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Lot 1666, Auction  125, Molière, Jean-Baptiste Poquelin, Oeuvres de Molière. Paris, Witwe Gandouin, 1753

Molière, Jean-Baptiste Poquelin
Oeuvres de Molière. Paris, Witwe Gandouin, 1753
Los 1666

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Molière, Jean-Baptiste Poquelin. Oeuvres de Molière. Nouvelle Édition. 8 Bände. Mit gestochenem Frontispiz und 33 gestochenen Tafeln. 14 x 7,5 cm. Mamoriertes Leder d. Z. (etwas berieben und bestoßen, teils mit Fehlstellen und kleinen Wurmlöchern) mit goldgeprägten RSchildern, reicher RVergoldung und goldgeprägten Stehkanten. Paris, Witwe Gandouin, 1753.
Cohen-Ricci 715f. – Mit dem gestochenen Porträt von Jean-Baptiste Poquelin (1622-1673). Vorhanden sind zum Beispiel: "Avertissement", "Le dépit amoureux", "Les précieuses ridicules", "L'école des maris", "Les fascheux", "L'école des femmes", "L'inpromptu de Versailles", "La princesse d'élide", "Le mariage forcé, Ballett", "Dom Juan, ou le festin de Pierre", "L'amour medecin", "Le misantrope", "Melicerte", etc. – Insgesamt papierbedingt etwas gebräunt, teils stock- und braunfleckig und knickspurig. Bei Band I ist der Vorsatz teils lose sowie durchgehend am Kopfsteg feuchtrandig. Band II, V und VII sind teils stärker teils schwächer feuchtrandig. Dekorativ.

Lot 1667, Auction  125, Moritz, Karl Philipp, Deutsche Sprachlehre für die Damen. Berlin, Arnold Wever, 1782. - Erste Ausgabe

Moritz, Karl Philipp
Deutsche Sprachlehre für die Damen. Berlin, Arnold Wever, 1782. - Erste Ausgabe
Los 1667

Schätzung
600€ (US$ 625)

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Moritz, Karl Philipp. Deutsche Sprachlehre für die Damen. In Briefen. 1 Bl., XVI, 560 S. Mit gestochenem Frontispiz von E. Henne und 2 typographischen gefalteten Tabellen. 16 x 9,5 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (schwach berieben und bestoßen, Rücken mit etwas größerer, aber kaum störender Schabspur) mit dezenter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Berlin, Arnold Wever, 1782.
Kosch X, 1329. Nicht bei Goedeke V, 490. – Erste Ausgabe der wenig bekannten Sprachlehre Moritz', die in ungewöhnlich dialogischer Form verfasst wurde und seinem ästhetischen Zugang zur Sprache verpflichtet ist. Nach den Kleinen Schriften von 1781 das zweite Werk über Sprache. Anders als in jenen, die helfen sollten, den richtigen Gebrauch der deutschen Sprache und ihrer grammatischen Regeln, wie auch die saubere Trennung des Hoch- vom Plattdeutschen zu verbreiten, will Moritz hier das "Vergnügen, welches die nähere Kenntniß der Sprache gewährt" (erster Brief) vermitteln. "Um für das einzelne Wort mehr Interesse zu erwecken, habe ich es nicht einzeln und abgesondert ... sondern in irgend einem schönen Ganzen, wozu ich mir eine Geßnersche Idylle gewählt habe, in seiner völligen Kraft und Wirksamkeit, dem Auge darzustellen gesucht" (Vorwort). – Fl. Vorsatz mit altem Exlibris, Titel und Frontispiz mit sehr schmalem Feuchtigkeitsrand sowie verso jeweils mit dezentem Namenseintrag bzw. Initialen in Kugelschreiber. Schönes und wohlerhaltenes Exemplar, Druck auf etwas festerem Bütten.

Lot 1668, Auction  125, Moritz, Karl Philipp, Launen und Phantasien. Berlin, Ernst Felisch, 1796. - Erste Ausgabe

Moritz, Karl Philipp
Launen und Phantasien. Berlin, Ernst Felisch, 1796. - Erste Ausgabe
Los 1668

Schätzung
600€ (US$ 625)

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Moritz, Karl Philipp. Launen und Phantasien. Herausgegeben von Carl Friedrich Klischnig. 2 Bl., 375 S, 1 Bl. Mit Kupfertitel und gestochenem Frontispiz von W. Arndt. 16 x 9,5 cm Späterer Pappband (berieben) mit goldgeprägtem RSchild. Berlin, Ernst Felisch, 1796.
Goedeke V, 491, 20. Wolfstieg 1029. – Erste Ausgabe. Von Klischnig aus dem Nachlass herausgegebene vermehrte Neuausgabe der Reden und Aufsätze über Freimaurerei, die Moritz 1793 kurz vor seinem Tod unter dem Titel Die große Loge oder der Freimaurer mit Wage und Senkblei veröffentlicht hatte. Enthält auch literarische und philosophische Abhandlungen, Gedichte und Aphorismen. "Unter den hinzugekommnen Stücken, deren überhaupt achtzehn sind, finden sich mehrere von Moritzens letzten Arbeiten, die, wie ich mir schmeichle, den Freunden seines Geistes und Herzens in dieser Sammlung willkommen seyn werden" (Vorwort). – Etwas braunfleckig, sonst wohlerhalten. Kupfertitel mit Tintenfleck. Innenspiegel mit montiertem Exlibris des Schriftstellers Fritz Mauthner (1849-1923).

Lot 1669, Auction  125, Moritz, Karl Philipp, Vom Unterschiede des Akkusativs und Dativs. Berlin, Arnold Wever, 1792. - Seltene dritte Auflage

Moritz, Karl Philipp
Vom Unterschiede des Akkusativs und Dativs. Berlin, Arnold Wever, 1792. - Seltene dritte Auflage
Los 1669

Schätzung
450€ (US$ 469)

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Moritz, Karl Philipp. Vom Unterschiede des Akkusativs und Dativs oder des mich und mir, sie und ihnen usw., nebst einigen andern kleinen Schriften die deutsche Sprache betreffend, für solche, die keine gelehrte Sprachkenntniß besitzen in Briefen. Dritte verbesserte Auflage. 3 Bl., 258 S. 16,5 x 10 cm. Marmorierter Pappband d. Z. (berieben und bestoßen) mit dezenter RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Berlin, Arnold Wever, 1792.
Vgl. Goedeke V, 490, 8, 4. – Sehr seltene dritte Auflage von Moritz' sprachwissenschaftlicher Abhandlung, die zuerst 1781 in den Kleine(n) Schriften, die deutsche Sprache betreffend erschien. – Vereinzelte schwache Flecken, Titel mit dezentem Tinteneintrag, Vorsatz gestempelt und mit Ziffernsignatur.

Lot 1670, Auction  125, Campe, Joachim Heinrich, Moritz. Ein abgenöthigter trauriger Beitrag zur Erfahrungsseelenkunde. Braunschweig, Schulbuchhandlung, 1789. - Einziger Druck

Campe, Joachim Heinrich
Moritz. Ein abgenöthigter trauriger Beitrag zur Erfahrungsseelenkunde. Braunschweig, Schulbuchhandlung, 1789. - Einziger Druck
Los 1670

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Moritz, K. P. - Campe, Joachim Heinrich. Moritz. Ein abgenöthigter trauriger Beitrag zur Erfahrungsseelenkunde. 1 Bl., 53 S. 17 x 10 cm. Späterer marmorierter Pappband. Braunschweig, Schulbuchhandlung, 1789.
VD18 10688471. – Einziger Druck der kleinen Streitschrift des Verlegers Campe gegen seinen Autor Moritz. – Titel mit Wachsfleck und Tintenklecksern. - Selten.

Lot 1671, Auction  125, Müller, Gottlieb, Laura von Wien oder das Mädchen im Augarten. Wien, Witwe C. P. Rehm, 1804. - Erste Ausgabe

Müller, Gottlieb
Laura von Wien oder das Mädchen im Augarten. Wien, Witwe C. P. Rehm, 1804. - Erste Ausgabe
Los 1671

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Müller, Gottlieb. Laura von Wien oder das Mädchen im Augarten. Ein Original-Roman. 141 S. 16 x 10 cm. Moderner marmorierter Pappband. Wien, Witwe Christoph Peter Rehm, 1804.
Goedeke VI, 407, 16, 6. Kosch X, 1465. – Erste Ausgabe. Seltener Roman des biographisch nicht nachweisbaren Wiener Erzählers Gottlieb Müller. – Es fehlt das gestochene Frontispiz. Etwas stärker fleckig, Titel im Bug hinterlegt.

Lot 1672, Auction  125, Müller, Wilhelmine, Gedichte. Karlsruhe, Müller und Leipzig, Jacobäer, 1806

Müller, Wilhelmine
Gedichte. Karlsruhe, Müller und Leipzig, Jacobäer, 1806
Los 1672

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Müller, Wilhelmine. Gedichte. Zweite umgearbeitete Auflage. VI, 277 S. Mit gestochenem Titel. 17,5 x 10 cm. Pappband d. Z. (fleckig und berieben, Rücken beschabt). Karlsruhe, Müller und Leipzig, Jacobäer, (1806).
Goedeke VII, 154, 39, 1. – Zweite Auflage des Erstlings der aus Neipperg im Landkreis Heilbronn stammenden Lyrikerin und frühen Verfechterin für die Gleichberechtigung der Frauen Wilhelmine Müller, geb. Maisch (1740-1807), die heute wohl nur noch dem Kreis der Hölderlinforscher bekannt sein dürfte. Dessen einflussreicher Lehrer am Tübinger Stift Karl Philipp Conz förderte die begabte junge Wilhelmine und führte sie in den Stuttgarter Dichterkreis ein, wo sie wohl auch Hölderlin begegnet ist und ihm eine Reimepistel gewidmet hat. Ein verdienstvoller Reprint des Gedichtbands erschien 2015 in Brackenheim, mit einer umfangreichen biographischen Würdigung der Dichterin durch die Herausgeberin Giovanna-Beatrice Carlesso. – Vorderes Innengelenk leicht angeplatzt, nur vereinzelte geringe Flecken.

Lot 1673, Auction  125, Musen-Almanach für das Jahr 1802, Herausgegeben von A.W. Schlegel und L. Tieck. Tübingen, Cotta, 1802

Musen-Almanach für das Jahr 1802
Herausgegeben von A.W. Schlegel und L. Tieck. Tübingen, Cotta, 1802
Los 1673

Schätzung
250€ (US$ 260)

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Musen-Almanach für das Jahr 1802. Herausgegeben von A.W. Schlegel und L. Tieck. VI, 293 S. 14 x 9 cm. Späterer Halblederband (berieben, VDeckel gelockert, Rückdeckel lose) mit RVergoldung und goldgeprägtem RSchid. Tübingen, Johann Georg Cotta, 1802.
Goedeke IV/1, 959, 54 und VI, 11, 16. Köhring 81. Mix, Kalender 313: – Einziger Jahrgang. "Der von August Wilhelm Schlegel und Ludwig Tieck veröffentlichte 'Musen-Almanach für das Jahr 1802' war der erste poetische Kalender der Romantik. Die Herausgeber verstanden ihre Publikation nicht nur als lyrische Mustersammlung, sondern auch als Entgegnung auf den 1796-1800 erschienenen 'Musen-Almanach' Friedrich Schillers." (Mix). Enthält als wichtigsten Beitrag von Novalis die ersten Proben aus dem noch unveröffentlichten Heinrich von Ofterdingen, ferner Beiträge von Schelling unter seinem damaligen Pseudonym Bonaventura, Tieck, K. von Hardenberg, Bernhardi, Mnioch, den Brüdern Schlegel etc. – Etwas braunfleckig, Titel stärker betroffen.

Lot 1674, Auction  125, Navarre, Marguerite de, Les nouvelles. Bern, Nouvelle Société Typographique, 1780-1781

Navarre, Marguerite de
Les nouvelles. Bern, Nouvelle Société Typographique, 1780-1781
Los 1674

Schätzung
450€ (US$ 469)

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Navarre, Marguerite de. (Heptaméron français). Les nouvelles. 3 Bände. Mit 3 (wiederholten) gestochenen Frontispices, 65 (von 73) Kupfertafeln und 142 Kopf- und Schlussvignetten. 19 x 11 cm. Hellbraune Lederbände d. Z. (beschabt, bestoßen und Kapitale teils mit Fehlstellen und Einrissen sowie ein RSchild gelockert) mit goldgepärgtem RSchild, RVergoldung und dreiseitigem Goldschnitt. Bern, Nouvelle Société Typographique, 1780-1781.
Cohen-Ricci 680. Lewine 338. – Die Kupfertafeln sind von Louis Michel Halbou, Joseph de Longueil, Le Roy, Thiébault, Duflos, Guttenberg, de Launay und Henriquez nach Freudenberger. – Teilweise papierbedingt gebräunt. Etwas stockfleckig und Innenstege vereinzelt offen sonst wohlerhalten. Mit hs. Besitzvermerk d. Z. auf dem Vorsatz und ausgeschiedenem Bilbliotheksstempel verso dem Titel "Grosherzogliche Bibliothek Neustrelitz". Dekorative Einbände.

Neukirch, Benjamin
Herrn von Hoffmannswaldau und andrer Deutschen auserlesene und bißher ungedruckte Gedichte. Leipzig, Fritsch, 1695
Los 1675

Schätzung
1.200€ (US$ 1,250)

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Mit nachgebundener zeitgenössischer Handschrift - Ein barocker Leitfaden zur Kunst des Küssens
(Neukirch, Benjamin; Hrsg). Herrn von Hoffmannswaldau und andrer Deutschen auserlesene und bißher ungedruckte Gedichte, nebenst einer Vorrede von der deutschen Poesie. 20 Bl., 392 S. Mit gestochenem Frontispiz. 17 x 10 cm. Pergamentband d. Z. (nachgedunkelt, berieben) mit spanischen Kanten. Leipzig, Fritsch, 1695.
VD17 23:331267F. Goedeke III, 269, 5. Dünnhaupt 2938 1. I. 1. De Capua-Philippson I, X. – Erste Ausgabe des mit diesem einen Band abgeschlossenen Vorläufers der berühmten Neukirch'schen Anthologie, der "bedeutendsten Anthologie spätbarocker Lyrik" (Dünnhaupt). Vorliegend im seltenen Erstdruck, der noch die erotischen Gedichte umfasst, die in der im selben Jahr erschienenen zweiten Fassung bereits fehlen. Diese erste Ausgabe der Neukirchschen Sammlung erschien zunächst ohne Bandangabe, da ursprünglich keine Fortsetzungen vorgesehen waren (D.). Später wurde die Sammlung von Neukirch und anderen Herausgebern auf insgesamt sieben Bände erweitert.

In der Vorrede reflektiert Neukirch über den Zustand der deutschen Sprache und Literatur, die er zwar auf einem guten Weg sieht, jedoch noch nicht als vollkommen entwickelt erachtet. Neben Hoffmannswaldau finden sich Gedichte von Lohenstein, Mühlpfort, Neumeister, Chr. Gryphius, Abschatz, Schmolck, Canitz und anderen vertreten. – Vorsätze mit Wurmspuren. Fliegender Vorsatz und Titel mit kleinem handschriftlichen Besitzeintrag in Sepia von alter Hand. Papierbedingt etwas gebräunt. – Nachgebunden: Hochzeit Carmen - Von der Kunst zu küssen. Deutsche Handschrift in brauner Tinte auf Papier. 8 nn. Bl. Ca. 29 Zeilen. Schrift: Gotica textualis, Textura, Bastarda etc. Schriftraum: ca 15 x 9 cm. Format: 17 x 10 cm. Deutschland um 1700. - Mit Reimen zu Kapitelüberschriften wie " Von der Kunst zu küssen, von der Beschreibung und Wesen eines Kusses, Von dem Unterschied der Küsse, Von den verliebten Küssen, Von dem unentbehrlichen Gebrauch der Küsse, von der Freyheit zu küssen, von der Süssigkeit der Küsse, was am besten zu küssen, wodurch ein Kuss angenehm zu machen, wie zu den ersten Kusse zu gelangen, was bey den Küssen unanständig". - Gering braunfleckig im Rand.

Lot 1676, Auction  125, Neukirch, Benjamin, Herrn von Hoffmanswaldau und anderer Deutschen außerlesene Gedichte. Frankfurt, Leipzig und Wien, P. Straub, 1727

Neukirch, Benjamin
Herrn von Hoffmanswaldau und anderer Deutschen außerlesene Gedichte. Frankfurt, Leipzig und Wien, P. Straub, 1727
Los 1676

Schätzung
220€ (US$ 229)

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(Neukirch, Benjamin, Hrsg.). Herrn von Hoffmanswaldau und anderer Deutschen außerlesene Gedichte, siebender theil, nebst einer Untersuchung der Hanckischen weltl. Gedichte. Teil 7 (von 7). 39 Bl., 320 S. 17 x 10,5 cm. Modernes Leinen (Rücken leicht gebräunt) mit Blauschnitt. Frankfurt, Leipzig und Wien, Paul Straub, 1727.
Dünnhaupt IV, S. 2937. VD18 90705130. – "Mit Recht trägt die berühmte Anthologie heute den Namen 'Neukirchsche Sammlung', denn nur die von Neukirch selbst hrsg. Bände I-II enthalten eine größere Zahl von Dichtungen Hoffmannswaldaus. ... Das Gesamtwerk (es erschienen bis 1727 in insgesamt 7 Bänden) enthält zahlreiche Dichtungen ... im Erstdruck ... Neben H. und N. selbst sind u. a. folgende Dichter vertreten: Abschatz, Besser, Bohse, Canitz, Dach, Gottsched, Günther, Chr. Gryphius, Hölmann, Hunold, König, Kongehl, Logau, Lohenstein, Morhof, Mühlpfort, die Neuberin, Neumeister, Postel, D. Schirmer, Schmolck, Tscherning, Weise" (Dünnhaupt S. 2938f.). – Vorsätze erneuert. Gutes Exemplar, wenngleich anfangs papierbedingt etwas stärker gebräunt, im weiteren Verlauf abnehmend.

Lot 1677, Auction  125, Nicolai, Friedrich, Das Leben und die Meinungen des Herrn Magister Sebaldus Nothanker. Berlin und Stettin, Friedrich Nicolai, 1774-1776

Nicolai, Friedrich
Das Leben und die Meinungen des Herrn Magister Sebaldus Nothanker. Berlin und Stettin, Friedrich Nicolai, 1774-1776
Los 1677

Schätzung
300€ (US$ 313)

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(Nicolai, Friedrich). Das Leben und die Meinungen des Herrn Magister Sebaldus Nothanker. Mischauflage. 3 Bände. Mit 15 Kupfertafeln von Daniel Chodowiecki. 16 x 10,5 cm. albleder d. Z. (etwas berieben) mit floraler RVergoldung, goldgeprägtem RSchild und modernem goldgeprägtem Deckelmonogramm "JVW". Berlin und Stettin, Friedrich Nicolai, 1774-1776.
Goedeke IV/1, 500, 12. Rümann 818. – Mischauflage der bekannten bissigen Satire (Band I in zweiter, Bände II und III in erster Ausgabe), in der auf die pervertierten religiösen Formen und die übersteigerte Empfindsamkeit des geistigen Lebens der Zeit angespielt wird. "Ursprünglich als eine Satire auf Klotz und Genossen entworfen, wurde der Roman in der Ausführung zu einem breit umfassenden Gemälde des gesellschaftlichen, kirchlichen und literarischen Lebens in Deutschland... Er kämpft gegen die Gleichgültgkeit und Herrschsucht der Großen, gegen dummen Ahnenstolz und die Nachäffung französischer Unsitte beim deutschen Adel, gegen hartherzige Reiche und indolente Genußmenschen, aber auch gegen niederträchtige Hofmeister... er eifert gegen die Schäden des deutschen Buchhändlerwesens und Schriftstellertums, gegen die handwerksmäßigen Büchermacher und Übersetzungsmanufakturen" (ADB, XXIII 585.). Der reizend illustrierte Roman fand weite Verbreitung und wurde schnell auch in fremde Sprachen übersetzt. – Etwas stock- und braunfleckig, Titel verso mit altem Besitzstempel derer "v. Veltheim" und korrespondierendem, allerdings modernem Deckelmonogramm. Dekorativer Halblederband.

Lot 1678, Auction  125, Novalis, Schriften. Berlin, Buchhandlung der Realschule, 1802. - Erste Ausgabe eines der wichtigsten Bücher der deutschen Romantik

Novalis
Schriften. Berlin, Buchhandlung der Realschule, 1802. - Erste Ausgabe eines der wichtigsten Bücher der deutschen Romantik
Los 1678

Schätzung
1.200€ (US$ 1,250)

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Novalis. Schriften. Herausgegeben von Friedrich Schlegel und Ludwig Tieck. 2 Bände. 1 Bl., 338 S.; 1 Bl., 552 S. 18 x 11 (bzw. 12) cm. Blaugraue Interimsbroschur d. Z. (gering fleckig). Berlin, Buchhandlung der Realschule, 1802.
Goedeke VI, 51, 4. Borst 925. Brieger 1872. – Erste Ausgabe eines der wichtigsten Bücher der deutschen Romantik, dessen bekannte Seltenheit sich dadurch erklären lässt, dass zu der Zeit weder der Dichter selbst, der bereits verstorben war, noch die beiden Herausgeber bekannt genug waren, um eine große Auflage des Buches zu rechtfertigen. Enthält den Heinrich von Ofterdingen, in dem sein vollständiges Programm der romantischen Schule hervortritt. Einige der anmutigsten weltlichen Lieder von Novalis sind in diesem Romanfragment enthalten, so das Bergmannslied (S.151) und Lob des Weines (S. 222). Ein abschließender dritter Teil erschien mit einigem Verzug erst 1846. – Es fehlen die XII Seiten Vorrede von Tieck. Band II vereinzelt leicht stockfleckig, Band I frisch und nahezu fleckenfrei. Unbeschnittenes und daher sehr breitrandiges, schönes Exemplar.

Lot 1679, Auction  125, Novalis, Schriften. 5. Auflage. Berlin, Georg Reimer, 1837–1846

Novalis
Schriften. 5. Auflage. Berlin, Georg Reimer, 1837–1846
Los 1679

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Novalis. Schriften. Herausgegeben von Ludwig Tieck und Friedrich Schlegel. Fünfte Auflage. 3 Teile in 1 Band. Mit lithographischem Portrait. 16 x 10,5 cm. Halblederband d. Z. (Ecken und Kapitale etwas bestoßen) mit Romantiker RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Georg Reimer, 1837-1846.
Goedeke VI, 51, 4 und 5. Deneke 979. Borst 925. – Fünfte Auflage. Der Band III mit dem Portrait erschien erst 44 Jahre nach dem Erstdruck der Werke 1802 und schließt die Ausgabe ab. – Gering stockfleckig, sonst wohlerhalten. Innenspiegel mit montiertem Exlibris.

Lot 1680, Auction  125, Petronius Arbiter, Titus, Satyricon. Frankfurt, Wolfgang Hofmann für Lucas Jennis, 1629

Petronius Arbiter, Titus
Satyricon. Frankfurt, Wolfgang Hofmann für Lucas Jennis, 1629
Los 1680

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Petronius Arbiter, Titus. Satyricon, super profligatis Neronianae tempestatis moribus: Commentariis, sive excursibus medico-philosophicis. Editio nova et locupletissima ... noviter recensente Jo. Petro Lotichio. 3 (statt 4) Teile in 2 Bänden. 16 Bl., 99 S., 4 Bl., 422 S.; 2 Bl., 439 S., 28 Bl. Titel in Schwarz und Rot. Mit Portraitkupfer von Matthäus Merian. 24 x 19 cm. Leder d. Z. (etwas berieben und bestoßen, mit Schabspuren, Gelenke teils leicht angeplatzt) mit RVergoldung, goldgeprägtem RTitel und Wappensupralibros auf den Deckeln. Frankfurt, Wolfgang Hofmann für Lucas Jennis, 1629.
VD17 23:302421Q. Graesse V, 238. Ebert 16497. Schweiger II, 722. – Erste Ausgabe dieser Edition. "Très estimée à cause de commentaires des interprètes antérieurs a été publiée par Lotichius, dont les notes sont sans mérite" (Graesse). Vorhanden ist neben Petronius' Text der umfassende, in zwei Teile gegliederte Kommentar des Herausgebers Johann Peter Lotichius (1598-1669), es fehlt diesem Exemplar der zum Druck gehörige 350seitige Schlussteil mit seinen Vor- und Nachstücken, der eine Sammlung der Kommentare früherer Interpreten enthält (und von den Bibliographen als philologisch bedeutender als Lotichius' Anmerkungen eingeschätzt wird). – Titel verso mit gestrichenem und durchschlagendem Besitzeintrag sowie im oberen Bug hinterlegt, fl. Vorsatz mit neuerem Bibliotheksstempel. Einige Blatt in Band I anfangs und am Schluss mit vertikaler Quetschfalte. Insgesamt etwas stärker gebräunt und braunfleckig, zahlreiche Lagen auch besonders stark betroffen.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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