Los 214
Eckhart, Johann Georg von
(1664-1730)Commentarii de rebus Franciae orientalis et episcopatus Wirceburgensis
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450€ (US$ 511)
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Aus dem Katalog
Geschichte, Geographie und Reisen
Auktionsdatum 14.4.2026

Aus dem Katalog
Wertvolle Bücher, Dekorative Graphik und Autographen
Auktionsdatum 14.–15. April, 2026


Eckhart, Johann Georg von. Commentarii de rebus Franciae orientalis et episcopatus Wirceburgensis, in quibus regum et imperatorum Franciae veteris Germaniaeque, episcoporum Wirceburgensium et ducum Franciae orientalis gesta ex scriptoribus coaevis, bullis et diplomatibus genuinis illustrantur. 2 Bände. 10 (statt 11) Bl., 936 S., 32 Bl.; 1 (statt 2) Bl., 1004 S., 39 Bl. Titel in Rot und Schwarz. Mit gestochenem Portrait, 2 gestochenen (wiederholten) Titelvignetten, 7 (4 gefaltet) Kupfertafeln, gefalteter Stammtafel, 65 (9 ganzseitig) Textkupfern und ganzseitigem Textholzschnitt. 32,5 x 21 cm. Leder d. Z. (berieben und mit Schabspuren) mit abweichender RVergoldung und rotem bzw. grünem goldgeprägtem RSchild. Würzburg, H. Engmann bzw. N. Rausch, auf Kosten der Universität, 1729.
Pfeiffer 47775. Wegele 687ff. – Einzige Ausgabe. Als engster und unentbehrlicher Mitarbeiter von Leibniz hatte Eckhart nach Leibniz' Tod zunächst dessen Arbeiten zur Geschichte des Reichs und des Welfenhauses selbständig weitergeführt. Nach einer Aufsehen erregenden Flucht konvertierte er und trat in den Dienst des Würzburger Bischofs Franz Christoph v. Hutten. Hier entstand sein Hauptwerk, die 'Commentarii de rebus Franciae orientalis et episcopatus Wirceburgensis. "Sie reichen annalistisch geordnet allerdings nur bis in die Zeit König Konrads I. Die Geschichte des Bistums wird in engster Verbindung mit der Reichsgeschichte dargestellt ... Eccards Leistung als Geschichts- und Sprachforscher ist groß. Durch den langen Umgang mit Leibniz geschult, ist er einer der ersten Deutschen, der aus reichem Wissen schöpfend mit quellenkritischen Methoden im Sinne der Mauriner und großem Scharfsinn seine Werke geschrieben hat" (NDB IV, 271). – Es fehlen die beiden Vortitel. Leicht gebräunt und vereinzelt fleckig, die beiden Falttafeln in Band II mit Einriss. Innendeckel mit kleinem Bibliotheksschildchen der Frhrl. v. Schrottenbergschen Bibliothek.
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