Hommage à Marc Chagall und Chagall, Marc - Illustr.
Hommage à Marc Chagall
Los 3061
Zuschlag
100€ (US$ 115)
Chagall, Marc. - Hommage à Marc Chagall. 136 S. Mit zahlreichen teils ganzseitigen und farbigen Abbildungen sowie 1 Original-Farblithographie von Marc Chagall. 31 x 24 cm. OLeinen mit OSchutzumschlag. Wiesbaden, Ebeling, (1976).
Deutsche Ausgabe. – Frisches Exemplar.
Chagall, Marc. - Lithographe I-IV. 1957-1973. Teil I-IV (von VI) in 4 Bänden. Mit 26 (inkl. 4 Umschlägen) teils farbigen Orig.-Lithographien von Marc Chagall. 32,5 x 25 cm. OLeinenband mit farbig illustriertem OSchutzumschlag und im Pappschuber. (Monte Carlo), A. Sauret, 1960-1974.
Arntz I, 27. – Werkverzeichnis der Lithographien hier in deutscher Ausgabe. – Nahezu frische Exemplare.
Christo. (Ausstellungskatalog). 36 Bl. Mit zahlreichen Textabbildungen und typographischem Faltblatt auf blauem Papier. 21,5 x 20 cm. Illustrierter OLeinenband (berieben und stockfleckig). Mailand, Edizioni Apollinaire, 1964.
Früher Ausstellungskatalog der legendären Verpackungskünstler, der Vorderdeckel von beiden in blauem Farbstift signiert. – Anfangs und am Schluss stockfleckig.
Comics. - Disney, Walt. Donald Duck. 5 Hefte. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen. 26 x 17 cm. Illustrierte OUmschläge (berieben und mit leichten Handhabungsspuren). Stuttgart, Ehapa-Verlag, 1957-1968.
Vorhanden sind: Sonderheft 13, Jg. 1968; Sonderheft II, Jg. 1965, Sonderheft 9-11, Jg. 1967. – Papierbedingt leicht gebräunt, insgesamt wohlerhalten.
Das Exemplar des berühmten Orientalisten Lazarus Goldschmidt
Corinth, Lovis. Das Hohe Lied. 18 Bl. Mit 26 farbigen Original-Lithographien im Text und auf 10 Tafeln von Lovis Corinth. 44 x 32,5 cm. Crèmefarbener OHalbkalblederband mit goldgeprägtem RTitel und Deckelgoldfilete (gebräunt, Kanten beschabt, Gelenke brüchig und teils gebrochen, leicht geknickt) mit Seidenleinenbezug (fleckig, angestaubt, etwas unfrisch) und schwarzgeprägtem VDeckeltitel (Entwurf: Emil Rudolf Weiß). Berlin, Paul Cassirer, 1911.
Bücher der Bibel in der Übersetzung von Martin Luther. - Rodenberg 452. Caspers 3.5. Hayn-Gotendorf IX, 286. Schwarz L 82. Feilchenfeldt-Brandis 29.B.a. – Fünftes Werk der Panpresse. Eines von 250 numerierten Exemplaren auf Strathmore-Japan (Gesamtauflage: 310), hier in der edleren der beiden Einbandvarianten in Halbkalbleder. Der Text von Else Penzig geschrieben und lithographiert. "'Alles meilenweit ab von der landläufigen Bibelillustration, aber den wahren Inhalt der morgenländischen Geschichte tiefer packend als je ein früherer Illustrator', so schliesst Max Osborn eine Besprechung der Lithographien zu dem Buche Judith. Der Meister lässt jetzt das Hohe Lied folgen. Leicht möglich, dass den einen oder anderen Beschauer - der an eine fromme und sanfte Auffassung des Hohen Liedes gewöhnt ist - die starke männliche Sinnlichkeit seiner Visionen, die Wildheit der Linien, die Kühnheit der Farben erschrecken. Aber wessen Seele ein starker Trunk mundet, wem die Brust sich weitet beim Anblick des Ausbruches eines grossen Temperamentes, einer originellen Phantasie, einer männlichen Kraft des Ausdruckes, der wird den Visionen Corinths, die in dem neuen Werk der Pan-Presse niedergelegt sind, ein dankbarer Beschauer sein.
Dieses letzte Werk der Pan-Presse bedeutet technisch ein Novum. Corinth malte die Bilder auf den Stein, und die sorgliche Hand einer Schülerin des Kunstgewerbemuseums, des Fräulein Penzig, schrieb auf denselben Stein die Buchstaben. Das Papier dieses Buches wurde von keiner Buchpresse berührt; zu gleicher Zeit wie die Bilder druckte die Steinpresse die schwarzen Buchstaben auf den gemeinsamen Grund. Wir hoffen, dass wir mit diesem neuen Versuch nicht nur den Beifall der Bibliophilen finden werden, sondern, dass mit der Publikation des Hohen Liedes eine neue Art des illustrierten Buches geschaffen ist" (Börsenblatt vom 22. 1. 1913). – Durchgehend innen sauber und wohlerhalten. Aus der Handbibliotek des berühmten Gelehrten, Orientalisten und Bibliophilen Lazarus Goldschmidt (Elieser ben Gabriel; 1871-1950 ), mit dessen künstlerischen Exlibris auf dem vorderen Innendeckel. – Dabei: Zwei signierte Originalgraphiken von Lovis Corinth (Lithographie "Jeova" und die Radierung "Venus im Spiegel I" auf Bütten). - Maschinenschriftl. Schreiben der Redaktion "Der Bildermann", 1 Bl. mit Briefkopf der Redaktion, von Leo Kestenberg eigenhändig signiert. Datiert: Berlin, 11. Mai 1916.
Swift, Jonathan und Corinth, Lovis - Illustr.
Gullivers Reise ins Land der Riesen
Los 3070
Zuschlag
280€ (US$ 322)
Corinth, Lovis. - Swift, Jonathan. Gullivers Reise ins Land der Riesen. Eine Reise nach Brobdingnag. Nach dem Englischen. 75 S., 1 Bl. Mit 25 (davon 10 ganzseitigen) Original-Lithographien von Lovis Corinth. 33,5 x 26 cm. OHalbmaroquin (Entwurf: H. Steiner-Prag) mit RVergoldung. Berlin, Propyläen, 1922.
Müller 641-666. Schauer II, 87. – Eines von 200 numerierten Exemplaren der Ausgabe auf Bütten (Gesamtauflage: 400). Duckvermerk vom Künstler signiert. – Sehr schönes, frisches Exemplar.
Dali, Salvador
16 kolorierte und pochoir-kolorierte Original-Kaltnadelradierungen auf Arches-Velin
Los 3071
Zuschlag
1.300€ (US$ 1,494)
Dalí, Salvador. 16 kolorierte und pochoir-kolorierte Original-Kaltnadelradierungen auf Arches-Velin. 29,5 x 39 cm (Plattenrand) bis 36,5 x 50 cm (Plattenrand). 1971-1975.
Die Graphiken zeigen unterschiedliche abstrakte Szenerien in kräftigen Farben. – Vereinzelt mit kleineren Fehlstellen am Rand, Randläsionen und kleinen Gebrauchsspuren. Drei Radierungen signiert, jedoch zweifelhaft ob vom Künstler.
Dehmel, Richard
Der Mitmensch. Berlin, H. Storm, 1895. - Erste Ausgabe
Los 3072
Zuschlag
120€ (US$ 138)
Dehmel, Richard. Der Mitmensch. Drama. 103 S. Mit 4 Skizzen. 19 x 13,5 cm. Grauer Maroquinband d. Z. mit reicher Goldprägung, intarsiertem Mittelstück, Eckfleurons und punktierter Linienvergoldung, Innenkantenvergoldung sowie Goldschnitt; Originalbroschurumschlag eingebunden. Berlin, H. Storm, 1895.
Wilpert-G.2 4. – Erste Ausgabe des päter stark veränderten Dramas, das zu einer Zeit erschien, da Dehmel seine Stellung als Sekretär im Verband der Privaten Deutschen Versicherungsgesellschaften in Berlin aufgab und das freie Schriftstellerdasein wählte. Enthält am Schluss eine von dem Architekten Ludwig Jahn entworfene Skizze eines Theaters "nach der Idee von R. Dehmel". – Gebräunt; mit einem Exlibris von Heinrich Richard Brinn.
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