Los 2602
Soubise, Charles de Rohan, Prinz von
(1715-1787)2 Briefe an eine Hoheit in Darmstadt. 1758
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Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026


Soubise, Charles de Rohan, Prinz von, franz. Feldmarschall unter Ludwig XV., bei Roßbach besiegt, später dennoch zum Marschall von Frankreich erhoben (1715-1787). 2 Briefe m. U. "Charles de Rohan Pr. de Soubise". Zus. 3 S. Folio und 4to. Kassel 16.I. und Westhofen 7.XI.1758.
Im Siebenjährigen Krieg an eine Hoheit in Darmstadt, der er von seinem Treffen mit dem Erbmarschall der Landgrafschaft Hessen, Baron Friedrich Georg Riedesel zu Eisenbach (1703-1775) in Kassel berichten sollte. "... je l'ay trouvé à mon arrivée icy du nombre des personnes principalles qu'il a été jugé nécessaire d'y retenir, et j'ay cherché Les moyens de pouvoir me prêter aux désirs de Votre Altesse, les circonstances malheureusement sont devenus moins favorables que jamais et dans celle ou nous nous trouvons, il n'est pas encore possible de pouvoir le degager de la parole qu'il a donnée de ne pas s'écarter de Cassel ...". - Im März mußten die Franzosen das bis dahin besetzte Kassel räumen, und sie nahmen Riedesel wegen angeblich zu wenig gezahlter Kontributionen als Geisel mit nach Straßburg. - Der zweiten Brief, an dieselbe Hoheit in Darmstadt gerichtet, ist ein Dankschreiben. "... Je suis pénétré de la bonté avec laquelle votre altesse veut bien prendre part à ma satisfaction sur le garde dont le Roy vient de m'honnorer ...". - Dabei: Helene, Herzogin von Orléans, geb. Prinzessin zu Mecklenburg-Schwerin, Ehrenbürgerin von Eisenach (1814-1858). Eigh. Brief m. U. "Helene". In deutscher Sprache. 3 S. Mit schwarz gesiegeltem Umschlag. Gr. 8vo. Tuileries 5.I.1842. - Eigenhändig an den Mediziner Karl Wilhelm Stark, Geheimer Hofrat und Professor an der Universität Jena (1787-1845). Herzlicher und ausführlicher Kondolenzbrief zum Tode eines nahen Verwandten. Erwähnt auch seine große Teilnahme bei einem früheren Todesfall in ihrer Familie. - Helene war verheiratet mit Ferdinand Philippe von Orléans, Herzog von Chartres, dem ältesten Sohn des Königs Louis Philippe. Er starb im Jahr des vorliegenden Briefes, und Helenes Bemühungen, ihren Sohn als Anwärter für den Thron von Frankreich zu etablieren, scheiterten 1848 endgültig, so daß sie nach Deutschland floh und sich in Eisenach niederließ. Wegen ihrer vielfältigen karitativen Tätigkeit in Eisenach erhielt sie 1851 dort die Ehrenbürgerschaft.
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