Artist Index: Riepenhausen, Johannes


Es wurden 5 Lose gefunden. Künstlerbenachrichtigung aktivieren

153050

Lose pro Seite


Los 6627Riepenhausen, Johannes
Eros und Anteros mit Psyche in der Landschaft

Auktion 119

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.125€ (US$ 1,293)

Details

Eros und Anteros mit Psyche in der Landschaft.
Pinsel in Braun über Graphit. 28,5 x 25,2 cm. Unten links signiert "J. Riepenhausen f.".

Das Metropolitan Museum in New York besitzt eine zweite, allerdings kolorierte Version dieses Motivs von Riepenhausen (Inv.Nr. 2008.212). Die beiden qualitätvollen Zeichnungen unterscheiden sich in der Größe sowie in der Landschaftskomposition und der Draperie von Psyches Kleidung.

weiterlesen

Los 6320Riepenhausen, Johannes
Vita di Raffaelle da Urbino

Auktion 118

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
250€ (US$ 287)

Details

Vita di Raffaelle da Urbino designata ed incisa da G. Riepenhausen in XII. Tavole (Das Leben Raffaels).
12 Radierungen zzgl. Titelblatt mit dem Bildnis Raffaels und 1 Blatt Text, sämtlich gebunden in der OBroschur (angeschmutzt, Ränder lädiert und bestoßen, Rücken teils mit Fehlstellen). Quer-4to. Rom 1833. Mit hs. Widmung im Spiegel "An Fräulein Helena Hausmann / in Hannover / gehorsamst / von / H. B. Loedel". Stephan Seeliger, in: Unter Glas und Rahmen. Druckgraphik der Romantik aus den Beständen des Landesmuseums Mainz und aus Privatbesitz. Mainz 1993, S. 129, Nr. 51b; Brigitte Kuhn-Forte, in: Zwischen Antike, Klassizismus und Romantik, Die Künstlerfamilie Riepenhausen, Mainz 2001, S. 168-173, Nr. V.5.

Der Kult um Raffael, seit seinem frühen Tod 1520 ungebrochen, erreichte zu Beginn des 19. Jahrhunderts neue Höhen. Für Furore sorgte am 14. September 1833 die Auffindung seiner Gebeine nach der Öffnung des Grabes im Pantheon. Diese Welle der Begeisterung wusste der in Göttingen geborene und in Rom lebende Künstler Johannes Riepenhausen für sich zu nutzten. Bereits 1816 hatte er sich gemeinsam mit seinem Bruder Franz in einem Zyklus mit der Kindheit des Urbinaten befasst - ein Novum, bis dahin waren nämlich zwar dessen Werke, Raffael selbst jedoch nie zum Bildgegenstand geworden. Auf dieser Gemeinschaftsarbeit aufbauend entwarf Johannes 1833, zwei Jahre nach dem Tod seines Bruders, vorliegende mythisch aufgeladene Bildfolge, die neue Darstellungen kleineren Formats zeigt und nun wieder, ganz in der Tradition der "Genoveva", in Umrissradierungen angelegt sind. Die Auswahl der Darstellungen folgt Motiven aus Vasaris Künstlerbiographie und somit vor allem auf die Legendentraditionen der literarischen Raffael-Verehrung. - Ganz ausgezeichnete Drucke der ersten Ausgabe mit breitem, unten überwiegend dem vollen Rand um die Darstellungen mit Text, rechts meist mit Plattenkante. Schwach stockfleckig, nur Taf. 4 stärker, die Ränder minimal gebräunt, dort vereinzelte, unerhebliche Bestoßungen, sonst in tadelloser und originaler Erhaltung.

Provenienz: Geschenk des Holzschneiders und Stechers Heinrich Burkhart Lödel (1798-1861) an Helena Hausmann, Hannover (siehe handschriftl. Widmung, womöglich Lödels Trockenstempel auf dem Titelblatt, nicht bei Lugt).

weiterlesen

Los 5380Riepenhausen, Johannes
"Alberto Thorwaldsen"

Auktion 115

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
750€ (US$ 862)

Details

"Alberto Thorwaldsen". Radierung auf Velin. 21,8 x 16,6 cm. Um 1811.

Prachtvoller Druck nach dem berühmten, gezeichneten Porträt von Bertel Thorvaldsen, das Johannes Riepenhausen am 15. September 1811 in Rom anfertigte und sich heute im Thorvaldsen Museum, Kopenhagen (Kreide in Schwarz, 28,1 x 25 cm, Inventarnummer C825) befindet und wiederum eine Kopie nach Thorvaldsens Selbstporträt ist. Etwas stockfleckig und leicht vergilbt überwiegend im äußeren Rand, kleine Faltspur unten links im weißen Rand, sonst schönes Exemplar.

weiterlesen

Los 6498Riepenhausen, Johannes
Eine Hirtenfamilie in der römischen Campagna

Auktion 104

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.125€ (US$ 1,293)

Details

Eine Hirtenfamilie in der römischen Campagna.
Feder in Schwarz über Bleistift, Aquarell. 38 x 43,5 cm. Signiert und eigenhändig betitelt: "Riepenhausen f. Rocca Canterana". Um 1825/30.

Die Brüder Franz und Johannes Riepenhausen reisten 1805 gemeinsam mit Carl Friedrich von Rumohr und den Brüdern Tieck nach Rom, wo sie sich dem Kreis um die Nazarener anschlossen. In den Jahren vor ihrer Abreise hatten sie sich in Deutschland intensiv mit der Kunst der Antike auseinandergesetzt und in Kassel bei Johann Heinrich Tischbein d. J. (1804), sowie in Dresden bei Ferdinand Hartmann (1805) studiert. Nach ihrer in Rom erfolgten Konversion zum Katholizismus vollzog sich im Schaffen der beiden Brüder eine Wende vom Klassizismus zur Romantik, und sowohl Franz wie auch Johannes widmeten sich in der Folgezeit einer nazarenisch geprägten religiösen Malerei und dem Historienbild. Um sich ihren Lebensunterhalt zu sichern, schufen sie außerdem Genreszenen aus dem römischen Volksleben und taten sich erfolgreich als Illustratoren hervor. Das vorliegende großformatige und bildmäßig komponierte Blatt von Johannes Riepenhausen mit den sorgfältigen, vom Künstler selbst gezeichneten Einfassungslinien ist ein charakteristisches Beispiel für diese Art von Gelegenheitsarbeiten, die sich bei Rombesuchern und auch bei Kunstliebhabern in Deutschland einer großen Beliebtheit erfreuten.


weiterlesen

Los 6734Riepenhausen, Johannes
Der Abschied Raffaels von Florenz

Auktion 103

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
17.500€ (US$ 20,115)

Details

oder Franz Riepenhausen (1786 - 1831). Der Abschied Raffaels von Florenz.
Feder in Schwarz, über Graphit, verso Studie zu "Tobias heilt die Blindheit seines Vaters". 38,2 x 48,2 cm. In italienischer Sprache betitelt "La Partenza di Firenze per Roma" sowie Annotationen im Hinblick auf die dargestellten Figuren "Nasi, per cui dipinse la Madonna del Cardello", "Fra Bartolomeo", "Raffaello" und "Ridolfo Ghirlandajo".

Wohl Vorstudie für den Zyklus "Vita di Raffaele da Urbino".

Literatur: Verzeichnis Strähuber 1153.

weiterlesen

[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“


Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr

Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge


Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr

Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge