Los 436

Ferriol, Charles de
(1652–1722)Abbildungen des türkischen Hofes

Schätzung
2.400€ (US$ 2,727)

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Los 436 - Ferriol, Charles de - Abbildungen des türkischen Hofes - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Varia
Auktionsdatum 14.4.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026

Lot 436, Auction  127, Ferriol, Charles de, Abbildungen des türkischen Hofes

Ferriol, (Charles de). Abbildung des türkischen Hofes. Nebst einer aus dem französischen ins Teutsche übersetzen Beschreibung. Teil I und II in 1 Band. 8 Bl., 112S.; 8 Bl., 102 S. Mit 120 (3 gefalteten und nicht nummerierten) Kupfertafeln sowie gestochene, gefaltete Notentafel. Titel in Schwarz und Rot. 19 x 15,5 cm. Pappband des 19. Jahrhunderts (berieben und etwas bestoßen) mit hs. RSchild. Nürnberg, Weigel und Schneider, 1719-1721.
Fromm 9069. Lipperheide Lb 28. Hiler S. 630. Colas 1821. Blackmer 592. – Intime Blicke in den Topkapi-Palast Instanbuls und den Harem Sultan Ahmeds III. Botschafter Ludwigs XIV. Charles de Ferriol (1652-1722). Die Vorlagen für die Kupfer lieferte der niederländische Künstler J. B. de Mour, der ab 1699 in Konstantinopel ansässig war, wie Ferriol selbst, der als französischer Botschafter in Konstantinopel residierte, sich aber wegen großsprecherischen Verhaltens unbeliebt machte, und schließlich wegen Verdachts einer Geisteskrankheit von dort abberufen wurde. Die schönen Kupfer zeigen Kostüme bei entsprechenden festlichen Anlässen meist mit tänzerisch bewegtem Gestus.

Die ersten 74 Tafeln zeigen die phantasievollen Kostüme der Türken und Türkinnen als Krieger in ihren Waffen, als Höflinge beim Musizieren, Rauchen der Wasserpfeife, im Bade etc. Dargestellt sind auch Juden, Tartaren, Bulgaren, Albaner, Walachen etc. Besonders prachtvoll sind die (in den meisten Exemplaren) fehlenden Quertafeln von Christoph Weigel: "Eine Türckische Hochzeit" und "Eine Türckische Leich-Begängnus", die Falttafeln mit Wasserpfeife, Siegesstandarte und kalligraphischem Siegel. – Titel mit mehreren Fehlstellen, papierbedingt gebräunt, stock- und feuchtfleckig. Der Titel des zweiten Bandes am Innensteg verstärkt. Selten beide Teile komplett.


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