Los 306

Volkamer, Johann Christoph
(1644-1720)Continuation der Nürnbergischen Hesperidum

Schätzung
3.000€ (US$ 3,448)

Abgabe von Vorgeboten möglich

Los 306 - Volkamer, Johann Christoph - Continuation der Nürnbergischen Hesperidum - 0 - thumbLos 306 - Volkamer, Johann Christoph - Continuation der Nürnbergischen Hesperidum - 1 - thumbLos 306 - Volkamer, Johann Christoph - Continuation der Nürnbergischen Hesperidum - 2 - thumbLos 306 - Volkamer, Johann Christoph - Continuation der Nürnbergischen Hesperidum - 3 - thumbLos 306 - Volkamer, Johann Christoph - Continuation der Nürnbergischen Hesperidum - 4 - thumbLos 306 - Volkamer, Johann Christoph - Continuation der Nürnbergischen Hesperidum - 5 - thumb

Aus dem Katalog
Varia
Auktionsdatum 6.10.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 306, Auction  128, Volkamer, Johann Christoph, Continuation der Nürnbergischen Hesperidum

(Volkamer, Johann Christoph. Continuation der Nürnbergischen Hesperidum, Oder: Fernere gründliche Beschreibung der Edlen Citronat- Citronen- und Pomeranzen-Früchte ... Benebenst einem Anhang von etlichen raren und fremden Gewächsen, als der Ananas, des Palm-Baums, der Coccus-Nüsse, der Baum-Wolle). Teil II (von 2). 6 (von 21) nn., 239 (recte 243) num., 2 nn. Bl. Mit 4 (von 7) gestochenen Vignetten und 131 (von 134; 13 doppelbalttgroßen, 3 gefalteten) Kupfertafeln. 35 x 22 cm. Halbleder d. Z. (Block vom Einband gelöst, berieben). (Nürnberg, Sohn und Erben Endter, 1714).
Nissen 2078. Hunt 420. Pritzel 9849. Ornamentstichsammlung 3324. Lanckoronska-Oehler I, 43. Vgl. Plesch 789. – Erste Ausgabe der berühmten Monographie über Zitrusfrüchte von dem Nürnberger Botaniker, Kaufmann, Fabrikanten und Verleger Johann Christoph Volkamer (1644-1720) - eines der schönsten Kupferstichwerke des Barock. Vorhanden ist der zweite Teil des 1708 erschienenen Hauptwerks.
Die prachtvollen Kupfertafeln zeigen neben einigen allegorischen Darstellungen überwiegend Zitrusfrüchte sowie verschiedene seltene Pflanzen, zumeist in Verbindung mit sehr schönen Garten-, Schloss- und Stadtansichten aus Italien.
"Durch den Messinghandel und den Besitz einer Seidenfabrik in Rovereto, die bereits sein Großvater gegründet hatte, konnte sich Volkamer infolge der hohen Einkünfte ganz und gar seinen Neigungen und botanisch-wissenschaftlichen Studien widmen. Diese galten in erster Linie seinem Garten in Gostenhof, ohne den sein umfassendes Werk über die Hesperides nicht denkbar gewesen wäre. Unter seiner Anleitung erreichte er die höchste Blüte. Durch Zukäufe von 1693 bis 1702 gelang es ihm, das Gelände fast um das Doppelte seines bisherigen Umfangs zu erweitern. Damit zählte der Garten zu den größten der Stadt. Seine Pracht und Berühmtheit konnte Volkamer zu Lebzeiten noch voll genießen" (Hamann im Nachwort zur Faksimile-Ausgabe der Hesperides, S. 11). – Die ersten 15 Blätter (inklusive Titel und 3 Vignetten), das Frontispiz und 2 Kupfertafeln fehlen. Einige der Blätter am Anfang sowie die gefalteten und doppelblattgroßen Tafeln mit Wasserflecken, Hinterlegungen (Blatt e4 mit starkem Textverlust), Ein- und Ausrissen sowie weiteren Gebrauchsspuren, die Tafeln mit den Frucht-Darstellungen jedoch meist bis auf wenige Braunflecken schön erhalten.


Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr

Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge


Galerie Bassenge
Erdener Str. 5A
14193 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10–18 Uhr,
Freitag, 10–16 Uhr

Telefon: +49 30 8938029-0
Fax: +49 30 8918025
E-Mail: info (at) bassenge.com

Impressum
Datenschutzerklärung
© 2026 Galerie Gerda Bassenge