Die Dornenkrönung. Kupferstich. 11,6 x 7,4 cm. 1512. B. 9, Meder 9 a (von c).
Blatt 7 der Folge. Prachtvoller Abzug mit sehr prägnantem Druckrelief, der Plattenton wirkungsvoll gewischt. Mit sehr feinem, regelmäßigem Rändchen um die Facette. In vorzüglicher Erhaltung.
Die Schaustellung (Ecce homo). Kupferstich. 11,6 x 7,4 cm. 1512. B. 10, Meder 10 a-b (von d).
Blatt 8 der Folge. Noch vor den horizontalen Wischspuren. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Abzug, auf bzw. knapp an die Plattenkante geschnitten. Etwas angestaubt, ganz schwach fleckig, winzige oberflächliche Bereibungen auf dem Mantel Christi, sonst in sehr schöner Erhaltung.
Die Grablegung. Kupferstich. 11,8 x 7,4 cm. 1512. B. 15, Meder 15 a-b (von e).
Blatt 13 der Folge. Ganz ausgezeichneter, kräftiger Druck mit der vollen Darstellung, rechts minimal in diese geschnitten. Etwas angestaubt, leicht fingerfleckig, dünne Papierstellen, die oberen Ecken hinterfasert, zwei kleine obeflächlich beriebene bzw. dünne Stellen am rechten Rand mit dezenter Federretusche, am Unterrand die Darstellung minimal retuschiert, sonst in schöner Erhaltung.
Die Auferstehung Christi. Kupferstich. 11,7 x 7,4 cm. 1512. B. 17, Meder 17 c (von d). Wz. Kleiner Reichsapfel (?).
Blatt 15 der Folge. Mit dem vertikalen Kratzer auf dem Oberschenkel. Prachtvoller, herrlich markanter und dabei feinzeichnender Druck mit bis zu 2,3 cm breitem Rand. Schwach angestaubt, kleine Klebereste in den Ecken und entlang der äußeren Ränder verso, der Leim in den linken Ecken leicht nach recto durchschlagend, sonst in sehr schöner Erhaltung. Aus den Sammlungen von Siegfried Barden (Lugt 218) und der Hamburger Kunsthalle (Lugt 1328, mit deren Doublettenstempel Lugt 1235) sowie mit einer alten Colnaghi-Lagernummer.
Maria auf der Rasenbank, das Kind säugend. Kupferstich. 11,3 x 7 cm. 1503. B. 34, Meder 31 d (von e).
Ausgezeichneter, leicht toniger Druck mit schmalem Rand (8-9 mm) um die markante Facette. Geringfügig fleckig, kleine Ausbesserungen in den weißen Ecken, die obere rechte Spitze ergänzt, ein geschlossener Randeinriss oben bis in die Darstellung, Nadellöchlein neben den Facettenecken, nadelkopfgroßes geschlossenes sowie zart retuschiertes Löchlein links in den dunklen Draperien, kleine hinterfaserte Stellen oben im Himmel, weitere unauffällige Alters- und Gebrauchsspuren, sonst schönes Exemplar.
Dürer, Albrecht
Die Jungfrau, von zwei Engeln gekrönt
Los 5065
Schätzung
12.000€ (US$ 13,636)
Die Jungfrau, von zwei Engeln gekrönt. Kupferstich. 14,7 x 10 cm. 1518. B. 39, Meder 38 c (von e).
Mit der langen Schräge rechts oben, aber vor den bräunlichen Drucken. Prachtvoller, leuchtender und klarer Druck mit schmalem Rändchen um die Facette. Nur unbedeutend fleckig sowie kleine Montierungs- und Klebereste verso, sonst in tadelloser und selten schöner Erhaltung. Aus den Sammlungen des British Museum, London (Lugt 300 und 305), Edgar F. Paltzer und Elizabeth Charlotte Paltzer-Boker (Lugt 4262) und deren Sohn Dr. Edgar H. Paltzer und dessen Frau Gabriele M. Paltzer-Lang (Lugt 4264) sowie mit den Lagernummern von Colnaghi "23330" und Knoedler "9304".
Dürer, Albrecht
Die hl. Anna und Maria mit dem Kinde, stehend
Los 5066
Schätzung
4.000€ (US$ 4,545)
Die hl. Anna und Maria mit dem Kinde, stehend. Kupferstich. 11,5 x 7,1 cm. Um 1500. B. 29, Meder 43 a-b (von c).
Ganz ausgezeichneter Druck vor dem Kratzer über Marias Kopf, an bzw. auf die nur vereinzelt sichtbare Plattenkante geschnitten. Schwach fleckig, winzige ausgebesserte Läsuren im linken Rand außen, untere linke Eckspitze unauffällig ergänzt, dort mit feiner Retusche, weitere unmerkliche beriebene und wohl ausgebesserte Stellen nahe der Ränder, sonst wunderbar erhaltenes Exemplar. Aus der Sammlung Peter Gellatly (Lugt 1185).
Der Apostel Bartholomäus. Kupferstich. 11,9 x 7,4 cm. 1523. B. 47, Meder 45 d.
Ausgezeichneter, gleichmäßiger Druck mit feinem Rändchen um die Plattenkante, unten knapp an diese geschnitten. Angestaubt, winzige Stockfleckchen, die linke untere Ecke sorgsam wieder angefügt und mit dezenter Federretusche, die rechte untere sowie linke obere Ecke ebenfalls mit kleinen Ergänzungen und Retuschen, weitere kleine ausgedünnte Stellen im rechten Rand und auf dem Mantel mittig hinterfasert, sonst im Gesamteindruck sehr schön.
Der Apostel Paulus. Kupferstich. 11,7 x 7,4 cm. 1514. B. 50, Meder 47 II a (von d).
Vor dem schrägen Kratzer über der Mauer. Da es sich bei dem verzeichneten Meder I-Zustand "vor der Mauer und der Seelandschaft" um ein nur im Kupferstichkabinett Berlin existierendes Unikat handelt, ist der vorliegende Zustand der früheste im Handel erreichbare. Brillanter, warmtoniger Druck mit Spuren eines Rändchens bzw. partiell auf die Plattenkante geschnitten. Unten mittig sorgsam und unmerkliche Ausbesserung, sonst in ganz vorzüglicher Erhaltung. Aus den Sammlungen Pierre Mariette II, 1670 (Lugt 1790), Dr. Albert W. Blum (Lugt 79b) sowie mit einer weiteren Sammlermarke "Paris 1775" (nicht bei Lugt).
Der Apostel Simon. Kupferstich. 11,6 x 7,4 cm. 1523. B. 49, Meder 49 b (von d).
Mit den Kritzeln rechts von der Ärmeldraperie. Ganz ausgezeichneter, prägnanter und dabei klarer Druck, der Plattenton die dunklen Stellen akzentuierend. Unten und rechts mit sehr feinem Rändchen um die Plattenkante, oben und links bis an bzw. auf diese beschnitten. Kaum merkliche Gebrauchsspuren, ein leichter Diagonalknick rechts, ein kleiner (Leim?)fleck in den Falten im rechten Ellenbogen, die Eckenspitze oben links unscheinbar ergänzt, die anderen Ecken kaum merklich hinterfasert, weitere Faserspuren, sonst in sehr schöner Erhaltung.
Dürer, Albrecht
Der hl. Christophorus, nach rechts schauend
Los 5070
Schätzung
4.500€ (US$ 5,114)
Der hl. Christophorus, nach rechts schauend. Kupferstich. 11,7 x 7,3 cm. 1521. B. 52, Meder 52 a-b (von d).
Ganz ausgezeichneter, filigraner Abzug mit zartem Plattenton bis an die Facette geschnitten, diese wie bei Meder für a-Zustände beschrieben gratig druckend. Minimale Alters- und Gebrauchsspuren, winzige Randausbesserung links, verso entlang der Ränder geringe Leim- und Montierungsrestchen, sonst in tadelloser Erhaltung. Aus der Sammlung Bernhard Keller (Lugt 384), dessen Auktion bei H. G. Gutekunst, Stuttgart, am 24. Mai 1871, Los 1164 oder 1165 sowie mit den Doublettenstempeln der Heremitage, St. Petersburg (Lugt 2681a, 5184 und 5185).
Der hl. Hieronymus in der Wüste. Kupferstich. 31,8 x 22,2 cm. Um 1497. B. 61, Meder 57 f (von g). Wz. Bischöfliches Wappen.
Ausgezeichneter, kräftiger, wenn auch teils überschwärzter Abzug knapp bis an die Plattenkante geschnitten, mit Spuren eines sehr feinen Rändchens. Horizontale Mittelfalte, diese teils gebrochen und hinterlegt, rechts weitere verso geglättete vertikale Faltspur, zwei winzige Rostfleckchen mit Löchlein, oben links winziges hinterlegtes Risschen, entlang des Randes partiell etwas ausgedünnt, rechts unten zartes vertikales Quetschfältchen vom Druck, insgesamt leicht angestaubt und minimal fingerfleckig, sonst im Gesamteindruck schön erhalten.
Das Meerwunder (Der Raub der Amymone). Kupferstich. 25,1 x 18,6 cm. Um 1497/98. B. 71, Meder 66 k. Wz. Traube mit AP (Meder 130, um 1570).
Dürer selbst betitelte das Blatt mit der Darstellung der Entführung einer nackten jungen Frau durch ein Seeungeheuer im Tagebuch seiner Reise durch die Niederlande als "Meerwunder". Das Motiv des Frauenraubs lässt an die Illustration eines mythologischen Themas denken, doch entzieht sich das enigmatische Blatt bis zum heutigen Tag einer eindeutigen ikonographischen Deutung. Dürers eigener Titel trifft jedoch die Quintessenz: Die Darstellung der grazil lagernden Frau - die 300 Jahre vor Ingres' Odaliske wohl das Modellstudium antiker Vorbilder thematisiert - illustriert vermutlich weniger eine bestimmte literarische Vorlage, sondern zeigt eine flüchtige, traumähnliche Vision, in der sich Orient und Okzident scheinbar begegnen. Ganz ausgezeichneter, harmonischer und in Teilen noch kräftiger Druck, partiell mit sehr feinem Rändchen um die Facette, oben knapp innerhalb dieser geschnitten. Insgesamt etwas angestaubt, ausgebesserte Stellen im Mittelgrund bei den Figuren, dort links ein geschlossener Randeinriss, umlaufend weitere verschiedene, jedoch sehr unauffällig ausgebesserte bzw. hinterfaserte Randschäden, weitere meist nur unmerkliche und punktuell ausgebesserte Erhaltungsmängel, Handhabungs- und leichte Knitterspuren, im Gesamteindruck gleichwohl sehr schön. Aus der Sammlung Ernst Georg Harzen (Lugt 1244).
Die Nemesis oder: Das große Glück. Kupferstich. 33,1 x 22,9 cm. Um 1501-02. B. 77, Meder 72 II c (von f). Wz. Krüglein (Meder 158, um 1525).
Wurde das programmatische und gesuchte Blatt, das in seinen Abmessungen lediglich vom "Hl. Eustachius" übertroffen wird, von Bartsch und Heller noch mit dem Titel "Das Große Glück" versehen, konnte Bernhard Hausmann den Zusammenhang zu der von Dürer in seinen Schriften erwähnten Darstellung der "Nemesis" herstellen. Der Künstler gab ihr "die Gestalt eines nackten, geflügelten Weibes von mächtiger Statur und Körperfülle, das weltbeherrschend hoch über der Erde schwebt. In strenger Profilansicht steht die Rächerin mit ausgebreiteten Schwingen und im Wind flatternden Gewandzipfeln auf einer Kugel. (...) Die Attribute bezeichnen die ausgleichenden Eigenschaften der Göttin der Vergeltung, die den Menschen Strafe und Lohn im rechten Maß zuteilt." (Schoch/Mende/Scherbaum, S. 97). Die Landschaft zeigt die Stadt Klausen in Tirol am Zusammenfluss von Eisack und Tinnebach. Dürer machte hier Station auf seiner Reise nach Italien, die ihn zuvor über den Brennerpass geführt hatte.
Ganz ausgezeichneter, harmonischer und gleichmäßiger Druck mit sehr feinem Rändchen um die Facette, unten auf die Darstellung geschnitten. Geringfügig fleckig, weiteres zartes Fleckchen unten im linken Mittelgrund der Landschaft, verso geglättete horizontale Mittelfalte, geglättete diagonale Knickspur verso, entlang des unteren Randes sehr sorgsam angerändert, weitere unmerkliche und meist punktuelle Ausbesserungen in den äußeren Rändern, in all diesen Stellen vereinzelt sehr dezente und versierte Federretuschen, ausgebesserte Stelle zwischen Scham und Geschirr, sonst insgesamt wunderbares Exemplar.
Die Sonne der Gerechtigkeit (sol iustitiae). Kupferstich. 10,7 x 7,6 cm. (1500). B. 79, Meder 73 wohl b (von d).
Vor den Kratzern. Ausgezeichneter Abzug auf die Plattenkante geschnitten. Minimal gegilbt, schwach angestaubt, zwei winzige Rostfleckchen, unten im rechten Fuß sorgsam geschlossener kleiner Randeinriss, verso kleine Montierungsreste, sonst sehr schön. Aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts, Kunstmuseum Basel (Stempel recto und verso, Lugt 222a und 222b).
Der junge Bauer und seine Frau. Kupferstich. 10,6 x 7,6 cm. Um 1497/98. B. 83, Meder 86 wohl c (von f).
Ganz ausgezeichneter, klarer und kräftiger Druck mit sehr feinem Rändchen um die Plattenkante, links oben auf diese geschnitten. Geringfügig fleckig, die linke untere Ecke ergänzt und die Darstellung mit Feder retuschiert, die untere rechte Eckspitze ebenfalls ergänzt, oben rechts Federnummerierung, der Sammlerstempel schwach durchscheinend, verso kleine Montierungsspuren, sonst sehr schön erhalten. Aus einer wohl bisher unbekannten Sammlung "R.F" (nicht in Lugt).
Die Kanone. Eisenradierung. 21,9 x 32,2 cm. 1518. B. 99, Meder 96, mit den Rostflecken wohl f (von g).
Ganz ausgezeichneter, teils nur klarer Druck, mit einigen Rostflecken über die ganze Fläche, jedoch noch sehr schön in der Wirkung. Schwache geglättete Mittelfalte verso, geringfügig fleckig vornehmlich verso, kleine ergänzte Fehlstelle über dem Monogramm, kurzer geschlossener Randeinriss oben rechts, kleines geschlossenes bzw. hinterfasertes Löchlein links vom Vieh auf dem Feld, dünne Stellen, weitere Gebrauchsspuren, sonst gleichwohl sehr schön. Aus der Sammlung der Hamburger Kunsthalle, mit deren Doublettenstempel (Lugt 1328 und 1235).
Willibald Pirkheimer. Kupferstich. 18,1 x 11,5 cm. 1524. B. 106, Meder 103 I c (von II b). Wz. Kleines Nürnberger Wappen (Meder 210).
Ausgezeichneter Druck vor dem Aufstechen der Schattenpartien, an drei Seiten bis an die Plattenkante beschnitten, teils mit Spuren eines Rändchens, links minimal knapp innerhalb. Ebenda die Einfassung partiell ergänzt, leicht vergilbt, blasser Fleck rechts vom Kopf, rechts oben im äußersten Rand minimale fachmännische Ausbesserung, in der linken Plattenkante unten ein ca. 15 mm langer Schnitt, unmerklich hinterfasert, sonst sehr gut erhalten.
Philipp Melanchton. Kupferstich. 17,4 x 12,7 cm. 1526. B. 105, Meder 104 e (von f).
Die Wolken leicht ungleich. Ausgezeichneter Druck meist mit sehr feinem Rändchen um die Plattenkante. Nur vereinzelt und schwach stockfleckig, jeweils in den oberen Eckenspitzen kleine Ausbesserungen, oben links zusätzlich minimal bestoßen, sonst vorzüglich erhalten.
Titelblatt mit dem Schmerzensmann. Holzschnitt aus der Großen Holzschnittpassion, wie auch die folgenden drei Losnummern. 35,6 x 22,1 cm. (1511). B. 4, Meder 113, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Dreieck mit sechsteiliger Blume (Meder 127).
Das Titelblatt der Folge. Ganz ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand um die Darstellung und den Text. Fleckig und angestaubt, schwach lichtrandig, dünne Papierstellen, diese vereinzelt hinterfasert, rechts unten kleiner geschlossener Riss, entlang des linken Randes verso dünner Papierstreifen, sonst schön.
Die Geißelung Christi. Holzschnitt. 38,8 x 27,6 cm. Um 1497-1500. B. 8, Meder 117, lateinische Textausgabe von 1511.
Blatt 4 der Folge. Ganz ausgezeichneter, wunderbar kräftiger Druck mit feinem Rändchen um die Einfassunglinie. Einzelne minimale Flecken, etwa neben dem Monogramm unten, sehr zarte Quetschfältchen oben rechts im Vorhang, im Lendenschurz Christi und dessen Schienbeinen, nadelkopfgroßes Wurmlöchlein unten im Zweigbündel, Montierungsreste verso am linken Rand, weitere schwache Handhabungsspuren, sonst in schöner Erhaltung.
Christus in der Vorhölle. Holzschnitt, mit altem Kolorit. 39,4 x 27,6 cm. B. 14, Meder 121, lateinische Textausgabe von 1511.
Blatt 9 der Folge. Ausgezeichneter Druck mit der Einfassung. Vereinzelt kleine Randläsuren, horizontale Quetschfältchen, wohl durch das Aufziehen auf ein dickeres späteres Büttenpapier, das Kolorit stellenweise leicht berieben, verso etwas fleckig, sonst im Gesamteindruck schön. Aus der Sammlung Christian Hammer, 19. Jh. (Lugt 1238).
Die Grablegung. Holzschnitt. 38,1 x 27,5 cm. Um 1497-1500. B. 12, Meder 123, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Bekrönter Turm.
Blatt 11 der Folge. Ganz ausgezeichneter, wunderbar kräftiger Druck mit der Einfassungslinie, teils Spuren eines weißen Rändchens. Vornehmlich verso minimal angestaubt, unauffällige horizontale Quetschfältchen mittig, Rostflecken oben neben den Zweigen, ein Wurmlöchlein im rechten Unterarm Christi, minimale Randbestoßungen rechts, Montierungsrückstände an der linken Kante verso, weitere minimale Gebrauchsspuren, sonst in schöner Erhaltung.
Die Verkündigung. Holzschnitt aus der Kleinen Holzschnittpassion, wie auch die folgenden acht Losnummern. 12,8 x 9,8 cm. Um 1510. B. 19, Meder 128, italienische Ausgabe von 1612.
Blatt 4 der Folge mit der Kustode. Prachtvoller, klarer Druck mit regelmäßigem, 13 mm breitem Rand. Spuren eines blassen Lichtrandes, kleines Fleckchen im linken Rand, weitere minimale Gebrauchsspuren, sonst tadellos.
Die Vertreibung der Händler. Holzschnitt. 12,5 x 9,7 cm. Um 1509-11. B. 23, Meder 131, lateinische Textausgabe von 1511.
Blatt 7 der Folge. Ganz ausgezeichneter, wenngleich überschwärzter Abzug auf die Einfassung geschnitten, oben minimal in die Darstellung. Geringfügig gebrauchsspurig, unauffällig und sorgsame Ausbesserung in der linken unteren Eckspitze, die oberen Ecken verso hinterfasert, sonst in sehr schöner Erhaltung.
Christus am Ölberg. Holzschnitt. 12,6 x 9,7 cm. Um 1509-11. B. 26, Meder 135, lateinische Textausgabe 1511, a (von b).
Blatt 11 der Folge. Die Einfassung ohne Lücken. Prachtvoller, wenngleich wie bei Meder beschrieben stellenweise überschwärzter Abzug mit sehr feinem Rändchen um die Einfassung. Minimale Gebrauchsspuren, der Rock des rechts Schlafenden schwach fleckig, weitere Flecken verso, sonst in vorzüglicher Erhaltung.
Christus vor Herodes. Holzschnitt. 12,7 x 9,7 cm. 1509. B. 32, Meder 141, vor dem Text. Wz. undeutlich (Fragment Ochsenkopf?).
Blatt 17 der Folge. Prachtvoller Abzug mit leichtem Druckrelief verso und sehr feinem Rändchen um die Einfassung. Unbedeutend angestaubt, in der unteren linken Ecke eine Federeinzeichnung in der Einfassung, sehr feiner und kurzer Schnitt im oberen rechten weißen Rändchen, unmerkliche Anfaserungen verso am Oberrand, sonst in tadellos schöner Erhaltung.
Geißelung Christi. Holzschnitt. 12,6 x 9,7 cm. Um 1509-11. B. 33, Meder 142, lateinische Textausgabe von 1511. Wz. Hohe Krone (Fragment, Meder 20).
Blatt 18 der Folge. Die Randlücke unter dem linken Fuß Christi noch nicht sichtbar. Prachtvoller, markanter Druck an bzw. partiell auf die Einfassung geschnitten. Lediglich geringfügige Alters- und Gebrauchsspuren, sonst vollkommen und tadellos schön erhaltenes Exemplar. Aus den Sammlungen Adalbert Freiherr von Lanna (Lugt 2779) und Bernhard Keller (Lugt 384).
Christus wird ans Kreuz genagelt. Holzschnitt. 12,8 x 9,7 cm. Um 1509-11. B. 39, Meder 148, vor dem Text.
Blatt 24 der Folge. Ganz ausgezeichneter, in allen Details präziser Frühdruck vor der lateinischen Textausgabe von 1511 mit gleichmäßig feinem Rändchen um die Einfassung. Nur leicht und vornehlmich verso stockfleckig, minimal angestaubt, kleine, unmerkliche Montierungsreste verso, sonst in sehr schöner Erhaltung.
Christus am Kreuz. Holzschnitt. 12,8 x 9,7 cm. Um 1509-1511. B. 40, Meder 149, vor dem Text.
Blatt 25 der Folge. Ganz ausgezeichneter, kräftiger und klarer Druck mit der Einfassung. Schwach fleckig, leicht angestaubt, in der oberen rechten Eckspitze kleine sehr unauffällige Ausbesserung mit dezenter Retusche, entlang des linken Randes verso Montierungsband, sonst sehr schön erhalten. Aus der Sammlung Heinrich Anton Cornill-d'Orville (Lugt 529).
[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.
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