Los 2529
Roth, Eugen
(1895-1976)Geschmücktes Gedicht an seine Frau + Beigabe. 1971
Schätzung
250€ (US$ 284)
Abgabe von Vorgeboten möglich
Aus dem Katalog
Autographen
Auktionsdatum 15.4.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026


Roth, Eugen, Münchener Erzähler, Lyriker und Kunstsammler, berühmt für seine heiter-philosophisch pointierten "Ein Mensch"-Verse (1895-1976). Eigh. Gedichtmanuskript m. U. "Eugen". 1 S., geschrieben auf einem Original-Biedermeier-Blatt mit einem schönen Farbstich. Gr. 4to. (München) 15.XI.1971.
"Liebe Mammi! Ein Mensch schrieb' gern Dir ein Gedicht, / Jedoch, er weiss, Du magst das nicht. / Auch fünfundsechzig rote Rosen, / Die würden sicher Dich erbosen, / Von hundert vorgeschlagnen Gaben, / Da wolltest Du nicht eine haben ...". 12 Zeilen. Als namhafter Kunstsammler benutzt Roth hier ein reizvoll durch einen Farbstich geschmücktes Blatt aus der Zeit um 1820, das über einer blauen pflanzlichen Schmuckbordüre in einem Oval mehrfarbig Gartengeräte, Rosen und eine Sanduhr zeigt, umgeben von dem Text "Die Zeit entflieht. Doch meine Liebe nicht." - Beiliegend ein gut erhaltener Geldschein im Wert einer Rentenmark, von Eugen Roth eigenhändig beschriftet: "Erste Löhnung im zweiten Weltkrieg! Eugen Roth". - Zwei sehr ungewöhnliche und hübsche Dokumente aus dem Leben des Dichters.
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