäftigt, die ich aus fernen Kindertagen bewahre, da ich am Zwickauer Schwanenteich mich in den Anblick eines Schwans als Bild seliger Gelassenheit vertiefte und der plötzlich den Pinscher meiner Großmutter attakierte ... Ich habe noch mal eine grössere Tonpastete angelegt, um mich in meinem Nochdasein zu bestätigen und mein Verharren in dem schönen und begehrten Atelier zu rechtfertigen. Aber die Augen sind sehr getrübt und die Hände wackelig ...". - Das erste Blatt mit kleinem Eck-Ausriss ohne Textberührung.

Lot 2729, Auction  128, Thiersch, Ludwig, 12 Blatt mit 17 Bleistift-Skizzen

Thiersch, Ludwig
12 Blatt mit 17 Bleistift-Skizzen
Los 2729 [*]

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Thiersch, Ludwig, Münchener Maler (1825-1909). 12 Blättchen mit insges. 17 Bleistift-Skizzen. Verschiedene Formate. O. O. (1874).
Professionelle Skizzen lebender Motive: zeitgenössische Frauen, eine Familie am Tisch, Figuren der Antike, ein Christuskopf (?), schlafende Kinder, karikierte Männerköpfe, Tiere und Pflanzen, z. T. auf der Rückseite von Notizzetteln. - Lose in einem Umschlag, beschriftet "1874. Skizzen u. Entwürfe v. L. Th."

Lot 2730, Auction  128, Werner, Anton von, Porträt-Photographie mit Widmung an Paul Lindau. 1881

Werner, Anton von
Porträt-Photographie mit Widmung an Paul Lindau. 1881
Los 2730

Schätzung
250€ (US$ 287)

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Werner, Anton von, Berliner Historienmaler, Porträtist und Illustrator, langjähriger Direktor der Berliner Akademie der bildenden Künste, faktisch offizieller Maler der wilhelminischen Ära aufgrund seiner hervorragenden Beziehungen zum Kaiserhaus und zum übrigen deutschen Hochadel, einer der meistbeschäftigten und angesehensten deutschen Maler seiner Zeit, Wirklicher Geheimrat und Exzellenz (1843-1915). Porträt-Photographie mit eigh. Widmung u. U. "A v Werner" auf dem Untersatzkarton. Kabinett-Format. 16,5 x 10,8 cm. (Berlin) Januar 1881.
"Seinem verehrten Freund Paul Lindau. Januar 1881. A v Werner". Die Aufnahme (Brustbild) des Berliner Ateliers Loescher & Petsch zeigt den Künstler im Halbprofil, den Kopf nach links (vom Betrachter) gewandt. Der hoch angesehene Publizist, Kritiker und Bühnenautor Paul Lindau gehörte zu dieser Zeit zu den einflußreichsten Schriftstellern Berlins.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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