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153050

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Robertson, Étienne-Gaspard
La Minerve, vaisseau aërien
Los 6200

Ergebnis
1.722€ (US$ 1,913) *

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La Minerve, vaisseau aërien.
Destiné aux découvertes, et proposé à toutes les Académies de l'Europe. Seconde édition, revue et corrigée. 36 S. Mit Holzschnitt-Titelvignette, 4 Holzschnitt-Illustrationen auf 3 Tafelseiten und gestochener Falttafel. 20,5 x 13,5 cm. Strukturgeprägter Pappband d. Z. (schwach fleckig, Kapitale und Ecken etwas bestoßen) mit Rückenfileten. Paris, Hocquet, 1820.

Zweiter Druck des Rarissimums der Ballonfahrtliteratur, der Erstdruck erschien zuerst 1804 in Wien bei Degen. Detailreiche Beschreibung des kuriosen Luftschiffes "Minerva", das der aus Lüttich stammende Zauberkünstler und Ballonfahrer Étienne-Gaspard Robertson konstruierte: "Minervadarstellungen. Utopistisches Projekt einer schwebenden Luftstadt". Mit zahlreichen aerostatischen Fertigungsdetails (Durchmesser des Ballons, maximales Tragegewicht etc.) und Beschreibung aller für die autarke Versorgung der Luftstadt und ihrer Bewohner notwendigen Einrichtungen wie Rettungsballons, Tischlerei mit Mehrzweckraum, Speicherfass für Trinkwasser und Weinvorräte, Ballonküche für die kulinarische Versorgung, Leitern zum Erklimmen der unterschiedlichen Ebenen, chemisches Laboratorium, Konferenzsaal für wissenschaftliche Vorträge, Gymnastikraum für die körperliche Ertüchtigung, Observatorium mit Navigationsgeräten, Musiksalon, Zelte für die Wachmannschaft, Fallschirmvorrichtungen, der Sprechmaschine "Phonorganon" etc. Im Ausguck thront der Hahn als Symbol für Wachsamkeit. Der umtriebige Physiker Robertson interessierte sich besonders für Fragen der Optik und entwickelte auch verschiedene Illusionsformen und Phantasmagorien, mit denen er bei Zaubervorführungen kreuz und quer durch Europa sein Publikum faszinierte.

Literatur: Poggendorff II, 663. Liebmann-W. 443. Brockett 10421. Tissandier 33. Darmon 95.

Verne, Jules-Gabriel
Bekannte und unbekannte Welten
Los 6201

Nachverkaufspreis
5.000€ (US$ 5,556)

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Bekannte und unbekannte Welten. Abenteuerliche Reisen.
Verschiedene Auflagen. 95 Werke in 60 Bänden. Mit zahlreichen Holzstich-Illustrationen. 24 x 17 cm. Illustrierte Original-Leinenbände mit Gold- und Schwarzprägung (in der Mehrzahl Rücken verblasst und stumpf; mehrere Bände stärker berieben; ein Band Rückdeckel lose, ein weiterer mit erheblichen Erhaltungsmängeln). Wien, Pest und Leipzig, A. Hartleben, 1887-1911.

Bis auf drei Bände vollständige Folge der legendären Ausgabe, eine der großen Klassikereditionen des Jahrhunderts und das Fundament für den nachhaltigen Erfolg des "genialen naturwissenschaftlichen Romantikers" Jules Verne (so eine treffende Charakterisierung des Verlages Hartleben) in Deutschland. Den Auftakt bildeten die bis heute populären Romane Von der Erde zum Mond (mit dem Untertitel Directe Fahrt in 97 Stunden 20 Minuten), Reise nach dem Mittelpunkt der Erde, Zwanzigtausend Meilen unterm Meer, Reise um die Erde in 80 Tagen und Fünf Wochen im Ballon. Die hier vorliegende umfangreiche Reihe enthält auch so rare Bände wie Die Gebrüder Kip, Der Goldvulkan, Der Pilot von der Donau und Wilhelm Storitz' Geheimnis.

Reise-Aquarellmalkasten
Reise-Aquarellmallkasten
Los 6202

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5.412€ (US$ 6,013) *

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Reise-Aquarellmalkasten.
Schön gearbeiteter und umfassend ausgestatteter Kasten aus Holz, mit Klappdeckel und Schloss inkl. Schlüssel. Auf dem Deckel mit geprägter Vignette "Dessin Aquarelle Lavis". Zweistufiger Innenaufbau mit einem herausnehmbaren Tablett, mit abgeteilten Fächern für Farben und Werkzeug. Der Kasten enthält 10 Aquarellfarben von Bourgeois Ainé, je ein kleiner gepresster Block Sepia und chinesische Tusche, zwei Päckchen mit schwarzen Kreiden, ein Farbstift mit roter und blauer Mine, zwei Glasnäpfe, zwei Gläser, Pinsel und Pinselhalter, einen Tintenradierer ("Ink Eraser"), zwei Papierwischer (Estompes), ein Stifthalter aus Metall, ein Stück Gummi Arabicum, ein Lineal sowie ein rechtwinkliges Holzdreieck. Größe: 27,5 x 21 x 6 cm. Bourgeois Ainé, Paris um 1840.


Klein, Johann Adam
Der Landschaftsmahler auf der Reise
Los 6203

Nachverkaufspreis
800€ (US$ 889)

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"Der Landschaftsmahler auf der Reise" (Der Maler J. F. Kirchner am Ufer der Donau sitzend).
Radierung. 13,7 x 19,1 cm. 1814. Jahn 131 II.

Die Reise zu Fuß hatte sich im ausgehenden 18. Jahrhundert als Motiv der bürgerlichen Erfahrung etabliert. „In der Zeit der Romantik entdeckten die Künstler und Schriftsteller das Wandern als Selbstzweck, das heißt mit dem Ziel, sich an Naturerlebnissen zu erbauen und davon inspirieren zu lassen“ (Anja Kregeloh: „Vom Felleisen zum Trekkingrucksack - Gepäck für Fußreisen“ in: Reisebegleiter. Mehr als nur Gepäck. Bearb. von Claudia Selheim, Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2010, S. 61). Auch war dem Künstler sehr wohl bewusst, dass er zur gleichen Zeit Einblick in seine eigene menschliche Natur gewann. Dieses Selbstbewusstsein zeigt sich auch in den zahlreichen Selbstporträts und Porträts von Künstlerkollegen, die in den Reisebildern der damaligen Zeit zu finden sind. Das vorliegende Portrait des aus Nürnberg stammenden Johann Jakob Kirchner (1788-1837) an der Donau sitzend und zeichnend zählt zu den schönsten Freundschaftsbildnissen im Bereich der romantischen Druckgraphik.- Ganz ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand um die Plattenkante. Etwas fleckig, leichte Altersspuren, verso kleine Klebe- und Montierungsrückstände, sonst sehr gut.

Provenienz: Aus der Sammlung Wolfgang von Dallwitz (Lugt 2656).

Klappsonnenuhr
Barocke Reisesonnenuhr
Los 6204

Ergebnis
492€ (US$ 547) *

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Barocke Reisesonnenuhr.
Zwei durch Scharniere verbundene Holztafeln, überzogen mit handkolorierten Kupferstichen, je ein Schließ- und Aufstellhaken. In der unteren Holztafel mittig der Kompass (D. 2,5 cm) mit 8-teiliger Windrose, die obere Holztafel innenliegend mit Vertikalsonnenuhr mit hufeisenförmigem Zifferblatt 6-12-6, in der Mitte des Zifferblattes das Einsteckloch für den Polfaden, Faden eingesteckt bei 500, auf der Oberseite die Polhöhentafel für 36 europäische Städte. 8 x 4,8 x 1,5 cm (im geschlossenen Zustand). Deutschland, um 1790.

Klappsonnenuhren dieser Art, die auf Reisen mitgeführt wurden, wurden überwiegend in Nürnberg bei den dortigen Kompassmachern hergestellt, etwa bei D. Beringer und J. G. u. J. P. Kleininger. Sie waren in Deutschland noch bis ins 19. Jahrhundert in Gebrauch. Meist wurden sie vom Hersteller weder datiert noch bezeichnet, gelegentlich jedoch mit Monogramm versehen.

Deutsch
18. Jh. Zwei Darstellungen der nördlichen Erdhalbkugel mit Reisenden
Los 6205

Nachverkaufspreis
3.500€ (US$ 3,889)

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18. Jh. Die nördliche Erdhalbkugel mit Reisenden.
2 Zeichnungen, Gouache auf Velin. 56,7 x 72,7 cm; 56,4 x 73,5 cm. Mit Bezeichnungen einzelner Länder.

Die beiden Blätter zeigen Darstellungen einzelner Länder der nördlichen Welthalbkugel mit jeweils einigen repräsentativen Figuren in den landestypischen Trachten. Bühnenhaft inszeniert, werden die halbkreisförmigen Weltsegmente von einer Korbbogenarkade überfangen, die auf Doppelsäulen ruht. Denkbar ist, dass es sich um Vorstudien für die Ausmalung eines privaten Studiolos, eines Bücherkabinetts, eines Handelskontors etc. handelt, dessen Wände mit Supraporten ausgestattet werden sollten. Wie üblich wurden dabei die vier Kontinente und ihre Bewohner repräsentativ vorgestellt. Von den mutmaßlich vier vorgesehenen Supraporten ist hier Europa mit den - geographisch freilich sehr frei interpretierten - Ländern „England“, „Frankreich“, „I(talien)“, „Deutschland“, „Holland“, „U(ngarn)“ und „Turkey“ dargestellt. Die Europäer sind in Gehröcken, Stiefeln, mit Hüten und Spazierstöcken dargestellt, ein Priester trägt eine Kutte, in Holland steht eine Wassermühle, im Osten finden sich Turban tragende Türken mit langen Wasserpfeifen, im Hintergrund eine Moschee. Daran schließt sich dann das Panel für die rechts folgende Wand an. Hier entfaltet sich ausgehend von Westeuropa mit „Pohlen“ und „Rusland“ eine Ansicht Asiens bis nach „China“, belebt von wild reitenden Kutschen, Tartaren in Pelzmützen und chinesischen Zopfträgern in farbenfrohen Gewändern, die typischen Opiumpfeifen rauchend. Die nächste sich rechts anschließende Supraporte wäre dann Amerika, das auf der Asien-Tafel am rechten Bildrand auf der anderen Seiten des angedeuteten Nordpazifiks erscheint. Dort steht ein Ureinwohner mit Ackerbeil und totem Hasen als Repräsentant des Indianers als Feldbauer und Jäger. Die geographische Genauigkeit tritt in diesen Blättern hinter die Vermittlung der Vorstellung von Nationen und ihrer Bewohner. Während die Deutschen beispielsweise in der Art von Schlaraffenland-Darstellungen unter üppigen Bäumen ruhen, sinkt vor der Küste Hollands ein stattliches Schiff, sinnbildlich für den Niedergang eines Landes, das im 18. Jahrhundert endgültig seine Rolle als führende See- und Handelsmacht eingebüßt hatte.

Linck, Jean Antoine
Vue du Mont-Blanc, prise du Sommet du Col de Balme
Los 6206

Ergebnis
1.230€ (US$ 1,367) *

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Vue du Mont-Blanc, prise du Sommet du Col de Balme.
Farbradierung. 39,9 x 51,9 cm.

Ausgezeichneter Druck mit Rändchen um die Einfassungslinie, unten mit dem Schriftrand. Kleiner Wasserrand oben links, kleiner Einriss im oberen Rand bis zur Einfassung, sonst sehr schönes Exemplar.

Wien
um 1830. Ansicht der Insel St. Helena
Los 6207

Ergebnis
172€ (US$ 191) *

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Ansicht der Insel St. Helena von der Seite des einzigen Landungsplatzes in der Nähe des Fort James.
Kolorierte Umrissradierung. 44 x 54,5 cm. Wien, Artaria, um 1830.

"Das nach der Natur von einem Ingr.offizier aufgenommen(e)" Blatt zeigt den Hafen St. Helenas und im Hintergrund die Hauptstadt Jamestown. Zwei hochaufragende Felsen flankieren den Hafen, in den zwei große Segelschiffe einfahren und ein kleinerer Segler in diesem Moment ablegt. Auch zwei Ruderboote werden durch die aufgewühlte See manövriert. - Etwas gebräunt, mit kleinsten Randläsuren. Im oberen Rand mit kleinen hinterlegten Randeinrissen.

Klein, Johann Adam
Porträt J. C. Erhard
Los 6208

Ergebnis
677€ (US$ 752) *

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Portrait Johann Christoph Erhard, auf einer Bank im Park Aigen bei Salzburg sitzend und zeichnend.
Radierung auf festem Velin. 15,1 x 11,6 cm. 1822. Jahn 255 II.

Johann Adam Klein war wie so viele Künstler seiner Zeit dem Reisen verfallen, immer auf der Suche nach neuen, reizvollen Motiven um diese nach der Natur zu zeichnen. Schon in jungen Jahren, während seiner künstlerischen Ausbildung bei Ambrosius Gabler in Nürnberg, unternahm Klein erste Ausflüge in die oberpfälzische Umgebung bis hin in die Sächsische Schweiz. Später folgten Reisen durch die Schweiz, Österreich, Ungarn, Italien. In seinen Lehrjahren in Nürnberg lernte Klein auch den etwas jüngeren Künstler Johann Christoph Erhard kennen. Aus dieser Begegnung entwickelte sich eine tiefe Freundschaft und zahlreiche gemeinsame Ausflüge und Reisen folgten. Auf diesen Streifzügen durch die Natur etablierte sich in den 1810er Jahren, nicht nur bei Klein, ein neuartiges Bildthema: Der Künstler auf der Reise, Inbegriff der Künstlerfreundschaft dieser Zeit und Ausdruck der romantischen Auffassung des naturgetreuen Skizzierens nach der Natur. Vorliegende Radierung, in der Klein seinen Freund Erhard porträtiert, datiert 1822, dem Todesjahr seines Freundes. Die Vorlage für diese Radierung entstand jedoch bereits im Jahr 1818, als Klein zusammen mit seinen Begleitern Friedrich Philipp Reinhold, Heinrich Reinhold, Ernst Welker und Johann Christoph Erhard nach Berchtesgaden und ins Salzkammergut reiste. Die Museen der Stadt Nürnberg verwahren in ihrer Sammlung eine Zeichnung Kleins, die Welker zusammen mit Erhard aus eben diesem Blickwinkel zeigt. Bei bestem Wetter, im gleißenden Sonnenlicht des Monats August sitzen die beiden Künstler auf der sogenannten Kanzel im Landschaftspark von Schloss Aigen in Salzburg vor einem gewaltigen Bergpanorama. Mit den Zeichengriffeln in der Hand sitzen beide vertieft über ihren Skizzen. Die rechte Seite der Zeichnung zeigt Erhard in derselben Position wie wir sie hier sehen. Für dieses radierte Freundschaftsbild, das gleichzeitig ein Erinnerungsbild ist und als Titelvignette für den Nachlass Erhards bestimmt war, legte Klein den Fokus ganz auf den in seine Skizzen versunkenen Erhard. Klein symbolisiert darin seine tiefe Zuneigung und Anerkennung für den jung verstorbenen Freund.- Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand. Leicht angestaubt und geringfügig stockfleckig, oben links Quetschfalte vom Druck, weitere kleine Quetschfältchen am rechten Rand oben, sonst schön.

Escher, Rolf
Goethes Reise-Zylinderhutschachtel
Los 6209

Nachverkaufspreis
600€ (US$ 667)

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Goethes Zylinderhutschachtel.
Grauer Stift auf Velin. 32,3 x 24 cm. Unten links signiert "Rolf Escher", unten rechts datiert "Offenbach, 23.4.91" sowie eigenh. bez. "Goethes Zylinderhutschachtel (um 1825) im Ledermuseum Offenbach".

Dass Goethe auch während seiner Reisen größten Wert auf sein Äußeres legte, lässt das Portrait des Dichters von Heinrich Christoph Kolbe aus dem Jahr 1822 (Klassik Stiftung Weimar) erkennen. Es zeigt Goethe auf seiner italienischen Reise stehend auf einer Anhöhe vor dem Golf von Neapel, hinter ihm der rauchende Vesuv. In seiner Hand hält der Dichter ein kleines Notizheft. Über seine Schultern fällt der schwarze Reisemantel, während er seinen Zylinder und den Gehstock auf einem antiken Fragment abgelegt hat. Das hier dargestellte, aus feinem Kalbsleder gefertigte Futteral, das den Zylinder des großen Dichters aufnahm, begleitete Goethe zeitlebens auf seinen kleineren und größeren Reisen. Es wird heute im Ledermuseum in Offenbach aufbewahrt.

Goethe, Johann Wolfgang von und
Italienische Reise
Los 6210

Ergebnis
541€ (US$ 601) *

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Italienische Reise.
Mit den Zeichnungen Goethes, seiner Freunde und Kunstgenossen. Neu herausgegeben vom Goethe-Nationalmuseum. 5 Bl., 343 S., 3 Bl. Mit 173 teils farbigen Abbildungen auf 126 Tafeln und 2 Abbildungen im Text. 35 x 23 cm. Rotes OChagrinleder (etwas berieben; Kante mit kl. Druckstelle) mit goldgeprägtem RSchild und reicher ornamentaler RVergoldung sowie goldgeprägtem VDeckeltitel und dreifacher Filetenvergoldung. Leipzig, Insel, 1925.

Eines von 2400 Exemplaren der Prachtausgabe (Gesamtauflage). Zweite Ausgabe mit zahlreichen Tafeln nach Zeichnungen und Aquarellen Goethes und seiner Zeitgenossen. Die Buchgestaltung übernahm Emil Rudolph Weiß für den Insel-Verlag, auf einen seiner früheren Entwürfe geht auch der grandiose Einband zurück, den er stolz mit seinem Namen signiert und datiert: "E. R. Weiss 1911".

Literatur: Sarkowski 591 A.

Mörner, Hjalmar Carl Gustaf
Rese Minnen Fran Frankrike Tyskland och Italien
Los 6211

Ergebnis
800€ (US$ 888) *

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"Rese Minnen från Frankrike Tyskland och Italien" (Reiseerinnerungen aus Frankreich, Deutschland und Italien).
24 Kreide- bzw. Federlithographien, sechs Blatt mit Handkolorit, zzgl. typographischen Titelblatt mit dem Selbstbildnis des Künstlers vor der Staffelei auf blauem Bütten, sämtlich gebunden in HLband d. Zeit, (etwas fleckig und berieben, Ecken und Kapitale leicht bestoßen). Je ca. 35,5 x 24,5 cm. Stockholm: Gjöström and Magnusson, um 1829. Lipperheide Ja 33.

Hjalmar Graf von Mörner entstammte einer Adelsfamilie, die dem schwedischen Königshaus nahestand und trat zunächst eine militärische Karriere als königlicher Gardeoffizier an. Seiner künstlerischen Neigung folgend, tat er sich aber schließlich als Maler und Graphiker hervor. Mörner lebte über ein Jahrzehnt in Rom (1816-28). Vorliegendes Kompendium zeugt von Mörners Reise durch Frankreich, Deutschland und Italien und hält in seinen humorvollen Szenen Land und Leute in alltäglichen Momenten fest. - Ausgezeichnete, teils kräftige Drucke, wohl mit dem vollen Rand. Geringfügige Altersspuren, teils leicht fleckig, geringe Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten.

Ring-Steinkabinett
Ring-Steinkabinett mit 52 Ringsteinen und Goldring
Los 6212

Ergebnis
20.910€ (US$ 23,233) *

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Steinkabinett mit 52 Ringsteinen.
Je ca. 14 x 22 mm, im ovalen Cabochonschliff. Ringschiene mit Steinfassung Gold 585/000, entspricht 14 Karat. Der Ring max. 2,3 cm lang. Die Steine auf drei mit Samt bezogenen Tabletts in kleinen Vertiefungen liegend, in originalem Holzkästchen, bezogen mit türkisfarbenem, geprägten Papier mit Akanthusranken, der Innendeckel des Kästchens mit Seide ausstaffiert. Maße 16,2 x 10,8 x 3,5 cm. Anliegend das handschriftliche Verzeichnis der 52 Steine in deutscher Sprache. Dresden oder Augsburg, um 1790.

Labradorit aus Amerika, Marmor aus Florenz, Chalcedon aus Island, Jaspis aus Sibirien und versteinertes Holz aus Transsilvanien: Die hier in einem Steinkabinett zusammengetragenen Mineralien verführen zu einer Reise um die Welt. Aber auch zu einer Reise in die Zeit der späten Aufklärung und des Aufblühens der Wissenschaften. Aus der zunehmenden Systematisierung fürstlicher Wunderkammern nach wissenschaftlichen Ordnungsprinzipien gingen reichbestückte Kabinette hervor, die beanspruchten, Abbild der materiellen Welt zu sein. Mineralien eigneten sich mit ihren bizarren, aber doch Regel gehorchenden Erscheinungsformen, ganz besonders, um Wissensdurst, Sammelleidenschaft und Freude am ästhetisch Besonderen zu nähren. Gerade auch Johann Wolfgang von Goethe zogen sie Zeit seines Lebens in ihren Bann. Der Literat war mit der geologisch-mineralogischen Forschung seiner Zeit vertraut und legte sich für eigene Studien eine umfangreiche Materialsammlung an: "Nötigte ein widerwärtiges Wetter die Naturfreunde ins Zimmer, so hatten sich auch da so viele Musterstücke gehäuft, an denen man das Andenken der größten Gegenstände wieder beleben, und die auch den kleinsten Teilen zu widmende Aufmerksamkeit prüfen und schärfen konnte." (J. W. v. Goethe: Beschreibung der karlsbader müllerischen Steinsammlung: zur Kenntniß der böhmischen Gebirge, Karlsbad 1852 (1807), S. 4).
Das Interesse an Gesteinen brachte so erstaunliche Objekte wie das vorliegende Ring-Steinkabinett hervor. Diese seltenen, im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert hergestellten Kästchen enthielten einen oder mehrere Ringe und eine vielfältige Auswahl an Mineralien als praktisch austauschbare Einlagen. Sie vereinten den Bildungsanspruch des rigorosen Mineralsammlers mit der Lust an der sinnlichen Schönheit von Farben und Strukturen. Unser Kabinett beherbergt 52 Steine auf drei mit Samt überzogenen Tabletts im originalen Holzkästchen, welches mit türkisfarbenem Papier überzogen ist. Eine durchgehende Aussparung in der Mitte der Tabletts dient dem Ring als Halterung. Im beiliegenden, originalen "Verzeichniss von den 52 Ringsteinen" sind handschriftlich Herkunft und Bezeichnung der vollständig vorhandenen Steine aufgeführt. Aufgrund der außerordentlichen Seltenheit von Ring-Steinkabinetten stellt unser Kästchen eine wertvolle Ergänzung der kleinen Gruppe von bislang 21 bekannten Exemplaren dar (Simone und Peter Huber: "A "Lithological Amusement" Ringstein-Kabinette (cabinets of stones for rings)" und "Ringstein-Kabinette", in: Gold, Jasper and Carnelian. Johann Christian Neuber at the Saxon Court, hrsg. von Alexis Kugel, London 2012, besonders S. 381-383, Kat. RK1-RK21).
Herstellungszentrum dieser kostbaren Objekte war der sächsische Hof, wo sich zunächst der Goldschmied und Hofjuwelier Johann Christian Neuber darauf spezialisierte. Zur gleichen Zeit entstanden Ring-Steinkabinette auch in Augsburg von der Hand des dorthin übersiedelten Dresdner Goldschmieds Heinrich Gottlob Lang. Da keines der erhaltenen Exemplare zweimal die gleiche Zusammenstellung an Mineralien vorweist, liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei diesen Kästchen um individuelle Auftragsarbeiten handelte (op.cit., S. 94). Aufschluss über die Herkunft kann neben formalen Vergleichen auch die Auswahl der Steine geben: Mit neun Stücken stellt in unserem Fall Sachsen die am gewichtigsten vertretene Region dar. Doch reicht die Sammlung weit über diese geographische Grenze hinaus. Von Sibirien bis Amerika sind mineralische Kostproben aus der ganzen Welt zusammengetragen und bilden ein Kabinett, dass gleichsam Zeugnis des Geisteslebens und des Bedürfnisses nach luxuriösen Objekten der Goethezeit ist.

Merian, Matthäus
Venedig aus der Vogelperspektive
Los 6213

Ergebnis
923€ (US$ 1,025) *

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Venetia - Venedig aus der Vogelperspektive.
Kupferstich. 30,9 x 70,9 cm. (1641).

Stadtansicht von Venedig aus der Vogelperspektive mit reicher Schiffsstaffage und dem bekrönten Stadtwappen rechts. Erschien 1641 im eigenen Verlag in De rebus publicis hanseaticis von Johann Angelius von Werdenhagen. Ausgezeichneter Druck teils mit feinem Rändchen um die Plattenkante, sonst an diese geschnitten. Etwas fleckig und altersspurig, vertikale Knick- und Falzspuren, vereinzelte, teils geschlossene Randeinrisse und -läsuren. Beigegeben von Gaucherel nach Fransceco Guardi "Venise (Ansicht auf den Markusplatz und Dogenpalast)".

Exner, Johan Julius - nach
"A Gondola" : Junge Dame in einer Gondel in der Lagune
Los 6214

Ergebnis
1.353€ (US$ 1,503) *

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nach. In der Gondel: Junge Dame auf der Überfahrt in einer Gondel in der Lagune von Venedig.
Öl auf Leinwand. 35 x 35 cm. Unten rechts bez. und mit Datumsangabe "J. Exner 1857", verso auf dem Keilrahmen in dänischer Sprache bez. "Jul. Exner En Gondol[...]".

Wiederholung nach dem Gemälde Exners aus dem Jahr 1859 im Statens Museum for Kunst, Kopenhagen.

Modellkommode
Seltene Modellkommode als Reisesekretär
Los 6215

Ergebnis
6.150€ (US$ 6,833) *

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Seltene Modellkommode als Sekretär.
Korpus aus Weichholz, allseitig cremefarben gefasst und mit polychromen Blumenbouquets und Festons bemalt. Die doppelt geschweifte Front dreischübig gegliedert. Geschweift geschnitzter Sockel mit kurzen ausgestellten Füßen. Der konische Korpus sich nach oben hin weitend. Bronzebeschläge mit hängenden Griffen an sternförmigen Rosetten. Der Deckel hochklappbar für Briefe und Dokumente. Die beiden oberen Schubfronten zu einem einzigen größeren Schub mit Schloss vereint (Schlüssel mit dunkelblauer Quaste vorhanden). Der untere Schub mit einem separaten Schloss. Die Schübe innen grün staffiert, das Brieffach innen ebenfalls grün staffiert und zusätzlich mit Blumenmalerei. 26 x 45 x 25,5 cm. Venedig, um 1740-60.

Wenn der Venedigreisende des 18. Jahrhunderts noch berauscht von der sich aus der Lagune erhebenden Stadt in einen der prächtigen Palazzi trat, so hörte auch dort das Glitzern nicht auf: Über polierten Terrazzoböden funkeln große Muranolüster, an den Wänden Spiegel in Gold- und Silberrahmen und bestückt ist all das mit delikaten Möbeln oft mit reicher Bemalung. Kein Gedanke daran, auch nur eines dieser kostbaren Ausstattungsstücke nach Hause transportieren zu können. Es sei denn, eine solche Kommode im Miniaturformat wie die hier vorgestellte. In der Regel dienten derartige Möbel als Modelle in den Werkstätten als Muster zur Vorführung gleich gestalteter Möbel in größerem Maßstab. Daher wiederholten sie detailgenau alle Eigenschaften auch der größeren Ausführung. Doch hier deutet die Ausfertigung mit einem reizend ausgemalten Deckelfach speziell für Briefe und Papier darauf hin, dass es sich um ein Schreibmöbel en miniature handelt. Hinter den beiden oberen Schüben versteckt sich lediglich ein einziges Fach mit mehr Stauraum auch für etwas größere Utensilien. Die Kommode mit ihrer geschwungenen Front, den gemalten Blumengirlanden und -bouquets steht quasi exemplarisch für die Glanzzeit der venezianischen Möbelkunst des Settecento im Kleinformat.

Citterio, Francesco
Lago Maggiore
Los 6216

Ergebnis
984€ (US$ 1,093) *

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Lago Maggiore: Blick in östliche Richtung zu den Borromäischen Inseln.
Aquarellierte und gouachierte Aquatintaradierung. 33,6 x 97,9 cm (Plattenrand); 35,6 x 100,2 cm (Blattgröße).

Der Betrachter blickt von Santa Caterina del Sasso in östliche Richtung zu den Borromäischen Inseln. Am rechten Rand befindet sich die Stadt Laveno, am gegenüber liegenden Ufer Pallanza und Intra und links in der Ferne die Gemeinde Maina. - Druck mit schmalem Rand, unten mit feinem Rändchen, das Kolorit leuchtend frisch sowie teils mit Gummi arabicum gehöht. Falzspur entlang der linken Plattenkante, diese teils hinterlegt, verso leicht gebräunt, die Ränder und Ecken minimal lädiert, sonst in sehr schöner Erhaltung.

Citterio, Francesco
Venezia
Los 6217

Ergebnis
800€ (US$ 888) *

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Venezia: Panorama von Venedig mit der Piazza San Marco und dem Campanile, rechts Santa Maria della Salute.
Aquarellierte und gouachierte Aquatintaradierung nach einer Vorlage von Gaetano Gariboldi. 23,5 x 88,5 cm (Einfassungslinie).

Farbfrisches Exemplar in sehr guter Erhaltung (nicht ausgerahmt begutachtet).

Citterio, Francesco
Roma
Los 6218

Ergebnis
615€ (US$ 683) *

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Rom: Blick über Rom mit St. Peter und der Engelsburg, im Zentrum das Pantheon.
Aquarellierte und gouachierte Aquatintaradierung nach einer Vorlage von Gaetano Gariboldi. 23,5 x 88 cm (Einfassungslinie).

Farbfrisches Exemplar. Im Himmel einzelne Wasserflecken, sonst in sehr guter Erhaltung (nicht ausgerahmt begutachtet).

Hilgers, Carl Hermann Joseph Hubert
Apollon mit Leier
Los 6219

Ergebnis
3.936€ (US$ 4,373) *

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Apollon mit Leier.
Bronze mit grünlicher Patina, das Stirnband golden gefasst. H. 50,5 cm; 64,8 cm (inkl. Marmorsockel). Auf der Plinthe signiert "C. Hilgers".

Als Sohn des Landschaftsmalers Carl Hilgers in Düsseldorf aufgewachsen, studierte der Künstler an der Akademie seiner Heimatstadt bei August Wittig. In den 1870er Jahren lebte und arbeitete er einige Jahre in Rom, bevor er sich in Berlin niederließ, wo er eine Berufung zum Professor an der Akademie erhalten hatte. Von 1895-1902 arbeitete er erneut vorwiegend in Florenz und Rom, wo er auch Vorsitzender des Deutschen Künstlervereins war.

Höger, Joseph
Blick auf Florenz
Los 6220

Ergebnis
2.706€ (US$ 3,007) *

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Blick auf Florenz.
Aquarell auf Velin. 31,3 x 44,2 cm. Am Unterrand signiert "Jos. Höger Florenz".


Becker, H.
Das Nymphäum der Villa Aldobrandini am Quirinalshügel in Rom
Los 6221

Ergebnis
923€ (US$ 1,025) *

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Das Nymphäum der Villa Aldobrandini am Quirinalshügel in Rom.
Aquarell, auf dünnem Karton kaschiert, hinter ein Passepartout montiert. 21,8 x 29,8 cm (Passepartoutausschnitt). Unten rechts bezeichnet "Rom", auf dem unteren Passepartoutrand betitelt "Hofabschluss im Pallast Aldobrandini in Rom." und signiert "H. Becker f.". Um 1870.



Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Seither im Besitz der Nachfahren (siehe Klebeetikett mit Provenienzangaben auf der Rückpappe).

Vasi, Giuseppe
Veduta in prospettiva della gran Fontana dell'Acqua Vergine detta di Trevi
Los 6222

Ergebnis
369€ (US$ 410) *

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Veduta in prospettiva della gran Fontana dell'Acqua Vergine detta di Trevi.
Radierung. 46 x 68 cm. Wohl Le Blanc 4. Wz. Fleur-de-lis im Doppelkreis.

Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand um die Plattenkante. Überwiegend im weißen Rand leicht fleckig und angeschmutzt, verso geglättete Trockenfalte, kleine Quetschfältchen, weitere geringe Altersspuren, sonst sehr gut. Beigegeben ebenfalls von Vasi die Radierung "Veduta e prospetto della nuova facciata della ... Basilica Lateranense" (1741).

Piranesi, Giovanni Battista
Veduta di Piazza Navona sopra le rovine del Circo Agonale
Los 6223

Ergebnis
4.428€ (US$ 4,920) *

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Veduta di Piazza Navona sopra le rovine del Circo Agonale, mit Sant´ Agnese zur Linken.
Radierung. 47 x 70,5 cm. (1773). Hind 108 II (von IV).

Prachtvoller, kräftiger Druck mit Rand, mit den Rändern in der Banderole. Wie üblich mit Mittelfalte, die äußeren weißen Ränder leicht gebräunt, kleiner Wasserrand an der linken unteren Ecke, etwas knitterfaltig, auf feiner Leinwand aufgezogen, im Gesamteindruck jedoch sehr schön.

Merian, Matthäus
Römische Stadtansicht aus der Topographie
Los 6224

Ergebnis
800€ (US$ 888) *

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Römische Stadtansicht.
Kupferstich von zwei Platten auf einem Bogen nach Antonio Tempesta. 30,5 x 69,2 cm. (1688). Wüthrich IV, 83 und 84, Schuchard aus 100 oder 101.

Die Stadt Rom aus der Vogelperspektive von Matthäus Merian aus der "Topographia Italiae", die Merian mit Texten von Martin Zeiller 1688 verlegt hat. Ausgezeichneter Druck mit schmalem Rand. Vertikale Faltspuren, teils mit retuschierten Ausbesserungen, etwas fleckig, in der linken Hälfte ein sorgsam geschlossener vertikaler Riss, umlaufend angerändert, vertikale Falz- und Knickspuren teils ausgebessert, weitere kleine Erhaltungsmängel, im Gesamteindruck noch gut. Beigegeben von Johannes Blaeu aus dem Atlas van Loo (1596-1673) die Radierung "Circus Maximus Le Grande Cirque, a Rome".

Piranesi, Giovanni Battista
Veduta della Cascata di Tivoli
Los 6225

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1.599€ (US$ 1,777) *

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Veduta della Cascata di Tivoli.
Radierung. 47,7 x 70,9 cm. 1766. Hind 75 II (von V). Wz. Fleurs-de-lis im Doppelkreis.

Ganz ausgezeichneter Druck vor den Nummern, mit schmalem Rand, wohl dem vollen Rand. Geringfügige Altersspuren, kleiner schwacher Wasserrand oben im weißen Rand, unauffällige ausgebesserte Randläsuren, leichte vertikale Mittelfalz, sonst herrlich erhaltenes Exemplar.

Italienisch
1. Hälfte 18. Jh. Blick auf die Piazza San Pietro in Rom
Los 6226

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30.750€ (US$ 34,167) *

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1. Hälfte 18. Jh. Blick auf die Piazza San Pietro in Rom.
Öl auf Leinwand, doubliert. 69 x 97 cm.

Zu den Erinnerungsstücken gutbetuchter Reisender und Besucher der Ewigen Stadt zählten neben Drucken und Kleinplastiken selbstredend auch gemalte Ansichten. Romveduten entstanden von der Hand spezialisierter Maler, die sich der Wiedergabe der bedeutendsten Monumente der Stadt verschrieben hatten. Der Petersdom mit seinem Vorplatz und den umgebenden Gebäudekomplexen zählte zu den beliebtesten Motiven, an dem sich nahezu jeder bedeutende Vedutenmaler gemessen hat - von Gaspare van Vittel über Antonio Joli bis zu Giovanni Paolo Pannini und vielen anderen. Der von Gian Lorenzo Bernini entworfene Platz ist hier mit Rokoko-Kutschen, Prozessionen und zahlreichen Figuren in zeitgenössischem Habit belebt. Einen terminus post quem für die Datierung liefert das elegante Pflaster der Piazza, das erst im Zuge von Baumaßnahmen im Jahre 1723 eingesetzt wurde.

Napoletano, Filippo - Umkreis
Christus geht auf dem Wasser des See Genezareth
Los 6227

Ergebnis
3.444€ (US$ 3,827) *

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Umkreis. Christus geht auf dem Wasser des Sees Genezareth.
Öl auf Pietra Paesina (Ruinenmarmor), eingefasst mit einer Bordüre aus ockerfarbenem Stein und Schiefer, auf Schiefertafel montiert. 14,5 x 18,1 cm (Darstellung); 17,9 x 21,5 cm (ganze Platte).


Reiseetui
Reiseetui mit Reißzeug
Los 6228

Ergebnis
738€ (US$ 820) *

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Reiseetui mit Reißzeug.
Messing, Stahl, Holz und Bein im Holzetui mit genarbtem Leder. 17 x 6,7 x 2,7 cm. Irisch, um 1800.

Neunteiliges Set für Kartographen mit zwei Holzmaßstäben und einem Maßstab aus Bein, Reißfeder, kleinem und großem Stechzirkel und einem Zirkel mit Klappschenkeln und wechselbaren Einsätzen in einem mit genarbtem Leder bezogenem Original-Holzetui. Einer der Holzmaßstäbe bezeichnet mit "Mason Dublin".

Piranesi, Giovanni Battista
Veduta della Basilica e Piazza de S. Pietro in Vaticano
Los 6229

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1.230€ (US$ 1,367) *

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Veduta della Basilica e Piazza de S. Pietro in Vaticano.
Radierung. 40,4 x 54,3 cm. (1748). Hind 3 II (von VII).

Eine der ikonischen Romansichten Piranesis in einem ganz ausgezeichneten, differenzierten und herrlich silbrigen Druck mit Rändchen, vor den Adressen. Mit der üblichen Mittelfalte, diese im unteren Bereich gebrochen und dort fachmännisch ausgebessert, leicht angestaubt, sonst in vorzüglicher Erhaltung.

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