Los 1222

Gruter, Jan
(1560-1627)Inscriptiones antiquae totius orbis romani

Schätzung
600€ (US$ 690)

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Los 1222 - Gruter, Jan - Inscriptiones antiquae totius orbis romani - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Alte Drucke, Theologie, Orientalia
Auktionsdatum 6.10.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 6. – 8. Oktober 2026

Lot 1222, Auction  128, Gruter, Jan, Inscriptiones antiquae totius orbis romani

Gruter, Jan. Inscriptiones antiquae totius orbis romani in absolutissimum corpus redactae. Herausgegeben von J. G. Graevius. 3 Teile in 2 Bänden. Titel in Rot und Schwarz. 3 Bl., 16, 56, DCCXLVIII S.; 1 Bl., S. DCCXLIX-MCLXXIX, XXVII S.; 3 Bl., CCCLVI S. Mit Kupfertitel, gestochenem Frontispiz, 3 gestochenen Titelvignetten, 2 gestochenen Portraittafeln, 63 Kupfertafeln, 26 gestochenen Textseiten sowie zahlreichen Textkupfern. 38,5 x 26,5 cm. Pergament d. Z. (etwas fleckig und berieben) mit geprägtem RSchild (Band I) bzw. hs. RTitel (Band II). Amsterdam, Franciscus Halma, 1707.
Graesse III, 165. Ebert I, 8999. Cicognara 3116. NDB VII, 239. – Letzte und maßgebliche Ausgabe des nicht nur aus typographischer Sicht monumentalen Nachschlagewerks. "Gruters (1560-1627) bedeutendstes Werk... die für damalige Verhältnisse riesenhafte Sammlung aller bekannten lateinischen und griechischen Inschriften, bei deren Erstellung sich der Verfasser des hilfreichen Sammlereifers seiner vielen Freunde erfreute" (NDB). Der holländische Gelehrte Gruter war seit 1602 Bibliothekar an der Bibliotheca Palatina in Heidelberg. Die Kupfer in kräftigen, klaren Abdrucken zeigen Reliefs, Statuen, Sarkophage, Inschriften etc. Band I mit montiertem Quartdruck: C. G. Suke. Commentation de recentissimis conatibus monumenta etrusca. 22 S. Leipzig, Breitkopf, 1737. – Etwas stockfleckig. Vortitel von Band I verso sowie Blatt a2 recto alt gestempelt. Erste Lage in Band II etwas ausgebunden, das Frontispiz mit kleineren Randläsuren, das Vorsatz dort alt erneuert, Band II fast durchgehend mit größerem Feuchtigkeitsfleck. Das gestochene Schlussblatt der Notae ac Senecae in Band II ist irrtümlich vor Blatt Nnnnnn3 gebunden.


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