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Lot 5149, Auction  127, Mantegna, Andrea, Die Grablegung

Mantegna, Andrea
Die Grablegung
Los 5149

Schätzung
25.000€ (US$ 28,409)

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Humani Generis Redemptori: Die Grablegung Jesu. Kupferstich. 30,1 x 43,4 cm. Um 1470. B. XIII, S. 229, 3, Hind V, 2, Levenson/Oberhuber/Sheehan: Early Italian engravings from the National Gallery of Art, Washington 1973, Nr. 70, TIB (Commentary) .001 S4, G. Metze (Hrsg.): Ars Nova. Frühe Kupferstiche aus Italien, Ausst.Kat. Dresden 2013, S. 118, Nr. 66. Wz. Bekröntes Wäppchen mit Monogramm PS (vgl. Briquet 9667, Arras, Paris, ab 1539).

Mantegna wählt mit der Grablegung Jesu ein traditionelles Motiv aus der christlichen Ikonographie und erzählt das Thema emotional und pathosreich. Mittig ist es dem "Retter der Menschheit" gewidmet. Die Grablegung wird in der jüngeren Literatur übereinstimmend als eine der frühesten druckgraphischen Arbeiten Mantegnas eingeordnet. Fletcher beobachtete 2011, dass Mantegna hier frei geführte Konturen und alternierend zarte und kräftige Parallelschraffuren erprobte, und setzte es deshalb an die zweite Stelle nach dem Kupferstich "Der auferstandene Christus". Für die genaue Datierung bleibt eine erhebliche Spanne; Landau, Matile und Aldovini schlugen die frühen 1470er Jahre vor. Ursprünglich wurden vier Druckzustände für den Kupferstich unterschieden, doch konnte nachgewiesen werden, dass die Unterschiede lediglich auf Erhaltungszustände oder nachträgliche Überarbeitungen der untersuchten Exemplare gründeten. Die zahlreichen, auch späteren Abzüge zeugen von der großen Beliebtheit der Komposition (vgl. Ars Nova, Ausst.Kat. Dresden 2013, S. 67).
Prachtvoller, überwiegend kräftiger Abzug wohl mit der vollen Darstellung. Verso geglättete Mittelfalte, weitere geglättete Knickspuren, umlaufend eine minimal verblasste Federrahmung, vereinzelt winzige Wurmlöchlein, dünne Stellen unten, dort partielle Ausbesserungen, sonst vollkommen und ungewöhnlich schön erhaltenes Exemplar.
Zeitgenössische Abzüge dürften nach dem Chatsworth-Exemplar nicht mehr auf dem Kunstmarkt vorhanden sein. Auch posthume Drucke sind von größter Seltenheit. Das vorliegende Exemplar wurde offensichtlich während der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Frankreich (oder Italien) gedruckt. Das Wasserzeichen kommt ähnlich auf Blättern der Meister der Schule von Fontainebleau vor.

Lot 5150, Auction  127, Mantegna, Andrea, Madonnas mit Kind

Mantegna, Andrea
Madonnas mit Kind
Los 5150

Schätzung
25.000€ (US$ 28,409)

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Die Madonna mit Kind. Kupferstich. 22,6 x 23,5 cm. Um 1450-55. B. XIII, S. 232, 8, Hind V, 10, 1 II, Kristeller 3, Levenson/Oberhuber/Sheehan: Early Italian engravings from the National Gallery of Art, Washington 1973, Nr. 77 II, TIB (Commentary) 88, 3 S2, Kat. Dresden: Ars Nova. Frühe Kupferstiche aus Italien, Petersberg 2013, S. 118, Nr. 71f. II.

Die anrührende Darstellung Mariens, das Kind liebkosend, folgt dem Bildtypus der Madonna dell'umiltà, der überlicherweise für die Privatandacht geläufig war. Hind folgend gehörte die Komposition der "Madonna mit Kind" stilistisch Mantegnas früher Schaffenszeit um 1450-55 an, gleichwohl wird heute vom Gegenteil ausgegangen. In jüngerer Zeit wurde das Blatt in die 1480er Jahre datiert, von Suzanne Boorsch gar in die 1490er Jahre, da es von einem reifen, freieren Duktus zeugt (vgl. Kat. Dresden, Ars Nova, 2013, S. 125). Das Blatt gehört zu den seltensten Kupferstichen Mantegnas und liegt hier im zweiten Druckzustand vor, bei dem Maria mit einem Nimbus versehen wurde; es sind nur wenige Exemplare bekannt ohne (vgl. BM 1856,0712.1072). Ausgezeichneter, ungewöhnlich kräftiger Druck mit der vollen Darstellung, oben sowie rechts die Schraffuren minimal angeschnitten. Geringfügig angestaubt und griffspurig, schwach fleckig, in den dunklen Schatten zart laviert, leicht geglättete Horizontalspur verso, unmerkliche diagonale Quetschspur unten, winziges Braunfleckchen im Nimbus, weiterhin unbedeutend griffspurig, sonst herrliches Exemplar. Mit dem Sammlerstempel von Marseille Holloway (Lugt 1875).

Lot 5151, Auction  127, Matham, Jacob, Die drei Grazien

Matham, Jacob
Die drei Grazien
Los 5151

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Die drei Grazien. Kupferstich nach Hendrick Goltzius. 30 x 21,1 cm. (1588). B. 285, Hollstein 273, Widerkehr (New Hollstein, Matham) 355 I (von II), Leesberg (New Hollstein, Goltzius) 648 I (von II). Wz. Gekröntes Wappen.

Blatt 8 der Folge der "Allegorischen und Mythologischen Szenen". Prachtvoller und gleichmäßiger Druck mit der Einfassungslinie, vor der Nummer. Minimale Altersspuren, sonst tadellos erhalten. Aus der Sammlung Adalbert Freiherr von Lanna (Lugt 2773). Beigegeben von demselben das "Bildnis Cavaliere d'Arpino" (New Hollstein 236) sowie von Jan Saenredam "Adam, die Tiere benennend" (Hollstein 1 I von V).

Lot 5152, Auction  127, Meister der E-Serie, Loica

Meister der E-Serie
Loica
Los 5152

Schätzung
25.000€ (US$ 28,409)

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Loica (Logik). Kupferstich, mit altem Goldkolorit. 18,1 x 10,2 cm. Um 1465. B. XIII, S. 134, 39, Hind E.I. 22.a, TIB (Commentary 3) .022a, Levenson/Oberhuber/Sheehan: Early Italian engravings from the National Gallery of Art, Washington 1973, Nr. 36.

Die sogenannten 'Tarocchi-Karten', früher als 'Tarocchi-Karten des Mantegna' bezeichnet, umfassen als komplettes Spiel insgeamt 50 Blatt. Sie entstanden wohl nicht später als 1467 in Norditalien, mutmaßlich in Ferrara, einem bedeutenden Zentrum des frühen Kupferstichs. Bereits Galichon zweifelte an der Autorschaft Mantegnas, seit Hind wird diese einhellig abgelehnt. Die Interpretation als Tarocchi-Karten scheint überdies kaum korrekt, eher handelt es sich um ein Spiel wohl für Männer höheren Bildungsstandes im Sinne der damals vor allem in und um Florenz populären "neuplatonischen Philosophie". Die vollständige Suite umfasst die Folgen: E 1-10: Sozialstufen der Menschheit, D 11-20: Apollo und die neun Musen, C 21-30: Kunst und Wissenschaft, B 31-40: Grundsätze des Kosmos und A 41-50: Planeten und Sphären.
Loica gehört zur dritten Folge "Kunst und Wissenschaft" bzw. die Freien Künste mit dem Letter C; die Sequenz illustriert Zweige der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gelehrsamkeit. Ikonographie und Anordnung gehen auf „De Nuptiis Mercurii et Philologia“ (Hochzeit von Merkur und Philologie) zurück, eine allegorischen Abhandlung des nordafrikanischen Autors Martianus Capella aus dem 5. Jahrhundert. Seine Unterteilung wurde hier von sieben auf zehn erhöht.
Ausgezeichneter, äußerst feinzeichnender Druck meist knapp innerhalb der Facette geschnitten, diese partiell und vor allem links sichtbar. Das Kolorit zart und noch leicht schimmernd erhalten. Nur wenig angestaubt sowie geringfügig fleckig, der Rand rechts leicht bestoßen, rechts unten unauffällig geschlossener Randeinriss, unbedeutende Altersspuren, sonst in schöner und originaler Erhaltung. Von großer Seltenheit. Provenienz: British Museum, London (Lugt 301, mit dem Doublettenstempel Lugt 305), Tomás Harris (Lugt 4921), Kornfeld Auktion 1986, Sammlung Samuel Josefowitz, seither Privatsammlung.

Lot 5153, Auction  127, Meister der Enthauptung des Johannes, Gift und Gegengift

Meister der Enthauptung des Johannes
Gift und Gegengift
Los 5153

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Gift und Gegengift oder: Allegorie mit kämpfenden Tieren und einem Mann mit Spiegel, das Sonnenlicht reflektierend. Kupferstich nach Leonardo da Vinci. 18,7 x 29,3 cm. B. VII (Duvet), S. 255, 44, Robert-Dumesnil (Duvet) 61, Hind 2, TIB (Commentary) 2415.002.

Die Hauptelemente dieser enigmatischen Darstellung basieren auf einer kleinen Zeichnung von Leonardo da Vinci (Louvre, Inv. 2247). Das Motiv wurde unterschiedlich interpretiert, Hind zufolge ist es womöglich als politische Allegorie zu verstehen. Wies Bartsch das Blatt noch Jean Duvet zu, wird es heute einhellig dem bislang nur vier Blatt zählenden Corpus eines norditalienischen Stechers zugeordnet, der in Verbindung mit Leonardo und seiner Schule in Mailand gesehen wird. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck in die Darstellung geschnitten, entlang des oberen Randes unter Darstellungsverlust beschnitten. Dort sorgsam der weiße Bereich und die Darstellung mit der Feder ergänzt, etwas angestaubt, dünne Stellen, horizontale Knickspur oben, weitere kleine Erhaltungsmängel, sonst noch schön im Gesamteindruck. Aus der Sammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett (Lugt 1518 und 1616, sowie mit dem Veräußerungsstempel Lugt 5593).

Lot 5154, Auction  127, Meldolla, Andrea, Hl. Bartholomäus

Meldolla, Andrea
Hl. Bartholomäus
Los 5154

Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)

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Hl. Bartholomäus. Radierung. 21,1 x 10,5 cm. B. 44, Richardson 44.

Aus der Folge "Christus und die Apostel" (B. XVI, 38-49), wie auch die folgende Losnummer. Ausgezeichneter, toniger, wenngleich etwas ungleicher Druck, oben und rechts mit der vollen Darstellung, dabei rechts mit Spuren der Plattenkante, unten und links unter leichtem Darstellungverlust beschnitten. Schwach fleckig, eine kleine Ausbesserung in der Stirn des Heiligen sowie unterhalb der Schwertspitze, weitere geringe Gebrauchsspuren, sonst ein gutes Exemplar.

Lot 5155, Auction  127, Meldolla, Andrea, Hl. Matthäus

Meldolla, Andrea
Hl. Matthäus
Los 5155

Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)

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Hl. Matthäus. Radierung. 20,8 x 11,3 cm. B. 45, Richardson 45. Wz. Nebenmarke (Fragment).

Ausgezeichneter, toniger, wenngleich etwas ungleicher Druck mit der vollen Darstellung, nur oben minimal knapp geschnitten. Schwache Flecken, kleine Ausbesserungen mit rückseitigen Anfaserungen im Hintergrund oben rechts, eine im Druck ungleiche Stelle rechts mittig auf Höhe des Oberschenkels dezent abgemindert, winzige, teils ausgebesserte Randmängel rechts, sonst in guter Erhaltung.

Lot 5156, Auction  127, Mellan, Claude, Psyche beobachtet den schlafenden Amor

Mellan, Claude
Psyche beobachtet den schlafenden Amor
Los 5156

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Psyche beobachtet den schlafenden Amor. Kupferstich nach Simon Vouet. 19,2 x 22,6 cm. Montaiglon 120, IFF 131. Wz. Zweizeiliger Schriftzug.

Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand um die distinkte Plattenkante. Etwas gebräunt und stockfleckig, oben zwei Randeinrisse, einer geschlossen bis in die Darstellung, der andere diese knapp berührend, links ein Papierstreifen angestückt, Faserpuren verso, sonst in guter Erhaltung. Sehr selten.

Lot 5157, Auction  127, Merian d. Ä., Matthäus, Caspar; Balthasar

Merian d. Ä., Matthäus
Caspar; Balthasar
Los 5157

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Caspar; Balthasar. 2 Radierungen nach Jacques Bellange. Je ca. 28,5 x 18,3 cm. Um 1615. Walch (Bellange) nach 26 und 20, Griffiths-Hartley 29b und 30, Hollstein (Merian) 19 und 20, jeweils II. Wz. Greif mit angehängten Initialen (vgl. Briquet 2096); kleiner Doppelkopfadler.

Merian war 23 Jahre alt und noch in Basel tätig als er die Wiederholungen nach Bellange schuf. Gleichzeitig ist es ein Beleg für die frühe Verbreitung des graphischen Werkes von Jacques Bellange. Ganz ausgezeichnete, klare Drucke mit sehr feinem Rändchen. Minimal angestaubt, vereinzelte ausgebesserte Randschäden und teils ergänzte Fehlstellen etwa in den Ecken, Caspar mit je einem geschlossenen Randeinriss rechts sowie links mittig, weitere ausgebesserte Erhaltungsmängel, Balthasar mit zwei kleinen ausgebesserten Stellen im Gewand links, sonst jedoch im Gesamteindruck schöne Exemplare. Laut Auskunft des Vorbesitzers aus der Sammlung Samuel Josefowitz.

Lot 5158, Auction  127, Merian d. Ä., Matthäus, Zwei raufende Bettler

Merian d. Ä., Matthäus
Zwei raufende Bettler
Los 5158

Schätzung
750€ (US$ 852)

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Mendicus Mendico invidet - Zwei raufende Bettler (Der Leierspieler einen Pilger angreifend). Radierung nach Jacques Bellange. Um 1615. Walch (Bellange) nach 18, Griffiths-Hartley vgl. 37, Hollstein (Merian) 461. Wz. Wappen mit Schlangenstab.

Die Wiederholung von Merian nach der seltenen Darstellung Bellanges in einem prachtvollen, in seiner markanten Wirkung außerst kräftiger Abzug an die Darstellung geschnitten, die Einfassungslinie teils sichtbar. Verso schwache geglättete Mittelfalte, entlang der Ränder minimal und äußerst unauffällig ausgebesserte Läsuren, sonst vollkommenes und vorzügliches Exemplar. Selten. Laut Auskunft des Vorbesitzers aus der Sammlung Samuel Josefowitz.

Lot 5159, Auction  127, Monogrammist AG, Christus am Kreuz mit Maria und Johannes

Monogrammist AG
Christus am Kreuz mit Maria und Johannes
Los 5159

Schätzung
3.500€ (US$ 3,977)

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Christus am Kreuz mit Maria und Johannes. Kupferstich auf Pergament, Spuren alten Kolorits. 24,8 x 16 cm. Um 1480/90. Lehrs VI, S. 94, 3.

Die Darstellung war bestimmt als Kanonblatt für die liturgischen Druckwerke aus der Offizin von Georg Reyser in Würzburg und stammt aus der Frühzeit des Künstlers. Wie das ganze Missale üblicherweise auf Pergament gedruckt, aus den Druckwerken herausgeschnitten. Ganz ausgezeichneter, zarter, jedoch überwiegend gleichmäßiger Druck, vereinzelt knapp in die überwiegend sichtbare Einfassungslinie geschnitten, materialbedingt die Ränder etwas unregelmäßig. Das alte Kolorit in Rot in Spuren erhalten, in der Darstellung einige versierte Federeinzeichnungen. Insgesamt etwas fleckig und angeschmutzt, materialbedingte Knitterfalten (wohl vom Druck), vornehmlich verso sichtbare horizontale und vertikale Falzspuren, in der linken oberen Ecke hinterlegter Wurmgang, oben mittig und am Halse Johannes' eine Ausbesserung, weitere geringe Erhaltungsmägel, sonst jedoch insgesamt noch gut. Selten.

Lot 5160, Auction  127, Monogrammist AS, Fortuna

Monogrammist AS
Fortuna
Los 5160

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Fortuna. Kupferstich im Rund. D. ca. 5,9 cm. 1540. B. IX, S. 50, 1, Nagler, Die Monogrammisten, I, 1223, 1.

Ausgezeichneter Druck teils mit Spuren eines Rändchens. Schwach angestaubt, kleine Gebrauchsspuren und verso Bleistiftannotationen, sonst in sehr guter Erhaltung. Aus der Sammlung der Albertina, Wien (mit deren Doublettenstempel, Lugt 5e und 5h) und Katrin und Ulrich Schulz (nicht bei Lugt).

Lot 5161, Auction  127, Michelangelo - nach, Der Traum des menschlichen Lebens

Michelangelo - nach
Der Traum des menschlichen Lebens
Los 5161

Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)

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nach. Il sogno - Der Traum des menschlichen Lebens. Kupferstich. 43,4 x 29,7 cm. Passavant (Beatrizet) VI, 20, Nagler, Die Monogrammisten IV, 2322, 18 vor I (von II), A. Alberti (La fortuna di Michelangelo nelle stampe del cinquecento, Mailand 2015) 244 I (von III). Wz. Anker im Kreis mit sechszackigem Stern darüber (ähnlich Woodward 158, datiert 1566).

Der Stich, ehemals Nicolas Beatrizet zugesprochen, folgt seitengleich und nahezu in gleicher Größe einer 1533 ausgeführten Zeichnung Michelangelos, die heute im Courtauld Institute in London aufbewahrt wird (siehe Ausst. Kat. Michelangelo's Dream, hrsg. von Stephanie Buck, London 2010). Der Titel stammt von Giorgio Vasari, der die Zeichnung 1568 erstmals so bezeichnete. Noch immer gilt die Interpretation der Komposition von Erwin Panofsky als moralische Allegorie der menschlichen Seele, die vom Laster zur Tugend erwacht, als allgemein anerkannt. Prachtvoller, kräftiger Frühdruck noch vor der Adresse von Antonio Salamanca, meist an die noch sichtbare und gratig zeichnende Facette geschnitten.

Lot 5162, Auction  127, Muller, Jan Harmensz., Dies IIII

Muller, Jan Harmensz.
Dies IIII
Los 5162

Schätzung
1.500€ (US$ 1,705)

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Dies IIII - Der vierte Tag: Die Erschaffung der Gestirne. Kupferstich im Rund nach Hendrick Goltzius. D. 27 cm. (1590). B. 39, Hollstein (Goltzius) 5, Hollstein (Muller) 5, Filedt Kok (New Hollstein, Muller) 39 II. Wz. Bekröntes Wappen (Fragment).

Aus der siebenteiligen Folge der "Schöpfung". Prachtvoller Druck mit feinem, in den Ecken mit breiterem Rand um die runde Plattenkante. Minimal fleckig, winzige Rostfleckchen, montierungsbedingt dünne Stellen in den weißen Ecken, oben links kleine teils geschlossene Randläsuren, verso leichte geglättete Mittelfalten, sonst in sehr schöner Erhaltung.

Lot 5163, Auction  127, Aldegrever, Heinrich, Ornamentaler Entwurf mit Tritonin und Kind

Aldegrever, Heinrich
Ornamentaler Entwurf mit Tritonin und Kind
Los 5163

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Ornamentaler Entwurf mit Tritonin und Kind. Kupferstich. 5,6 x 8,1 cm. B. 202, Hollstein 202, Mielke (New Hollstein) 202.

Ausgezeichneter Druck mit sehr feinem Rändchen um die Facette. Minimal nur fleckig, verso montierungsbedingt im oberen Bereich und in den oberen Eckenspitzen dünne Stellen, links oben geschlossener Randeinriss, Bleistiftannotationen verso, sonst sehr gut. Aus der Sammlung Katrin und Ulrich Schulz (nicht bei Lugt).

Lot 5164, Auction  127, Aldegrever, Heinrich, Ornamentaler Entwurf mit Brustharnisch zwischen Maske und Tierschädel

Aldegrever, Heinrich
Ornamentaler Entwurf mit Brustharnisch zwischen Maske und Tierschädel
Los 5164

Schätzung
450€ (US$ 511)

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Ornamentaler Entwurf mit Brustharnisch zwischen Maske und Tierschädel. Kupferstich. 3,1 x 8,4 cm. B. 203, Hollstein 203, Mielke (New Hollstein) 203.

Der Brustharnisch folgt einer Vorlage Georg Penczs. Ganz ausgezeichneter harmonischer Abzug mit feinem Rändchen um die Plattenkante. Lediglich kleine Montierungsreste verso oben, sonst in tadellos schöner Erhaltung.

Lot 5165, Auction  127, Aldegrever, Heinrich, Ornamentaler Entwurf mit Makse, zwei Cornucopiae mit Frücjten ud zwei Sphinxen

Aldegrever, Heinrich
Ornamentaler Entwurf mit Makse, zwei Cornucopiae mit Frücjten ud zwei Sphinxen
Los 5165

Schätzung
400€ (US$ 455)

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Ornamentaler Entwurf mit Masken, zwei Füllhörnern mit Früchten und zwei Sphinxen. Kupferstich. 14,4 x 5,2 cm. 1552. B, 286, Hollstein 286, Mielke (New Hollstein) 286.

Ausgezeicheneter Druck mit Plattenton und einigen Wischspuren, teilweise mit Spuren eines weißen Rändchens, partiell knapp an bzw. oben in die Darstellung geschnitten. Minimale Altersspuren, verso geglättete Mittel- und Knickspuren, beriebene Stellen, verso mittig sowie in den seitlichen Rändern und der oberen rechten Ecke mit einigen, meist sorgsamen und unauffälligen Ausbesserungen, wohl teils auch mit zarter Federretusche, sonst gut erhalten. Aus der Sammlung Katrin und Ulrich Schulz (nicht bei Lugt).

Lot 5166, Auction  127, Aldegrever, Heinrich - Umkreis, Entwurf für eine Dolchscheide, oben mit zwei Kindern

Aldegrever, Heinrich - Umkreis
Entwurf für eine Dolchscheide, oben mit zwei Kindern
Los 5166 [*]

Schätzung
400€ (US$ 455)

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Umkreis. Entwurf für eine Dolchscheide, oben mit zwei Kindern. Kupferstich. 26,7 x 3,1 cm. B. App. 8, Mielke (New Hollstein) rejected engravings, b, S. 237.

Ganz ausgezeichneter Druck mit feinem Rändchen um die Einfassungslinie. Minimal angeschmutzt, die Ecken sowie punktuell die Ränder mit dünnen Stellen, die Eckenspitze unten links sorgsam ergänzt und mit retuschierter Einfassung, die obere linke mit unauffälliger Läsur, aufgezogen, im Gesamteindruck schön. Doublette der Albertina, Wien (Lugt 5e, 5h). Beigegeben nach Albrecht Dürer ein Kupferstich "Das ungleiche Paar" (gegenseitig nach Meder 77, aus der Sammlung Raffaele Alianello, Lugt 5k).

Lot 5167, Auction  127, Androuet du Cerceau, Jacques, Livre de Grotesques

Androuet du Cerceau, Jacques
Livre de Grotesques
Los 5167

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Grandes Grotesques, oder: Livre de Grotesques (Decken- und Wanddekorationen mit Grotesken). 19 (von 37) Radierungen. Je ca. 16 x 22,4 bzw. 25,5 x 16,6 cm. (1566). Geymüller 1887, S. 317, Berliner Ornamentstichkat. aus 303, IFF, S. 67, Fuhring (in: Jacques Androuet du Cerceau: "un des plus grands architectes..., Ausst.Kat. Paris 2010) S. 317, LG. Wz. Kleines bekröntes Wappen mit Initial B über Schriftband.

Sehr gute bis ausgezeichnete, gelegentlich minimal ungleiche Drucke mit sehr feinem Rändchen um die Einfassungslinien. Leicht angeschmutzt und griffspurig, einzelne Flecken, schwache Leimspuren verso, bei einem Blatt die rechte Seite wieder angefügt, weitere Altersspuren, sonst in guter Erhaltung.

Collaert I, Hans - nach
Entwürfe für Anhänger mit Figuren und Arabesken
Los 5168

Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)

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nach. Entwürfe für Anhänger mit Figuren und Arabesken (Zwei Folgen). 20 Kupferstiche. 4,6 x 10 cm bis 14,1 x 8,9 cm. Vor 1573. Leesberg (New Hollstein), 1624-1633, 1634-1643, jeweils nach dem letzten Zustand. Wz. Schellenkappe (Fragment).

Die beiden vollständigen Suiten mit den architektonischen Entwürfen für Schmuckanhänger in einer unverzeichneten Auflage mit der Adresse von Johannes Galle und einer neuen Nummerierung von 1-20; die Titelblätter umgetauscht. Ausgezeichnete bis ganz ausgezeichnete Abzüge, mit lebendigem Plattenschmutz druckend und mit schmalem Rand. Lediglich unbedeutende Alters- und Gebrauchsspuren, sonst in vorzüglicher und einheitlicher Erhaltung. Selten.

Lot 5169, Auction  127, Delaune, Étienne, Allegorien der Wissenschaften mit Grotesken

Delaune, Étienne
Allegorien der Wissenschaften mit Grotesken
Los 5169

Schätzung
900€ (US$ 1,023)

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Allegorien der Wissenschaften mit Grotesken (Geometrie, Arithmetik, Musik, Perspektive, Architektur, Astrologie). 6 Kupferstiche. Je ca. 8,3 x 6,5 cm. Robert-Dumesnil 410-415. Wz. Stern (Fragment).

Die komplette Folge in ausgezeichneten, tonigen Drucken mit Rand um die distinkt zeichnenden Facetten. Schwach nur angestaubt und fleckig, die Außenkanten partiell geringfügig wellig, der Sammlerstempel bei der "Musik" unten minimal durchschlagend, weitere minimale Gebrauchsspuren, sonst schöne Exemplare. Aus den Sammlungen Jan Hendrik Jurriaanse (Lugt 1403b) und der Kunstbibliothek Berlin, mit deren Veräußerungsstempel (Lugt 5996). Vollständig selten.

Italienisch
um 1573. Folge mit dreizehn Roll- und Bandelwerkkartuschen
Los 5170

Schätzung
1.800€ (US$ 2,045)

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um 1573. Folge mit dreizehn Roll- und Bandelwerkkartuschen. 13 Kupferstiche nach Hans Vredeman de Vries. Je ca. 18,4 x 13,5 cm. Vgl. Hollstein (Vredeman de Vries) 14-26, copies, I (von IV), Elizabeth Miller (16th-century Italian Ornament Prints in the Victoria and Albert Museum, London 1999) Nr. 5, Rubach 409. Wz. Wappenschild mit Stern.

Die vorliegende Folge wird in der Literatur bisweilen noch immer als ein Werk von Hans Vredeman de Vries geführt, wahrscheinlicher ist jedoch, dass es sich um einen bisher unbekannten Kupferstecher aus Italien handelt, der in den 60er und 70er Jahren des 16. Jahrhunderts gewirkt hat. Die Tatsache, dass Antonio Lafreri die Folge 1572 erstmals gemeinsam mit anderen Ornament- und Architekturstichen verlegte und sie in seiner Lagerliste "Libro di diversi compartimenti" geführt wird, stützt diese Annahme. Nichtsdestotrotz stehen die Blätter mit einer 1555 von Frans Huys nach Vredeman de Vries gestochenen Folge "Variarum protractionum" in Zusammenhang, deren Kartuschen sie im Gegensinn mit überzeugenden Variationen und eigener nummerischer Abfolge wiedergeben. In dem Versteigerungskatalog zur Sammlung J. A. Fredericks in Amsterdam 1908 heißt es über unsere Folge: "Belles copies françaises ou italiennes en contre-sens [...] excessivement rare" (Hollstein, S. 40). Ganz ausgezeichnete bis prachtvolle Drucke vor der Adresse Jacomo Marcuccis. Mit gleichmäßig schmalem Rändchen um die Plattenkante. Minimal fleckig, der Sammlerstempel vereinzelt minimal durchschlagend, Blatt 10 mit dünnen Quetschfältchen, minimale Montierungsreste verso, sonst einheitlich und sehr gut erhalten. Mit der Federsignatur von Charles Naudet, 1810 (Lugt 1937) sowie aus der Sammlung des Musée d'art et d'industrie à Lyon (mit einer Variante des Stempels, vgl. Lugt 1699).

Lot 5171, Auction  127, Hopfer, Daniel, Ornamentales Tableau mit vier Zwickeln und halbem Mittelmedaillon

Hopfer, Daniel
Ornamentales Tableau mit vier Zwickeln und halbem Mittelmedaillon
Los 5171

Schätzung
450€ (US$ 511)

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Ornamentales Tableau mit vier Zwickeln und halbem Mittelmedaillon, darüber Ornamentfries. Eisenradierung. 15,2 x 22,3 cm. B. 109, Hollstein 120, Metzger 125 II (von III).

Ganz ausgezeichneter Druck mit leichten Wischspuren und schmalem Rändchen um die Plattenkante. Verso kleine Montierungs- und Klebereste, sonst in tadellos schöner Erhaltung. Aus der Sammlung Peter Dobler, Kaufbeuren sowie Katrin und Ulrich Schulz (jeweils nicht bei Lugt). Beigegeben von demselben die Eisenradierung "Sechzehn ornamentale Felder in vier Reihen II" (Metzger 132).

Lot 5172, Auction  127, Hogenberg, Johann, Herbst

Hogenberg, Johann
Herbst
Los 5172

Schätzung
450€ (US$ 511)

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Herbst. Radierung. 18,3 x 14,5 cm. Robert-Dumesnil (Marc Duval) 10 vor II, Le Blanc (Franz Hogenberg), aus 34-37, IFF aus 6-9.

Aus einer Jahreszeiten-Serie mit äußerst feinen Groteskendarstellungen in der Art der Schule von Fontainebleau. Das Verhältnis dieser Suite zu zwei weiteren identischen Folgen ist noch nicht restlos geklärt. Laut Peter Fuhring wurden die Originale von Marc Duval gestochen. Ihm zufolge wurde Duvals Serie zwei Mal kopiert; die erste Wiederholung eines anonymen Stechers wurde früher vielfach als die Ursprungsfolge bezeichnet (mit mittlerweile verworfener Zuschreibung an René Boyvin). Die andere Kopien-Folge, zu der vorliegendes Blatt gehört, stammt von Jean Hogenberg. Die in früheren Zuständen vorhandene Schrift „Lautomne“ scheint hier getilgt worden zu sein. Ausgezeichneter, feinzeichnender Druck bis auf die partiell noch sichtbare Facette beschnitten. Ein Fleck unten links neben dem Arm des Satyrs, weitere schwache Flecken, alt auf ein Albumblatt aufgezogen, dieses etwas alters- und gebrauchsspurig, sonst in guter und unberührter Erhaltung. Beigegeben zwei weitere Ornamentstiche mit Doppelpokalentwürfen, womöglich aus der Matthias Zündt zugeschriebenen Serie "Ein new Kunstbuch darjnnen kunstreiche contra fect und bildnus vom allerley Trinckgeschirrn, Credenzen und Becherm" (vgl. Berliner Ornamentstichkat. 610).

Lot 5173, Auction  127, LeBlon, Michel, Friese mit Tieren und Ranken

LeBlon, Michel
Friese mit Tieren und Ranken
Los 5173

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Friese mit Tieren und Ranken. 5 (von 6) Kupferstiche. Je ca. 6,7 x 11,6 cm. Nagler 34, Berliner Ornamentstichkat. 742 (2), van der Kellen, aus 66-71, Hollstein, aus 66-71, Fuhring (Ornament Prints in the Rijksmuseum, 17th c.), 12032-12037, ohne 12036.

"Die Blätter dieses Meisters sind mit unvergleichlicher Zartheit und Kühnheit gestochen. Die meisten gehören zu den Seltenheiten, besonders die Goldschmiedemuster in ganzen Folgen" (Nagler). Die bis auf Nr. 5 komplette Serie in ausgezeichneten Drucken bis auf bzw. minimal knapp innerhalb der Plattenkanten geschnitten. Geringfügig gegilbt, drei Blatt punktuell oben montiert, weitere minimale Gebrauchsspuren, sonst in sehr guter und einheitlicher Erhaltung. Selten. Provenienz: C.G. Boerner Düsseldorf, Dezember 1961.

Lot 5174, Auction  127, Merian d. Ä., Matthäus, Grotesken mit geistlichen und weltlichen Symbolen

Merian d. Ä., Matthäus
Grotesken mit geistlichen und weltlichen Symbolen
Los 5174

Schätzung
600€ (US$ 682)

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Grotesken mit geistlichen und weltlichen Symbolen. 12 (von 17) Kupferstiche. Je ca. 7,5 x 9,3 cm. 1616. Berliner Ornamentstichkat. 38, Wüthrich, aus 117-133, Hollstein, aus 627,1-627,17, jeweils letzter Zustand. Wz. Schlangenstab über Wappen mit Buchstaben PK (Fragment).

Ausgezeichnete bis ganz ausgezeichnete Drucke mit breitem Rand. Ebenda leicht angestaubt und fleckig bzw. stockfleckig, einzelne Blatt zudem unten rechts fingerfleckig, teils mit zwei Löchlein von alter Bindung an der Oberkante, sechs Blatt mit blasser Federnummerierung neben der unteren rechten Facettenecke, Montierungsspuren an einer Seite verso, weitere Gebrauchsspuren, sonst in sehr guter und unberührter Erhaltung.

Lot 5175, Auction  127, Ostade, Adriaen van, Der Messerkampf

Ostade, Adriaen van
Der Messerkampf
Los 5175 [*]

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Der Messerkampf. Radierung. 11,4 x 14,5 cm. 1653. B. 18, Dutuit II-III (von V), Davidsohn, Godefroy, Hollstein 18 III (von VIII), Giordani/Rutgers (New Hollstein) 33 IV (von VIII).

Vor der durchgehenden Linie im rechten Rahmen des linken Fensters. Prachtvoller, zeitgenössischer Druck mit feinem Rändchen um die Einfassungslinie. Unbedeutend angestaubt, das ganze Blatt sehr zart hinterfasert und mit dünnen Stellen entlang der Ränder, weitere minimale Gebrauchsspuren, sonst schön.

Lot 5176, Auction  127, Ostade, Adriaen van, Die Sänger am Fenster

Ostade, Adriaen van
Die Sänger am Fenster
Los 5176

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Die Sänger am Fenster. Radierung. 24,2 x 19,2 cm. Um 1667. B. 19, Dutuit, Davidsohn, Godefroy, Hollstein 19 IV, Giordani/Rutgers (New Hollstein) 36 V (von VI). Wz. Straßburger Lilienwappen.

Vor dem Kratzer auf der Nase des Mannes und den feinen Kreuzschraffuren. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck knapp bis an die Einfassungslinie und die Signatur unten geschnitten. Etwas angestaubt, schwach stockfleckig, die Ränder leicht bestoßen, die linke untere Ecke mit kleinen Läsuren, verso Reste alter Montierung, sonst schön. Aus den Sammlungen Adalbert Freiherr von Lanna (Lugt 2773), Fr. Lehmann (Lugt 1025) und Martin Wigand (Lugt 2623).

Lot 5177, Auction  127, Ostade, Adriaen van, Bauer mit gekrümmtem Rücken

Ostade, Adriaen van
Bauer mit gekrümmtem Rücken
Los 5177

Schätzung
900€ (US$ 1,023)

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Bauer mit gekrümmtem Rücken. Radierung. 7,8 x 6,2 cm. Um 1653. B. 20, Dutuit 20, Davidson, Godefroy, Hollstein 20 IV (von VI), Giordani/Rutgers (New Hollstein) 42 III (von IV).

Mit der verstärkten Einfassungslinie, vor den letzten Arbeiten. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Abzug mit breitem Rand um die markante Plattenkante. Im weißen Rand schwache Fleckchen, wohl bedingt durch eine alte Montierung verso, hier Spuren derselben, sonst sehr schön erhalten.

Lot 5178, Auction  127, Ostade, Adriaen van, Das wandernde Bauernpaar

Ostade, Adriaen van
Das wandernde Bauernpaar
Los 5178

Schätzung
1.200€ (US$ 1,364)

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Das wandernde Bauernpaar. Radierung. 7,6 x 6 cm. B. 24, Dutuit, Davidson, Godefroy und Hollstein 24 V, Giordani/Rutgers (New Hollstein) 7 I-II (von III).

Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit der vollen Darstellung. Leicht fleckig und angestaubt, schwache diagonale und horizontale Faltspuren, dünne Papierstellen, verso kleine Montierungsspuren, sonst schön erhalten. Aus der Sammlung K. E. Liphart (Lugt 1687).

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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