Los 338

Humboldt, Alexander von
(1769-1859)Ansichten der Natur. Stuttgart und Tübingen, Cotta, 1849. - Maßgebliche dritte Auflage

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1.200€ (US$ 1,364)

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Los 338 - Humboldt, Alexander von - Ansichten der Natur. Stuttgart und Tübingen, Cotta, 1849. - Maßgebliche dritte Auflage - 0 - thumb

Aus dem Katalog
Varia
Auktionsdatum 14.4.2026

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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026

Lot 338, Auction  127, Humboldt, Alexander von, Ansichten der Natur. Stuttgart und Tübingen, Cotta, 1849. - Maßgebliche dritte Auflage

Widmungsexemplar
Humboldt, Alexander von. Ansichten der Natur, mit wissenschaftlichen Erläuterungen. Dritte verbesserte und vermehrte Ausgabe. 2 Bände. XVIII, 362 S.; 2 Bl., 407 S. 17,5 x 11 cm. Halbleder d. Z. (berieben, bestoßen; Vorderdeckel von Bd. II lose; Rücken von Bd. II gerissen) mit blauem Seidenmoirébezug, reicher Deckel- und Rückenvergoldung sowie Goldschnitt. Stuttgart und Tübingen, Johann Georg Cotta, 1849.
Goedeke VI, 261, 10. Löwenberg 181. Griep-Luber I, 0644. Sabin 33703. Poggendorff I, 1158. Vgl. Fischer, Cotta 648 und 1618. – Maßgebliche dritte Auflage, in der Humboldt noch in hohem Alter Ergebnisse seiner Reisen wesentlich veränderte und um die Erkenntnisse einer 1829 ins nördliche Asien unternommenen Expedition erweiterte. Bd. I. Ueber die Steppen und Wüste, Bd. II. Ideen zu einer Physiognomik der Gewächse. "Humboldt nennt seine 'Ansichten' sein Lieblingswerk, 'ein rein auf deutsche Gefühlsweise berechnetes Buch'." "Diese Sammlung ist der Ertrag einer fast sechsjährigen Forschungsreise, die Humboldt über Teneriffa nach Venezuela, Kolumbien, Ekuador, Mexiko und in die USA führte: eine der umfassendsten und bedeutendsten Forschungsreisen der Geschichte, die das Natur- und Erdbild - und in weiterem Umfang auch die Kultur Mittel- und Südamerikas erschloß" (KLL 1063).
Fl. Vorsatz von Bd. I mit eigenhändiger Widmung von Alexander von Humboldt: "Seinem theuren Freunde Alexander Mendelssohn dankbarst gewidmet und liebevoll - der Verf." Alexander Mendelssohn (1798-1871) stammte aus der bekannten Berliner Bankierfamilie und trat 1822 als Teilhaber in das von seinem Vater gegründete Bankhaus ein, führte es nach dessen Tod weiter und förderte erfolgreich die internationalen Geschäftsbeziehungen der Bank. Darüberhinaus wirkte er philanthropisch, etwa als Unterstützer des ersten Krankenhauses in Charlottenburg oder durch Stiftungen, sowie als engagiertes Mitglied der Berliner jüdischen Gemeinde. Seine langjährige Freundschaft mit Alexander von Humboldt fand in einem umfangreichen Briefwechsel Niederschlag, der 2011 veröffentlicht wurde. Nach dem Tod Humboldts wurde Mendelssohn Mitgründer und Schatzmeister der gleichnamigen Alexander-von-Humboldt-Stiftung für Naturforschung und Reisen. – Nur minimal gebräunt.
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