153050

Lose pro Seite


Deutsch - Umkreis
um 1520. Christus als Schmerzensmann
Los 6000

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.500€ (US$ 5,114)

Details

um 1520. Christus als Schmerzensmann.
Öl auf Holz, teils parkettiert. 112 x 43 cm.



Provenienz: Lempertz, Köln, Auktion am 25. Mai 2017, Los 1013 (als "Bartholomäus Bruyn d. Ä. zugeschrieben").
Deutsche Privatsammlung.

Gassel, Lucas - Umkreis
Felsige Landschaft mit gotischem Schloss
Los 6001

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
7.875€ (US$ 8,949)

Details

Umkreis. Felsige Landschaft mit gotischem Schloss, im Vordergrund wohl die Verstoßung von Hagar.
Öl auf Holz. 17,6 x 25,8 cm.



Provenienz: Parke-Bernet Galleries, New York, Auktion am 10. Oktober 1940, Los 28 mit Abb., aus der Sammlung "Marlow" (als "Joachim de Patinir"; Katalogausschnitt verso montiert).
1977 bei Kunsthandel Xaver Scheidwimmer, München (als "Lucas van Gassel").
Seither deutsche Privatsammlung.

Bramer, Leonhard - Nachfolge
Gelehrter in orientalischem Kostüm im Studiolo
Los 6002

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
625€ (US$ 710)

Details

Nachfolge. Gelehrter in orientalischem Kostüm im Studiolo.
Öl auf Holz. 31 x 23,7 cm. Wohl 18. Jh.



Provenienz: Erworben 1986 bei Ségal, Basel.
Seither in Familienbesitz.

Deutsch
um 1600. Mariä Heimsuchung
Los 6004

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.250€ (US$ 2,557)

Details

um 1600. Mariä Heimsuchung.
Öl auf Holz. 42,4 x 29,3 cm.

Die Komposition des Gemäldes folgt detailliert dem Vorbild des um 1503 datierten Holzschnitts aus Albrecht Dürers Marienleben (Meder 196). Das Gemälde ist im Kontext der sogenannten Dürer-Renaissance um 1600 einzuordnen und stellt gleichzeitig durch die malerische Übersetzung der gedruckten Vorlage ein interessantes Beispiel für mediale Transferprozesse dar.

Österreichisch
1577. Bildnis der Baroness Zsófia Katalin Esterházy de Galántha
Los 6008

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
3.750€ (US$ 4,261)

Details

1577. Bildnis der Baroness Zsófia Katalin Esterházy de Galántha (geb. Illésházy de Illésháza, 1547-1599) mit breitem Spitzenkragen und Spitzenhaube.
Öl mit Goldhöhungen auf Silber. 7,2 x 5,2 cm. Verso mit gravierter Inschrift "Ill.ma Coms.ss Sofia Illeshazi Francisco Esterhaziana Com.tis Stefani Illeshazi R.H.P. soror Com.tis Nicolai Esterhazi R.H.P. mater Ao 1577".

Im Jahr 1566 heiratete Zsófia Katalin im Alter von 19 Jahren Ferenc Esterházy de Galántha (1533-1605), dem Begründer der bedeutenden ungarischen Dynastie. Gemeinsam hatten sie in der Folge 13 Kinder, von denen 10 das Erwachsenenalter erreichten. Zsófia Katalin starb 1599 in Galanta, einem der Esterházy Schlösser, wo sich auch ein in Öl ausgeführtes ganzfiguriges Portrait der Baronin befindet. Der Schöpfer dieser Miniatur dürfte sich bei der Ausführung des Porträtkopfes an dem Ölgemälde orientiert haben.

Lot 6009, Auction  126, Pourbus II., Franz - Schule, Bildnis Henri IV., König von Frankreich und Navarra

Pourbus II., Franz - Schule
Bildnis Henri IV., König von Frankreich und Navarra
Los 6009

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
625€ (US$ 710)

Details

Schule. Bildnis Henri IV, König von Frankreich und Navarra.
Öl auf Holz. 5 x 3,6 cm (im Oval). Um 1610.

Die Miniatur zeigt den König, wie ihn Franz Pourbus II in der Zeit um 1610 in Gemälden darstellte: Brustbildnis nach links mit Schnurr- und Kinnbart, dazu das schwarze Wams mit der weißen Halskrause und dem blauen Band zum Orden vom Heiligen Geist.

Emilianisch
2. Hälfte 17. Jh. Die Heimkehr des Tobias
Los 6010

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
4.250€ (US$ 4,830)

Details

2. Hälfte 17. Jh. Die Heimkehr des Tobias.
Öl auf Leinwand, doubliert. 96 x 135 cm.

Nah an den Bildrand gerückt und in delikatem Sfumato modelliert erscheinen die vier Protagonisten der Tobias-Geschichte in halber Figur: Der junge Tobias und der Engel sind von ihrer Reise mit dem Fisch zurückgekehrt, dessen Galle die Blindheit von Tobias' Vater heilen soll. Rechts erscheinen der Vater mit über der Brust gefalteten Händen und dessen Frau. Links ist der Erzengel Raphael dabei, dem Fisch die Innereien zu entnehmen, während lediglich Tobias den Blick zu dem Betrachter wendet. Der Künstler dürfte dem Kreis der Tenebrosi verbunden sein, die besonders ihren religiösen Kompositionen ausgehend von Caravaggio durch die gekonnte Lichtregie etwas Mystisches verleihen.

Spranger, Bartholomäus - Nachfolge
Das Urteil des Midas
Los 6013

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,136)

Details

Nachfolge. Das Urteil des Midas.
Öl auf Leinwand, doubliert. 60 x 98 cm. Verso auf der Leinwand eine alte Galerienummer "F.C. 109". Wohl 17. Jh.


Poel, Egbert Lievensz. van der
Brennender Bauernhof bei Nacht
Los 6014

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.000€ (US$ 1,136)

Details

Brennender Bauernhof bei Nacht.
Öl auf Holz, an vier Seiten abgefast. 16,9 x 20,6 cm. Verso mit alten Etiketten "Incendie par Van Depool / petit tableau sur bois" und "Hochzeitsgeschenk von / Clemens Frhr. von Bechtolsheim / 27. April 1908".

Über die ersten drei Jahrzehnte des Sohnes eines Goldschmieds aus Delft ist nichts bekannt, nicht einmal der Name seines Lehrers. Das erste Dokument, das Aufschluss über sein Leben gibt, ist seine Registrierung bei der Lukasgilde in Delft am 17. Oktober 1650; dort ist er als Landschaftsmaler aufgeführt. Er lebte mit seiner Familie zum Zeitpunkt der großen Pulverexplosion am 12. Oktober 1654 in der Doelenstraat in Delft. Nach der Explosion des Pulvermagazins übersiedelte er nach Rotterdam. In mehreren Gemälden hat er den „Delfter Donnerschlag“ und die darauf folgende Verwüstung der Stadt festgehalten, die bekannteste Version befindet sich in der National Gallery in London. Zahlreiche seiner Gemälde zeigen ein brennendes Dorf in der Nacht, häufig mit plündernden und marodierenden Soldaten.

Süddeutsch
um 1600. Das jüngste Gericht, Kreuzigung,
Los 6015

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
13.750€ (US$ 15,625)

Details

um 1600. Die Kreuzigung, verso: Das jüngste Gericht.
Öl auf Kupfer, oben halbrund. 135 x 108 cm.

Das doppelseitig bemalte Gemälde ist in Öl auf Kupfer ausgeführt, einer Technik, die sich insbesondere bei Künstlern am Münchner und Prager Hof um 1600 großer Beliebtheit erfreute. Allein die phänomenale Größe der Kupfertafel erhebt das Werk schon in den Rang eines Kunstkammerstücks. Während die Kreuzigung an Bilderfindungen von Künstlern am Hof Rudolf II. anschließt, geht die Darstellung des "Jüngsten Gerichts" auf ein Gemälde des Hofmalers Christoph Schwarz zurück, dessen Komposition durch einen Stich Johann Sadelers außerordentlich weite Verbreitung gefunden hat. Das Original von Christoph Schwarz entstand im Auftrag der Herzogin Renata, der Gemahlin von Wilhelm V. von Bayern, die das Werk für ihre Privaträume bestimmt hatte. Die ambitionierte Komposition mit großem Figurenrepertoire und mitreissender Dynamik inspirierte zahlreiche Künstler zu eigenen Fassungen (s. Heinrich Geissler: Christoph Schwarz, Diss. Freiburg/Br. 1960, S. 223-226). Die überaus qualitätvolle Ausführung unseres Werkes sowie das subtile Kolorit mit den changierenden Farben sprechen für einen namhaften süddeutschen Künstler aus dem direkten Umfeld von Christoph Schwarz, möglicherweise sogar von seiner eigenen Hand.

Provenienz: Kunsthandel Max Garber, Steyr.
Dort erworben vom jetzigen Besitzer im Jahr 2000.
Privatsammlung Österreich.

Niederländisch
1653. Die Bekehrung des hl. Hubertus im Wald
Los 6021

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
12.500€ (US$ 14,205)

Details

1653. Die Bekehrung des hl. Hubertus im Wald.
Öl auf Holz. 59 x 74,5 cm. Verso oben links in der Ecke monogrammiert und datiert "S.N. 1653" (unter UV-Licht sichtbar).

Der Legende nach begegnete der heilige Hubertus während der Jagd einem prächtigen Hirsch. Als er versuchte, das Tier zu töten, erschien ein Kreuz zwischen dessen Geweih. In diesem Moment bekehrte er sich zum christlichen Glauben. Diese Geschichte ist identisch mit der Bekehrungslegende des heiligen Eustachius; ein Verweis auf diesen ist die römische Uniform, denn Eustachius war unter Kaiser Trajan Heermeister einer römischen Legion gewesen. Eustachius war ursprünglich der ältere Jagdheilige, doch ab dem 15. Jahrhundert wurde die Hirschlegende zunehmend Hubertus zugeschrieben, der heute als bekannterer Schutzpatron der Jäger gilt.
Der heilige Hubertus lebte in Lüttich in den Niederlanden, und seine Bekehrung wurde besonders häufig von flämischen Malern dargestellt - oft als Vorwand für die Ausarbeitung einer prachtvollen Landschaft, wie sie beispielsweise auch von Jan Bruegel d. Ä. oder Roelant Savery zu dieser Thematik überliefert ist.
Der ruhige Moment der Offenbarung kontrastiert mit der typischen Dynamik der Jagdmalerei und betont die spirituelle Dimension der Szene. Die Hunde verweisen auch auf Hubertus’ Rolle als Schutzpatron der Jäger und Hunde. Die sehr qualitätvolle und realistische Darstellung der Tiere könnte auf einen Maler mit zoologischem Interesse hindeuten. Auch der Hund im Vordergrund rechts ist keinesfalls zu groß geraten - es handelt sich hierbei um einen sogenannten Bärenhund, der in der Tat eine beträchtliche Körpergröße aufweist.

Niederländisch
17. Jh. Kerkerszene: Mann hinter einem Gitterfenster
Los 6022

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.875€ (US$ 2,131)

Details

17. Jh. Kerkerszene: Mann hinter einem Gitterfenster.
Öl auf Leinwand (lose, ohne Keilrahmen). 20,5 x 31,5 cm.


Champaigne, Philippe de - Nachfolge
Moses mit den Gesetzestafeln
Los 6023

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
13.750€ (US$ 15,625)

Details

Nachfolge. Moses mit den Gesetzestafeln.
Öl auf Leinwand, doubliert. 95 x 78 cm. 18. oder 19. Jh.


Metsu, Gabriel - Schule
Junge Frau mit Wasserkrug
Los 6024

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
2.500€ (US$ 2,841)

Details

Schule. Junge Frau mit Wasserkrug.
Öl auf Holz. 21,5 x 19,8 cm. Verso mit einem roten Lacksiegel mit dem Initial "H".


Niederländisch
17. Jh. Winterliches Eisvergnügen
Los 6026

Ergebnis (inkl. Aufgeld) *
1.125€ (US$ 1,278)

Details

17. Jh. Winterliches Eisvergnügen vor einem Stadttor.
Öl auf Holz. 33 x 41,5 cm. Unten rechts von fremder Hand bezeichnet "K. Molenaer", verso montiert ein handschriftliches Gutachten von Heinrich Zimmermann, Berlin, vom 1. Februar 1950.



[*]: Regelbesteuert gemäß Auktionsbedingungen. [^]: Ausgleich von Einfuhr-Umsatzsteuer.

* Alle Angaben inkl. 25% Regelaufgeld ohne MwSt. und ohne Gewähr – Irrtum vorbehalten.


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