Los 132

Heineccius, Johann Ludwig von
(keine Lebensdaten bekannt)Beschreibung des Herzogthums Magdeburg

Schätzung
450€ (US$ 517)

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Los 132 - Heineccius, Johann Ludwig von - Beschreibung des Herzogthums Magdeburg - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Geschichte, Geographie und Reisen
Auktionsdatum 6.10.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 132, Auction  128, Heineccius, Johann Ludwig von, Beschreibung des Herzogthums Magdeburg

(Heineccius, Johann Ludwig von). Ausführliche topographische Beschreibung des Herzogthums Magdeburg und der Grafschaft Mansfeld, Magdeburgischen Antheils. 1 Bl., 504 S., 1 Bl. (Errata). Mit gestochener Titelvignette von Meil. 23,5 x 20 cm. Moderner marmorierter Halblederband mit dezenter RVergoldung und goldgeprägtem RTitel. Berlin, Georg Jakob Decker, 1785.
Engelmann 654. Holzmann-Bohatta I, 5936. Dorn, Meil 435. – Einzige Ausgabe. Nach einer Auflistung der Landkarten des Herzogthums Magdeburg und der Grafschaft Mansfeld werden die vier Kreise (Holzkreis, Jerichowscher Kreis, Ziesarscher Kreis und Saalkreis) sowie die Grafschaft Mansfeld detailliert erfasst mit ihren Städten und statistischen Angaben wie Einwohnerzahl, Zahl der Feuerstellen, Einrichtungen wie Backhäuser, Wind- oder Ölmühlen, Gerichtsbarkeit, Fabriken, Klöster, Kirchen usw. Magdeburg und Halle werden beschrieben, dazu die Städtchen Sudenburg, Neustadt, Acken, Calbe, Egeln, Frose, Grossen Salze, Hadmersleben, Schönebeck, Stasfurth, Wanzleben, Seehausen, Neuhaldensleben, Oebisfelde, Wollmirstädt, Burg, Loburg, Görzke, Möckern, Sandau, Genthin, Jerichow, Ziesar, Alsleben, Glaucha, Lobejün, Neumarkt, Wettin, Gerbstädt, Leimbach, Mansfeld, Helfta, Holzzelle, Schraplau und das jeweilige 'Platte Land'. Mit zweispaltigem Register (S. 495-504). – Etwas leimschattig. Fl. Vorsatz und Titel mehrfach gestempelt und mit Ziffernsignatur, Innenspiegel mit modernem Exlibris, sonst wohlerhalten. Geschenkexemplar für das Berliner Köllnische Realgymnasium, mit entsprechendem hs. Eintrag eines August Rhau, der als Prediger in der uckermärkischen Ortschaft Parstein wirkte und eine zeitlang "Subrektor" der Schule war, datiert 1814.


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