Maintenon, Françoise d'Aubigné, Marquise de
Brief an ihre Nichte
Los 2571
Zuschlag
750€ (US$ 781)
Frankreich. - Maintenon, Françoise d'Aubigné Marquise de, Ehefrau des Dichters Paul Scarron, später Maitresse König Ludwigs XIV., dann morganatisch mit ihm vermählt und gegen viele Widerstände am Hof für mehr als 30 Jahre seine Lebensgefährtin (1635-1719). Eigh. Brief m. U. "Maintenon". 2 S. Doppelblatt mit Adresse. 4to. O. O. (1686).
Adressiert an die Comtesse de Quaylus, gerichtet jedoch an ihre bei der Comtesse lebende jugendliche Nichte, mutmaßlich Françoise Charlotte d'Aubigné, der Madame Maintenon 1698 das Schoss Maintenon schenkte. Familiärer Brief, aus dem erkennbar die Zuneigung und Fürsorge gegenüber der Nichte spricht. "Je suis fort aise de vottre bonheur ma chère Niepce et ie feray bien tout ce qui me sera possible pour y contribuer ie m'en tiendray bien recompencée si vous avez du mérite et si vous vives avec Mr et Mme de Quaylus comme vous le deves ie suis asses persuadée de la bonté de Madame vottre belle mère mais ie crains que vous n'en abusiés par vottre enfance mandés moy un peu la disposition de vos iournées et ne meserines point pour me faire des complimens. ie vous croiray reconnaissante si vous faittes honeur a l'éducation que ie vous ay donnée il ny a que cet endroit la qui puisse me satisfaire. faittes bien entendre raison a Mr de Conte de Quaylus ...". - Die Jahreszahl von fremder Hand eingesetzt.; zwei kleine Siegel-Ausrisse mit minimalem Buchstabenverlust.
- Némours, Marie Herzogin von (geb. Marie d'Orléans-Longueville), Fürstin von Neuenburg (Neuchâtel) und Valangin (1625-1707). Urkunde m. U. "Marie Dorléans". In franz. Sprache. 2/3 S. Doppelblatt. Folio. Pavia 13.VI.1664.
Notarielle General- und Spezial-Vollmacht, wohl für Pierre Lamy.
Friedrich II., der Große, König von Preußen
Eigenhändiges Schriftstück des Siebenjährigen
Los 2574
Zuschlag
5.000€ (US$ 5,208)
Friedrich der Große als Siebenjähriger
Friedrich II., der Große, König von Preußen (1712-1786). Eigh. Schriftstück m. U. "Friderich". 1 S. Quer-4to. O. O. 17.VIII.1719.
Schönschreib-Übung des siebenjährigen Kronprinzen: "Das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesu Christi, und lieben uns unter ein ander, wie er uns ein Gebot gegeben hat". - Leicht stockfleckig; kleine Rand- und Faltenschäden. - So früh von allergrößter Seltenheit.
Friedrich II., der Große, König von Preußen
Eigenhänd. Brief an seine Gemahlin
Los 2575
Zuschlag
3.000€ (US$ 3,125)
"j'ai finy la Campagne"
Friedrich II., der Große, König von Preußen (1712-1786). Eigh. Brief m. U. "Federic". In franz. Sprache. 3/4 S. 4to. Ottmachau (Schlesien) 21.I.1741.
Eigenhändig an seine Gemahlin, Königin Elisabeth Christine, zu Beginn des Ersten Schlesischen Krieges. Zunächst über deren Brief an ihren Bruder, Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel ("Ducantoine"). Durch diesen Herzog, Vater des Zaren Iwan VI., versuchte Friedrich, die russische Politik, die Österreich zuneigte, zugunsten Preußens zu beeinflussen. "Madame. Vous me faites grand plaisir de me marquér la fason dont vous avez ecrit au Ducantoine, je Comance efectivement à me resentir de son amitié et je ne doute point que les Choses n'aillent le Mieux du Monde si Vous Vouléz bien Vous donnér La penne de Cultivér Les bonnes Dispositions ...". Geht dann auf seinen Winterfeldzug ein, der mit der Besetzung Breslaus am 3. Januar zunächst erfolgreich beendet war. "Nos affaires Vont très bien ici, j'ai finy la Campagne et apresent - il ne sagit que des Quartiers d'hivér, je serai le 5 ou le 6 fevryér à Berlin ou j'aurai Le plaisir de Vous embrassér ...".
- Brief m. U. "Frch". 1/2 S. Doppelblatt. 4to. Potsdam 26.III.1782.
An den Oberst von Krockow im Ziethenschen Regiment. Der König will dem Vorschlag Krockows folgen und die Kordhagenschen Kinder aus Mecklenburg, die ihren Vater verloren haben, unter seine Fittiche nehmen und für Ihre Ausbildung sorgen. "... ertheile Ich Euch hiedurch zur Antwort, wie das gantz gut ist, wenn sie die beyden Söhne, aus dem Mecklenburgischen, mit herbringen können. Ich will sie sodann, alhier, unter die Cadets nehmen, und erziehen laßen, denn ihr verstorbener Vater war ein sehr braver Mann. Wenn die Söhne dann erzogen sind, und ausgelernet haben, so sollen sie Unter Officiers werden, und wenn sie sich sodann, gut außführen, und eine anständige Conduite haben, so will Ich sie, auch mit der Zeit, zu Officiers machen ...". Bemerkenswert, wie langfristig sich der König für ihm geeignet erscheinende Zöglinge einsetzt und ihre Laufbahn plant. - Döring Wilhelm von Krockow, Träger des Ordens pour le Mérite, wurde 1786 anläßlich der Thronbesteigung König Friedrich Wilhelms II. in den Grafenstand erhoben.
Friedrich Wilhelm I., König von Preußen
Brief an die Halberstädter Regierung
Los 2577
Zuschlag
320€ (US$ 333)
Friedrich Wilhelm I., König von Preußen, der "Soldatenkönig" (1688-1740). Brief m. U. "Fr Wilhelm". 1 S. Doppelblatt mit Adresse und papiergedecktem Siegel. Folio. Berlin 22.XI.1713.
An die Halberstädtische Regierung und Lehnskanzlei, der er Schreiben des Fürsten zu Anhalt-Bernburg und des Quedlinburger Domkapitels übersendet und dazu u. a. bemerkt: "... Nachdem Wir nöthig finden, sowohl des Fürsten zu Anhalt Bernburg Ld. als auch das Capitul zu Quedlinburg um dero Muth Scheine über die Uns cedirte Hoymische Lehne zu requiriren und dieselbe gebührend zu verfolgen; Als befehlen Wir euch hiermit in gnaden, die deshalb hier beygehende Schreiben originaliter an beyden Orten insinuiren zu laßen und ferner die Nothdurfft, wie es Unser Interesse erfordert, dabey warzunehmen, insonderheit man etwa von dem gedachten Capitul einige Difficulität dabey gemachet werden solte, auch ein recepisse dagegen ertheilen zu laßen ..." (etc). - Gegengezeichnet vom Staatsminister Ernst Bogislav von Kameke (1674-1726). - Gebräunt; zwei Einrisse unauffällig unterlegt; das Siegel fleckig.
Friedrich Wilhelm I., König von Preußen
Teils eigenh. Brief an seinen Sohn Friedrich
Los 2579
Zuschlag
3.000€ (US$ 3,125)
Friedrich Wilhelm I., König von Preußen (1688-1740). Brief m. U. "Fr Wilh" und sechszeiliger eigh. Nachschrift. 1 S. 4to. Potsdam 11.III.1736.
An seinen Sohn Friedrich, den Kronprinzen und späteren König Friedrich den Großen, jetzt im Rang eines Generalmajors. "Mein lieber Sohn. Ich habe Euer Schreiben vom 8ten dieses wohl erhalten und ist Mir lieb darauß zu ersehen, daß Euch das gegen Euch bezeugte Vertrauen angenehm gewesen. Ihr könnet darauß Meine zu Euch und Euer Bestes tragende treue Neigung erkennen, und von mir versichert seyn daß ich diese sentiments biß ins grab behalten werde ...". Mit einem Postscriptum: "Hiebey kommen 23 Stück Subscribenda". - In der (wie immer) schwer leserlichen eigenhändigen Nachschrift teilt der König kurze Nachrichten mit: Andreas Joachim von Kleist habe das "Finkische" Infanterieregiment, und Georg Friedrich Heinrich von Borcke bekomme eine vakante Stelle in einem Stift. - Historisch bedeutsamer Brief: Der durchweg sehr freundliche Tonfall des als Choleriker berüchtigten Königs gegenüber seinem Sohn, den er noch vor wenigen Jahren hinrichten lassen wollte, zeigt hier, wie erfolgreich inzwischen Friedrich in seinem Bestreben war, wieder ein versöhnliches Vertrauensverhältnis zu seinem Vater herzustellen. - Geringe Bräunung an den Rändern.
Gandhi, Mahatma, indischer Staatsmann und Philosoph, Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung (1869-1948). Eigh. Brief m. U. "M Gandhi". 1 S. Mit dem frankierten Briefumschlag. 8vo. Segoon 9.IX.1938.
An Mr. S. Salt in Brighton, England, der als Vegetarier wohl Gandhi als Vorbild für seine alternative Lebensweise und Heilmethode gedankt hatte. "... It was a perfect delight to me to have your letter. I hope this will find you in sound health. Many vegetarians like you have disappointed Doctors. I am an optimist. Not a single good thought goes to waste. And the sum total of good thoughts is surely infinitely larger than of bad ones ...". - Beigegeben ein Kärtchen mit Autogramm: "Jawaharlal Nehru / June 1947".
Hardenberg, Karl August Fürst von
Eigenhänd. Brief an einen Generalkonsul
Los 2583
Zuschlag
160€ (US$ 167)
Hardenberg, Karl August Fürst von, der preußische Staatskanzler und bedeutende Reformer (1750-1822). Eigh. Brief m. U. "ganz ergebenster Diener Hardenberg". 1 S. Doppelblatt. Gr. 4to. Glienicke [?] 1.XII.1816.
Eigenhändig an einen Generalkonsul. "... Ew. Wohlgeb. bitte ich ergebenst die Anlage, insofern nicht sogleich eine Post nach Copenhagen abgeht, durch eine Staffette dahin absenden zu wollen. Ich bin Ihnen noch den verbindlichsten Dank für den Wagen schuldig, den Sie mir nach Doberan besorgt haben. Der Preis desselben wird Ew Wohlgeb. ... durch die Seehandlung übermacht ...". - Am oberen und unteren Rand jeweils kleine Vermerke über Empfang des Schreibens und Absendung der "Estaffette nach Copenhagen".
Ludwig Prinz von Hessen Philippsthal
Eigenhänd. Brief an eine Exzellenz
Los 2584
Zuschlag
100€ (US$ 104)
Hessen. - Ludwig Landgraf von Hessen-Philippsthal (hier noch als Prinz), Offizier in Diensten des Königs beider Sizilien, Generalleutnant, Oberhofmarschall, Gouverneur von Caserta und Inspekteur aller Grenzfestungen (1766-1816). Eigh. Brief m. U. "Prince de Hesse". In franz. Sprache. 1 S. Doppelblatt. 4to. Gaeta (Italien) 6.IX.1804.
Eigenhändig an eine Exzellenz. "... La cy jointe m'a été particulièrement recommendé de Sa Majesté la Reine de Sardegne, à la faire parvenir surement dans le mains de notre Souveraine, ainsi je me prend la liberté de la Lui remettre par le porteur de celle ci Lieutenant Longo du Regiment de Rl Praside, afin qu'Elle ait la bonté la Lui remettre en propre mains ...". - Als Gouverneur der Festung Gaeta leistete Ludwig im Jahre 1806 heldenhaften Widerstand bei der Belagerung durch den napoleonischen General Masséna. Schwer verwundet, wurde er auf einer englischen Fregatte nach Sizilien gebracht. 1816 in Neapel verstorben, wurde Ludwig in der Festung Gaeta bestattet. - Gleichmäßig gebräunt.
Hitler, Adolf, NS-Politiker, Reichskanzler, Diktator und polit. Massenmörder (1889-1945). Brief m. U. "Adolf Hitler". 2/3 S. Briefkopf mit goldgepr. Hakenkreuz-Adler und Namen "Adolf Hitler". Gr. 4to. Berlin 1.XI.1934.
An einen Gemeinderat in Unterfranken. "Die Verleihung des Ehrenbürgerrechtes ... sowie die mir durch Umbenennung eines Platzes in 'Adolf Hitler-Platz' und durch Pflanzung einer Linde erwiesene Ehrung erfüllen mich mit aufrichtiger Freude. Ich nehme die Ehrenbürgerschaft an ...". - Gelocht und mit kleinen Schäden am rechten Rand.
Katharina II., die Große, Kaiserin von Rußland
Deutscher Brief vom 20. August
Los 2588
Zuschlag
1.200€ (US$ 1,250)
Katharina die Große als Kriegsherrin
Katharina II., die Große, Kaiserin von Russland, geb. Prinzessin Sophie Auguste von Anhalt-Zerbst (1729-1796). Eigh. Brief ohne Unterschrift. In deutscher Sprache. 1 S. Doppelblatt mit russ. Adresse und rotem Lacksiegel. 4to. O. O. 20.VIII.1773.
An einen ihrer Vertrauten, den deutschstämmigen Generalleutnant Friedrich Wilhelm von Bauer. "... Ich habe gestern von denen darzu im anfange des Krieges niedergesetzte Herrn einen Plan zu dem künftigjährigen Feldzug gevordert damit alle die differente Comandirs zu waßer und zu lande uniform und zu einem endzweck agiren möchten. Ich wünschte mit ihnen hierüber eine conversation zu haben ...". - Einriss im Adressblatt; sonst gut erhalten.
Katharina II., die Große, Kaiserin von Russland
Deutscher Brief vom 25. August
Los 2589
Zuschlag
2.000€ (US$ 2,083)
Katharina II., die Große, Kaiserin von Russland. Eigh. Brief m. U. "Caterina". In deutscher Sprache. 11/2 S. Doppelblatt. 4to. O. O. 25.VIII.1773.
An denselben. "... mit diesem briefe schicke ich ihnen eine liste so nach denen letzten reporten sowohl des Feldmarschals als auch des Fürsten Dolgorowski gemacht ist, sie werden aus selbiger auch die Asowische escadre und die Flotte im Archipelagio finden[,] nur habe ich noch zuzusetzen das dem Feldmarschalle noch sechs Regimenter aus Polen geschickt seynd und das die Mittelländische See noch vier schiffe von der linie und zwey Fregatten wird zu sehen kriegen ... PS. Ich habe eine ... antwort von F. M. auf meinem briefe bekommen in welchen er mir bittet auf eine kleine zeit sich von der Armee zu entfernen krankheits halber." - Das leere Respektblatt etwas fleckig.
Carafa della Roccella, Gregorio
Pergament-Urkunde für Carlos de Grunenbergh
Los 2592
Zuschlag
1.400€ (US$ 1,458)
Malteser-Orden. - Gregorio Carafa della Roccella, 62. Großmeister des Malteser-Ordens, auch Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab (1615-1690). Urkunde in seinem Namen, m. U. eines Großkanzlers. Lateinische Handschrift auf Pergament. 1 S. Mit kalligraphischer Kopfzeile und angehängtem Bleisiegel. Quer-folio. Malta 1687.
Betreffend wohl die Aufnahme des Festungs-Baumeisters und Militär-Experten Carlos de Grunenbergh (gest. 1696) in den Johanniter-Orden. Man verleiht ihm "crucem auream ad figuram habitus nostri formatam", beschlossen am 3. März 1686. - Der flämische Festungs-Architekt und Kriegs-Ingenieur war zuerst 1680, dann ein zweites Mal 1687 von Carafa nach Malta berufen worden, wo er diverse Festungsanlagen verbesserte und neu konstruierte. - Gefaltet; sonst ordentlich erhalten. - Beiliegend der Versuch einer Transkription des Textes nebst Regest.
Maximilian II., röm.-dt. Kaiser
Lehensbrief für Erasmus von Venningen
Los 2593
Zuschlag
1.100€ (US$ 1,146)
Maximilian II., röm.-dt. Kaiser (1527-1576). Urkunde m. U. "Maximilian". Deutsche Handschrift auf Pergament. 1 S. Mit angehängtem großen Lacksiegel in einer Wachsschale an schwarz-goldener Kordel. Quer-gr. folio. Augsburg 4.III.1566.
Lehensbrief für den Reichsritter Erasmus von Venningen (gest. 1589), der darum gebeten hatte, dass seinem Bruder Hanns Moritz und seinem Neffen Friedrich von Venningen die Gerichtsbarkeit mit dem Blutbann für ihren Besitz Schloß und Herrschaft Neidenstein (in Württemberg, Rhein-Neckar-Kreis) als Lehen übertragen werde. Mit Darstellung der Bedingungen. - Gefaltet; das Siegel mit restaurierten Defekten; die Kordel etwas zerschlissen; sonst frisch erhaltene und dekorative Pergament-Urkunde.
Napoleon I. Bonaparte
Notiz auf einem Brief des Kriegsministers
Los 2595
Zuschlag
1.500€ (US$ 1,563)
Napoleon I. Bonaparte, Kaiser der Franzosen (1769-1821). Eigh. Vermerk "oui Np" auf einem an ihn gerichteten Rapport des Kriegsministers Jean-François-Aimé Dejean, mit dessen eigenhändiger Unterschrift "Dejean". 2 S. Bläuliches Papier mit gedrucktem Briefkopf "Ministère de la Guerre. Rapport à l'Empereur". Folio. (Paris) 29.IV.1807.
Der Kriegsminister berichtet dem Kaiser, er habe von der Verwaltung des Depots der berittenen Chasseurs de la Garde erfahren, dass dieses Corps durch einen täglichen Strom von Neuzugängen ("Vélites") völlig überfüllt sei. Auch sei zu erwarten, dass sich bald zahlreiche weitere Bewerber für die Regimenter der leichten kaiserlichen Garde-Kavallerie melden werden. Er habe daher einen provisorischen Zugangsstopp angeordnet. Da es aber sein könne, dass eine solche Vermehrung der Vélites zu den Plänen des Kaisers in Anbetracht künftiger Verluste gehöre, bitte er um einen Bescheid, ob er richtig gehandelt habe.
"... En maintenant au corps des Chasseurs à cheval tous les Vélites envoyés jusqu’à ce jour, j’ai cru devoir décider provisoirement que les admissions seraient suspendues jusqu’à ce que l’excédant au complet eut disparu.
Mais comme il peut entrer dans les intentions de Sa Majesté de pouvoir aux pertes futures en augmentant le nombre des Vélites à cheval, je la prie de me donner ses ordres à cet égard.
J’ai l’honneur d’observer à Sa Majesté qu’il est à présumer qu’un grand-nombre de conscrites compries dans le dernier appel se présenteront pour les Vélites à cheval et que cette circonstance rend plus nécessaire Sa décision sur le demande que j’ai l’honneur de lui soumettre ...". - Mit verschiedenen Randvermerken ("urgent" etc.) und Napoleons Bescheid "oui Np".
Napoleon I. Bonaparte
Eigenhänd. Verfügung über Truppenversorgung
Los 2596
Zuschlag
3.400€ (US$ 3,542)
Napoleon I. Bonaparte, Kaiser der Franzosen (1769-1821). Eigh. Verfügung auf einem Rapport des Ministerialdirektors im Kriegsministerium. 4 Zeilen m. U. "Np". Insges. 21/3 S. Doppelblatt. Folio. Chartres 3.VI.1811.
Der "Ministre-Directeur" von Napoleons "Administration de la Guerre" berichtet am 30. Mai 1811 ausführlich über die entstandene Frage, ob die Versorgung der Belagerungsarmee vor Magdeburg und deren Überwachung vom Königreich Westphalen oder vom Kaiserreich Frankreich geschehen soll. Der Marschall Louis Nicolas Davout, Fürst von Eckmühl, habe hierzu Vorschläge unterbreitet und Maßnahmen in Erwägung gezogen. Die Übernahme der Kosten durch Frankreich würde einen Betrag von 198.102 francs ausmachen. Der Kaiser werde ersucht, darüber eine Entscheidung zu treffen. Napoleon verfügt eigenhändig auf Seite 1: "l'approvisionnement etant fait pour la Westphalie, la Westphalie devra payer et garder. Np". - Faltenrisse; gering fleckig.
Victoria, Königin von Großbritannien
Signiertes Schriftstück in deutscher Sprache
Los 2600
Zuschlag
300€ (US$ 313)
Victoria, Königin von Großbritannien, Kaiserin von Indien (1819-1901). Eigh. Schriftstück m. U. "Victoria". 11/2 S. Mit Briefkopf "White Lodge, Richmond Park" sowie Trauerrand. 8vo. Richmond Park 9.V.1861.
"Es ist vollbracht! Der Lauf / Durchs Leben ging zu Ende! / Die freie Seele schwang sich auf / In ihres Vaters Hände! / Das müde Auge schließt sich zu, / Zum sanften Schlafe, zur langen Ruh / Im stillen Schoos der Erde! - Sung at the funeral of my dear Grand Mother, the ... Duchess of Saxe-Coburg-Saalfeld, Coburg Nov: 1831. - Victoria". - Gemeint ist die Herzogin Auguste von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1757-1831), eine Tochter des Grafen Heinrich XXIV. Reuß. - Der Anlass zu dem vorliegenden Schreiben und dem Trauerrand war jedoch der Tod von Victorias Mutter, Marie Louise Victoire, Prinzessin von Sachsen-Coburg-Saalfeld und Herzogin von Kent, die am 16. März 1861 in Frogmore House, Windsor, verstorben war. Vielleicht sollte der Text für ein Grabmal der Herzogin von Kent verwendet werden. - Mit den Ecken in ein Passepartout montiert.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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