Los 422

Mahzôr
’im lešôn aškenaz. Offenbach, Zebi Hirsch, (1811). + Beilage

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250€ (US$ 287)

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Aus dem Katalog
Varia
Auktionsdatum 6.10.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 422, Auction  128, Mahzôr, ’im lešôn aškenaz. Offenbach, Zebi Hirsch, (1811). + Beilage

Mahzôr. ’im lešôn aškenaz we-hadarat qôdeš ke-minhag aškenaz û-š’ar qehillôt qedôšôt û-mevû’ār bi-vē'ûr maspîq (hebraice: "Mahzor. In aschkenasischer Sprache und in heiliger Pracht, gemäß dem Brauch der Aschkenasim und anderer heiliger Gemeinden, und in ausreichender Klarheit erläutert."). Band VII (von 9). 88, 8 num. Bl. 19,6 x 12 cm. Halbleder d. Z. (etwas gedunkelt, gering berieben) mit rotem RSchild und (gedunkelter) RVergoldung. Offenbach, Zebi Hirsch, (1811).
Ashkenasisch-jüdisches Gebetbuch "Machsor" aus dem jüdischen Jahr 5557, was auf den Zeitraum um 1797 datiert, gedruckt in der bekannten Druckerei des Zebi Hirsch in Offenbach. Zebi Hirsch (auch Zvi Hirsch Segal Spitz aus Pressburg) war ein bedeutender jüdischer Buchdrucker, der ab 1767 den hebräischen Buchdruck in Offenbach am Main nach einer jahrelangen Pause wiederbelebte. Seine Offenbacher Offizin druckte zahlreiche klassische Werke wie Haggadot und Gebetbücher. Vorhanden aus der Reihe der Gebetbücher ist hier Band VII "Le-yôm rîšôn we-šēnî šel Pesah" von insgesamt neun zwischen 1797 und 1827 erschienenen Bänden. Der Band enthält die Festtagsgebete und liturgischen Dichtungen (Pijjutim) für Pessach mit einem leicht verständlichen hebräischen Kommentar sowie Erklärungen in jiddischer Sprache (im Text als "Leschon Aschkenas" bezeichnet), damit die Betenden den tieferen Sinn der Gebete auch unter Zeitdruck direkt verstehen können. – Nur vereinzelt etwas fleckig und mit kleinen Gebrauchsspuren, insgesamt sehr gut erhaltenes Exemplar. – Beiliegt: Slichoth mikal ha-shana (hebraice: "Bußgebete für das ganze Jahr"). 113 num. Bl. 18,5 x 11,3 cm. Stark lädierte Pappe über lädierten Holzdeckeln. Wien, Anton Edler von Schmid, 1838. - Die Bußgebete nach dem Ritus der jüdischen Gemeinden in Böhmen, vor allem in Prag, in Mähren, Ungarn und Schlesien. - Stärker lädiert und mit einigen heftigeren Gebrauchsspuren, Fingerflecken, Rissen, Anschmutzungen etc., wohl aber komplett.


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