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Los 1030Bernhard von Clairvaux
Sant bernhardt munch spiegel, od. Spiegel des inerlichen menschen. Fragment einer deutschen Handschrift
Auktion 125
Zuschlag
1.000€ (US$ 1,111)
Bernhard von Clairvaux. Sant bernhardt munch spiegel, od. Spiegel des inerlichen menschen. Fragment einer deutschen Handschrift auf Papier. 10 nn. Bl. 28-32 Zeilen. Schrift: Bastarda. Format: ca. 16,5 x 11 cm. Moderner Umschlag. Wohl Elsass um 1525.
Recht umfangreiches Fragment mit geistlicher Prosa in früh-neuhochdeutscher Sprache, ein interessantes linguistisches Sprachmonument, das bis dato unveröffentlich in der Sammlung des Mediävisten und Heidelberger Germanistik-Professor Gerhart Eis (1908-1982) bewahrt wurde. Enthalten sind mehrere verschiedene Texte der bedeutensten mittelalterlichen Autoritäten wie Bernhard von Clairvaux (1090-1153), Vinzenz Ferrer (1350-1419) und Johannes Gerson (1363-1429), interessanterweise kombiniert mit Prosa des italinischen Renaissancephilosophen Giovanni Pico della Mirandola (1463-1494) und dem zur Zeit der Entstehung der Handschrift wohl noch lebenden katholischen Humanisten und Pädagogen Jakob Wimpfeling (1450-1528).
Dieser bunte Strauß einer individuellen Zusammenstellung von seltenen Texten zeigt die Bedeutung, die die humanistisch gebildeten Leser der deutschen Renaissance am Anfang des 16. Jahrhunderts den großen Geistern auch in literarischer Hinsicht beimaßen. Darunter "Zwölf regel Joannis pici von miranul ... zuteil geistlichen Art", "Sant bernhardt munch spiegel, od. Spiegel des inerlichen menschen", "von armut", "der wolust kurz und klein...", "underweisung ußgezogen". – Provenienz: Sammlung Prof. Dr. Gerhard Eis, Heidelberg, Hs. 217. Vorsatz mit dessen Stempel und eigenhändigem Verkerm: "Gekauft am 12.8.1973 bei Rosenthal, Echning. Enthält geistliche Prosa von Bernhard von Clairvaux, Johannes Gerson, Vinzenz Ferrer und Jacob Wimpfeling, Pico della Mirandola. 16. Jh., 10 Bl. Elsaß?".
Los 2884Bernhard von Clairvaux
Vita noviciorum. Lateinische Handschrift auf Papier
Auktion 123
Zuschlag
360€ (US$ 400)
Das erste Mal - im Kloster!
Bernhard von Clairvaux. Vita noviciorum. Lateinische Handschrift auf Papier. 8 Bl. mit 16 S. Ca. 25 Zeilen. Schrift: Bastarda kursiva. Schriftraum: 10 x 6,8 cm. Format: 14,5 x 10,5 cm. Italien, frühes 15. Jahrhundert.
Die vollständige erste Lage der "Vita noviciorum", die dem Heiligen Bernhard von Clairvaux (1090-1153) zugeschrieben wird und die Anweisungen und Ratschläge für Novizen enthält, über den Eintritt in das Kloster, über das klösterliche Leben, gefolgt von Auszügen aus den "Verba seniorum" (aus der Vitae patrum, Buch V), in der ein junger Bruder Äbte und andere Älteste und Heilige über das Leben eines Mönchs und die Versuchungen des Teufels befragt, alles in Latein. – Provenienz: 1970 Bernard Rosenthal, dann The Marvin L. Colker Collection, London.
Bernhard von Clairvaux. Opera omnia divinae institutionis refertissima. 32 nn., 315 num., 4 nn, 1 num., 24 nn., 6 num., 77 nn. Bl. Titelblatt in Rot und Schwarz mit ornamentaler Holzschnittbordüre und Holzschnitt-Druckermarke. 34,5 x 24 cm. Lädiertes Pergament um 1700 (Gelenke brüchig, berieben, bestoßen und etwas fleckig, Nummer auf VDeckel). Lyon, (Jean Mareschal für Nicolas Petit), 1538.
IA 117.540. Nicht im STC und bei Adams (vgl. Adams B 705). – Wohl zweite Ausgabe der erstmals 1530 in Lyon erschienenen Werke des hl. Bernhard von Clairveaux (1090-1153). Mit Beiträgen von dem Humanisten Josse Clicthove (1472-1543). – Titelblatt mit hs. Besitzvermerken. Leicht gebräunt, stellenweise etwas stärker, selten mit Läsuren und Feuchtigkeitsflecken, nur leicht braunfleckig. Mit Wurmfraßspuren und Tintenfraß, teils mit Durchbrüchen und mit geringem Textverlust. Mit hs. Marginalien und Anstreichungen in Tinte. Die letzten beiden Blätter mit hübschen Gebeten (teils in drei Spalten) in einer zeitgenössischen Handschrift.
Bernhard von Clairvaux. Opera omnia tam quae vere gnisia (graece) ac germana illius esse nemo inficias. 34 nn. Bl., 344, 116 pag. S., 34 nn. Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke. Leder d. Z. (etwas fleckig und berieben, ecken gering bestoßen) mit reicher floraler RVergoldung und goldgeprägtem RSchild. Paris, Gulliaume Merlin und Sebastian Nuelle, 1566.
Zweispaltiger Pariser Druck der Schriften des frühscholastischen Mystikers Bernhard von Clairvaux (um 1090-1153). – Titel fleckig, mit Randläsuren, Wurmgängen und ausgeschnittenem Besitzeintrag im unteren Rand. Ferner mit mehreren Besitzeinträgen, darunter der Geilenkirchener Pastor Jakob Scherpenzeel, der gemäß eines weiteren Eintrags auf Blatt Vviii Pater im Kloster Knechtsteden war. Stellenweise leicht wasserrandig, mit einigen Unterstreichungen und Annotationen.
Los 1049Bernhard von Clairvaux
Opera omnia divinae institutionis resertissima
Auktion 113
Zuschlag
300€ (US$ 333)
Bernhard von Clairvaux. Opera omnia divinae institutionis resertissima. 32, 350, 75 Bl. Mit Holzschnitt-Titelbordüre (beschnitten) und Holzschnitt-Druckermarke. 35 x 25 cm. Pergament d. Z. (Rücken vollständig erneuert, etwas berieben, leicht fleckig). Lyon, J. Giunti, 1538.
Vgl. STC 48 (Ausgabe 1520). – Frühe Lyoner Ausgabe der Werke Bernhard von Clairvaux'. – Titel beschnitten (Holzschnittbordüre mir Verlust) und mit Tintenfraß, die Holzschnitt-Druckermarke mit kleinen Wurmspuren. Leicht gebräunt und braunfleckig, häufiger mit kurzen hs. Randanmerkungen, stellenweise leicht fleckig.
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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