Los 6350
Französisch oder Italienisch
um 1900. Die Ruinen von Karnak bei Luxor in Theben
Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)
Abgabe von Vorgeboten möglich
Aus dem Katalog
Horizonte – Zauber ferner Welten
Auktionsdatum 4.6.2026


um 1900. Die Ruinen von Karnak bei Luxor in Theben.
Öl auf Papier, auf Leinwand kaschiert. 33,2 x 47 cm. Unten rechts von fremder Hand bez. "L. H. Fischer".
Ägypten entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts zum beliebten Reiseziel für viele Künstler und avancierte ähnlich wie zuvor Italien zu einem Ort der Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung. Besonders die pharaonischen Denkmäler wurden zunehmend zum Fokuspunkt vieler Reisezeichnungen. Oft fertigten die Künstler vor Ort nur Studien an, wie der Maler im linken Bildfeld, der seinen Blick zum Obelisken und der Säulenhalle des Tempel von Karnak richtet. Die zum Teil noch verschütteten Ruinen luden zur verweilenden Erkundung ein, die zahlreichen vornehm gekleideten europäischen Personen im Bild verdeutlichen dies. Eine ähnlich angelegte Szenerie, jedoch mit differierendem Monument, stellt Johann Victor Krämers (1861-1949) Der Felsentempel von Abu Simbel aus dem Jahr 1899 im Wien Museum dar (Inv. Nr. 75456). Die durch Leopold Carl Müller verbreitete Wiedergabe der Nilregion in atmosphärischen, sonnengetränkten Landschaften wird auch den Maler der größten Tempelanlage Ägyptens in Theben beeinflusst haben, die in der späten Abendsonne in hellem Beige und Rot erstrahlt.
Wir bitten darum, Zustandsberichte zu den Losen zu erfragen, da der Erhaltungszustand nur in Ausnahmefällen im Katalog angegeben ist.
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