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Los 3145Hubbuch, Karl
Faust. Hrsg. von Richard Hiepe
Auktion 128
Zuschlag
900€ (US$ 1,034)
Hubbuch, Karl. Faust. Hrsg. von Richard Hiepe. 2 Bl. Mit 1 Orig.-Radierung auf dem Titel und 1 Orig.-Radierung auf dem Indexbl. sowie 12 signierten Orig.-Radierungen von Karl Hubbuch. 39 x 27 cm. Lose Bögen in roter OHalbleinenkassette. München, Neue Münchner Galerie, 1967.
Riester 39-53. – Eines von 100 nummerierten und signierten Exemplaren. Sämtliche Original-Radierungen sind vom Künstler eigenhändig signiert. Anlässlich der Gesamtausstellung des Werkes von Karl Hubbuch erschienen. Eine erste Ausgabe der Radierungen erschien bereits 1924, die damalige Auflage betrug 5 Exemplare in einer Mappe mit einer Titellithographie. – Schönes, gut erhaltenes Exemplar.
Los 3144Hubbuch, Karl
La France. 40 Zeichnungen
Auktion 128
Nachverkaufspreis
500€(US$ 575)
Hubbuch, Karl. La France. 40 Zeichnungen von Karl Hubbuch. 87 S., 1 Bl. Mit 40 lithographischen Tafeln. 33,5 x 27,5 cm. Illustr. OHalbleinenband (etwas braunfleckig; Innengelenke mit Leinenstreifen erneuert). Karlsruhe 1931.
Pommeranz-Liedtke S. 191. – Eines von 100 nummerierten Exemplaren. Handdrucke der Plandruck GmbH Karlsruhe. Harald Olbrich rechnet Hubbuch (1891-1979) zu den führenden Repräsentanten eines Realismus, der um 1923/24 seinen Höhepunkt erreichte dem Verismus innerhalb der "Neuen Sachlichkeit" zuzuordnen ist (vgl. Geschichte der Deutschen Kunst, 1990). – Etwas gebräunt; insgesamt gutes Exemplar.
Wasserspeier
Zimmermannsbleistift auf Skizzenblockpapier. Um 1933/35.
49,4 x 38,3 cm.
Im rechten Rand mit dem Nachlaß-/Signaturstempel sowie unten links mit dem Blindstempel "Hubbuch Nachlass".
Vom kristallinen Liniengerüst der Architekturkulisse durchzogen, erscheint die Zeichnung filigran und nahezu gläsern, während sich die berühmten Wasserspeier der Kirche Notre Dame de Paris in springende, skurrile Hubbuch-typische Figuren verwandeln. Seit den 1920er Jahren hatten seine Frankreichreisen einen großen Einfluss auf Hubbuchs künstlerische Entwicklung.
Provenienz: Privatbesitz Hessen
Tanzende Paare
Kreide in Schwarz auf Skizzenblockpapier. 1928.
22,9 x 31,6 cm.
Unten rechts mit dem Nachlaßstempel, dort von Ellen Hubbuch signiert.
Engtanz. Dicht beieinander bewegen sich die beiden Paare, karikaturhaft verzerrt ihre Gesichter und die Gestalten. Der vehement bewegte zeichnerische Stil wird dem Sujet wunderbar gerecht, und sogar die vielfach gezogenen Konturen scheinen im Takt der Tanzmusik zu schwingen.
Provenienz: Privatbesitz Rheinland
Los 8043Hubbuch, Karl
Sitzendes Mädchen mit Grammophon
Auktion 127
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
625€ (US$ 718)
Sitzendes Mädchen mit Grammophon
Feder in Schwarz auf dünnem Skizzenblockpapier.
33 x 42 cm (Passepartoutausschnitt).
Unten rechts mit Bleistift monogrammiert "K.H." sowie mit dem Blindstempel "Hubbuch Nachlass".
In der zügigen Linienführung offenbart sich Hubbuchs genaue Beobachtungsgabe, gepaart mit einem Hauch von Überspitzung. Technische Geräte und Figur stehen gleichwertig nebeneinander in der verschachtelten Komposition.
Provenienz: Privatbesitz Hessen
Sitzender
Graphit auf Maschinenpapier.
29 x 22 cm.
Unten rechts mit dem blauen Nachlaßstempel "hubbuch", verso mit dem Stempel "k.h. Nachlass".
Lockere schwungvolle Studie eines sitzenden Mannes mit Anzug, sowie eine Detailstudie seiner Hand. Verso eine weitere, um 180° gedrehte Figurenstudie.
Provenienz: Nachlass des Künstlers (dort in den 1980er Jahren erworben)
Privatbesitz Berlin
Bettler
Feder über Bleistift auf MBM-Bütten. Um 1930.
48,2 x 31,6 cm.
Verso mit dem Stempel "k.h. Nachlass".
Mit wenigen charakteristischen Strichen und sparsamen Binnenstrukturen zeichnet Hubbuch den stehenden, nach rechts gewandten Bettler mit leicht geöffnetem Mund. Aufgrund der expressiven Strichführung und der Motivik lässt sich auch dieses Blatt auf die Zeit um 1930 datieren.
Provenienz: Privatbesitz Hamburg
Bassenge, Berlin, Auktion 105, 30.05.2015, Lot 8117
Sammlung Henning Lohner, Berlin
Wachmann
Feder in Schwarz auf Maschinenpapier.
21 x 28 cm.
Unten rechts mit dem blauen Stempel "k.h. Nachlass", hier mit Bleistift unleserlich bezeichnet "Mit ... und Hut".
Mit lockererm Strich eingefangene Momentaufnahme des patrouillierenden Wärters auf der Brücke.
Provenienz: Nachlass des Künstlers (dort in den 1980er Jahren erworben)
Privatbesitz Berlin
Portait mit Hut
Feder in Blau auf gelochtem Maschinenpapier.
22 x 22 cm.
Unten links mit dem blauen Nachlaßstempel "hubbuch", verso mit dem Stempel "k.h. Nachlass".
Portrait einer Dame mit Hut, deren Physiognomie wie für Hubbuch typisch überspitzt und fast grotesk wirkt.
Provenienz: Nachlass des Künstlers (dort in den 1980er Jahren erworben)
Privatbesitz Berlin
Buttes Chaumont
Feder in Schwarz, Filzstifte, farbige Kreiden und Graphit, teils laviert, auf Velinkarton. 1966.
51 x 66,7 cm.
Unten links mit Feder in Schwarz signiert "Hubbuch".
Neugierig sehen sich die karikaturhaft-skurril in Rotbraun gezeichneten Parkbesucher um, während sie eine der zahlreichen Treppen im Parc der Buttes Chaumont emporsteigen. Wolkiges Grün umgibt sie; im Hintergrund ragen Kräne und ein Sendeturm hoch in den dramatisch strukturierten Himmel. Der Park im Nordosten von Paris ist eine der größten und originellsten Pariser Grünflächen. Als Landschaftsgarten im englischen Stil wurde er 1867 zur Weltausstellung unter Napoleon III. eröffnet, eine Kunstlandschaft auf dem steilen Gelände eines Steinbruchs im Areal ehemaliger Müllkippen, Abwassergruben und Abdeckereien von Paris.
Provenienz: Sammlung Rolf Deyhle, Stuttgart
Bassenge, Berlin, Auktion 107, 26.11.2016, Lot 8108
Privatbesitz Berlin
Alte Dame
Bleistift auf Skizzenblockpapier.
31,5 x 22,6 cm.
Unten rechts mit dem Signaturstempel in Schwarz "hubbuch".
Mit wenigen klaren, dynamischen Federlinien dokumentiert Hubbuch scheinbar im Vorübergehen das willkürlich wirkende Alltagsleben auf der Straße, hier eine ältere Dame mit altmodischem Hut, Pelzkragen und dicker Nase vor einer Architekturkulisse mit Karyatiden. Charakteristische, leicht ironische Skizze.
Provenienz: Nachlass des Künstlers, Karlsruhe
Privatbesitz Berlin
Los 8122Hubbuch, Karl
Auf der Piazza Bologna (Rom)
Auktion 124
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.500€ (US$ 1,724)
"Auf der Piazza Bologna (Rom)"
Rohrfeder in Schwarz, Filz- und Farbstift auf Fabriano-Velin. 1965.
48,3 x 66,3 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "Hubbuch", verso erneut signiert, datiert, betitelt und bezeichnet.
"Die späten Zeichnungen: Im Strom des Lebens - Das verbindende Element in der Vielzahl der Formentwürfe und bildnerischen Ideen des Spätwerks blieben bis zuletzt die Zeichnungen. Die Leistung der späten, entfalteten Zeichnungskunst Hubbuchs ist erstaunlich. Sie trägt Züge von Besessenheit, von überfließender Produktion. Vor allem auf den großen Reisen u. a. nach Frankreich oder Holland stürzt sich Hubbuch in den Strom des Lebens, der den Chronisten mit fortreißt. Diese unaufhaltsame Bewegung wird zum Generalthema der späten Blätter.... Die Kompositionen, die Architekturen, beginnen zu wanken, durcheinander zu wirbeln. Der zeichnerische Strich selbst hat dieses rastlose Gejagte der Passanten. Alles ist in Fluß geraten und Hubbuch in diesen Strom des Lebens eingetaucht, der sich äußert als der Aufbruch der Massen, als die eigentliche geschichtliche Bewegung." (Richard Hiepe, in: Karl Hubbuch 1891-1979, Ausst.-Kat. Badischer Kunstverein, Karlsruhe, Berlin, Hamburg 1981 u. 1982, S. 78).
Provenienz: Bassenge, Berlin, Auktion 108, 26.11.2016, Lot 8114
Privatbesitz Berlin
Los 7052 [*]Hubbuch, Karl
Wir wollen den Frieden
Auktion 122
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
625€ (US$ 718)
Wir wollen den Frieden
Pinsel in Schwarz und Deckweiß auf Velin.
44,4 x 60,4 cm.
Unten links mit Bleistift signiert "hubbuch".
Verso mit dem Blindstempel der Münchner Malbedarfsfirma Adrian Brugger. Zwischen 1935 und 1945 wurde Hubbuch als "entartet" gebrandmarkt, und ihm wurde ein Berufsverbot auferlegt. Nach dem Krieg wurde er erneut als Professor an die Akademie in Karlsruhe berufen, an der er von 1947 bis 1957 wirkte. Verso mit verworfener Bleistiftzeichnung.
Los 7041 [*]Hubbuch, Karl
Ein Ladeneingang
Auktion 121
Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
688€ (US$ 790)
"Ein Ladeneingang"
Bleistift auf Velin. 1926.
47 x 47,5 cm.
Unten rechts mit Bleistift signiert "hubbuch", verso unten links mit Bleistift nochmals signiert "Karl Hubbuch", datiert, betitelt und bezeichnet "Karlsruhe".
1924 erhielt Karl Hubbuch eine Assistentenstelle an der Karlsruher Akademie, wurde im folgenden Jahr Leiter der Zeichenklasse und 1928 als Professor einer Malklasse berufen. Die Arbeiten dieser Zeit sind stilistisch von der Neuen Sachlichkeit und dem Interesse an stofflich-materiellen Reizen und Gegensätzen geprägt.
Ausstellung: Karl Hubbuch. Der Zeichner (Intervalle), Galerie Huber-Nising, Frankfurt 1992 (Abb. S. 56)
Callablüten
Bleistift auf festem Velinkarton. Um 1942.
55,7 x 22,4 cm.
Unten rechts mit dem Signaturstempel in Blau "hubbuch", links mit dem Blindstempel "hubbuch Nachlass", verso mit dem Nachlaßstempel in Blau.
Schöne reduzierte Zeichnung im schmalen Hochformat, mit dem für Hubbuch charakteristischen sicheren Strich.
Ausstellung: Karl Hubbuch. Der Zeichner (Intervalle), Galerie Huber-Nising, Frankfurt 1992 (Abb. S. 20)
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.“
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