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Lot 850, Auction  125, Anstandt auf ein Jar, zwischen dem König von Frankereich und Navarra gemacht. Tours 1589

Anstandt auf ein Jar
zwischen dem König von Frankereich und Navarra gemacht. Tours 1589
Los 850

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Anstandt auf ein Jar zwischen dem König von Frankereich und Navarra gemacht zu Tours 26. April 1589. Kupferstich. 25 x 17 cm (Plattenrand) bzw. 25,5 x 18 cm (Blatt). Tours 1589.
Das Blatt zeigt eine Allegorie: Heinrich IV., König von Frankreich und Navarra (1589-1610), aus dem sein Stammbaum und das der Könige Frankreichs erwächst. Darin eingeklemmt ist Henri Duc de Guise und wird von einem Hund angegriffen.
"Der ist nit weiß so sich mit list, Ein ding das lang zerspalten ist, In ein zubringen understehet, Der Natur wens zuwider gehet ob gleich ein Engel ketten spandt, so klemmt man doch alzeit die handt, Daraus entspringt dan hie und dort, zu beiden seitten grosser mort" (Text). Von uns nur ein Exemplar in der Bayerischen Staatsbibliothek nachweisbar. – Knapp beschnitten. Sehr gratig. Seltenes Exemplar.

Barthélemy, Jean Jacques
Explication de la mosaique de Palestrine. Paris, H. L. Guerin und L. F. Delatour, 1760. Einzige Ausgabe
Los 851

Schätzung
180€ (US$ 188)

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Barthélemy, Jean Jacques. Explication de la mosaique de Palestrine. 44 S. Mit 2 gefalteten Kupfertafeln. 25,5 x 20 cm. Blindgeprägter Halbleinenband des späteren 19. Jahrhunderts (Remboîtage) mit goldgeprägtem Wappensupralibros. Paris, H. L. Guerin und L. F. Delatour, 1760.
Einzige Ausgabe der archäologischen Abhandung über das berühmte, bereits im Jahr 1588 entdeckte Nilmosaik von Palestrina. Bei dem 5,85 x 4,31 Meter großen Bildmosaik aus dem Heiligtum der Fortuna Primigenia im heutigen Palestrina handelt es sich um die am besten erhaltene und bedeutendste antike Nillandschaft. Die große Falttafel zeigt eine Komplettdarstellung des vielfigurigen Mosaiks. – Titel gebräunt und im Bug mit dem Vorsatz verklebt, vorderes Innengelenk hinter dem Titel geplatzt. Schlussblatt mit verso hinterlegtem Randeinriss. Insgesamt etwas fleckig und unfrisch.

Lot 852, Auction  125, Bartsch, Adam von, Anleitung zur Kupferstichkunde. Wien, Wallishausser, 1821

Bartsch, Adam von
Anleitung zur Kupferstichkunde. Wien, Wallishausser, 1821
Los 852

Schätzung
150€ (US$ 156)

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Bartsch, Adam von. Anleitung zur Kupferstichkunde. 2 Teile in 1 Band. VIII, 287 S., 2 Bl.; 1 Bl., 296 S. Mit 11 (1 gefalt.) Kupfertafeln mit 131 Abb. 21,5 x 14 cm. Halbleder d. Z. (bestoßen, berieben, leicht fleckig) mit goldgeprägtem RSchild. Wien, Wallishausser, 1821.
Brunet I, 684. Wurzbach I, 173. – Maßgebliches Werk über die verschiedenen Techniken des Kupferstichs, seine Beurteilung und Bewertung. – Etwas (stock)fleckig.

Lot 853, Auction  125, Basan, François, Recueil d’estampes gravées d'après les tableaux du cabinet de Monsieur le duc de Choiseul. Paris 1771 (d. i. 1774). - Eines der ersten Galerierwerke

Basan, François
Recueil d’estampes gravées d'après les tableaux du cabinet de Monsieur le duc de Choiseul. Paris 1771 (d. i. 1774). - Eines der ersten Galerierwerke
Los 853

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Basan, (François). Recueil d’estampes gravées d'après les tableaux du cabinet de Monsieur le duc de Choiseul. Mit Kupfertitel, gestochener Widmung, 12 Bl. gestochenem Text sowie 130 gestochenen Abbildungen auf 125 Tafeln (ohne Frontispiz-Porträt). 36,5 x 25,5 cm. Halbpergament des 19. Jahrhunderts (berieben, 2 Einrisse am oberen Rücken, einer hinterlegt) mit 2 goldgeprägten RSchildern. Paris 1771 (d. i. 1774).
Cohen-de Ricci 115. Graesse I, 306. Fürstenberg 104, 114, 143, 151. Ausst. Kat. Fürstenberg 143. "Trés belles collection bien gravée, d'après les magnifiques tableaux que le duc de Choiseul vendit aprés sa disgrâce en 1772" (Cohen). – Eines der ersten Galerierwerke - ein prachtvoll ausgestatteter Katalog der bedeutendsten Gemälde ihrer Zeit. Enthält hauptsächlich Wiedergaben von Werken niederländischer, französischer und italienischer Künstler. U. a. mit Berufsdarstellungen, Schiffen, Landschaften, Bauern- und Genreszenen sowie Allegorien. Die Kupfer sind 1-123 numeriert, dazu kommen die Tafeln 68*-69*, 76*, 78* und 101*; die Abbildungen 3/4, 44/45 und 93/94 jeweils auf einer Tafel.
Hier mit 130 Kupfern auf 127 Tafeln, d. h. mit gegenüber den normalen Exemplaren 2 Tafeln (eine Tafel ohne Nummer, Tafel 47 in zwei Varianten: "2 de plus que dans les exemplaires ordinaires qui correspondent à une planche sans numéro et la planche 47 sous deux formes différentes). – Das gestochene Frontispiz-Porträt fehlt. Teils etwas stockfleckig, die Darstellungen aber meist sauber, im Ganzen gutes und breitrandiges, unbeschnittenes Exemplar (im Rand leicht gebräunt).

Lot 854, Auction  125, Bothmer, Carl von, Betrachtungen und Einfälle über die Bauart. Augsburg, C. H. Stage, 1779. - Erste Ausgabe

Bothmer, Carl von
Betrachtungen und Einfälle über die Bauart. Augsburg, C. H. Stage, 1779. - Erste Ausgabe
Los 854

Schätzung
300€ (US$ 313)

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B(othmer), C(arl) v(on). Betrachtungen und Einfälle über die Bauart der Privatgebäude in Teutschland. Mit gestochener Titelvignette und 56 (von 60; 21 gefalteten) Kupfertafeln. 36,5 x 23 cm. 2 Bl., 44 S., 1 Bl. (Errata). Halbleinen um 1850 (bestoßen und etwas berieben). Augsburg, C. H. Stage, 1779.
Ornamentstichsammlung 2031. Holzmann-Bohatta I, 6286. Purdy, On the Ruins of Babel (Ithaca, 2011), S. 42f. – Erste Ausgabe. Gegen die Nachahmung der Architektur der Renaissance gerichtet. Bothmers "ironic voice puts him outside the serious, tradition-bound tone of most architectural treatises. Given his advocacy of buildings never much included in serious treatises, Bothmer can only write as someone who does not belong to the architectural profession ... He has something of the know-nothingism of the healthy bourgeois, albeit in the context of the Enlightenment drive to eliminate prejudice and to encourage independent thought ... Bothmer was writing for an educated, nonaristocratic class that had never made the grand tour but had encountered instead only regional examples of classical buildings" (Purdy). – Die Tafeln 6, 10, 11 und 13 fehlen. Durchgehend etwas, Titelblatt stärker stockfleckig. Die ersten Tafeln mit kleinen Randläsuren, Tafel 1 mit Tintenflecken. Exlibris von Alois Stech im Innenspiegel, Titel verso gestempelt. Ordentliches Exemplar.

Lot 855, Auction  125, Brucker, Johann Jacob, Pinacotheca scriptorum nostra aetate literis illustrium. Augsburg, Johann Jacob Haid, 1741-1752

Brucker, Johann Jacob
Pinacotheca scriptorum nostra aetate literis illustrium. Augsburg, Johann Jacob Haid, 1741-1752
Los 855

Schätzung
2.500€ (US$ 2,604)

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Brucker, Johann Jacob. Pinacotheca scriptorum nostra aetate literis illustrium, exhibens auctorum eruditionis laude scriptisque celeberrimorum, qui hodie vivunt. Teile 1-9 (von X) in 1 Bd. Mit gestochener Kopfvignette und 80 (statt 91) Kupferporträts von Haid. 40 x 25 cm. Pergamentband d. Z. mit goldgeprägtem RSchild. Augsburg, Johann Jacob Haid, 1741-1752.
Lipperheide Cl 12. – "Prachtvolles Porträtwerk, das fast immer nur fragmentarisch auftaucht" (Lipperheide). Ein Galeriewerk mit großformatigen und sehr ausdrucksvollen Porträts in der berühmten Schabkunstmanier Haids zeigt Gelehrte, Wissenschaftler und Intellektuelle des 18. Jahrhunderts. Zu den Dargestellten zählen unter anderem B. S. Albinus, S. J. Baumgarten, Daniel Bernoulli, J.J. Breitinger, J. Brucker, F. E. Bruckmann, J. G. Carpzov, H. H. von Engelbrecht, Johann und Johann Matthias Gesner, J. Ch. Gottsched, A. Haller, G. E. Hamberger, J Ch, Hebenstreit, L. Heister, Friedrich Hoffmann, J. A. Ickstatt, Ch. G. Jöcher und weitere. – Kaum gebräunt. Porträts in guten, tiefschwarzen Abdrucken. Gelegentlich leicht stockfleckig in den Rändern. Titelblatt des 5. Teils mit einem Blatteinriss (Löchlein). Überwiegend sauberes Exemplar. Porträt Johann Jakob Bruckers mit Randeinriss (Darstellung nicht betroffen).

Lot 856, Auction  125, Brühl, Heinrich, Recueil d'estampes gravées d’àprez les tableaux de la Galerie et du Cabinet. Dresden, G. C. Walther, 1754

Brühl, Heinrich
Recueil d'estampes gravées d’àprez les tableaux de la Galerie et du Cabinet. Dresden, G. C. Walther, 1754
Los 856

Schätzung
900€ (US$ 938)

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Brühl, Heinrich. Recueil d’estampes gravées d’aprez les tableaux de la Galerie et du Cabinet de S. E. Mr. Le comte de Bruhl. Band I (alles Erschienene). 2 Bl., XI. Mit gestochener Titelvignette und 44 (von 50) Radierungen auf Tafeln. 64 x 47,5 cm. Pappband d. Z. (berieben und bestoßen, Kapitale mit Einrissen und Fehlstellen). Dresden, George Conrad Walther, 1754.
Brunet II, 1454. – Das Werk "Recueil d'estampes gravées" vereint zahlreiche bedeutende Gemälde, die heute in der einst "Könliglich Sächsischen Kunstgalerie" im Zwinger aufbewahrt werden. Sie stammen aus der Sammlung der Galerie und dem Kabinett von dem sächsischer Staatsmann Heinrich Graf von Brühl (1700-1763) , wie zum Beispiel: "Portrait d'un vieillard, peint par Rembrand ...", "Deux paisages de Ruysdaal ...", "Alte Flamande", "Retard de Chasse", "Les Voituriers" etc. – Teils leicht feuchtrandig, leicht stock- und fingerfleckig und Vorsätze etwas leimschattig.

Lot 857, Auction  125, Burgundia, Antonius a, Mundi lapis lydius. Antwerpen, Witwe und Erben J. Cnobbaert, 1639. - Erste lateinische Ausgabe

Burgundia, Antonius a
Mundi lapis lydius. Antwerpen, Witwe und Erben J. Cnobbaert, 1639. - Erste lateinische Ausgabe
Los 857

Schätzung
900€ (US$ 938)

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Burgundia, Antonius a. Mundi lapis lydius sive vanitas per veritatem falsi accusata & convicta. 14 Bl., 249 S., 11 (statt 13) Bl. Mit Kupfertitel (in Pag.) von Theodor van Merlen und 50 Emblemkupfern von Andries Pauli. 18,5 x 14,5 cm. Leder d. Z. (etwas berieben, Kapitale mit kleinen Fehlstellen) mit reicher RVergoldung und 1 (statt 2) Messingschließen. Antwerpen, Witwe und Erben Jan Cnobbaert, 1639.
Landwehr 72: "of excellent quality". Praz 292. – Erste lateinische Ausgabe des schön illustrierten Emblembuchs mit zierlich gestochenen Kupfern im Oval oder Achteck, die erste deutsche Ausgabe der emblematischen Sittenlehre erschien 1712 in Augsburg unter dem Titel Welt Probier-Stein. Unter den Darstellungen Buchdruckerei, Münzschlägerei, Gelage, Glücksspieler, Arzt, Tischuhr, Gläserstilleben u. a. – Kupfertitel mit kleinem Blattausriss im Seitenrand (minimaler Bildverlust), sonst wohlerhalten. – Beigebunden: Jakob Bornitz. Emblemata ethico politica ingenua atque erudita interpretatione nunc primum illustrata Per M. Nicolaum Meerfeldt. 101 recte: 100) S. Mit Kupfertitel und 100 Emblemkupfern. Mainz, Ludwig Bourgeat, 1669. - VD17 23:267281G. - Erste Ausgabe, zeitgleich erschien eine kollationsgleiche Druckvariante mit abweichendem Kupfertitel. - Kupfertitel im oberen Rand knapp beschnitten, im Seitenrand mit kleinem Blattausriss (außerhalb des Plattenrands). Etwas stock- oder braunfleckig. - Vorgebunden: Adrian Schindler. Academia mortis, in duas classes divisa. Exhibens mortalibus pro totius anni diebus, lectiones sacras, ad meditationes de novissimis concipiendas utiles. 202 Bl. Brünn, Christoph Lertz für Johann Stephan Hübner, 1689. - VD17 547:695877P. - Etwas gebräunt und braunfleckig, erste Blatt mit kleiner Wurmspur im unteren Rand, sonst wohlerhalten.

Busuttil, Salvatore
Origine e istituzione della processione del Corpus Domini. Rom, D. Minelli, um 1838
Los 858

Schätzung
2.200€ (US$ 2,292)

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(Busuttil, Salvatore). Origine e istituzione della processione del Corpus Domini. Origine et institution de la precession solennelle du Saint-Sacrament. 34 kolorierte Kupferstiche. Ca. 32 x 1360 cm. Rotes Halbleder d. Z. (Lederabrieb) mit goldgeprägtem VDeckeltitel. Rom, Deodato Minelli, um 1838.
Die über dreizehn Meter lange Darstellung ist als Leporello gebunden und aus 34 einzelnen Kupferstichen zusammen gesetzt, darunter das Titelblatt in Italienisch und Französisch. Auf den restlichen Kupferstichen sind unter anderem Figuren aus verschiedenen Provinzen, höheren Ständen, Pilger, Mönche, Nonnen, Soldaten während der Fronleichnamsprozession in Rom in der Zeit des Pontifikats von Gregor XVI. abgebildet.
Der in Gozo auf Malta gebürtige Salvatore Busuttil (1798-1854) erhielt seine erste künstlerische Ausbildung bei seinem Vater Michele (1762-1831), der in La Valetta eine Kunstschule gegründet hatte. Bereits 1818 übersiedelte der gerade 20-jährige Salvatore mit einem Stipendium des britischen Gouverneurs auf Malta nach Rom, wo er an der Accademia di San Luca bei Tommaso Minardi studierte. – Die Kupferstiche verso an den überschneidenden Stellen mit Leinen hinterlegt. Gelegntliche Knickfalten und Flecken. Im Rand gebräunt. Sehr schön erhaltenes Leporello in frischem Kolorit.

Chapron, Nicolas
Sacrae historiae acta a Raphaele Urbin. Rom, Augustini 1649
Los 859

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Chapron, Nicolas. Sacrae historiae acta a Raphaele Urbin. In Vaticanis Xystis ad picturae miraculum expressa. Mit gestochenem Frontispiz, Titel und 52 Tafelkupfern. 27 x 38 cm. Halbleder des 19. Jahrhunderts (berieben, bestoßen und fleckig). Rom, Augustini 1649.
Robert-Dumesnil VI, 215 ff. Le Blanc I, 629, 5-58. Nagler III, 18 und XVI, 343. Thieme-Becker VI, 379. Brunet IV, 1108. – Erste Ausgabe, mit dem Kennzeichen "ille ego sum Raphael" auf dem Frontispiz. Vollständige Folge "Les Loges du Vatican ou La Bible de Raphael". Sämtlich mit dem Namenszug bzw. Monogramm Chaprons, meist mit dem Monogramm Raphaels, der Verlegeradresse, lateinischem Text und Nummer in der Platte. – Teils etwas stock- und fingerfleckig, mit kleinen Montagelöchlein. Teilweise sehr gratige Drucke. Mit dem Exlibris "Brettinger" auf dem Vorsatz.

Lot 860, Auction  125, Confessionis Augustanae, jubilaeum secundum celebratum in Senaculo Alburgensi. Kupferstich. Um 1717

Confessionis Augustanae
jubilaeum secundum celebratum in Senaculo Alburgensi. Kupferstich. Um 1717
Los 860

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Confessionis Augustanae jubilaeum secundum celebratum in Senaculo Alburgensi. Kupferstich. 33 x 25 cm (Plattenrand) bzw. 33 x 29 cm (Blatt). Um 1717.
Einblattdruck mit der Darstellung des zweiten Jubiläums der "Confessio Augustana" in dänischer Sprache. Von uns konnte kein weiteres Exemplar ausfindig gemacht werden. – Knapp beschnitten, papierbedingt gebräunt und mit schwachen Randläsuren. Sehr selten.

Lot 861, Auction  125, Constitutiones, insignis ordinis equitum S. Stephani Regis Apostolici. Wien, Joseph Kurzbock, 1764

Constitutiones
insignis ordinis equitum S. Stephani Regis Apostolici. Wien, Joseph Kurzbock, 1764
Los 861

Schätzung
500€ (US$ 521)

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Constitutiones insignis ordinis equitum S. Stephani Regis Apostolici [und:] Statuta des vortrefflichen Ritter-Ordens des Heiligen Stephani. 35 S.; 33 S. Mit 2 gestochenem Frontispiz, 2 gestochenen Titelvignette und 2 Kopfvignetten und 10 (5 wdhl.) Kupfertafeln. 32,5 x 22,5 cm. Rotes Maroquin d. Z. (etwas berieben, bestoßen mit Wurmgängen und einer Naht d. Z. aus drei Stichen) mit RVergoldung und breiter, floraler und goldgeprägter Deckelbordüre. Wien, Joseph Kurzbock, 1764.
Lipperheide II, 1913. – Beschreibung und Statuten des von Maria Theresia gegründeten Stephans-Ordens, in lateinischer und deutscher Fassung. Die Kupferstiche zeigen den heiligen Stephanus, das ganzkörper Porträt von Maria Theresia von Österreich und drei ganzkörper Porträts von Rittern des heiligen Stephanus in Paradekleidern sowie die österreichische Krone mit der Halskette des Ordens. – Etwas stock- und fingerfleckig mit sehr hübschen und kräftigen Drucken.

Lot 862, Auction  125, Crampe, Theodor, Silhouettenbilder. 13 signierte Tuschezeichnungen. Berlin 1908

Crampe, Theodor
Silhouettenbilder. 13 signierte Tuschezeichnungen. Berlin 1908
Los 862

Schätzung
300€ (US$ 313)

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Crampe, Theodor. Silhouettenbilder. 13 signierte und datierte Tuschezeichnungen auf festem Velin. 7,5 x 8 cm bis 13 x 15 cm. Auf grauem Karton montiert. 30 x 21,5 cm. In modernem Hefter. Berlin 1908.
Theodor Crampe war Buchillustrator (1874 - nach 1917), hauptsächlich bekannt für seine Silhouetten, die er in verschiedenen Büchern veröffentlichte.

Kleine Sammlung reizvoller Tuschezeichnungen. Die Shilouettenbilder zeigen verschiedene Figuren, Gruppen und Tiere. Zum Beispiel ein Flötenspieler, der auf einer Wiese sitzt, während ihm ein kleines Vögelchen, von der Spitze seines Fußes aus, lauscht; ein Wanderer mit Spazierstock und Hund; in einem anderen Bild derselbe Wanderer in Begegnung eines kleinen Zwerges mit Zipfelmütze, der an der Leine ein Eichhörnchen ausführt; ein Lesender mit singendem Vogel, eine Reitszene, Hirsche im Wald und mehr. – Sehr gut erhalten.

Lot 863, Auction  125, Creutz, J. S., Afbeeldingen van het rechthuis vand den ban Westzaanen met alle daartoe behorenden. Amsterdam, O. Dr., 1782

Creutz, J. S.
Afbeeldingen van het rechthuis vand den ban Westzaanen met alle daartoe behorenden. Amsterdam, O. Dr., 1782
Los 863

Schätzung
750€ (US$ 781)

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Creutz, J. S. Afbeeldingen van het rechthuis vand den ban Westzaanen met alle daartoe behorenden. Représentation du prétoire du bailliage de Westzaanen. Mit gestochenem Titel und 10 Kupfertafeln. 54,5 x 36,5 cm. Halbleder des 19. Jahrhunderts (stark lädiert, VDeckel fehlt, stark beschabt und mit Einrissen) mit goldgeprägtem RTitel. Amsterdam, O. Dr., 1782.
Die Tafeln zeigen den Grundriss, Aufriss, mehrere Ansichten sowie detailliert das Dekor vom Rathaus in Westzaanen in den Niederlanden. Das neoklassizistische Gebäude diente früher als Rathaus und Gerichtssaal und ist das älteste realisierte profane Gebäude in den Niederlanden. – Vorsätze stärker lädiert, fleckig, leimschattig und mit Fehlstellen, Titel am Innensteg großflächig verstärkt, etwas finger-, feucht- und braunfleckig, teils mit Randläsuren.

Lot 864, Auction  125, Daktyliothek, Sammlung von 103 Gipsabdrucken von geschnittenen Kameen. Um 1860

Daktyliothek
Sammlung von 103 Gipsabdrucken von geschnittenen Kameen. Um 1860
Los 864

Schätzung
1.000€ (US$ 1,042)

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Daktyliothek. - Sammlung von 103 Gipsabdrucken von geschnittenen Kameen. Montiert in 5 Schaurahmen, davon 2 mit Schutzglas (1 gelöst). 21,5 x 25,5 bis 32 x 39 cm. Wohl um 1860.
Schöne Sammlung von 103 fest montierten im Oval geschnittenen und mit gelber Goldrandfolie eingefassten Gipsabdrucken nach geschnittenen Kameen mit mythologischen Szenen, Figuren und Portraitköpfen aus der Antike. Format: ca. 2,3 x 2 bis 7 x 4,5 cm. – Ein Gipsabdruck beschädigt, sonst wohlerhalten.

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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